11 Orte zum Schiffegucken an der Elbe

Das sogenannte "Ship-Spotting" betreiben einige Menschen in ihrer Freizeit mit richtiger Ernsthaftigkeit. Kein Wunder, dass man viele von ihnen in unserem schönen Hamburg antrifft, denn die Elbe ist ein wahres Paradies zum Schiffegucken. Natürlich sind hier die Mega-Dampfer dabei, die Container voller Waren von Hamburg aus in die ganze Welt und zurück fahren. Auch allerlei Kreuzfahrtschiffe und Motorboote lassen sich entdecken. Aber auch kleinere Bötchen wie der Katamaran, der nach Helgoland flitzt, könnt ihr hier in Hamburg sehen.

Und sollte endlich wieder der Hafengeburtstag stattfinden, erblicken wir auf der Elbe auch viele historische Segelschiffe – sogar waschechte Piratenschiffe sind dann dabei! Wenn man dann auch noch ein kühles Alster oder Fischbrötchen in der Hand hält, verdoppelt sich der Spaß direkt. Von diesen elf Plätzen aus lassen sich die vielen Wasserfahrzeuge wunderbar beobachten:

1

© Franzi Simon Beachclub-Klassiker an den Landungsbrücken: StrandPauli

Ob zum Frühstück, zum Lunch oder auf ein paar Kaltgetränke in der Sonne: Der Beachclub StrandPauli ist bereits seit Jahren eine zuverlässige Adresse, wenn es um Bodenständigkeit an den von Tourist*innen überlaufenen Landungsbrücken geht. Hier sitzt ihr auf einer großen, cool gestalteten Fläche und genießt direkten Blick auf die Elbe. Sogar im Winter könnt ihr hier tolle Zeiten verbringen – zum Beispiel bei leckerem Käsefondue. Wer den Laden für sich oder eine Firmenfeier mieten möchte, findet alle Infos dazu auch auf der Website des Ladens.

2

© Andreas Baur Von Steinwerder aus das Treiben beobachten

Er ist das andere Ende des ehrwürdigen alten Elbtunnels: Der Aussichtspunkt Steinwerder ist einer der schnellsten Wege, um auch in der Großstadt – zumindest für ein paar Stunden – seine Ruhe zu finden. Während am Wochenende um die Mittagszeit hier noch das ein oder andere Tourist*innen-Rudel rumhängt, ist nachts oder zumindest spät abends hier kaum mehr jemand. Pack deinen besten Kumpel oder deine beste Freundin und ein Sixpack Bier ein und lass das Treiben auf der Elbe einfach mal an dir vorbeiziehen.

3

© Andreas Baur Die Füße in den Sand strecken vor dem Ahoi Strandkiosk

Ein echter Klassiker am Elbstrand. Kaum ein anderer Laden bietet sich so sehr an wie der Ahoi Strandkiosk, wenn es darum geht, die Füße in den Sand zu stecken und standesgemäße Longdrinks zu schlürfen. In dem Gebäude, das im Jahre 1900 extra für eine Hochzeit errichtet wurde, gibt es heute leckere Snacks wie Fischbrötchen oder Kuchen, zudem kaltes Bier und leckere Weine. Den Strandkiosk erreicht ihr am besten mit der HVV-Fähre, indem ihr bis Övelgönne fahrt. Unser Tipp: Checkt den Strandkiosk zu später Stunde ab, dann habt ihr die Chance auf einen astreinen Sonnenuntergang.

4
Altonaer Balkon

© Ronja Hartmann Beste Aussicht genießen vom Altonaer Balkon aus

Der wohl größte Balkon in ganz Hamburg mit dem eindrucksvollsten Panorama befindet sich am Geesthang in Altona, 27 Meter über der Elbe. Der Altonaer Balkon bietet einen super Ausblick auf den Containerhafen, die Köhlbrandbrücke, das alte Hafenterminal, den Schiffsverkehr sowie das bunte Treiben entlang der Elbe. Ob man sich nun auf eine Bank setzt oder ins Gras mit einem Bierchen fläzt – hier ist alles schön.

5

© Georg Arthur | Unsplash Den Kreuzfahrtschiffen zum Abschied winken

Auch für Nicht-Kreuzfahrt-Gänger*innen ist das Spektakel am Kreuzfahrt-Terminal einen Besuch wert: Die riesigen Schiffe legen hier nämlich an, um ihre Passagiere einzuladen und dann mit ihnen dann nach Ibiza, Oslo und Co. abzulegen. Einfach ein paar Stufen nach oben gehen und dann habt ihr einen super Blick auf das ganze Gewusel. Pro-Tipp: Vorher auf dem Fischmarkt ein Fischbrötchen holen!

6
Süllberg

© 7Hohendeich | pixabay Bis Finkenwerder gucken vom Süllberg aus

Süße 74,6 Meter ist der Süllberg in Blankenese hoch und doch bietet er einen großartigen Blick auf den südlichen Teil der Stadt, genauer gesagt auf Finkenwerder und Cranz. Auf dem Süllberg findet ihr kleine Cafés und Restaurants – unten am Elbufer auch die Kajüte SB 12, in der ihr direkt am Strand selbstgemachte Fischbrötchen bekommt. Der Aufstieg oder die Auffahrt lohnt sich für den wunderbaren Blick auf alle Fälle.

7

© Lisa Greis Die Aussichtsplattform des Michels besuchen

Der Michel, ein absoluter Klassiker: Der 132 Meter hohe Turm von Hamburgs beliebtestem Wahrzeichen eröffnet seinen Besucher*innen einen fantastischen Blick über die Hafencity und das gesamte Hafengelände. Inklusive Blick in die andere Richtung gen Reeperbahn und Innenstadt. Für sechs Euro lassen sich die 452 Stufen nach oben klettern oder mit dem Aufzug ganz galant und zügig in die Höhe fahren.

8

© The Gentle Temper Ruhe am Falkensteiner Ufer

So schön und einmalig der Hamburger Elbstrand ohne Frage ist, an Wochenenden oder nach Feierabend kann es hier bumsvoll werden. Wenn ihr keine Lust auf sonnenanbetende Nordlichter habt, die mit euch den Sand teilen möchten, ist das Falkensteiner Ufer die perfekte Alternative für das Feierabendbierchen. Rund um den dortigen Campingplatz herrscht deutlich weniger Trubel, das unfassbare Elb-Panorama lässt eure Gedanken auf Wanderschaft gehen. Wart ihr einmal dort, wollt ihr nie wieder weg. Versprochen.

9

© Schulauer Fährhaus Elbblick Deluxe im Schulauer Fährhaus

Modern aber hanseatisch gibt sich das Schulauer Färhaus nach einem umfassenden Umbau im Jahr 2012. Durch entspannte Palettenmöbel im Außenbereich bricht das Fährhaus mit dem sonst schicken Ambiente und bietet so den perfekten Mix aus alt und neu. Kommt auf ein Getränk oder zum ausgiebigen Frühstück vorbei und genießt den wohl schönsten Blick auf die Elbe in Wedel. Übrigens: Wer eine Hochzeit plant, kann hier den großen Tag typisch hamburgisch aber fernab vom Großstadtlärm feiern.

10

© Lisa Greis Etwas weiter die Elbe hinunter: Die Brücke 10 im Strandhaus

Wenn ihr Övelgönne hinter euch lasst und ein Stück weiter die Elbe hinunterlauft, vorbei am Alten Schweden, dem riesigen Findling am Elbufer, dann stoßt ihr irgendwann auf diese Perle: An der Brücke 10 im Strandhaus könnt ihr die großen Containerschiffe bei der Einfahrt in den Hamburger Hafen spotten. Bestellt dazu eine kühle Limo, einen Kaffee oder allerlei Leckereien wie Fischbrötchen, Flammkuchen oder ein Stück Kuchen.

11

© bokeh_boogie Auch abends einen Besuch wert: Dockland

Auf dem Uferstreifen zwischen Neumühlen und Speicherstadt befindet sich die öffentliche Dockland-Aussichtsplattform, die auch abends absolut einen Besuch wert ist. Sei es für das quälende 140-Stufen-Work-out oder einfach nur, um Hafenlichter zu beobachten. Am besten packt ihr euch ein leckeres Getränk und einen Snack mit ein und genießt die Aussicht von oben.

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