11 Kneipen, die es in Hamburg leider (noch) nicht gibt

Na, habt ihr auch schon mal spät nachts oder früh morgens mit euren besten Freunden zusammen gesessen und zusammen rumgesponnen, wie die perfekte Kneipe für euch aussehen würde? Oder wurde es sogar schon ein bisschen ernsthafter ein grobes Konzept in der Schreibtischschublade respektive auf der Festplatte, wie ihr eure eigene Bar gestalten würdet?

Dann könnte aus euren Ideen und Hirngespinsten jetzt vielleicht Wirklichkeit werden, denn Heineken hat die "SHAPE YOUR CITY"-Initiative in Deutschland gestartet, bei der du bis zum 25.09.2016 dein ganz persönliches Bar-Konzept einreichen und so den Traum von einer eigenen Bar verwirklichen kannst.

Die eingereichten Konzepte werden von einer Jury gesichtet und die kreativste und überzeugendste Idee wird mit Hilfe von Heineken Wirklichkeit werden. Also, bewerbt euch jetzt mit eurer Traum-Bar auf der Kampagnen-Webseite, und vielleicht gibt es sie dann bald nicht nur in eurem Kopf, sondern auch in der Realität - so eine Chance bekommt ihr so schnell nicht wieder.

Wir haben natürlich auch ein paar geniale Einfälle parat, mit denen wir uns bewerben werden - und weil ihr es seid, verraten wir sie euch schon mal. Behaltet sie aber bitte unbedingt für euch!

1

© shutterstock Digger Ahnma

Endlich ergibt alles einen Sinn: Wenn dein Homie per What's App fragt "yo dude, wo chilln wir heut abend?", musst du nur noch mit einem lapidaren "was los digger ahnma!" antworten. Eben so werden die Statusupdates auf Facebook vereinfacht, in denen du dann nur noch "digger ahnma" schreiben muss - das geht auch noch nach dem ein oder anderen Drink!

Hier trifft man: Eizi Eiz, DJ Mad, Denyo, Samy Deluxe, Das Bo, Mathias Arfmann, Mardin, Torch, Gentleman, Afrob, Füchse

Hier trifft man nicht: Gzuz (Hausverbot), Ronald Schill, Otto Schily

Stadtteil: Eimsbush

Preise: Wir waren jung und brauchten kein Geld.

Musik: Flashnizm, Bambule, Blast Action Heroes, Advanced Chemistry

Raucherkneipe: Auf jeden, Digger!

2

© shutterstock Fitnessstudio

"Aua, aua, aua! Mir tut heute wirklich alles weh - ich war gestern nach der Arbeit noch den ganzen Abend im Fitnessstudio" - endlich können auch wir, die Schwachen unter den Schwachen, mal stolz diesen Powersatz morgens beim Kaffee holen in der Büroküche raushauen.

Die bewundernden Blicke der ArbeitskollegInnen lindern leider nur sehr sanft die brutalen Kopfschmerzen, die dafür sorgen, dass deine Arbeitsleistung sich heute ungefähr auf dem Niveau des Papierkorbs neben deinem Schreibtisch einpendelt. Am besten nach Feierabend mal wieder ins Fitnessstudio, so geht's auf Dauer ja nicht weiter!

Hier trifft man: Körperklaus und seine Freunde

Hier trifft man nicht: Sportler, Gewinnertypen

Stadtteil: Bahrenfeld

Preise: Dein Monatsbeitrag wird praktischerweise von deinem Konto abgebucht, so dass du hier nicht mal Bargeld brauchst.

Musik: MC Fitti - Aerobic, Eric Prydz - Call On Me

Raucherkneipe: Hallo, du bist in einem Fitnessstudio?!

3

© shutterstock Zum goldenen Corner

Der "Goldene Handschuh" und der "Golden Pudel Club" bekommt Konkurrenz: Nachdem im Sommer 2016 über 300 Kneipen ihren Betrieb einstellen mussten, weil ihre Gäste lieber vor dem Kiosk an der Ecke rumhingen statt am Tresen, reagiert nun der erste Gardinenkneipenbesitzer. Im "Goldenen Corner", in der Szene auch "Golden Corner" genannt, gibt es nur Selbstbedienung aus großen Industriekühlschränken. "Auch bei der Inneneinrichtung haben wir uns am Wunsch der Kunden orientiert und auf jede Art von Interieur verzichtet," sagt Besitzer Cornrad. Highlight: Der Fliesenboden wurde durch Asphalt ersetzt, um ein möglichst authentisches Feeling zu generieren.

Hier trifft man: Studenten, Musiker, Hipster, Hänger, Skater, Vorstadtkids

Hier trifft man nicht: Menschen über 40

Stadtteil: Schanze

Preise: alles spottbillig, noch billiger ist nur Klauen oder Getränke von zu Hause mitbringen

Musik: kommt aus dem Lautsprecher eines Mobiltelefons

Raucherkneipe: Häh, ich bin hier in der Schanze? Da benehme ich mich, wie ich will, du Spießer!

4

© Shutterstock Bei Chéz Dittsche

"Olli Dittrich eröffnet Skandalkneipe", titelte die Bild-Zeitung vergangenen Sonntag. Nachdem der Schauspieler und Komiker Olli Dittrich sich vom WDR nach jahrelanger Zusammenarbeit verabschiedet hat, kauft der in Offenbach geborene Künstler die Eppendorfer Grill-Station im Eppendorfer Weg 172 und macht daraus eine Kneipe, die aussieht wie ein Imbiss. Ein grimmige Türsteher namens Schildkröte sorgt für die Durchsetzung des Dresscodes: nur im Bademantel wird den Gästen Einlass gewährt in die exklusive Frittenbude.

Hier trifft man: Fans des TV-Komikers Olli Dittrich, die aus der ganzen Republik anreisen und für einen Besuch des "Bei Chéz Dittsche" sogar den Besuch im Miniaturwunderland/Hard Rock Café/Musical sausen lassen.

Hier trifft man nicht: Olli Dittrich

Stadtteil: Hoheluft-West

Preise: moderat

Musik: Die Doofen, Texas Lightning, Schnippo Schranke, Lotto King Karl

Raucherkneipe: Logisch. Deine Klamotten und Haare stinken so dermaßen nach Frittierfett, da stört der kalte Rauch auch nicht weiter.

5

© shutterstock Zur Hamburger Schule

Nach dem Aus von "Heinz Karmers" und dem "Pudel" endlich wieder eine Anlaufstelle für die Szene. Hier kann man wunderbar unter sich bleiben, Bier trinken und sich über die alten Zeiten austauschen. Es gibt viele Live-Konzerte, eigentlich gibt es nur Konzerte. Und Bier natürlich. Aufstehen ist nicht - zu groß die Gefahr, dass der Sitzplatz in direkter Nähe zu WC und Bar von ein paar Studenten weggeschnappt wird. Was machen die überhaupt hier?

Hier trifft man: Frank Spilker, Jan Müller, Rocko Schamoni, Stephan Rath

Hier trifft man nicht: Dirk von Lotzow, Jochen Distelmeyer

Stadtteil: St. Pauli

Preise: Bier zu Pausenbrot-Preisen.

Musik: Die Sterne – Scheiß auf deutsche Texte

Raucherkneipe: Aber bitte nur Selbstgedrehte!

6

Nicht noch ein Burgerladen

Eine Kneipe, ein Statement: Nachdem eine scheinbar nicht aufzuhaltende Welle an Burgerläden die Hansestadt überflutet, haben sich standhafte Hamburger zusammengeschlossen, um diesem Wahnsinn Einhalt zu bieten. Unter dem Motto "Hamburger raus aus Hamburg" gründeten sie einen Nachbarschaftsverein, dessen Zentrale sich am Tresen eben dieser Kneipe befindet. Sicher wird man noch in vielen Jahren über die Taten der mutigen Männer und Frauen sprechen, die uns vor der Total-Einburgerung  gerettet haben. Danke!

Hier trifft man: besorgte Burger

Hier trifft man nicht: bislang noch keine tätowierte Hipster (kommen aber bald)

Stadtteil: Sternschanze

Preise: günstig

Musik: Jukebox

Raucherkneipe: nur Zigarren, Zigarillos oder Pfeife

  • Nicht noch ein Burgerladen
  • Sternschanze, Hamburg
  • Geöffnet: Montag - Sonntag 12 - 16 Uhr
  • Preise: Bier: 1,50 Euro, Kümmel/Korn: 1,00 Euro, Herrengedeck: 2,00 Euro
7

©shutterstock Konferenz

Jeder hat diese Arbeitskollegen, die scheinbar jeden Tag von Morgens bis Abends nur Konferenzen und Meetings und deshalb wirklich "gar keine Zeit für das Projekt" haben. Gut, dass es die etwas andere "Konferenz" gibt. Auf Fragen wie "Wann kommst du nach Hause, Schatz?" oder "Hey, kannst du mir bei dem Pitch helfen?", kannst du in Zukunft immer mit einem "Ahh, ich sitz schon drei Stunden in der Konferenz und komme einfach nicht raus..." antworten. Auch Ermahnungen oder tadelnde Blicke wegen Verspätung zum morgendlichen Arbeitsbeginn können lässig mit "Ich habe noch bis nach Mitternacht in der Konferenz gesessen" gekontert werden, und die blutunterlaufenden Augen sind auf einmal nicht mehr Zeichen deines beruflichen Abstiegs, sondern sorgen für Bewunderung im Kollegenkreis, dein Schreibtischnachbar holt dir sogar einen Kaffee, weil du so übernächtigt aussiehst - was dir die Gelegenheit gibt, noch schnell zwei Kaugummis in den Mund zu schieben, damit du nicht doch noch auffliegst.

Hier trifft man: Seinen Chef.

Hier trifft man nicht: Den Sinn des Lebens.

Stadtteil: Karoviertel

Preise: Geld spielt hier keine Rolle.

Musik: Sido feat. Helge Schneider - Arbeit

Raucherkneipe: Klar, komm rein - auf der Straße könnten dich deine Arbeitskollegen oder dein Partner sehen.

  • Konferenz
  • Hamburg
  • Geöffnet: durchgehend (Biz never sleeps!)
  • Preise: angemessen
8

© shutterstock Trinkvergnügen

Wenn wir eine Bar eröffnen würden, wäre der Name natürlich gesetzt: Trinkvergnügen. Auf der Karte würde sich Wodka, Crémant, Gin, Wein, Whiskey, Sekt, Bier, na ja, einfach alles finden, was das Trinkerherz begehrt. Die Decke der Bar würde immer voller Luftballons hängen, und Theke, Stühle, Tische - eigentlich die die komplette Inneneinrichtung - hätte einen gelben Anstrich und wir würden niemals Pleite gehen, denn wir wären unsere treusten Gäste.

Hier trifft man: Lifestyle-Blogger

Hier trifft man nicht: Journalisten

Stadtteil: Kein fester Stadtteil, wir ziehen immer dahin, wo es gerade hip ist.

Preise: 5, 11 oder 21 Euro - Getränkepreise werden ausgewürfelt.

Raucherkneipe: Aber hallo!

9

© shutterstock Raucherclub Helmut Schmidt

"In dieser Republik gibt es an so vielen Plätzen Rauchverbote. Ihr glaubt doch wohl nicht, dass ich mich darum schere." - dieses Zitat der Nikotinlegende Helmut Schmidt ist selbstverständlich auch Programm in seinem Raucherclub. Hier gibt es nur eine Regel: wer nicht raucht, fliegt raus. Hat man länger als 5 Minuten keinen Glimmstengel angesteckt, wird man vor die Tür gesetzt. Hart, aber Konsequent - wie der Altkanzler.

Hier trifft man: Nikotinfreunde, Hanseaten, Staatsmänner, Giovanni di Lorenzo

Hier trifft man nicht: Nichtraucher, CDU-Parteimitglieder, Schleyer-Erben, Visionäre (sind beim Arzt)

Stadtteil: Langenhorn

Preise: "Mir scheint, dass das deutsche Volk - zugespitzt - fünf Prozent Preisanstieg eher vertragen kann als fünf Prozent Arbeitslosigkeit."

Musik: Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Bigband der Bundeswehr

Raucherkneipe: "Willen braucht man. Und Zigaretten."

  • Raucherclub Helmut Schmidt
  • Hamburg
  • Geöffnet: "Ich mache weiter, bis der liebe Gott sagt: Jetzt ist Schluss!"
  • Preise: Was, Zigaretten sind schon wieder teurer geworden?
10

Steife Brise

"Wir haben Hamburgs krasseste Kneipe getestet", schreibt die Vice bereits wenige Wochen nach der Eröffnung - und dabei übertreiben sie ausnahmsweise mal nicht. Denn die Kneipe, die in einer ehemaligen Lagerhalle an der Großen Elbstraße eröffnet hat, hat es sprichwörtlich in sich: Kein Eintritt ohne Friesennerz und Gummistiefel, denn im Inneren der Schänke läuft nicht nur pausenlos die zweckentfremdete Sprinkleranlage, sondern zusätzlich noch eine alte Windmaschine, die die Betreiber in der Hanseatischen Materialverwaltung gefunden haben.

Zudem müssen sich die Besucher an eine Grundregel halten: Wenn es draußen regnet, gibt es drinnen Freibier.

Hier trifft man: Seebären, Leichtmatrosen, echte Hamburger

Hier trifft man nicht: Süddeutsche, Quittjes

Stadtteil: Fischereihafen

Preise: Wer bei Regenwetter kommt, zahlt nichts.

Musik: Hans Albers, Weather Girls, Special: Im November läuft durchgehen Guns'n'Roses - November Rain

Raucherkneipe: Wenn du hier ne Zigarette anbekommst, trinkst du den kompletten Abend für lau.

11

The Canvas

Wie man aus einer alten Werkstatt mal eben aus Versehen die coolste Bar der Stadt macht, zeigen euch diese drei Dudes aus Downtown New York. Erinnert uns persönlich ein wenig an "A Night At The Roxbury's", falls den Film jemand kennt (falls nicht, unbedingt anschauen).

 

  • The Canvas
  • Hamburg
  • Geöffnet: ja
  • Preise: ja

Wenn ihr nicht ganz so kreativ seid, jetzt aber trotzdem irgendwie Durst bekommen habt, dann macht doch mit bei unserem kleinen Gewinnspiel: Wir verlosen 3 Heineken Coolboxen. Wer mitmachen will, schreibt uns bitte eine Email an gewinne(at)hamburg(dot)mitvergnuegen(dot)com, Betreff  "SHAPE YOUR CITY". Einsendeschluss ist der 16.09.2016 um 12:00 Uhr - bei mehr als drei Zuschriften entscheidet das Los. Toi, toi, toi!

Dieser Artikel ist von Heineken gesponsert.

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