11 Dinge, die ihr umsonst und draußen machen könnt

Wie macht sich das Ende des Monats bemerkbar? Genau, mit einem schockierend kleinem Kontostand und ungewohnt leichtem Geldbeutel. Nur, weil die Taler knapp werden, heißt das nicht, dass ihr euch nun Zuhause verkriechen müsst. Es gibt ein paar, genau genommen elf, sehr gute Möglichkeiten, wie ihr die letzten Tage des Monats an der Frischluft und vor allem kostenlos, füllen könnt. Here we go!

© Isabel Rauhut

1
Schiffe beobachten vom Altonaer Balkon

Schiffe gucken? Sonne genießen? Hafenromantik erleben? Aber klar doch! Es soll Menschen geben, die hier nicht nur ihre Jogging-Strecke beginnen, sondern auch der trauten Zweisamkeit frönen. Wenn du also eine hast, schnapp’ dir deine bessere Hälfte und sei mal wieder romantisch! Wenn nicht, hab’ einfach ein Date mit dir selbst!

2
Picknicken und dösen am Osterbekkanal

Packt genug Kaltgetränke und eure*n Liebste*n ein und düst ab an den Osterbekkanal! An dem Gewässer, das von Farmsen bis nach Winterhude in die Außenalster fließt, gibt es super Gelegenheiten zum Abhängen. Einfach die Picknickdecke ausbreiten und entspannt den Enten und Schwänen beim Plantschen zusehen, ist Entspannung pur!

© Andreas Baur

3
Sportlich werden beim Dockland-Treppenlaufen

Kurz, schmerzhaft und unfassbar effektiv – so lässt sich eine Trainingseinheit am Dockland am treffendsten beschreiben. Das Bürogebäude gleich hinter dem Cruise Center an der Elbe ist als Parallelogramm mit Outdoor-Treppe entworfen und liefert so ambitionierten Läufer*innen 140 Stufen voller Spaß und Quälerei. Wie oft man hoch und runter rennt, bevor man oben auf der Aussichtsplattform zwischen erstaunten Tourist*innen kollabiert, hängt natürlich ganz von eurem Fitnesszustand ab. Es lohnt sich in jedem Fall! Denn so anstrengend eine Dockland-Session auch ist, so viele Pluspunkte hat sie auch: Ihr seid draußen, es kostet nichts, es macht – bei regelmäßiger Durchführung – einen echt sexy Hintern und belohnt werden die Mühen mit einer Wahnsinns-Aussicht über den Hafen, Muskelkater inklusive.

© Alexandra Brucker

4
Über den Friedhof der guten Ideen spazieren

Manchmal geben die besten Ideen den Geist auf, so wunderbar sie auch waren. Ihren Frieden finden sie auf dem Friedhof der guten Ideen in Wilhelmsburg. Hier, auf einer kleinen Lichtung, ragen dunkle Grabsteine aus dem Rasen. Die meisten Tafeln sind beschriftet – doch nicht mit den Namen verstorbener Menschen. Ideen wie „Die Mona Lisa von hinten malen“ wurden dort bestattet. Auf dem Friedhof der guten Ideen schwirren die Geister der drei vermaledeiten Wörter: hätte – würde – könnte. Ideen jedoch loszulassen und Platz für Neues zu machen, tut gut. Und ein Spaziergang durch die Grabsteine sorgt vielleicht für eine neue Idee – auch wenn sie irgendwann wieder begraben wird.

© Alexandra Brucker

5
Murals in der ganzen Stadt erkunden

Hamburg lässt sich nicht nur auf Schifffahrt und Lotto King Karl reduzieren. Hamburgs Gebäude bieten auch eine riesige Projektionsfläche für Kunst – und mit Kunst meinen wir Murals. Von Super Mario in Eimsbüttel bis hin zum Gedenken an das jüdische Viertel am Grindel finden sich Unmengen an Kunstwerken, die eine Route durch die Stadt bilden. 11 weitere bemalte Wände findet ihr in unserem Guide zu Murals in Hamburg.

© Rike Uhlenkamp

6
Ruhe an der Dove-Elbe

Schnappt euch eure Räder und fahrt ganz entspannt von Rothenburgsort an die Dove-Elbe! Plötzlich lasst ihr den Großstadtlärm hinter euch und könnt stattdessen Schafe beobachten, durch grüne Wiesen radeln und bei passendem Wetter die Füße in die Elbe tunken. Es muss nicht immer direkt die Nordsee sein.

© Fabian Wolf | Unsplash

7
Koi-Karpfen beobachten im Japanischen Garten

Wasserfälle plätschern leise dahin, über Steinwege lauft ihr an japanischen Gehölzen und Gräsern vorbei, die Koi-Karpfen schwimmen im See am japanischen Teehaus: Wer im Planten un Bloomen spazieren geht, findet unweigerlich in den Japanischen Garten – ist er doch der größte in Europa. Highlight, auch für diverse Shootings, ist das japanische Teehaus, in dem im Sommer Teezeremonien stattfinden. Konnichiwa!

© Lisa Greis

8
Romantik pur genießen bei den Wasserlichtspielen

Ihr habt ein Date und wisst nicht wohin? Ihr wollt euren Freund*innen oder eurem Hamburg-Besuch ein besonderes abendliches Picknick bieten? Dann packt ein paar Snacks, Drinks und die Picknickdecke ein und trefft euch an den Wasserlichtspielen in Planten un Blomen. Den ganzen Sommer über verzaubern euch die Wasser-Lichtkünstler*innen hier mit ihrer Magie. Zu klassischer Musik, vor allem Filmmusik aus Fluch der Karibik oder Star Wars, tanzen die Wasserfontänen ihr ganz eigenes Ballett. Von kitschig bis unheimlich romantisch und definitiv ein Must-do in Hamburg!

Veringkanal-Wilhelmsburg
© Sirany Schümann

9
Abhängen am Veringkanal

Wenn die Sonne über der Stadt lacht, strömt gefühlt die halbe Stadt in den Stadtpark, zum Park Fiction oder in die Schanze. Was jedoch immer noch von vielen unterschätzt wird, ist der Hamburger Süden. In Wilhelmsburg verläuft parallel zur Veringstraße der irgendwie magische Veringkanal. Auf Stegen entlang des Wassers oder auf dem direkt angrenzenden Grün findet man in der Regel immer ein Plätzchen, um die Sonne zu genießen. An Kiosken in der Nähe bekommt ihr das dazugehörige Bier oder den passenden Vino, für das leibliche Wohl gibt es einige Dönerläden oder natürlich verschiedene Restaurants, die fast alle auch etwas Veganes anbieten!

Blick über Lilienfeld auf den See im Loki-Schmidt-Garten
© Lilly Brosowsky

10
Bunte Natur in der Stadt erleben im Loki-Schmidt-Garten

Bis 2012 hieß der Garten schlicht botanischer Garten, mittlerweile wurde er nach der Frau des Hamburger Altkanzlers Helmut Schmidt benannt: Im Loki-Schmidt-Garten findet ihr in Beeten und Tropengewächshäusern die unterschiedlichsten Blumen und Pflanzen. Wer noch mehr lernen möchte, kann sich auch eine Führung buchen. Hier spaziert und entspannt es sich einfach wunderbar.

© Maria Kotylevskaja

11
Hamburg vom Ikea-Parkhaus aus überblicken

Es ist möglich, die wunderbare Aussicht über Hamburg zu genießen, ohne das polarisierende Möbelhaus mitten in Altonas Fußgängerzone zu betreten. Mit dem Aufzug geht es direkt auf das Parkdeck Nummer 4, von dem ihr alles Sehenswerte der Stadt bewundern könnt: Hafen, Michel, Schanzenturm, Elbphilharmonie — und wer die Äuglein so richtig anstrengt, kann sogar das Volksparkstadion erblicken.

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