11 Orte, um die erste Frühlingssonne zu genießen

Eilmeldung: Wir sollen an diesem Wochenende in Hamburg doch tatsächlich einige Sonnenstunden abbekommen! Wahnsinn, oder? Dachten wir uns auch und haben uns deswegen auf die Suche nach elf tollen Unternehmungen gemacht, die sich perfekt für diesen sonnigen Samstag und Sonntag eignen. Zum Glück wissen wir hier im schönen Norden nämlich, wie kostbar die Strahlen des Glücks doch sind und wie schnell diese wieder von dicken Wolken verdeckt werden. Also entstaubt eure Sonnenbrillen, packt euch dennoch vorsichtshalber dick ein und geht raus, die Stadt entdecken!

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© Anna Nguyen Im Little Amsterdam chillen

An der Ecke Lehmweg und Klosterallee steht ein rotes Backsteinhaus, das mit einer grünen Wiese und Liegestühlen dazu einlädt, sich niederzulassen und die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Im Little Amsterdam findet ihr alles, was zu einem perfekten (Sonnen-) Tag dazu gehört: frisch gezapftes Bier, allerlei Longdrinks und weitere kühle Getränke, leckeren Kuchen und eine große Terrasse mit direktem Blick auf den schönen Isebekkanal. So lässt es sich doch leben!

2

© Andreas Baur Direkt auf der Elbe sitzen im Entenwerder1

Man kommt nicht gut hin, wenn man aber mal da ist, will man nicht mehr weg: Das Entenwerder1 im Entenwerder Park ist das vielleicht sympathischste und authentischste Café mit Bar an der Elbe. Auf bunt zusammengewürfelten Sitzgelegenheiten hockt ihr wenige Zentimeter vom Wasser entfernt. Wem der Ausblick noch nicht reicht, kann aus dem zweiten Stock auch einen weiteren Blick genießen. Wenn ihr Glück habt, erwischt ihr noch ein Stück vom unglaublich leckeren, selbst gebackenen Mohnkuchen. Sonst gibt es aber auch Paninis und andere herzhafte Leckereien. Dazu kühle Getränke und den schönsten Ausblick. Toller Laden, wir haben uns verliebt!

3

© Max Ebert Den Kopf frei bekommen beim Joggen um die Alster

Man muss keine Höchstleistungen vollbringen, um einmal um die Alster zu laufen, geschweige denn Sport lieben – es tut aber einfach ab und an mal ganz gut, sich die Kopfhörer aufzusetzen, loszurennen und den Gedanken freien Lauf zu lassen, während man die Umwelt ausblendet. Joggen ist natürlich keine Pflicht dabei – ihr könnt den großen Teich auch ganz gemächlich beim Spaziergang umrunden. Dem Kopf und der Ausgeglichenheit tut beides gut. Und wer nicht mehr laufen kann, der macht einfach unterwegs eine Pause, setzt sich auf eine der vielen Bänke und genießt einfach nur den Ausblick.

4

© Anissa Brinkhoff Palmen aus Plastik im Park Fiction

In Hamburg stehen Palmen? Klar, die legendären Metallpalmen im Park Fiction! In frühen Morgenstunden hat man diesen Ort ganz in Ruhe für sich und kann den Blick über den Hügel bis zu den Docks genießen. Tagsüber wird hier Basketball gespielt, Bier getrunken und gepicknickt. Übrigens sollten an diesem Ort mal Bürotürme gebaut werden. Aber Anwohner*innen schafften es, die Stadt zu überzeugen, stattdessen einen öffentlichen Park zu gestalten. 

5

© Lilly Brosowsky Kuchen, Drinks und Kaffee in der Kante verdrücken

Es gibt so Orte, die sind so richtig wunderbar. Zum Beispiel die Kante auf St. Pauli. Da sitzt man vor dem wunderhübschen kleinen Eckladen, schaut auf den Trubel am Grünen Jäger, trinkt einen richtig guten Kaffee, isst dazu ein Stück Kuchen, dann trinkt man vielleicht noch einen Port Tonic oder Aperol Spritz und verdrückt eine Focaccia mit Gewürzgurke und Chips. Und auf einmal ist der Tag rum und man denkt sich: Huch, wie ist denn das passiert?

5
© Maribel Edler

© Maribel Edler Feiner Kuchen vom Blech im Petit Café

In einer kleinen Seitenstraße am Eppendorfer Baum findet man das Petit Café. Besonders geschätzt wird das kleine Café für seine vielen verschiedenen Sorten Blechkuchen von Apfel bis hin zu Rhabarber. Die frischen Kuchenstücke können bei gutem Wetter auch ganz entspannt mit einem Kaffee in der Hamburger Sonne vor der Tür genossen werden. Wir schnabulieren am liebsten den warmen Apfel-Streuselkuchen – ein Gedicht!

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Boberger Niederung (© Eva Sommer)

© Eva Sommer Großstadtflucht in die Boberger Dünen

Für echte Kenner*innen der Entspannung wurden die Boberger Dünen wahrscheinlich überhaupt erst geschaffen. Auch wenn diese sich noch in Hamburg befinden, fühlt es sich eher wie ein Kurzurlaub an der Ostsee an. Ecken, an denen man in Ruhe die Seele baumeln lassen kann, gibt es hier noch und nöcher. Ihr fahrt erst bis Mümmelmannsberg, anschließend mit der Buslinie 609 oder M12 bis zur Haltestelle Schulredder oder Boberg.

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© Andreas Baur Die Füße in den Sand strecken vor dem Ahoi Strandkiosk

Ein echter Klassiker am Elbstrand. Kaum ein anderer Laden bietet sich so sehr an wie der Ahoi Strandkiosk, wenn es darum geht, die Füße in den Sand zu stecken und standesgemäße Longdrinks zu schlürfen. In dem Gebäude, das im Jahre 1900 extra für eine Hochzeit errichtet wurde, gibt es heute leckere Snacks wie Fischbrötchen oder Kuchen, zudem kaltes Bier und leckere Weine. Den Strandkiosk erreicht ihr am besten mit der HVV-Fähre, indem ihr bis Övelgönne fahrt. Unser Tipp: Checkt den Strandkiosk zu später Stunde ab, dann habt ihr die Chance auf einen astreinen Sonnenuntergang.

8

© Alexandra Brucker Salz-Erdnuss-Karamell-Eis schlecken bei Eisbüttel

Im Eisbüttel gibt es jeden Tag zwölf unterschiedliche Eissorten zu probieren. Natürlich alles hausgemacht und aus richtig feinen Zutaten hergestellt. Sollen wir euch mal kurz das Ganze noch schmackhafter machen? Hört mal: Erdnuss-Karamell-Salz, Schokosorbet, Ziegenmilch-Rosmarin-Honig, Rote-Bete-Himbeer oder Holunderblüten-Sorbet. Wir sehen uns da!

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© Franzi Simon Kaffee rausholen bei Ujote Espresso

Im wunderhübschen Generalsviertel ist Ujote Espresso zu Hause. Hier haben sich Uje und Henny ihren Traum von einem eigenen Café erfüllt und verkaufen in der Bismarckstraße nicht nur herrlichen Cappuccino, Flat White oder Americano, sondern auch Bananenbrot, Zitronenkuchen und Croissants. Also alles, was man braucht für einen Spaziergang am Isebekkanal oder auf dem Weg zur Arbeit.

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© Talika Öztürk Fantastisches Frühstück im Café Kofje in Dulsberg

Der Hamburger Osten hat mit dem Café Kofje eine kulinarische Perle dazugewonnen. Auf der Karte findet ihr drei verschiedene Frühstücksvariationen, drei unterschiedliche Brote und außerdem noch eine Auswahl an süßen Frühstücksoptionen sowie leckeren Kuchen. Wir bestellen hier am liebsten die süße Waffel – ein Gaumenschmaus! So gut wie alles bereitet Besitzerin Jana vor Ort selbst zu. Geschmacklich überzeugt das Kofje zu 100 Prozent und auch die Location ist ein Träumchen – bei schönem Wetter kann man ideal in der Sonne frühstücken.

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© Franzi Simon Neapolitanische Pizza und Craft Beer bei ÜberQuell

Aus den historischen Riverkasematten an der Hafenkante ist ein Szenetreff geworden: Im Überquell sitzt man auf rustikalen Bierbänken und schaut dabei auf die vorbeituckernden Schiffe. Dazu gibt es hier nicht nur Bier vom Fass – das Hopfengetränk kommt aus den hauseigenen Braufässern, denn hier wird das Bier selbst gemacht! Dazu schmeckt die neapolitanische Pizza mit Mozzarella und frischen Basilikum oder mit Mortadella und Pistazien. Natürlich aus dem Steinofen: frisch, fluffig und lecker!

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