11 Tipps für einen sonnigen Sonntag im April

It's Sunday! Juhu und es scheint die Sonne. Und es ist April! Das heißt: Die Blumen blühen, die Erde taut auf, die Sonne wird wärmer und wir gehen raus. Raus auf eine Radtour, um einen Kuchen aus der Hand zu schnabulieren und mit einem Kaffee am Ufer der Alster zu sitzen. Natürlich alles auf Abstand und mit Maske, aber wir holen trotz Lockdown das Beste aus dem Frühling raus. Macht ihr mit?

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© Anastasia Rastorguev Gesunde Pancakes mit frischen Superfoods genießen vom Paledo

Auch Superfood-Fans und Gluten-Beiseitelasser müssen auf ein köstliches American Breakfast nicht verzichten: Im Paledo gibt’s nicht nur ultragesunde Pancakes aus Bananen, Hafer-, Reis- und Buchweizenmehl, sondern auch duftendes Zimt-Porridge und allerlei Bowls satt für ein gesundes Frühstück, das euch schöner macht und dabei gleich rückwärts altern lässt. Wer es gemütlicher angehen will, lässt sich eine prall gefüllte Frühstücksbox am Wochenende nach Hause liefern. Und wer gerade eh auf einem kleinen Spaziergang unterwegs ist, kann die Leckereien auch direkt im Café abholen. 

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© Max Ebert Spazieren im Alstertal

Wer nach der Shoppingtour am Wochenende spontan doch noch Lust auf Natur bekommt, spaziert durch das Alstertal. Das grüne Paradies grenzt direkt an das Alstereinkaufszentrum an und ist per S-Bahn (Station Poppenbüttel) gut zu erreichen. Hinter dem Einkauszentrum geht es über die Poppenbüttler Landstraße ins Alstertal auf den Alsterwanderweg. Mitten im Grünen geht man hier am Wasser entlang und spaziert an traumhaften Häusern vorbei. Die Auenlandschaft erinnert an die Kulisse bei "Herr der Ringe" - Frodo, wo steckst du? Der Weg führt immer wieder über die Alster und an traumhaften Cafés vorbei.

Start: Poppenbüttler Landstraße
Wie lange läuft man? 40 Minuten
Perfekt für: Hundehalter, Sonntagsspaziergänger.

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© Tilly Greenhow via Unsplash, CC0 Durch den alten Elbtunnel radeln

Die Stadt hinter sich lassen und einmal abtauchen – der alte Elbtunnel ist (zumindest am Wochenende) nur für Fußgänger und Radfahrer geöffnet, hier könnt ihr also ganz ohne Smok von den Landungsbrücken bis nach Steinwerder in über 400 Metern munter unter der Elbe durchradeln oder durchspazieren. Über 100 Jahre ist der alte Tunnel schon alt – Geschichte mal auf andere Art erleben!

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© Sung Jin Cho, Unsplash | CC BY 0 Croissants schnabulieren aus dem Kafaya's

Das Kafaya ist schon lange kein Geheimtipp mehr – denn so ein leckeres Frühstück lässt sich nicht lange geheim halten! In Winterhude gelegen bietet das Café alles an, um rund und glücklich in den Tag zu starten. Exzellenten Kaffee, Eierspeisen, Joghurt mit frischen Früchten und ausladende Frühstücksplatten. Die man entweder ganz alleine verdrückt oder sich teilt. Dazu gibt es hausgebackene Tartes und Croissants und wer noch mehr will bleibt direkt zum Lunch!

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© Anissa Brinkhoff Ramen to go in Wilhelmsburg: Aomame

Das Aomame liegt in Wilhelmsburg an einer kleinen Straßenkreuzung und wird geführt von Nam und Linh. Die beiden sind nicht nur große Manga-Fans, sondern Ramen-Experten! Vier verschiedene Ramen gibt es auf der Karte, mit Schweinefleisch, Knusperhähnchen, Garnelen oder vegan mit Tofu. Als weitere Hauptspeise stehen Bowls auf der Karte, mit Lachs, Reis, Avocado und verschiedenen Toppings. 2020 bietet der Laden Take Away an, genau das Richtige für kalte Tage.

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© Hans Robert Wolters , wikipedia | CC BY 3.0 Wandern durch das Hochmoor Wittmoor

Das letzte verbleibende Hochmoor im Norden Hamburgs ist ein echtes Naturspektakel: Es dokumentiert die Wald- und Vegetationsgeschichte seit der letzten Eiszeit und beheimatet verschiedenste Libellenarten, Bergeidechsen und Ringelnattern. Durch das Naturschutzgebiet Wittmoor führen zwei Wege: Die kürzere Strecke mit etwa dreieinhalb Kilometer wandert man in etwa einer Stunde. Für die längere Strecke braucht man ungefähr doppelt so lange. Starten kann man zum Beispiel im Süden des Moors, auf dem Parkplatz Am Wittmoor. Der Weg führt am westlichen Rand des Moors vorbei an der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Wittmoor. Etwas weiter gibt es die Möglichkeit, rechts abzubiegen und mitten durch das das Gebiet zu wandern — den schönsten Moor-Ausblick inklusive.

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© Talika Öztürk Leckereien To-Go im zauberhaften Malina Coffee &Stories

Mit dem Malina Coffee&Stories erfüllt sich Kerstin den ewigen Traum vom eigenen Café. Das Malina ist sehr liebevoll und mit einem Auge für Details eingerichtet. Überall findet man romantische Bilder, Blumen, Vasen oder Kerzenständer, die das Café super gemütlich machen. Der Tag beginnt man hier mit einem vielfältigen Frühstück: Porridge, Rührei, warme Stullen, Quarkies oder Kuchen - man kann sich kaum entscheiden. An Sonntagen gibt es einen großen Brunch. Dazu einen frisch gepressten O-Saft oder einen leckeren Kaffee. Der Carrot Cake hier kommt mit drei Schichten und Eierlikör daher, wer kann da Nein sagen? Und das Beste: Nach dem Essen könnt ihr sogar noch shoppen gehen: Besondere Vasen, Dekoartikel, Kerzen und tolle Karten könnt ihr im Laden erwerben. Aktuell könnt ihr euch hier leckeren Kaffee und Kuchen To-Go holen.

  • Malina Stories
  • Hellbrookstraße 61, 22305 Hamburg
  • Dienstag, Mittwoch, Freitag: 09:00-18:00 Uhr, Donnerstag: 09:00-21:00 Uhr, Samstag: 10:00-18:00 Uhr und Sonntag: 10:00-17:00 Uhr
  • Frühstück gibt es ab 3,80 Euro, die Tasse Kaffee ab 2,20 Euro und das Sonntagsbrunch kostet 14,80 Euro für eine Person.
  • Mehr Info
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Elbstrand Wittenbergen

© Eric Wüstenhagen flickr | CC BY-SA 2.0 Abschalten am Elbstrand Wittenbergen

Wer sich nach Wald und Strand sehnt, sollte nach Wittenbergen zum Elbstrand fahren. Das dort liegende Naturschutzgebiet gibt Pflanzen und Tieren die Möglichkeit ungestört zu wachsen und sich zu entfalten. Als letzter Naturstrand in Hamburg bekommt ihr hier besonders feinen Sand und eine tolle Aussicht auf den vorbeifahrenden Schiffs- und Fährverkehr.

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© Franzi Simon Auf dem Weg zur Elbe durch den Waldpark Falkenstein

Hoch über der Elbe liegt der Waldpark Falkenstein, dessen Wege, richtig geraten, zum Falkensteiner Ufer führen. Durch dichten Wald geht es den Siebenweg entlang bis herunter ans Elbufer. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Waldbaden und Elbbaden!

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© Fruchthof Löscher GbR Erdbeeren pflücken und Spargel kaufen auf dem Erdbeer- und Spargelhof Löscher

Feinen weißen und grünen Spargel bekommt ihr hier saisonfrisch im Hofladen. Das Seevetaler Land bietet nämlich einen optimalen Boden zur Spargelzucht! Außerdem könnt ihr, wenn Saison ist, auf den Felder des Erdbeer- und Spargelhofs Löscher täglich von morgens bis abends Erdbeeren pflücken. Die verschiedenen Felder findet ihr hier. Und wenn ihr euch lieber mit dem Essen, statt der Zubereitung auseinandersetzen wollt, könnt ihr im Anschluss die leckere Erdbeer-Konfitüre erwerben. Oder habt ihr schon einmal frischen Erdbeersaft getrunken? Wenn nicht, wird es aber Zeit! Also packt eure Familie ein und auf geht's.

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© Jörn-Peter Boll Raus fahren in die Fischbeker Heide

"In die Heide fahren", dafür müsst ihr nicht einmal das Hamburger Stadtgebiet verlassen! Denn nicht nur in Lüneburg blüht im Spätsommer die Besenheide, sondern auch am südwestlichen Zipfel Hamburgs, in der Fischbeker Heide. Das Gebiet ist riesig und eignet sich toll für einen Ausflug am Wochenende. Übrigens kann man hier auch richtig gut Pilze sammeln – WICHTIG: achtet dabei bitte drauf, nicht im Naturschutzgebiet zu sammeln!

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