21 Tipps für einen schönen Frühling in Hamburg

Wir haben es geschafft: Der Winter mit seinen eisigen Temperaturen und ewig scheinenden grauen Wolken liegt hinter uns. Endlich ist Frühling in Hamburg und mit ihm beginnt die Zeit des Erwachens. Wir freuen uns auf das Pink der Kirschblüten, Picknicks in immer grüner werdenden Parks, Kaffee und Aperol Spritz in der Frühlingssonne und die ersten lauen Abende vor den Bars der Stadt. Hach, wir lieben es, wenn es langsam wärmer in der Stadt wird und alle Hamburger*innen mit bester Laune draußen unterwegs sind. Also tauscht den dicken Wintermantel gegen die Jeansjacke, holt die Sonnenbrille raus und genießt den Frühling in vollen Zügen!

© Martyna Rieck

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Frühstücks-Hotspot in Ottensen: das Klatschmohn Café

Eure Frühstücksliste in Ottensen sollte um diesen wundervollen Ort erweitert werden: Im familiengeführten Klatschmohn Café gibts nicht nur hervorragenden Kuchen und Kaffeespezialitäten wie Espresso Tonic, sondern vor allem eine Frühstückauswahl, die ihresgleichen sucht. Mit dabei sind Frühstücksplatten, belegte Brote, klassisches Rührei oder Grilled Cheese Sandwich – auch veggie und vegan. Und das alles gibt es für Spätstücker*innen inklusive alkoholischen Genüssen auf der Karte – also perfekt zum Brunchen! Auf lange Sicht soll aus dem familiengeführten Klatschmohn übrigens ein Inklusionscafé werden, was wir richtig klasse finden.

© Franzi Simon

2
Durch Feinkost, frisches Gemüse und Blumen stöbern bei Paola

Es gibt sie, diese kleinen Perlen in den Hamburger Vierteln. Eine von Ottensens Schönsten ist wohl das Paola. Ein Besuch des Feinkostladens in der Ottensener Hauptstraße ist wie ein Urlaub in Italien. Hier bekommt ihr getrocknete Chilis und Knoblauch, feinste Öle, hausgemachte Aufstriche, frisches Obst und Zitronen, getrockneten Lavendel, bunte Blumen und italienische Spirituosen. Dazu immer einen netten Schnack – wirklich einer der schönsten Läden des Viertels! Ohne Internetseite, ohne Stress.

© Andreas Baur

3
Gemeinsam die Schläger schwingen beim Minigolfen im Stadtpark

Schwing' den Schläger, Baby! 18 Loch im Stadtpark warten darauf, von euch bespielt zu werden. Die Anlage ist gut gepflegt und das, obwohl sie schon einige Jahre dort steht. Das macht das Spiel aber nicht weniger spaßig! Eine Runde kostet euch übrigens nur schlappe 4 Euro. In idyllischer Atmosphäre ist es auch egal, wenn man aufgrund längerer Wartezeiten mal etwas ausharren muss, um an Schläger und Ball zu kommen. Wer mal herzlich lachen möchte, sollte sich die sehr witzige Website mal durchlesen – genau unser Humor!

  • Minigolf im Stadtpark Südring 5, 22303 Hamburg
  • Mittwoch – Freitag: 12–18 Uhr, Samstag und Sonntag: 11–18 Uhr, letzte Runde Minigolf: um 16.30 Uhr
© Franzi Simon

4
Am liebsten alle Sorten probieren bei Luicella’s in der Langen Reihe

Auch in St. Georg findet ihr Hamburgs liebsten Eisladens, den es mittlerweile in fast jedem Stadtteil und sogar im Einzelhandel gibt.  Entweder ihr greift zum Luicella’s-Klassiker Franzbrötchen oder ihr seid mutig und probiert Himbeer-Rote-Beete oder – sehr empfehlenswert – gebrannte Mandeln mit Ahornsirup. Und die wechselnden veganen Optionen, z. B. Himbeer-Basilikum- oder Kokos-Sorbet, sind der Knaller! Für alle, die sich nicht entscheiden können: Oben drauf gibt es immer noch etwas zum Probieren. Entweder ihr schlendert mit eurem Eis an der zwei Minuten entfernten Alster entlang oder setzt euch vor dem Laden auf einen der begehrten Sitzplätze und beobachtet die Menschen in der meist langen Schlange.

© LüttLiv

5
Ab in den Mini-Biergarten mit Charme: das LüttLiv

Auf dem Gelände der ehemaligen Zinnschmelze befindet sich mit dem LüttLiv ein echtes Unikat in der Barmbeker Café- und Restaurantszene. Der Laden ist mit viel Herz eingerichtet – auch die Sitzgelegenheiten draußen sind wunderbar dafür geschaffen, einen Kaffee, ein Bierchen oder einen wärmenden Punsch mit seinen Liebsten zu trinken. Es gibt Bier, Kuchen, Limo, Pizza aus dem eigenen Steinofen und ganz viel gute Laune vom netten Team. Jeden Samstagabend bekommt ihr alle Pizzen für faire 12 Euro und am Sonntag bis 14 Uhr werdet ihr mit einem vegetarischen und veganen Frühstück verwöhnt. Fein!

© Michelle Weyers

6
"Guck mal die Sonne über'm Hafen" – den Tag im Golden Pudel starten

Hachja, um keinen Club ranken sich so viele Legenden, wie um den Pudel. Einst von King Rocko Schamoni himself gegründet, ist das kleine bunte Häuschen am St. Pauli Fischmarkt 27 schon längst eine europaweite Legende. Von wo kann man den Sonnenaufgang denn auch schöner beobachten, als durch die milchigen Fenster des Pudels?

© Lisa Greis | HafenCity RiverBus

7
Hamburgs besondere Stadtkreuzfahrt ausprobieren mit dem HafenCity RiverBus

Von der Speicherstadt, über die HafenCity, den Elbbrücken bis nach Rothenburgsort: Zu Beginn der Reise mit dem HafenCity RiverBus scheint noch alles wie bei einer ganz normalen Stadtrundfahrt. Doch direkt neben dem Café Entenwerder1 beginnt dann das wahre Abenteuer – denn hier fährt der Bus mit ordentlich Vollgas und lauter Hupe einfach in die Elbe hinein! Denn wer sich auf diese Stadtkreuzfahrt begibt, ist nämlich mit einem fahrenden und schwimmenden Amphibienfahrzeug unterwegs. Auf der 70-minütigen Reise erfahrt ihr so einige spannende Dinge und Funfacts über Hamburg, könnt die Elbe vom Wasser aus entdecken und mit den netten Kapitänen schnacken.

© Lilly Brosowsky

8
Kuchen, Drinks und Kaffee in der Kante verdrücken

Es gibt so Orte, die sind einfach so richtig wunderbar. Zum Beispiel die Kante auf St. Pauli. Da sitzt man vor dem wunderhübschen kleinen Eckladen, schaut auf den Trubel am Grünen Jäger, trinkt einen richtig guten Kaffee, isst dazu ein Stück Kuchen, dann trinkt man vielleicht noch einen Port Tonic oder Aperol Spritz und verdrückt eine Focaccia mit Gewürzgurke und Chips. Und auf einmal ist der Tag vorbei und man denkt sich: Huch, wie ist denn das passiert?

Zum Anleger
© Anna Nguyen

9
Sundowner mit Blick auf den Kanal gönnen und Boot fahren bei Zum Anleger

Zum Anleger ist ein kleines Idyll direkt am Kanal: Zu einem Bier oder Kaffee könnt ihr den Klängen der hiesigen Fauna lauschen oder einfach nur die Zweisamkeit genießen. Der Laden ist wunderbar mit dem Fahrrad zu erreichen – wer möchte, kann mit dem Kanu von der dazugehörigen Villa Willi im Süden der Elbinsel den Biergarten ansteuern. Wen der Hunger plagt, findet in Flammkuchen-Klassikern mit Speck und Zwiebeln, Kirschtomaten und Kräutern oder Thunfisch und Zwiebeln sicher genau das Richtige. Dazu ein kaltes Bier oder ein Glas Vino und man fühlt sich an diesem Ort fast wie im Urlaub – vor allem, wenn ihr euch ein Tretboot oder Kanu ausleiht!

© Franzi Simon

10
Über den Isemarkt schlendern

Der Klassiker unter den Hamburger Wochenmärkten: der Isemarkt. Er ist mit fast einem Kilometer Länge Europas größter Freiluftwochenmarkt. Unter den Hochbahngleisen, zwischen dem Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke gelegen, behalten die Marktbesucher*innen auch bei Regenwetter trockene Füße. Hier gibt es wirklich alles, was man von einem guten Wochenmarkt erwartet: frische Produkte, warme und kalte Stärkungen, Pflanzen und Blumen, Gewürze – sogar einen Messerschleifer.

© Robin Tarkowski | Franzi Simon

11
Ein versteckter Weg zum Elbstrand: die Himmelsleiter

Ein etwas versteckter und unbekannter Weg um zum Elbstrand zu gelangen? Das ist die Himmelsleiter, eine Treppe die von der Elbchausse bis runter zu Hamburg Stadtstrand führt! Schon während ihr die Himmelsleiter runtersteigt, habt ihr einen mega Blick auf den Containerhafen und den Elbstrand. Die Treppe ist also auch ein kleiner Aussichtspunkt. Unten angekommen könnt ihr dann die Füße in den Sand stecken, Schiffe gucken und hoffentlich Sonne genießen! Kanntet ihr diesen Weg zum Elbstrand, die Himmelsleiter schon? Blöd ist nur, wer die Treppen runterläuft, muss auch wieder hoch - aber das schafft ihr schon!

© Franzi Simon

12
Mit einem Getränk am Elbstrand Övelgönne spazieren

Der Elbstrand ist lang, aber in Övelgönne lässt er sich am leichtesten erreichen – entweder mit der Fähre oder nach einem kleinen Spaziergang von Altona aus. Nehmt euch einen Kaffee mit oder organisiert euch ein Wegbier und schaut dann bei einem Spaziergang die Hafenkräne auf der gegenüberliegenden Seite an. Das geht übrigens bei absolut jeder Wetterlage! Besonders schön aber, wenn die Sonne hinter dem Containerhafen untergeht.

© Andreas Baur

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Den Wind um die Nase wehen lassen auf der HVV-Fähre

Eine kleine Hafenrundfahrt – die im HVV-Ticket enthalten ist! Die Linie 62 bringt euch von den Landungsbrücken, über den Fischmarkt bis raus an den Elbstrand und sogar nach Finkenwerder. Auf den Fähren kann man oben sitzen und sich den Wind um die Nase wehen lassen, was bei herrlichem Sonnenschein eine große Freude ist. Die Hafenfähren bieten echtes Urlaubsfeeling in der eigenen Stadt. Auf dem Weg habt ihr einen tollen Blick auf die Elbphilharmonie, die Cap San Diego, die Rickmer Rickmers, den Süllberg und den Museumshafen Övelgönne.

Apfelbluete Altes Land
© Franziska Simon

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Eine Radtour entlang der Elbe ins Alte Land machen

Im Frühjahr ist Blütezeit im Alten Land und wahrlich die ganze Region erstrahlt in einem höchstromantischen Rosaton. Eine Radtour dorthin ist absolut lohnenswert, denn alleine die Strecke von Hamburg aus über die Deiche ist etwas ganz Besonderes. Ihr könnt eure Fahrräder praktischerweise mit auf die Elbfähre nehmen, um euch vor dem Radeln noch ein bisschen Hafenwind um die Nase wehen zu lassen! Eine beispielhafte Route zum Herzapfelhof in Jork haben wir schon mal für euch vorbereitet.

© Lilly Brosowsky

15
Einen Spaziergang im Römischen Garten machen

Wer träumt nicht von einem spontanen Abstecher nach Bella Italia? Wenn ihr nicht gerade den nächsten Trip nach Rom plant, könnt ihr euch stattdessen einfach auf den Weg in den Römischen Garten machen. Der versteckt sich über dem Elbufer in Blankenese und versprüht mit seinen eleganten Säulen, sanften Terrassen und dem Blick auf die Elbe jede Menge mediterranen Charme. Setzt euch auf eine der Steinbänke, lasst den Blick über die vorbeiziehenden Schiffe schweifen und stellt euch vor, ihr würdet auf einer Piazza in Florenz sitzen – nur mit Möwen statt Tauben. Perfekt für ein romantisches Picknick, eine kleine Lese-Auszeit oder einfach zum Träumen.

© Lisa Greis

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Zwischen Reben auf der Reeperbahn im Weingarten Sechsundzwanzig entspannen

Die Reeperbahn ist vor allem für ihren Trubel bekannt, doch ihr könnt euch mit nur einem Schritt in eine kleine Oase beamen. Im Weingarten Sechsundzwanzig ist der Vibe entspannt und die Karte kuratiert. Sie umfasst zahlreiche Rot-, Weiß- und Roséweine. Und sogar ein entalkoholisierter Riesling wartet darauf, von euch probiert zu werden! Dazu serviert werden Flammkuchen-Variationen oder eine hervorragende Käseplatte, die mit Cassis-Senf und frischem Brot daherkommt.

© Martyna Rieck

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WON Chikin schwenkt Korean Fried Chicken in reichlich Sauce

Auch Eimsbüttler*innen kommen easy an richtig gute Chicken Wings und Fried Blumenkohl und zwar bei WON Chikin in der Osterstraße: Die knusprigen Teile bekommt ihr auch ohne Knochen, als Filets, und in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen denn ihr könnt nicht nur die Sauce (Sweet Chilli, Soy-Garlic oder natur mit Salz und Pfeffer) wählen, in der sie großzügig geschwenkt werden, auch die Dips (echte amerikanische Ranch, der trendy und spicy Buldak-Dip und Knoblauch) gehören zum Won Chikin Experience dazu. Dazu bestellt ihr euch noch ein paar Kartoffeldippers oder selbstgemachten Cole Slaw und schon seid ihr im Hähnchenhimmel!

© Martyna Rieck

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Aperol Spritz aus dem XXL-Glas trinken bei Tagliere e Vino

Hier wird der Aperitivo wirklich großgeschrieben: Nicht nur bekommt ihr im Tagliere e Vino köstliche Snackplatten, beladen voller italienischer Köstlichkeiten wie Burrata, Prosciutto und Käse, sondern auch ein XXL-Glas voller Aperol. 50 Euro kostet es und enthält die Menge von sieben Aperols – entweder ihr bringt also viel Durst mit oder teilt per Strohhalm mit euren Friends.

Flohdom-Bahrenfelder-Trabrennbahn
© Katharina Fuchs

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Stöbern auf dem Flohdom Trabrennbahn Bahrenfeld

Wer hier hinkommt, sollte Zeit mitbringen. Und Lust zu stöbern. Denn auf dem Flohdom auf der Trabrennbahn Bahrenfeld gibt es so ziemlich alles: Gemüse, Möbel, Kleidung und Geschirr. Jeden Mittwoch und Samstag findet der Flohmarkt voller alter und neuer Waren statt. Um den Basar-Charakter zu vervollständigen, gibt es außerdem Köfte und Döner zur Stärkung. Für Frühaufsteher*innen gibt es am Morgen sogar einen Markt.

© Anna Yakisan

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Auf der schönen Terrasse der Torhauskantine sitzen

Der perfekte Afterwork Spot in Barmbek! Die Torhauskantine liegt direkt im Hof des Museums der Arbeit und versorgt euch auf der Sonnenterrasse oder im stylischen Innenbereich mit richtig guten Häppchen zum Teilen oder alleine Schnabulieren. Natürlich gibt es auch richtig gute Drinks oder Limos, um gut in den Feierabend zu starten. Aber auch Mittags werdet ihr bestens versorgt bei einem üppig gefüllten Buffet oder einem Käffchen und süßen Zimtschnecken. Schaut auf jeden Fall mal vorbei, wenn ihr in Barmbek seid.

© Andreas Baur

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Erdbeeren naschen und frischen Spargel kaufen auf dem Erdbeerhof Glantz

Der Erdbeerhof Glantz hat gleich mehrere Erdbeerfelder zum Selbstpflücken für euch. Ab Mai startet die Saison und ihr die frisch geernteten und süßen Erdbeeren schnabulieren. Allerdings solltet ihr euch zu Beginn der Saison lieber informieren, an welchen Tagen die Felder auch wirklich geöffnet sind. Denn logischerweise ist der Betrieb von Wetterverhältnissen abhängig. Wo ihr die Verkaufsstände von Glantz in Hamburg überall finden könnt, seht ihr hier. Übrigens: Wenn die Spargel-Saison im April eröffnet ist, bekommt ihr hier auch leckeren Spargel im Hofladen!

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