Diese Hamburger Restaurants haben einen Michelin-Stern

Die Hamburger Küche ist vielfältig, köstlich und vor allem – ausgezeichnet! Elf (!) Restaurants haben es dieses Jahr wieder geschafft, sich einen oder sogar mehrere Sterne des begehrten Guide Michelin zu erkochen. Spitzenreiter in Hamburg ist das The Table von Kevin Fehling. Ganze drei Sterne hat das Restaurant in der Hafencity ergattert und das schon zum dritten Mal in Folge. Drei weitere Läden wurden mit jeweils zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet, dazu schaffen es weitere sieben auf die Liste der besten Restaurants. Neu dabei: das Jellyfish auf der Schanze. Hier könnt ihr ausgezeichnet schlemmen:

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© Maria Kotylevskaja Fusionküche in The Table

Das The Table in der Hafencity ist Hamburgs einziges 3-Sterne-Restaurant. In der Küche von Kevin Fehling geht es weit anders zu als sonstwo: Backöfen und Grillstationen sucht man hier vergeblich, denn im The Table kommt Fusionsküche auf die Designer-Tische. Es wird mit flüssigem Stickstoff experimentiert und traditionelle Gerichte in ihre Einzelteile aufgebrochen und neu interpretiert. Das hat seinen Preis: ein Sieben-Gang-Menü kostet pro Person 180 Euro, die passenden Weine als Begleitung dazu noch einmal 95 Euro dazu.

2

© Maria Kotylevskaja Plüschig gediegene Atmosphäre im Haerlin

Das Haerlin Restaurant im Vier Jahreszeiten Hotel bietet das, was von einem Sterne-Restaurant erwartet wird: Gediegene Atmosphäre mit plüschigen Sesseln und feinem Tischtuch und einer sehr feinen Küche. Auf kleine Amuse-Gueules in Muschelschalen folgen Gerichte wie geflämmter Glattbutt mit Champignons und Zitronenthymian oder roh marinierte Jacobsmuschel mit Gänseleber an Wintertrüffel. Die Kosten für das ein Menü starten bei 145 Euro, die Weine dazu kosten ab 85 Euro. Wer es noch besonderer mag, der bucht den "Chef's Table", ein Tisch mit Blick in die Küche und dem Menü direkt vom Küchenchef. Kostenpunkt hier: 320 Euro inklusive Wein.

3

© Maria Kotylevskaja 2-Sterneküche mit grandiosem Ausblick: Seven Seas

Das Seven Seas bietet nicht nur einen grandiosen Ausblick vom Sülberg über die Elbe, als 2-Sterne-Restaurant fährt es natürlich auch kulinarisch mächtig auf: Gerichte wie Königskrabbe roh und pochiert mit Melone, Eukalyptus und Koriander oder Steinbutt mit indischen Aromen an Süßkartoffeln, Chicorée und Pistazie haben dem Restaurant die beiden Sterne eingebracht. Die Kosten für ein Menü liegen zwischen 79 und 180 Euro.

4

© Maria Kotylevskaja Cleane Sterneküche in Jacobs Restaurant

Das Jacobs Restaurant liegt im gediegenen Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee: Beste Lage also! Der Stil der Küche: einfach und reduziert. Küchenchef Thomas Martin kocht mit scharfer Präzession. Vor allem kommt viel Fisch auf den Tisch, zum Beispiel das gebratene Filet vom Steinbutt mit Champagner Beurre Blanc und überbackenem Lauch. Vier Gänge inklusive Elbblick gibt es für 89 Euro, den passenden Wein dazu für 59 Euro.

5

© Maria Kotylevskaja Exquisite Fischspezialitäten im Se7en Oceans

Die Bretagne liegt an der Binnenalster. Zumindest, wenn man im Gourmetrestaurant Se7en Oceans sitzt, eine exquisiten Fischspezialität aus einem der sieben Weltmeere ordert und dabei ganz genüsslich den Blick über das Wasser schweifen lässt. Die edle Adresse im Dachgeschoss der Europa-Passage offeriert französische Genussmomente à la „Gönn dich dir selbst“ abseits des crazy Shopping-Trubels. Nichts leichter als das, finden wir, und empfehlen das Zehn-Gänge-Menü namens „Morel’s Tasting“ um 119 €.

6

© Maria Kotylevskaja Das Feinste aus der deutschen Küche im Landhaus Scherrer

Wer sich inmitten urbaner Tristesse (danke für nichts, Hamburger Wetter!) nach wohlig-warmem Landleben und sehr guter deutscher Küche sehnt, dem sei das Landhaus Scherrer ans Herz gelegt. Bereits der Eingangsbereich des Traditionshauses an der Elbchausee mit Gourmetrestaurant, Weinkeller und separatem Bistro lässt jeglichen Blues verfliegen: ein offener Kamin und schicke Polstermöbel laden zum Verweilen ein; pastellfarbene Macarons – stilecht auf einem rustikalen Servierwagen präsentiert– nehmen das große Gourmetkino des Kochs Heinz O. Wehmann vorweg. Danach genießt man entspannt bei Holunder-Tee oder „Gebackenen Waldzwergen mit Hartweizenrisotto“ (32 €). Für besonders Erfrorene ist der Platz neben dem alten Kachelofen reserviert. Richtig super, und den Preis zusätzlich wert: hier kommt ausschließlich saisonale und regionale Küche auf's Porzellan.

7

© Maria Kotylevskaja Orientalische Gaumenfreuden im Piment

Rosenblüten, Couscous, Muskat. Dass orientalische Gaumenfreuden viel mehr als Humus und Falafel sind, beweist das kleine, aber ausgesprochen feine Restaurant „Piment“ in Hoheluft-Ost. Ein wenig versteckt zwischen Yoga-Laden und schicken Boutiquen gelegen, besticht diese gute Adresse vor allem durch sehr viel französisch-marokkanische Raffinesse. Grund dafür ist Küchenchef Wahabi Nouri. Der aus Marokko stammende und in Deutschland aufgewachsene Koch vermischt etwa bretonische Makrelen mit Rettich und Ingwergratiné (22€) oder streut die Würzmischung Ras el Hanout über sehr lange im Ofen gegarte Kalbschultern (€ 38). Dazu gibt es entspannte Atmosphäre und edle Weine.

8

© Maria Kotylevskaja Französisch-internationale Küche im Trüffelschwein

Das Restaurant mit dem lustigen Namen "Trüffelschwein" liegt im Stadtteil Winterhude – von außen recht unscheinbar, versteckt sich hinter der Tür ein 1-Sterne-Restaurant mit ausgefallener Küche. Französisch-internationale Gerichte stehen auf dem Speiseplan, feine Zutaten wie Iberico Schwein werden dafür verwendet. Jede Speise hat einen besonderen Twist, wer hat zum Beispiel schon einmal geeisten Ziegenkäse gegessen?! Die Preise der Menüs variieren je Anzahl der Gänge: Das 5-Gang-Menü gibt es ab 89 Euro, 9 Gänge kosten 129 Euro.

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© Petit Amour Traditionelle Küche im Petit Amour

Boris Kasprik wollte sein eigenes Restaurant, also eröffnete er 2015 am Spritzenplatz in Ottensen das "Petit Amour". Handwerklich traditionelle Produkteküche steht hier auf dem Plan. Eine Kalbsjus schmeckt hier nach Kalb und nicht nach Rotwein. Und wegen des hohen Anspruchs werden drei Sorten Brot in der maßgeschneiderten kleinen Küche gebacken, der Blätterteig selbst gemacht und die süßen Bissen zum Espresso in der Patissier-Ecke kreiert. Dafür zahlt man dann aber auch den einen oder anderen Euro mehr.

10

© Maria Kotylevskaja Anspruchsvolle Fischgerichte bei Jellyfish essen

Nachhaltig gefangener, frischer Fisch und dazu erlesene Weine – das Jellyfish in der Weidenallee setzt ganz klar auf Qualität. Die Auswahl der Speisen ist klein, dafür umso besonderer. Wer möchte, bestellt ein bis zu 7-gängiges Menü von der monatlich wechselnden Angebotskarte – oder wählt eines der tagesfrischen Gerichte. Wer lieber Fleisch isst, kann dies vorbestellen und auch vegetarische Speisen finden sich hier. Das Interieur ist schlicht und maritim. Ein Restaurant für anspruchsvolle Feinschmecker, die guten Fisch und Seafood zu schätzen wissen.

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