Bei Carmel by Kapara bekommt ihr bestes israelisches Streetfood

© Lisa Greis

Es duftet auf St. Pauli: Denn hinter der Fassade im knalligen Orange in der Simon-von-Utrecht-Straße findet ihr seit ein paar Wochen ein wahres El Dorado für israelisches Streetfood. Und vielleicht kommt jemandem von euch der Name auch noch aus der Zeit vor Corona bekannt vor? Früher hat das Team von Kapara nämlich an der Max-Brauer-Allee gezaubert – genauer gesagt über der früheren Bar Rossi, dann dem ehemaligen Kleinen Donner, heute das Drunken Oyster.

Aber auch das neue Zuhause auf dem Kiez steht dem Kapara ausgezeichnet. Aber nun weg von den Fakten, hin zu den Stars des neuen Ladens: den Pitas. Zwischen sechs verschiedenen Varianten könnt ihr auswählen. Ganz klassisch gibt es das fluffige Brot zum Beispiel gefüllt mit Falafelbällchen, mit leckeren veganen Hackbällchen oder mit butterweicher Aubergine, was in Israel als Sabich bekannt ist. Immer dabei: der unschlagbare, hausgemachte Hummus. Wir haben uns durch zwei der Varianten probiert und verteilen die Goldmedaille an das Sabich, dicht gefolgt von der Falafel-Pita.

© Lisa Greis

Was ihr außerdem unbedingt probieren müsst: die Tel-Aviv-Fries. Leute, Kartoffeln sind ja eh schon 'ne nice Sache, aber diese knusprigen, mit Honig glasierten Teile haben uns echt umgehauen! Und wer lieber auf Brot verzichtet und sich vorgenommen hat, mehr Gemüse zu essen, bestellt den im Ganzen gerösteten Blumenkohl mit Tomatensalsa. Auch sehr geil!

© Lisa Greis

Streetfood auf israelisch

Das Ding mit uns Deutschen und Streetfood ist ja folgendermaßen: Hektisch wie wir oft sind, möchten wir einen schnellen Snack auf die Hand. Am besten im Laufen reinfuttern und dabei ordentlich Soße auf die Jacke tropfen. Ganz anders funktioniert Streetfood in Israel, wie uns das Team von Carmel by Kapara erklärt: Nur, weil das Essen schnell aufgetischt ist und sich theoretisch als Wegbegleiter eignet, wird es in Israel dennoch im Sitzen genossen und auch die kleinste Mahlzeit angemessen zelebriert.

Bedeutet auch, es gibt immer einen feinen kleinen Drink dazu. Oder auch zwei. In unserem Fall einen Crémant Spritz und einen Yafoo Ya Habibi, dessen Geschmack ein wenig an den von Ouzu erinnert. Wir müssen zugeben, so entspannt auf St. Pauli Streetfood zu schnabulieren, ist wirklich mal eine Abwechslung – und etwas, das wir definitiv öfter tun sollten!

© Stella Bruttini

Die wichtigsten Fakten

Veggie & Vegan: Alles vegan, juhu!

Mit wem gehst du hin: Gestressten Freund*innen, die beim Chill-Out-Streetfood mal wieder runterkommen und genießen sollten.

Beste Zeit: Am frühen Abend gegen 17 Uhr, dann bekommt ihr noch einen Platz an den kleinen Tischen vor dem Laden und könnt zum Essen die vorbei spazierenden Kiezmenschen beobachten.

Carmel by Kapara | Simon-von-Utrecht-Straße 12, 20359 Hamburg | Dienstag bis Freitag: 16–22 Uhr | Mehr Infos

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