21 ziemlich gute Tipps für den Frühling 2022

Wir haben es geschafft: Der Winter mit seinen eisigen Temperaturen und ewig grauen Wolken liegt hinter uns. Endlich ist Frühling in Hamburg und mit ihm beginnt die Zeit des Erwachens. Wir freuen uns auf das Pink der Kirschblüten, Picknicks in immer grüner werdenden Parks, Kaffee und Aperol Spritz in der Frühlingssonne und die ersten lauen Abende vor den Bars der Stadt. Hach, wir lieben es, wenn es langsam wärmer in der Stadt wird und alle Hamburger*innen mit bester Laune draußen unterwegs sind. Also tauscht den dicken Wintermantel gegen die Jeansjacke, holt die Sonnenbrille raus und genießt den Frühling in vollen Zügen.

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© Andreas Baur Gemeinsam die Schläger schwingen beim Minigolfen im Stadtpark

18 Loch im Stadtpark warten darauf, von euch bespielt zu werden. Die Bahnen sind qualitativ ok und auch gepflegt, allerdings sieht man an der einen oder anderen Stelle, dass die Anlage schon etwas in die Jahre gekommen ist. Das macht das Spiel aber nicht weniger spaßig! Warten lohnt sich: In idyllischer Atmosphäre ist es auch egal, wenn man aufgrund längerer Wartezeiten etwas ausharren muss, um an Schläger und Ball zu kommen.

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© Lisa Greis Blumen zu Bestpreisen beim Blumenladen

Ein Laden ohne Namen, ohne feste Öffnungszeiten, ohne Fensterdeko, ohne Kartenzahlungsmöglichkeit, ohne Beratung und mit Schlangestehen bis auf die Straße, mit unverputzten Wänden in Garagenatmosphäre, mit Frische- und Schnäppchenpreisgarantie und mit norddeutsch-kühlem Service: Der Blumenladen in der Susannenstraße ist schon beinahe eine Institution für Schanzengänger*innen. Nirgendwo sonst bekommt man so günstige, frische Schnittblumen. Für zehn Riesen-Lilien zahlt man sechs Euro, für zehn Tulpen manchmal bloß 2 Euro – wirklich unschlagbar!

  • Blumenladen
  • Susannenstraße 30, Hamburg
  • Mittwoch: ab 6 Uhr, Donnerstag und Freitag: ab 7 Uhr, Samstag: ab 9 Uhr | Schließt sobald alles ausverkauft ist
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© Maria Anna Schwarzberg Rehe füttern im Wildpark Schwarze Berge

Hängebauchschweine füttern, Fledermäuse bestaunen, die Natur erkunden und stundenlang spazieren gehen – all das bietet der Wildpark Schwarze Berge. In den Ferien gibt es außerdem tolle Aktionen, wie eine Futtertour zu Wolf und Co. oder das Tierpfleger*innen-Ferienprogramm. Mit dem Auto seid ihr von Hamburg etwa 40 Minuten unterwegs, doch auch mit Bus und Bahn ist der Wildpark gut erreichbar.

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© Anna Nguyen Köstliches Zimt-Eis schlecken bei den Eisprinzessinen

Ein leckeres Eis kann fast jegliche Art von Sorgen zumindest für einen kurzen Moment in  Vergessenheit geraten lassen. Wo du das bekommst? Ein wenig versteckt am Rathenaupark im  schönen Ottensen gelegen, findest du die Eisprinzessinnen. Seit 2014 zaubern die beiden  Inhaberinnen Katrin und Lara hier so köstliches Eis, dass sich die Schlange an Fans bis um den  Block schlängelt. Jede der mittlerweile 100 Sorten (täglich sind 13 davon im Angebot) wird  hausgemacht und im eigenen Eislabor entwickelt. Neben den Klassikern wie Vanille oder Mango  gibt es auch außergewöhnliche Variationen zu probieren, einiges davon auch vegan. So schwören  viele der Besucher*innen auf das Gurken- oder Zimt-Eis der Prinzessinnen. Unbedingt mal  probieren!

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© Franzi Simon Bestes vom Grill im Chapeau

Wenn das mal keine schöne Lage ist: Direkt am Goldbekkanal gelegen, nahe dem Rondeelteich und der Außenalster, befindet sich das Chapeau. Abends gibt es neben saftigem Entrecôte und Beef Ribs auch Waldpilz-Gnocchi. Die Abendkarte stellt dazu eine kleine Auswahl an Burger-Variationen bereit — mit einem Dessert oder dem hausgemachten Bloody Mary kann das Mahl abgerundet werden. Spannend: Daytime Drinking ist hier äuuußerst gern gesehen!

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Blick über Lilienfeld auf den See im Loki-Schmidt-Garten

© Lilly Brosowsky Abhängen im Loki-Schmidt-Garten

Bis 2012 hieß der Garten schlicht botanischer Garten, mittlerweile wurde er nach der Frau des Hamburger Altkanzlers Helmut Schmidt benannt: Im Loki-Schmidt-Garten findet ihr in Beeten und Tropengewächshäusern die unterschiedlichsten Blumen und Pflanzen. Wer noch mehr lernen möchte, kann sich auch eine Führung buchen.

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© Andreas Baur Draußen Kuchen essen im LeseCafé im Stadtpark

Das Lesecafé im Stadtpark liegt im Stadtpark zwischen dem Stadtparksee und der Freilichtbühne. Bei einem Spaziergang durch den Park kommt man hier vorbei, um etwas zu trinken, sich ein Eis zu holen oder mit Freund*innen ein Stück vom selbst gemachten Kuchen zu essen. Drinnen gibt es keine Plätze und so sitzt man zu jeder Jahreszeit draußen auf Bänken oder an hohen Tischen, teilweise mit Schirmen. So ist man sicher vor Regen oder Mittagssonne. Wenn die vielen Krokusse im Stadtpark blühen, ist das eine tolle Atmosphäre für ein Stück Apfelkuchen im Freien. Außerdem gibt es einen stetig wechselnden Kulturkalender. Aktuell könnt ihr hier beispielsweise jeden Dienstag mit Gleichgesinnten Salsa tanzen.

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© Nordwandhalle

© Nordwandhalle Bei gutem Wetter draußen klettern in der Nordwandhalle

In der Nordwandhalle könnt ihr klettern und bouldern. In beiden Bereichen könnt ihr euch austoben – gerade für Anfänger*innen gibt es hier viel zum Ausprobieren. Wem es drinnen zu heiß ist, kann sich draußen im großen Garten an der Wand testen oder auf der Slackline die Balance üben. Um die Muskeln nach einer ausgiebigen Session zu entspannen, werden wöchentlich Yoga-Kurse im Anschluss angeboten. Schuhe, Sicherungsgurte und alles weitere kann vor Ort ausgeliehen werden. Im hauseigenen Restaurant kann ein Feierabendbierchen getrunken oder mit Pizza und Burger die Energiereserven wieder aufgetankt werden.

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KluetjenfelderHauptdeich-Wilhelmsburg

© Maria Anna Schwarzberg Feierabend machen am Klütjenfelder Hauptdeich

Eigentlich dient der Klütjenfelder Hauptdeich dazu, über 50.000 Hamburger*innen südlich der Elbe vor Sturmfluten zu schützen. Das muss aber nicht bedeuten, dass man hier nicht auch wunderbar abhängen kann. Der Deich bietet auf einer Länge von stolzen 2,5 Kilometern viel Platz, um das Schwappen der Elbe und die Sonne über der Stadt zu genießen. Die passenden Getränke gibt's wenige hundert Meter südlich auf der Veddel, beziehungsweise in Wilhelmsburg.

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© Lisa Greis Über den Isemarkt schlendern

Der Klassiker unter den Hamburger Wochenmärkten: Der Isemarkt. Er ist mit fast einem Kilometer Länge Europas größter Freiluftwochenmarkt. Unter den Hochbahngleisen zwischen Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke gelegen, behalten die Marktbesucher*innen auch bei Regenwetter trockene Füße. Hier gibt es wirklich alles, was man von einem guten Wochenmarkt erwartet: frische Produkte, warme und kalte Stärkungen, Pflanzen und Blumen, Gewürze – sogar einen Messerschleifer. Besonders zu empfehlen ist der Stand Olive du Lux, an dem es Oliven und Olivenöle aus Zaragoza gibt.

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© Anastasia Rastorguev Fantastische Drinks und Bowls bei Botanic District

Schon mal einen Lavendel-Veilchen-Drink oder einen Espresso Martini probiert? Beantwortet die Frage unbedingt mit "bald jaaaa!" und lauft auf dem schnellsten Wege nach Eppendorf in die Hegestraße. Moment mal, in Eppendorf kann man doch gar nicht weggehen, sagt ihr? Das war einmal! Mit dem Botanic District hat das Viertel einen fabelhaften Abend-Hotspot, wo die Drinks so gut sind (und überraschend günstig!), dass Hamburger*innen aus sämtlichen Arealen hierher strömen. Auch nicht zu vernachlässigen ist übrigens die vorzügliche Speisekarte: Mit leckeren Tapas, Bowls und Burgern schafft ihr eine gute Grundlage für euren Trinkspaß!

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© Franzi Simon Mit einem Getränk am Elbstrand Övelgönne spazieren

Der Elbstrand ist lang, aber in Övelgönne lässt er sich am leichtesten erreichen – entweder mit der Fähre oder nach einem kleinen Spaziergang von Altona aus. Nehmt euch einen Kaffee mit oder organisiert euch ein Wegbier und schaut dann bei einem Spaziergang die Hafenkräne auf der gegenüberliegenden Seite an. Das geht übrigens bei absolut jeder Wetterlage!

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© Franzi Simon Cold-Stone-Eis kaufen bei Schlecks

Sobald die ersten Sonnenstrahlen auf unseren Nasenspitzen kitzeln, wollen wir alle nur das Eine: Eis, Baby! Aber immer nur ein bis zwei Kugeln auf die Waffel? Nö. Schlecks bietet als erstes Eiscafé in Hamburg sogenannte Cold-Stone-Kreationen an: Entscheidet euch zwischen Vanille-, Mango- oder Joghurteis, das dann anschließend auf dem Cold Stone (einem auf -18 Grad kühlem Marmorstein) mit den Zutaten eurer Wahl vermischt wird. Wie wäre es mit Cheesecake? Oder Cookie Dough? Kinderbueno, Giotto oder Reese's? Oder doch lieber viele frische Früchte? Ein Knaller ist auch Frosty Franz mit Franzbrötchen!

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Apfelbluete Altes Land

© Franziska Simon Eine Radtour entlang der Elbe ins Alte Land

Im Frühjahr ist Blütezeit im Alten Land und wahrlich die ganze Region erstrahlt in einem höchstromantischen Rosaton. Eine Radtour dorthin ist absolut lohnenswert, denn alleine die Strecke von Hamburg aus über die Deiche ist etwas ganz Besonderes. Ihr könnt eure Fahrräder praktischerweise mit auf die Elbfähre nehmen, um euch vor dem Radeln noch ein bisschen Hafenwind um die Nase wehen zu lassen! Eine beispielhafte Route zum Herzapfelhof in Jork haben wir schon mal für euch vorbereitet.

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© Eduard Militaru | Unsplash Das Pflanzenparadies schlechthin im Dehner Gartencenter

Zentral ist das Dehner Gartencenter zwar nicht gelegen, aber wir schwören euch hoch und heilig – der Besuch wird sich auf alle Fälle lohnen! Wer nach Pflanzen zum kleinen Preis sucht, kommt hier nicht zu kurz. Die Auswahl ist groß und wir empfehlen euch auf jeden Fall Zeit mitzubringen. Trendpflanzen wie Pileas, Monkey-Mask-Monsteras oder Geigenfeigen findet ihr hier in allen Größen und ohne den Geldbeutel unnötig zu strapazieren. Auch wer seinen Balkon oder Garten auffrischen will, bekommt hier alles was er*sie braucht.

  • Dehner Gartencenter
  • Kieler Str. 141, 25474 Bönningstedt
  • Montag – Samstag: 9–19 Uhr
  • Mehr Info
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Ottos-Burger-Schanze-Hamburg

© Maria Anna Schwarzberg Burger bei Otto‘s Burger in der Langen Reihe essen

Bei Otto's Burger kommt es voll und ganz auf Qualität statt Quantität an. Bei so frischen und regionalen Produkten braucht es auch nicht viel Auswahl, neben den Klassikern wie Otto's Cheeseburger oder Mr T. (mit Senfkruste – so gut!) kommen immer wieder Specials auf die Karte, zum Beispiel der ultragute Burger mit Raclettekäse. Natürlich gibt es auch Veggie-Versionen mit wahlweise Portobello-Pilz oder Kürbis-Chiasamen-Patty. Letzterer schmeckt auch in der veganen Version mit sehr köstlicher Jerk-Majo. Dazu werden Pommes, Coleslaw oder Onion Rings und hausgemachte Limonaden gereicht.

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© Lilly Brosowsky Kuchen, Drinks und Kaffee bei der Kante verdrücken

Es gibt so Orte, die sind so richtig wunderbar. Zum Beispiel die Kante auf St. Pauli. Da sitzt man vor dem wunderhübschen kleinen Eckladen, schaut auf den Trubel am Grünen Jäger, trinkt einen richtig guten Kaffee, isst dazu ein Stück Kuchen, dann trinkt man vielleicht noch einen Port Tonic oder Aperol Spritz und verdrückt eine Focaccia mit Gewürzgurke und Chips. Und auf einmal ist der Tag rum und man denkt sich: Huch, wie ist denn das passiert?

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© Andreas Baur Günstigen Caipi in der Katze trinken

Mittags lässt sich hier prima die Mittagssonne in der Schanze genießen, dazu natürlich ein Käffchen vor der Nase und ein leckeres Stück Kuchen aus der Vitrine. Abends mutiert die Katze zu einer der beliebtesten Nightlife-Bars des Viertels. Die Drinks sind nicht teuer, aber trotzdem echt gut. Zur Caipi-Happy-Hour bekommt ihr Caipis für schlappe 4,50 Euro, sonst für immer noch super faire sechs Euro.

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© Isabel Rauhut Vintage shoppen bei Hot Dogs

Noah Jurecky ist seit 1996 unter der Woche in seinem Vintage-Laden Hot Dogs im Karoviertel anzutreffen. In seine Regale kommen ausschließlich Originale: Schuhe und Sneaker aus den Siebziger- und Achtzigerjahren, die oft ungetragen oder sogar originalverpackt sind und einen Sammlerwert haben. Neben diesen sportlich-stylishen Zeitzeugen findet ihr auch eine schöne Auswahl an getragenen Second-Hand-Produkten. Die Ware ist bis zu 90 Jahre alt und in einem hervorragenden Zustand. Wenn man Zeit mitbringt, kann man auch ganz entspannt mit Noah über Basketball, den HSV oder Snoop Dogg schnacken und dabei ein Wassereis essen.

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© Franzi Simon Neapolitanische Pizza und Craft Beer bei ÜberQuell

Aus den historischen Riverkasematten an der Hafenkante ist ein Szenetreff geworden: Im Überquell sitzt man auf rustikalen Bierbänken und schaut dabei auf die vorbeituckernden Schiffe. Dazu gibt es hier nicht nur Bier vom Fass – das Hopfengetränk kommt aus den hauseigenen Braufässern, denn hier wird das Bier selbst gemacht! Dazu schmeckt die neapolitanische Pizza mit Mozzarella und frischen Basilikum oder mit Mortadella und Pistazien. Natürlich aus dem Steinofen: frisch, fluffig und lecker!

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© Artur Rutkowski Erdbeeren naschen und frischen Spargel kaufen auf dem Erdbeerhof Glantz

Der Erdbeerhof Glantz hat gleich mehrere Erdbeerfelder zum Selbstpflücken für euch. Ab Mai startet die Saison und ihr könnt tageweise Erdbeeren schnabulieren. Allerdings solltet ihr euch zu Beginn der Saison lieber informieren an welchen Tagen die Felder geöffnet sind. Später im Sommer könnt ihr täglich von 8 bis 20 Uhr vorbeischauen. Ist die Spargel-Saison im April eröffnet, bekommt ihr hier leckeren Spargel im Hofladen!

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