Diese 11 Hamburger Restaurants haben einen Michelin-Stern

Die Hamburger Küche ist vielfältig, köstlich und vor allem – ausgezeichnet! Elf (!) Restaurants haben es im Jahr 2020 wieder geschafft, sich einen oder sogar mehrere Sterne des begehrten Guide Michelin zu erkochen. Spitzenreiter in Hamburg ist das The Table von Kevin Fehling. Ganze drei Sterne hat das Restaurant in der Hafencity ergattert und das schon zum vierten Mal in Folge. Vier weitere Läden wurden mit jeweils zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet, neu dabei ist dieses Jahr das Bianc. Auch das Canard Nouveau darf sich ab diesem Jahr mit fünf anderen Restaurants über einen Stern freuen. Hier könnt ihr ausgezeichnet schlemmen:

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© Maria Kotylevskaja Fusionküche in The Table

Das The Table in der Hafencity ist Hamburgs einziges 3-Sterne-Restaurant. In der Küche von Kevin Fehling geht es weit anders zu als sonstwo: Backöfen und Grillstationen sucht man hier vergeblich, denn im The Table kommt Fusionsküche auf die Designer-Tische. Es wird mit flüssigem Stickstoff experimentiert und traditionelle Gerichte in ihre Einzelteile aufgebrochen und neu interpretiert. Das hat seinen Preis: ein Sieben-Gang-Menü kostet pro Person 180 Euro, die passenden Weine als Begleitung dazu noch einmal 95 Euro dazu.

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© Maria Kotylevskaja Plüschig gediegene Atmosphäre im Haerlin

Das Haerlin Restaurant im Vier Jahreszeiten Hotel bietet das, was von einem Sterne-Restaurant erwartet wird: Gediegene Atmosphäre mit plüschigen Sesseln und feinem Tischtuch und einer sehr feinen Küche. Auf kleine Amuse-Gueules in Muschelschalen folgen Gerichte wie geflämmter Glattbutt mit Champignons und Zitronenthymian oder roh marinierte Jacobsmuschel mit Gänseleber an Wintertrüffel. Die Kosten für das ein Menü starten bei 145 Euro, die Weine dazu kosten ab 85 Euro. Wer es noch besonderer mag, der bucht den "Chef's Table", ein Tisch mit Blick in die Küche und dem Menü direkt vom Küchenchef. Kostenpunkt hier: 320 Euro inklusive Wein.

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© Maria Kotylevskaja 2-Sterneküche mit grandiosem Ausblick: Seven Seas

Das Seven Seas bietet nicht nur einen grandiosen Ausblick vom Sülberg über die Elbe, als 2-Sterne-Restaurant fährt es natürlich auch kulinarisch mächtig auf: Gerichte wie Königskrabbe roh und pochiert mit Melone, Eukalyptus und Koriander oder Steinbutt mit indischen Aromen an Süßkartoffeln, Chicorée und Pistazie haben dem Restaurant die beiden Sterne eingebracht. Die Kosten für ein Menü liegen zwischen 79 und 180 Euro.

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Zwei-Sterne-Genuss im Bianc in der HafenCity

Neben dem The Table findet sich in der HafenCity noch ein weiteres Restaurant, das im Guide Michelin zu finden ist: das Bianc. Hinter dem seit 2020 mit zwei Sternen ausgezeichneten Restaurant steckt der gebürtige Italiener Matteo Ferrantino, der in seinem Restaurant am Sandtorkai auf regionale und saisonale Produkte wert legt, die mit viel Finesse in kleine Kunstwerke verwandelt werden. Ab 125 Euro könnt ihr hier mehrere Gänge probieren – es gibt sogar ein Menü nur für Vegetarier*innen!

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© Maria Kotylevskaja Cleane Sterneküche in Jacobs Restaurant

Das Jacobs Restaurant liegt im gediegenen Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee: Beste Lage also! Der Stil der Küche: einfach und reduziert. Küchenchef Thomas Martin kocht mit scharfer Präzession. Vor allem kommt viel Fisch auf den Tisch, zum Beispiel das gebratene Filet vom Steinbutt mit Champagner Beurre Blanc und überbackenem Lauch. Vier Gänge inklusive Elbblick gibt es für 89 Euro, den passenden Wein dazu für 59 Euro.

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© Maria Kotylevskaja Exquisite Fischspezialitäten im Se7en Oceans

Die Bretagne liegt an der Binnenalster. Zumindest, wenn man im Gourmetrestaurant Se7en Oceans sitzt, eine exquisiten Fischspezialität aus einem der sieben Weltmeere ordert und dabei ganz genüsslich den Blick über das Wasser schweifen lässt. Die edle Adresse im Dachgeschoss der Europa-Passage offeriert französische Genussmomente à la „Gönn dich dir selbst“ abseits des crazy Shopping-Trubels. Nichts leichter als das, finden wir, und empfehlen das Zehn-Gänge-Menü namens „Morel’s Tasting“ um 119 €.

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© Maria Kotylevskaja Das Feinste aus der deutschen Küche im Landhaus Scherrer

Wer sich inmitten urbaner Tristesse (danke für nichts, Hamburger Wetter!) nach wohlig-warmem Landleben und sehr guter deutscher Küche sehnt, dem sei das Landhaus Scherrer ans Herz gelegt. Bereits der Eingangsbereich des Traditionshauses an der Elbchausee mit Gourmetrestaurant, Weinkeller und separatem Bistro lässt jeglichen Blues verfliegen: ein offener Kamin und schicke Polstermöbel laden zum Verweilen ein; pastellfarbene Macarons – stilecht auf einem rustikalen Servierwagen präsentiert– nehmen das große Gourmetkino des Kochs Heinz O. Wehmann vorweg. Aktuell könnt ihr euch die leckeren Gerichte direkt für Zuhause mitnehmen oder nach Hause liefern lassen.

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© Maria Kotylevskaja Orientalische Gaumenfreuden im Piment

Rosenblüten, Couscous, Muskat. Dass orientalische Gaumenfreuden viel mehr als Humus und Falafel sind, beweist das kleine, aber ausgesprochen feine Restaurant „Piment“ in Hoheluft-Ost. Ein wenig versteckt zwischen Yoga-Laden und schicken Boutiquen gelegen, besticht diese gute Adresse vor allem durch sehr viel französisch-marokkanische Raffinesse. Grund dafür ist Küchenchef Wahabi Nouri. Der aus Marokko stammende und in Deutschland aufgewachsene Koch vermischt etwa bretonische Makrelen mit Rettich und Ingwergratiné (22€) oder streut die Würzmischung Ras el Hanout über sehr lange im Ofen gegarte Kalbschultern (€ 38). Dazu gibt es entspannte Atmosphäre und edle Weine.

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© lady qb , Unsplash | CC BY 0 Traditionelle Küche im Petit Amour

Boris Kasprik wollte sein eigenes Restaurant, also eröffnete er 2015 am Spritzenplatz in Ottensen das "Petit Amour". Handwerklich traditionelle Produkteküche steht hier auf dem Plan. Eine Kalbsjus schmeckt hier nach Kalb und nicht nach Rotwein. Und wegen des hohen Anspruchs werden drei Sorten Brot in der maßgeschneiderten kleinen Küche gebacken, der Blätterteig selbst gemacht und die süßen Bissen zum Espresso in der Patissier-Ecke kreiert. Dafür zahlt man dann aber auch den einen oder anderen Euro mehr.

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© Maria Kotylevskaja Zu einzigartigem Ausblick schmausen im Le canard nouveau

Nur einen Steinwurf vom Landhaus Scherrer entfernt, diniert man in puristischerem, aber keineswegs ungemütlicherem Ambiente: im Le Canard Nouveau. Ein Besuch lohnt sich allein schon ob des einzigartigen Ausblicks über die Elbe und den Museumshafen Övelgönne. Die Gerichte von Küchenchef Norman Etzold lassen sich entweder abends als Dinner-Menü genießen, oder ihr kommt zum Lunch vorbei. Dann könnt ihr Sterneküche schon für 56 Euro als 4-Gänge-Menü erleben.

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© Pressebild 100/200 Gourmet in Rothensburgsort: das 100/200

Nicht da, wo man es unbedingt erwartet, liegt eines der besten Restaurants der Stadt: am Billhafen, mit Blick auf die Elbbrücken hat das 100/200 ein Zuhause gefunden. Vieles ist hier anders, als in anderen Sterneküchen. Die Küche bildet den Mittelpunkt des Restaurants, beim Kochen kann also beobachtet werden. Thomas Imbusch und Sophie Lehmann Leitsatz lautet "In der Einfachkeit steckt die Komplexität" und so landet auf den Tischen, was das Klima gerade hergibt. Saison für Saison gibt es der Natur angepasste Menüs. Ein ganzheitlicher Ansatz, der mit einem Michelin-Stern belohnt wird.

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