Heimaturlaub: St. Peter-Ording statt St. Tropez

© Eva Horn

Es ist Frühling und du willst ans Meer. So richtig. Mit riesigem Sandstrand, langen Spaziergängen, Watt, Wind, Tide und Vitamin Sea. Nichts wie hin nach St. Peter-Ording. Denn Schleswig-Holsteins größter Kurort hat von alle dem reichlich. Plus viele andere Touristen, aber irgendwas ist ja immer.

So kommst du hin

Am Einfachsten mit dem Auto. Von Hamburg aus brauchst du für die ca. 140 Kilometer je nach Verkehrsaufkommen 1,5 bis 2 Stunden.

Mit den Zügen der Deutschen Bahn fahrt ihr erst nach Husum und steigt dann um in die Bahn Richtung St. Peter-Ording. Die Fahrtzeit beträgt ungefähr 3 Stunden. Mit dem Schleswig-Holstein-Ticket kostet das 28 Euro und nur je 3 Euro Aufschlag pro Person für bis zu 4 Mitreisende.

So startest du in den Tag

Ein ordentliches Frühstück ist Pflicht, schließlich willst du ja heute noch stundenlang am Strand entlang spazieren. Das „Strand No1“  ist zwar nicht gerade billig, aber dafür isst man hier hausgebackenen Kuchen, der von einem Konditor täglich frisch gebacken wird.

Strand No1 | Strandpromenade 1
25826 St. Peter-Ording | Montag - Sonntag 9:00 - 22:30 Uhr, Mittwoch Ruhetag |  Mehr Infos

Und jetzt?

Sonnenbrille auf und am Strand entlang spazieren. Deswegen bist du ja schließlich nach St. Peter-Ording (kurz SPO) gefahren. Der Strand erstreckt sich auf einer Länge von 12 Kilometern und ist stellenweise mehr als zwei Kilometer breit. Da gibt es einiges zu erlaufen. Praktischerweise gibt es am Strand immer wieder Toiletten, Büdchen und Restaurants – sie stehen auf Pfählen mehrere Meter über dem Strand.

Und sonst so?

Wem das nicht reicht, der probiert sich im Drachensteigen lassen (kann man am Strand leihen und ungefähr in jedem zweiten Laden in St. Peter kaufen), Kite Buggy fahren, je nach Wetter und Saison den Surfern beim Surfen zusehen oder selbst ins Wasser gehen. Insgesamt vier Badestellen gibt es in St. Peter-Ording, von FKK bis Familien- und Hundestrand kann man sich den raussuchen, der einem am ehesten in den Kram passt.

© Eva Horn

Das darfst du auf keinen Fall verpassen

Über die Seebrücke zum Meer marschieren. In einigen Metern Höhe läufst du über Wiesen, Priele, Dünen und Strand – bis du schließlich am Meer ankommst. Los geht es direkt an der Dünentherme. Dort in der Nähe ist auch die Touristen-Information, bei der man dir gerne weiterhilft, falls du irgendwelche Fragen hast.

Ich will auch noch etwas lernen. Und jetzt?

Die Schutzstation Wattenmeer bietet zahlreiche Exkursionen und Wanderungen durch die Dühnen und durchs Watt an. Am besten, du rufst dort vorher an, um dir deinen Platz zu sichern.

Schutzstation Wattenmeer | Maalens Knoll 2, 25826 St. Peter-Ording | Mehr Info

Wo kann man hier denn was essen?

© Eva Horn

Im Prinzip überall – wenn du bereit bist, den entsprechenden Preis zu bezahlen. Vom Dinieren mit Blick auf die Nordsee bis hin zu Pizza im Strandkorb bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt.

Für guten Räucherfisch besuchst du die Räucherscheune, die hat jedoch leider sonntags geschlossen.

Das kostet der Spaß

In St. Peter-Ording aufs Geld zu kucken macht nur eingeschränkt Spaß. Mal eben einen Kaffee trinken oder eine Scholle essen? Noch dazu mit Meerblick? Wie überall zahlt man für die Lage ordentlich drauf – je näher am Wasser, desto happiger werden die Preise. Wer sich ein Picknick mitbringt oder aus den Supermärkten vor Ort versorgt, kommt noch einigermaßen billig weg.

Übrigens: Wer den Strand betreten will, zahlt je nach Saison zwei bis drei Euro Kurtaxe pro Person, dafür kann aber auch die Busse im Ortsgebiet nutzen.

Das darfst du auf keinen Fall vergessen

Sonnencreme, Sonnenbrille, Windjacke

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