Die 21 Lieblingscafés der Mit Vergnügen Hamburg Redaktion

Wie die meisten von euch wissen, schlemmen wir uns hauptberuflich durch Hamburg: Ein unvergleichbarer Job, der unsere Geschmacksknospen über die Jahre ordentlich trainiert hat! Und trotz der genial großen Auswahl in der Stadt zieht es jede einzeln von uns dann doch oft in die gleichen Läden und wir empfehlen auf Frage hin deutlich öfter bestimmte Locations: Das sind eben unsere Lieblingsläden! Wenn ihr also wissen wollt, wo wir unseren morgendlichen Kaffee, Stück Kuchen oder wo wir einfach wegen der Gemütlichkeit am liebsten abhängen, dann lest mal rein.

Franzis absolute Favoriten

© Lisa Greis

1
Altonas Wohnzimmer: Frühstück, Lunch und gute Laune im Klippkroog

Im Klippkroog im Herzen von Altona ist sicherlich für alle was dabei. Ob köstlicher Kaffee, leckerer Wein, guter Mittagstisch oder feinste Frühstücksteller. Das Ambiente ist rustikal, aber modern. Das Publikum so gemischt wie das Angebot. Man trifft den Familientreff, die coolen Kids vom Kiez, aber auch ältere Herren mit Zeitung vor der Nase. Dank offener Küche und dunklen Holzmöbeln hat man hier direkt das Gefühl, bei Mama am Tisch zu sitzen. Ausgedehntes Frühstück oder entspannter Lunch bei frischen Salaten und Eintöpfen mit den besten Freund*innen? Warum nicht einfach beides?

© Franzi Simon

2
Mini-Oase in Ottensen: das TIDE

Ganz versteckt in Ottensen, nur einen Steinwurf vom Trubel des Altonaer Bahnhofs entfernt liegt das TIDE: Hier bekommt ihr nicht nur fantastischen Kaffee, einen sehr leckeren Matcha, selbst gebackenen Kuchen und belegte Paninis oder Croissants zum Frühstück – ihr könnt auch vor dem Café im Grünen sitzen und zum Beispiel eine Waffel mit Puderzucker verdrücken. Und weil das TIDE nicht nur Café, sondern auch Laden ist, gibt es allerlei Köstlichkeiten von Kaffeebohnen bis Olivenöl zu kaufen. Außerdem verkauft das Team Treibhölzer von der Küste und berät euch gerne, was ihr daraus bauen und basteln könnt.

© Lisa Greis

3
Auf ein Heißgetränk bei Manufact vorbeischauen

Wer gerade auf dem Schanzenflohmarkt bummeln war, sollte unbedingt im Manufact vorbeischauen. Das kleine Café liegt ein wenig versteckt hinter dem Lattenplatz – bietet aber eine große Auswahl an Heißgetränken. Allen voran der Kaffee aus den eigenen Röstungen, wahlweise als Espresso, Flat White, Cold Brew oder Filterkaffee serviert. Aber auch, wer gern mal was anderes probiert, bekommt hier einen grandiosen Dirty Chai (Chai Latte mit Espresso), einen famosen Matcha Latte oder einen Espresso Tonic. Dazu gibt's Sandwiches und Kuchen.

© Henning Klimczak

4
Wohlfühlort in Ottensen: Mikkels Backstube & Café

"Je kleiner der Laden, desto größer die Freude." Mit dieser sehr passenden Einladung stolpert man ein paar Treppen hinunter in das Café Mikkels. In dem kleinen Gastraum finden sich nur wenige Tische, aber das Warten auf ein freies Plätzchen lohnt sich. Überall, wo man hinschaut, stehen große Glasbehälter mit Minigebäcken. Hier sitzt man an kleinen Holztischen, isst rustikales und gut belegtes Baguette, vegane oder auch nicht vegane Küchlein, Törtchen und britische Scones. Draußen kann man auf bunten Stühlen sitzen und die charmante kleine Rainstraße, die zum trubeligen Alma-Wartenburg-Platz führt, hinunterblicken.

© Talika Öztürk

5
Auf dem Wasser sitzen im Café Entenwerder 1

Das Café Entenwerder 1 ist besonders bei gutem Wetter einen Besuch wert, denn hier sitzt man schön am Wasser. Ob ein Kaltgetränk, eine heiße Tasse Kaffee oder etwas zur Stärkung für den bevorstehenden Spaziergang oder als Zwischenstopp bei der Radtour, hier bekommt ihr es! Nicht nur für euch ist ein Besuch in Entenwerder etwas Besonderes, ihr unterstützt obendrauf auch noch den guten Zweck. Das Café finanziert nämlich unter anderem die Entenwerder Elbpiraten – ein schönes Projekt vom Initiator Thomas Friese, bei dem Kinder kostenlos Segeln lernen dürfen. Übrigens: Direkt nebenan fährt der Riverbus ins Wasser – das Amphibienauto, das erst durch die Stadt fährt und dann über die Elbe schippert. Ein tolles Spektakel für Groß und Klein!

Lisa fühlt sich hier am wohlsten

© Lisa Greis

6
Abtauchen in andere Welten und volle Kaffeetassen im Büchercafé Kapitel Drei

Helena und Nora haben sich mit dem Kapitel Drei einen Traum erfüllt: ein Büchercafé für alle Leseratten! Hier könnt ihr in euren eigenen Büchern schmökern, findet aber auch eine toll kuratierte Auswahl in den hohen Regalen. Darunter sind Klassiker der Poesie, queere Romane und die absoluten Lieblinge der Besitzerinnen. In der Auslage findet ihr jeden Tag verschiedene Köstlichkeiten, variiert wird je nach Saison – dabei ist hier übrigens alles vegan. Wenn ihr ihn spottet solltet, müsst ihr unbedingt den Zitronen-Pistazien-Kuchen probieren. Der Kaffee schmeckt hier wirklich fantastisch. Außerdem eignet sich das Café auch super zum Arbeiten – wenn euch die ganzen Bücher denn nicht ablenken. Viel Spaß beim Stöbern!

© Ulrike Gutjahr

7
Englische Teezeit mitten in Blankenese: Lühmanns Teestube

Das charmante Häuschen, in dem sich Lühmanns Teestube befindet, ist wunderbar romantisch und gemütlich eingerichtet und liegt direkt am beliebten Goßlers Park in Blankenese. Besonders am Wochenende solltet ihr besser mit Reservierung vorbeikommen, denn das Frühstücksangebot ist super beliebt. Neben Klassikern wie Rührei oder Joghurt mit frischen Früchten sind vor allem die Croissants und das English Breakfast zu empfehlen. Dazu wird auch der passende Tee serviert, English Tea Time könnt ihr hier super abhalten. So oder so, ihr müsst uns versprechen, mindestens einen der selbstgebackenen Scones mit Clotted Cream probieren – die sind unschlagbar!

© Lisa Greis

8
Frühstück auf dem Kiez: bei blackline auf St. Pauli

Hach, die Paul-Roosen-Straße – für uns eine der schönsten Ecken der Stadt! Das haben sich auch Vicki und Claudius von blackline gedacht und aus einer alten Wohnung ein wunderbares kleines Café gezaubert. Das blackline kennen einige von euch vielleicht schon aus Eimsbüttel, im zweiten Laden auf St. Pauli gibt es dank Küche immer am Wochenende zusätzlich zum köstlichen Kaffee grandioses Frühstück: ein heftiger Breakfast Burger, Menemen oder Sauerteigbrot mit gebratenen Pilzen oder hausgemachter Granola – ha-le-luja!

© LüttLiv

9
Ab in den Mini-Biergarten mit Charme: das LüttLiv

Auf dem Gelände der ehemaligen Zinnschmelze befindet sich mit dem LüttLiv ein echtes Unikat in der Barmbeker Café- und Restaurantszene. Der Laden ist mit viel Herz eingerichtet – auch die Sitzgelegenheiten draußen sind wunderbar dafür geschaffen, einen Kaffee, ein Bierchen oder einen wärmenden Punsch mit seinen Liebsten zu trinken. Es gibt Bier, Kuchen, Limo, Pizza aus dem eigenen Steinofen und ganz viel gute Laune vom netten Team. Jeden Samstagabend bekommt ihr alle Pizzen für faire 12 Euro und am Sonntag bis 14 Uhr werdet ihr mit einem vegetarischen und veganen Frühstück verwöhnt. Fein!

© Talika Öztürk

10
Eine versteckte Perle im Wohngebiet: das Café Kofje

Der Hamburger Osten hat mit dem Café Kofje einen so schönen Ort: Auf der Karte findet ihr verschiedene Frühstücksvariationen (auch veggie und vegan) unterschiedliche Brote (mit Rührei, Tomate, Avocado, Lachs, Curry-Dattel und Rote Beete), Bowls sowie leckeren Kuchen. So gut wie alles bereitet Besitzerin Jana mit ihrem Team vor Ort selbst zu. Geschmacklich überzeugt das Kofje zu 100 Prozent und auch die Location ist ein Träumchen – bei schönem Wetter kann man ideal in der Sonne frühstücken oder saisonale Drinks wie Pumpkin Spice Latte mit hausgemachtem Sirup schlürfen.

Hier geht Annas Kaffee meist über die Theke

© Anna Yakisan

11
Den ganzen Tag brunchen bei Gold im Mund

Gold im Mund im Karoviertel ist der perfekte Spot, wenn ihr um 17 Uhr plötzlich Lust auf Frühstück bekommt. Hier gibt’s nämlich All Day Brunch: Von süßem Frenchtoast mit Blaubeeren bis zu Shakshuka mit hausgemachtem Crispy Chili‑Öl. Die Special-Matcha‑Drinks und der Kaffee sind richtig gut, und der selbst gebeizte Lachs ist ein Highlight. Das Café ist super gemütlich und schick eingerichtet, ihr könnt hier stundenlang sitzen und schlemmen. Ein echter Geheimtipp für alle unter euch, die Frühstück lieben – egal zu welcher Uhrzeit!

© Martyna Rieck

12
Frühstück, Lunch & Kaffeepause: Den ganzen Tag schlemmen im Glück und Selig

Glückseligkeit, das ist das überwiegende Gefühl, wenn man mit dem Kaffee seiner Wahl im Glück & Selig in Eimsbüttel sitzt und die freundliche Bedienung mit dem noch warmen Brot, britischen Scones oder reichlich belegten Panini an den Tisch kommt. Zum Glück hat man hier viel Platz, denn es gibt eine große Terrasse, einen hinteren Raum, der gern für private Feiern wie Junggesellinnenabschiede und Geburtstage gebucht wird und den regulären Gastraum, in dem man der Kaffeemaschine beim Brühen zuhören kann. Neben großen Frühstücksplatten, die man sich sogar liefern lassen kann, gibt es auch himmlische portugiesische Croissants, die herzhaft mit Ziegenkäse und Rucola, gegrillter Zucchini, Paprika, Humus und Tomatenpesto belegt werden oder Paninis, die im Inhaber*innen geführten Café neu interpretiert werden und mit Avocado, Granatapfel, Feta und Tomate oder Serranoschinken und Feigensenf daherkommen. Hier wird alles hausgemacht – selbst die Brote und Dips!

© Due Baristi

13
In Ruhe arbeiten, schnacken und italienisch snacken in der Due Baristi Espressobar

Das italienisch-deutsche Gründer*innen-Paar des Due Baristi startete mit der Idee, gute Kaffeebohnen nach Hamburg zu bringen. Diese entwickelte sich dann schnell zu einem Café, denn es kamen immer mehr Menschen auf eine Tasse vorbei, statt die großen Säcke Bohnen für daheim zu kaufen. Heute steht die Due Baristi Espressobar immer wieder ganz oben auf sämtlichen Bestenlisten, wenn es um exquisiten Kaffee in der Hansestadt geht, aber überraschenderweise ist es hier nie so voll, dass man kein ruhiges Plätzchen zum Panini essen, arbeiten, lesen oder zum Kaffeeklatsch findet. Einer unserer absoluten Favoriten!

© Anna Yakisan

14
Skandinavisches Gemütlichkeit genießen im Café Karlsons

"Karlsson, Karlsson, juhu, ich heiße Karlsson!" Das zweite S lassen wir getrost unter den Tisch fallen, denn auch ohne kommt hier das pure Skandi-Feeling auf: Mitten in der Neustadt, in einer lauschigen Nebenstraße, liegt das Café Karlsons mit gemütlichem Landhausstil und den roten Wänden. Das Frühstück reicht von typischen belegten Broten mit reichlich Käse und Graved Lachs über Rührei bis hin zu Apfel-Pfannkuchen und unfassbaren Zimtschnecken! Davon abgesehen gibt es mittags verschiedene Salate, typisch dänische Hotdogs und schwedische Köttbullar – mehr Skandi-Vibes bekommt ihr in Hamburg nicht!

© Anna Yakisan

15
Feinen Kuchen vom Blech bestellen im Petit Café

In einer kleinen Seitenstraße am Eppendorfer Baum findet man das Petit Café. Besonders geschätzt wird das kleine Café für seine vielen verschiedenen Sorten Blechkuchen von Apfel bis hin zu Rhabarber. Die frischen Kuchenstücke können bei gutem Wetter auch ganz entspannt mit einem Kaffee in der Hamburger Sonne vor der Tür genossen werden – bei Schietwetter machen wir es uns drinnen gemütlich. Wir schnabulieren am liebsten den warmen Apfel-Streuselkuchen mit Vanilleeis – ein Gedicht! Zum Frühstück bekommt ihr hier neben bestem Kaffee, fluffige Croissants mit Konfitüre oder ein großes Frühstück mit Aufschnitt, französischem Brot oder auch Eierspeisen.

Unsere Werkstudentin Anna zieht es immer wieder hier hin

© Café Johanna | © Franzi Simon

16
Mitten in der Stadt und doch im Grünen: das Café Johanna

Ein absoluter Geheimtipp, der eigentlich gar keiner mehr sein sollte. Am Venusberg nahe des Portugiesenviertels, direkt an der Michelwiese, kann man hier so richtig gut und ausgiebig frühstücken, lunchen, arbeiten und schnacken. Mit selbst gemachten Kuchen, Rührei und einem Salat, den wir seitdem erfolglos daheim nachmachen wollen, ist das Café Johanna Treffpunkt für alle jungen Stadtkenner*innen, ein paar fleißige Bienchen am Laptop oder Leseratten mit dicken Büchern.

© Kraweel

17
Kaffee trinken und Leute gucken im Kraweel

Sobald der Frühling im Anmarsch ist, warten die St. Paulianer*innen darauf, dass das Kraweel wieder seine Tische und Stühle nach draußen rückt. Gut besucht ist das kleine Café sowieso fast immer, doch wenn die Sonne scheint, sind die Plätze an der frischen Luft heiß begehrt. Aber auch zur kalten Jahreszeit lädt der Laden zum Verweilen ein. Tische, Sofas und Stühle sind bunt zusammengewürfelt. Stil: Omis gemütliche Stube. Drinnen riecht es nach frischem Kaffee und hausgemachtem Cheesecake (der in zahlreichen Varianten kommt und sehr zu empfehlen ist). Auch die neuen Apéros mit Sekt oder Wein solltet ihr probieren, denn das sind Boozy Brunch Vibes vom Feinsten!

© Franzi Simon

18
Kaffee rausholen bei Ujote Espresso

Im wunderhübschen Generalsviertel ist Ujote Espresso zu Hause. Hier haben sich Uje und Henny ihren Traum von einem eigenen Café erfüllt und verkaufen in der Bismarckstraße nicht nur herrlichen Cappuccino, Flat White oder Americano, sondern auch Bananenbrot, Zitronenkuchen und Croissants. Also alles, was man braucht für einen Spaziergang am Isebekkanal oder auf dem Weg zur Arbeit.

© Daniel Dittus

19
Mitten im trubeligen Studi-Viertel: Die Pony Bar

In der Pony Bar könnt ihr von früh bis spät abhängen – wenn der Abend näher rückt, kann man sich dann auch schon mal ein Alster oder eine Weinschorle genehmigen. Irgendwann zur späteren Stunde, wenn vor dem Laden eine ordentliche Traube an Menschen steht, gehen dann immer mehr Bier, Wein und richtig gute Drinks über den Tresen. Dann wird die Pony Bar erst richtig zur Bar, die Musik wird aufgedreht und das Licht gedimmt, lautes Geschwafel liegt in der Luft. Viele Student*innen und junge Menschen kommen nach ihrem Feierabend hier her. Außerdem finden in der Pony Bar regelmäßig Kulturveranstaltungen statt, die ihr ganz kostenfrei besuchen könnt!

  • Pony Bar Allende-Platz 1, 20146 Hamburg
  • Montag: 9.30–0 Uhr, Dienstag und Mittwoch: 9.30–2 Uhr, Donnerstag und Freitag: 9.30–3 Uhr, Samstag: 14–3 Uhr
© Anna Yakisan

20
All Day Frühstück, Lunch und Kuchen im Karoviertel

An dem Café mit der hübschen roten Fassade kommt man im Karoviertel nicht vorbei – und das zurech: Im La Maison gibts den ganzen Tag Frühstück, alle Langschläfer*innen sollten sich den Spot also merken! Übrigens: Brot und Brötchen werden hier selbst gebacken, lieben wir! Dazu frisch gebackene Kuchen, ein mega gutes Grilled Cheese Sandwich und belegte Bagels. Drinnen wie draußen ist es trubelig, das gemischte Publikum aus dem Viertel kommt hier rund um die Uhr zusammen.

© Anna Bergsch

21
Im Fazë gibt's die wohl schönsten Stullen der Stadt

Wer Anfang des Jahres einen Tisch im Fazë wollte, brauchte vor allem eins: Geduld. Die Schlange vor der Tür gehörte fast schon zum Konzept. Inzwischen bekommt man mit etwas Glück schneller einen Platz – und der lohnt sich. Schon von außen sticht das Café mit seiner knallblauen Fassade ins Auge, drinnen wird's modern, super ästhetisch und trotzdem richtig gemütlich. Auf den Tisch kommen riesige Sauerteigbrote mit kreativen Toppings, die aussehen wie kleine Kunstwerke und mindestens genauso gut schmecken. Die Karte ist angenehm klein, dafür sitzt hier wirklich jeder Teller. Perfekt für alle, die ihren Brunch genauso gern essen wie fotografieren – und danach garantiert satt nach Hause rollen.

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