11 Adressen für einen leckeren Sonntags-Brunch

Wenn man sich nicht so recht entscheiden kann, ob man jetzt Frühstück oder Mittagessen haben will, wählt man stattdessen: den Brunch. Der ein oder die andere mag das dekadent, spießig oder altbacken finden: die All-you-can-eat-Fress-Flatrate für den Kleinbürger, aufgesetzte Freundlichkeit, vorgegaukelte Gemütlichkeit.

Wir halten den Sonntags-Brunch aber überhaupt nicht für bieder. Das liegt zum Einen daran, weil es ganz schön geil sein kann, seinen Kater von der Samstagnacht mit einem üppigen Buffet zu füttern, zum Anderen aber auch an den vielen schönen Hamburger Restaurants und Cafés, die Brunch anbieten. Wichtig ist All-you-can-eat-Regel Nummer 1. nicht zu vernachlässigen: "Nimm, was du schaffst und nicht mehr".

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© Pauline

© Pauline Sonntags brunchen in der Pauline

Die „Pauline“ am Pferdemarkt weiß, was ihre Kunden wollen. Nicht nur das Frühstück à la carte ist heiß begehrt, sondern auch für den Sonntags-Brunch empfiehlt sich eine Reservierung. Sowohl bei der Einrichtung – schnuckelige Sessel aus Omas Wohnzimmer und blumiges Porzellan versprühen Vintage-Charme – als auch beim Essen beweist Pauline viel Liebe für's Detail.

Ihre Gäste überrascht sie immer wieder mit Specials wie einem indischen oder mexikanischen Brunch, bei denen Vegetarier und Veganer berücksichtigt werden. Und auch in Sachen Transparenz zeigt sich Pauline vorbildlich: Zur Küche bleibt der Zutritt nicht verwehrt, dort ist ein Teil des Buffets angerichtet, sodass man sich von der frischen Zubereitung persönlich überzeugen kann.

Prädikat: abwechslungsreich & für eine Überraschung gut

Unbedingt probieren: frische Waffeln, Rucola-Salat mit Feigen, Parmaschinken und Mozarella, mediterraner Tortellini-Salat

Getränke: Filterkaffee, Tee, O-Saft und Wasser inklusive

Reservierung: dringend empfohlen

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© Jools

© Jools Alles frisch im Jools

Direkt am schönen Fischers Park in Altona gelegen und mit seiner großen Außenterasse (insgesamt haben 40 bis 45 Personen im Restaurant Platz) ist das „Jools“ die perfekte Location für einen Brunch im Sommer.

Was als Frühstücksbuffet beginnt, verwandelt sich ab 11:30 Uhr zur gedeckten Tafel mit zwei Vorspeisen, zwei bis drei warmen Gerichten und zwei Desserts. Besonders beliebt sind die Franzbrötchen, aber auch die gefüllten Gnocchi und Ravioli, Käsespätzle, Saltimbocca oder Schupfnudeln, die sonntags im Wechsel aufgetischt werden, kommen richtig gut bei den Gästen an. Vielleicht liegt es daran, dass im „Jools“ fast ausschließlich Lebensmittel in Bio-Qualität auf dem Tisch landen. Eventuell aber auch, weil hier alles superfrisch zubereitet wird. Vegetarier finden immer etwas am Buffet, auf Veganer stellt sich die Küche bei vorheriger Ankündigung ebenfalls ein.

Prädikat: immer frisch & köstlich

Unbedingt probieren: Franzbrötchen, gefüllte Gnocchi und Ravioli

Getränke: Filterkaffee, Wasser und Orangensaft inklusive

Reservierung: empfohlen, spätestens zwei Wochen vorher

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© Froindlichst

© Froindlichst Buffet am Sonntag im Froindlichst

Als Veganer muss in Hamburg niemand (ver-)hungern. Seit November letzten Jahres bereichert das „froindlichst“ in Winterhude das vegane Angebot der Stadt. Hier gibt es nicht bloß leckere Pizza, Burger und Burritos, sondern auch jeden Sonntag Brunch.

In der offenen Küche bereitet das reizende Personal, das sich von nichts aus der Ruhe bringen lässt, die Speisen für das Buffet liebevoll zu. Klassiker wie veganes Mett, „Eier“salat und Rührtofu dürfen natürlich nicht fehlen. Daneben kommen aber auch Lasagne, Enchilada-Auflauf, Ofengemüse, Kichererbsensalat, frische Waffeln, Milchreis und Zupfkuchen auf den Teller. Bei rechtzeitiger Anmeldung finden an den rustikalen Holztischen und gemütlichen Sofas Gruppen von bis zu 25 Personen Platz. Und weil die Buffet-Auswahl jeden Sonntag variiert, lohnt sich mehr als nur ein Besuch.

Prädikat: urgemütlich & rein pflanzlich

Unbedingt probieren: Eiersalat, Carrot Cake und Heidelbeer-Crumble

Getränke: Wasser und Säfte inklusive

Reservierung: erwünscht

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© Vincent Vegan

© Vincent Vegan Veganes Hauptquartier: Vincent Vegan #thebase

Seit geraumer Zeit beglückt „Vincent Vegan“ ganz Hamburg nicht nur mit seinen Food Trucks, sondern tischt sonntags beim Brunch in „#thebase“, dem Hauptquartier im Phoenixhof, ordentlich auf.

Die veganen Deftigkeiten reichen von Falafelbällchen über Thai Curry und Schmorrüben koreanischer Art bis zu Schwäbischen Kässpatzn – Vincents Liebe zu gutem Essen vereint eben Speisen aus aller Welt. Das Brunch-Buffet wechselt jeden Sonntag, sodass auch beim dritten Besuch noch neue Gerichte für Überraschung sorgen. Eine Reservierung ist erforderlich, doch wenn   man sich rechtzeitig anmeldet, kann sich hier sogar eine Gruppe von 25 Personen den Bauch vollschlagen.

Prädikat: liebevoll & tierleidsfrei

Unbedingt probieren: Dhal, Döner mit selbstgemachtem Seitan und Fladenbrot und Mac'n'Cheese

Getränke: nicht inklusive

Reservierung: erforderlich

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© sternchance Buffet in der Sternchance

Das Café und Culturhaus „SternChance“ ist ein Geheimtipp für Familien. In den Spielecken und auf dem umzäunten Außengelände toben die Kinder, die Erwachsene widmen sich der Schlacht am kalten und warmen Buffet.

Vor allem die Auswahl an (exotischen) Salaten hier ist einzigartig: Seetang-Glasnudel-Salat mit Meeresfrüchten und Sesam, orientalischer Couscous-Salat mit Kichererbsen, Hähnchen-Ananas-Salat mit Joghurt und Curry sowie Pulpo-Salat mit weißen dicken Bohnen sind bloß einige Beispiele dafür, was die „SternChance“ zu bieten hat. Ab 12 Uhr werden auch hausgemachte Pfannkuchen mit Zimt, Zucker, Apfelmus und Nutella serviert. Suppen und warme Speisen wechseln wöchentlich, dabei ist immer etwas für Vegetarier und Veganer.

Prädikat: lebendig & für die ganze Familie

Unbedingt probieren: die exotischen Salate

Getränke: Filterkaffee, Tee, Kakao und Wasser inklusive

Reservierung: empfohlen

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© Vesper

© Vesper Nicht nur abends gut: Vesper

Ungeachtet seines Namens kann man im „Vesper“ nicht bloß gut zu Abend essen, sondern auch ausgezeichnet brunchen. Vor allem große Gruppen sollten das Restaurant im Auge behalten, weil es einen Extraraum anbietet, in dem bis zu 60 Leute Platz finden. Die weite Sonnenterrasse zahlt sich besonders im Sommer aus – inmitten des bunten Treibens auf der belebten Osterstraße möchte man am liebsten den ganzen Tag auf dem breiten Gehweg sitzen und Kaffee trinken.

Das große und abwechslungsreiche Buffet beinhaltet solch Leckereien wie diverse Antipasti, Roastbeef, Sonntagsbraten oder Gulasch mit Beilagen, Pizza, Kaiserschmarrn und Orangenquark. Alles wird immer wieder frisch und zügig aufgefüllt und auch Vegetarier sollten hier nicht zu kurz kommen.

Prädikat: groß & vielfältig

Unbedingt probieren: hausgebeizter Lachs mit Wasabi-Dip

Getränke: Filterkaffee, Tee, Wasser und Saft inklusive

Reservierung: empfohlen

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© Café Brooks

© Café Brooks Café Brooks im Osten Hamburgs

Auf der Suche nach einem köstlichen Brunch lohnt sich auch mal ein Ausflug in den Hamburger Osten. Im beschaulichen Eilbek öffnete das „Café brooks“ vor rund vier Jahren seine Türen und entwickelte sich schnell zum Stadtteil-Wohnzimmer. Shabby-Chic-Look, ein Kamin, frische Schnittblumen auf den Tischen, weiche Kissenberge und Schaffelle auf den Sitzen – im kleinen aber feinen „Brooklyns“ fühlen sich die Gäste wohl.

Für den Samstags- und sonntäglichen Brunch können sich Gruppen von bis zu 14 Personen anmelden. Liebevoll angerichtet werden hier viele mit Herz hausgemachte Lebensmittel, von denen ein Großteil für Vegetarier und Veganer geeignet ist. Allein die selbstgebackenen Brote in den Sorten Nuss, Kern-Cranberry oder Banane sind ein Highlight und lassen sich prima mit den ebenfalls selbstgemachten verschiedenen Aufstrichen (z.B. Feta-Tomate, Apfel-Zwiebel-Schmalz, vegane Leberwurst) kombinieren.

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©S.Karstens k

©S.Karstens k 20up Skyline Bar mit Panoramafenstern

20. Stock, in 90 Metern Höhe, fast schwebend über der Elbe mit Blick aus großen Panoramafenstern auf die Dächer der Stadt – so isst man nicht alle Tage. Der Brunch in der „20up Skyline Bar“ im „Empire Riverside Hotel“ hat zwar seinen Preis, dafür kreiert das Restaurant „waterkant“ aber auch so edle Gerichte wie getrüffelte Dorade oder Himbeercrème mit Pistazie und Yuzu. Wer zu träge ist, muss nicht einmal unbedingt aufstehen, um sich am Buffet zu bedienen, denn ein Flying Fingerfood Service bietet kleine Häppchen direkt am Tisch an. Für vegetarische Alternativen ist gesorgt, Lebensmittelunverträglichkeiten können bei der Reservierung angegeben werden. Mit einer Truppe von bis zu 40 Leuten könnt ihr hier nach vorheriger Reservierung auflaufen.

 Prädikat: fancy & mit Aussicht

Unbedingt probieren: Tandoori-Hähnchen mit Quinoa und Passionsfrucht sowie weißes Schokoladenmousse mit Kumquats

Getränke: Prosecco zur Begrüßung, Rot- und Weißwein, Bier, Kaffeespezialitäten, Tee und Fruchtsäfte inklusive

Reservierung: erwünscht, Depositzahlung erforderlich

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© Pamukkale

© Pamukkale Orientalisch essen bei Pamukkale

Im „Pamukkale“ hat sich bestimmt der ein oder andere schon mal nach einer durchzechten Nacht in der Schanze einen Kebab gegönnt. Anderer Vorschlag: früher ins Bett gehen und das Restaurant stattdessen zum türkischen Brunch aufsuchen. Sonn- und feiertags werden hier Spezialitäten wie Köfte oder Sucuklu Yumurta – würzige Knoblauchwurst mit Ei – zubereitet. Das mag jetzt sehr fleischlastig klingen, aber das Buffet ist auch auf Vegetarier und Veganer ausgerichtet.

Wer auf Live-Koch-Action steht, bekommt diese hier geboten: Die Gäste können sich für ihre Gözleme, Fladentaschen aus Yufka-Teig, die Füllung wahlweise mit Kartoffeln, Spinat, Käse und Hackfleisch selbst zusammenstellen und bei der Zubereitung auf einer heißen Steinplatte zuschauen. Platz bietet das „Pamukkale“ Gruppen von bis zu 30 Personen.

Prädikat: orientalisch & einfallsreich

Unbedingt probieren: Gözleme

Getränke: Kaffee, Tee, Orangen- und Multivitaminsaft inklusive

Reservierung: erwünscht

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© L'Amira

© L'Amira Syrische Spezialitäten bei L'Amira

Falafel zum Frühstück? Warum nicht! Vor allem wenn die Kichererbsenbällchen so saftig und schön gelungen sind wie im syrischen Restaurant „L'Amira“. Doch sie machen nur einen Teil des Brunch-Buffets aus, das allein schon aus 15 verschiedenen und jeden Sonntag wechselnden Sorten Mazza, den bekannten orientalischen Vorspeisen, besteht. Diese sind frisch zubereitet, fein würzig und auch für Vegetarier und Veganer geeignet. Taboulé, rote Beete mit Ziegenkäse, Humus, Auberginencreme, Ziegenquark mit Minze oder Lammwürstchen gehören ebenfalls zu den Spezialitäten, welche die Küche auftischt. Und auch preislich ist der Brunch vom „L'Amira“ kaum zu schlagen.

Prädikat: würzig & geschmacksintensiv

Unbedingt probieren: Walnuss-Paprika-Creme und Auberginenmus

Getränke: nicht inklusive

Reservierung: empfohlen

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© Eisenstein Facebook Der Superbrunch von Ottensen im Eisenstein

Das Restaurant Eisenstein in den Zeisehallen ist nicht nur eine tolle Location um Pizza zu essen, sondern bietet sonntags und feiertags auch ein hervorragendes Frühstücksbuffet an! Hier gibt es nicht nur Brötchen und Käse, sondern auch hausgemachte Marmeladen, Räucherfisch, frische Pfannkuche, Milchreis mit roter Grütze, Antipasti-Gemüse und natürlich Ei in allen Varianten. Locker kann man hier vom kleinen Frühstück zum Mitttagessen übergehen und stolpert dann gegen 15 Uhr satt und zufrieden raus. Reservieren ist von Vorteil, denn trotz der Größe ist das Eisenstein gerne mal ausgebucht!

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