11 Badeseen, in denen ihr euch erfrischen könnt

Heiß, heißer, Abkühlung bitte! Die Temperaturen steigen und wir sehnen uns nur nach einem: kühles Nass. Wer kein Freibadtyp ist, dem*der wird hier geholfen. Wir haben für euch elf tolle Badesseen, in denen ihr abtauchen könnt. Mal mit angelegtem Strand oder zugänglicher Badestelle, mal ganz versteckt und voller wilder Natur – hier finden alle das passende Nass für ihren Badetyp. Sonnencreme und Mückenspray nicht vergessen! Und natürlich gilt an den wenigen heißen Tagen im Hamburger Sommer: Wer früh kommt, bekommt den schönsten Platz!

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© Sarah Baumann Mit der ganzen Familie abhängen am Allermöher See

Der Allermöher See bietet großartigen Badespaß und ist super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Am Wochenende trifft man hier eine bunte Mischung aus jungen Familien, Rentner*innen und jungen Menschen, die alle nur eins wollen: die Sonne genießen und baden. Wer mit Kindern kommt, hat hier den Vorteil, dass Nichtschwimmer*innen ganz entspannt am großen Ufer planschen können. Allerdings muss man Acht geben, denn der See geht an einem schwer auszumachenden Punkt steil in die Tiefe – also die Kinder immer unter Aufsicht spielen lassen. Ansonsten bietet das Areal viel Platz für Federball oder andere Aktivitäten und einen Spielplatz gibt es auch.

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© Sarah Baumann Am See hinterm Horn chillen

Der See hinterm Horn ist der perfekte Badesee für diejenigen, die in Sachen Naturbad vielleicht noch etwas unsicher sind, denn er ist sauber, frei von Pflanzen und das Wasser ist dementsprechend klar. Über das Ufer kommt man ohne große Umstände ins Wasser, also auch ein Badevergnügen für die kleinen Badeexpert*innen. Vor Ort gibt es eine Toilette, das heißt: Hier muss niemand ins Wasser pinkeln. Die Wiese und der Sandstrand (!!!) eignen sich perfekt, um in der Sonne zu brutzeln.

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© Franzi Simon Raus an die Mecklenburgische Seenplatte

Zugegeben, die Strecke von 2,5 Stunden klingt erstmal ganz schön weit. Aber dafür habt ihr nach der (übrigens sehr entspannten) Fahrt durch Wiesen gleich mehrere Seen zur Auswahl. Unsere Empfehlung: ein Kanu mieten und von See zu See paddeln. Zwischendurch die Füße über den Bootsrand baumeln lassen und die Nasenspitze in die Sonne halten. Übrigens kann man hier auch wunderbar am See zelten!

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Steg mit Bank am Schaalsee

© Lilly Brosowsky Ein ruhiges Plätzchen am Schaalsee suchen

Hier verbringt man am besten den ganzen Tag: Der Schaalsee, Teil eines wunderschönen Biosphärenreservates, bietet jedem etwas: Es gibt klitzekleine Geheimplätze mit Stegen (zum Beispiel östlich des Strandbads von Zarrentin), herrlich altertümliche Fischbuden, kleine Inseln, zu denen man rudern kann und größere Strände und Freibäder. Einen guten Überblick kann man sich auf dem hölzernen Aussichtsturm in Dargow verschaffen. Der See ist übrigens mit bis zu 72 Metern einer der tiefsten Seen Deutschlands. Und, vielleicht relevanter für einen Ausflug hierher: Der See wurde gerade vom Global Nature Fun ausgezeichnet als „Lebendiger See des Jahres“, weil in vorbildlicher Weise das Ökosystem und die Artenvielfalt geschützt werden.

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© Markus Scholz Den Boberger See besuchen

Sommer, Sonne, Baggersee – so genießt man das warme Wetter, wenn man das Meer nicht direkt vor der Haustür hat, aber trotzdem ein bisschen Sand zwischen den Zehen spüren will. Das geht übrigens an manchen Stellen auch nackig. Und dazu müsst ihr nicht mal aus der Stadt rausfahren. Also packt eure Grilldecke ein und breitet sie zwischen grünen Wäldern und dem kleinen Strand am Boberger See aus! Fühlt sich fast wie Urlaub an...

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© The Gentle Temper Abtauchen im Blunker See

Auch wenn der Blunker See mit seinen 20 Hektar nicht zu den größten Gewässern in Schleswig-Holstein gehört, so zählt er im Hamburger Umland doch zu den beliebtesten Ausflugszielen. Vorbei an idyllischen Wiesen und Feldern führt ein schmaler Pfad zur einzigen öffentlichen Badestelle: der Waldwiese am Nordufer. Hier macht man es sich auf dem Gras gemütlich, während die Kinder am Strand Sandburgen bauen und im flachen Uferbereich plantschen. Im Schatten der riesigen Trauerweiden genießt man den Blick auf die wald- gesäumten Buchten, spielt eine Partie Tischtennis und springt vom Steg aus ins klare Wasser.

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© Anna Nguyen Mit Arschbombe in die Bredenbeker Teiche

Die Achtziger haben angerufen und wollen ihr Naturfreibad zurück! Wenn ihr Sommertage mit Pommes in der einen und einem Eis in der anderen Hand auch mit mit eurer Kindheit im Freibad verbindet, dann sind die Bredenbeker Teiche bei Ahrensburg genau richtig für euch. Hier gibt es einen entzückenden kleinen Campingplatz mit Büdchen und Plastikgestühl und Lampions davor – für Bier, Chips, Limo und eben dieses lebensrettende Eis am Stiel. Der See selbst hat einen kleinen Strand, einen FKK-Bereich, viele kleine Buchten und ein paar breitere Abschnitte mit Wiese. Für Arschbomben ins Wasser gibt es im Hochsommer eine Badeinsel!

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© Jörn-Peter Boll Schwimmen in der Dove-Elbe

Im Eichbaumsee darf man leider wegen Blaualgen nicht mehr schwimmen gehen. Aber ein paar Meter weiter findet ihr die Dove-Elbe. Die eignet sich wunderbar zum Schwimmen und Sonnen. Nebenbei kann man die vorbeifahrenden Bötchen begrüßen. Aufgepasst: Wer mit Kindern kommt, sollte darauf achten, dass die Schwimmskills vorhanden sind, denn man springt ins Wasser. Stehen ist hier nicht möglich. Also nur für Schwimmer*innen geeignet und auf eigene Gefahr. Dafür ist das Wasser schön ruhig und die Aussicht ein Traum. Zu Hochphasen sind die Stege hier voller Menschen, die sich den Tag mit Getränken und Snacks nett machen.

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© Sarah Baumann Entspannen am Öjendorfer See

Der Öjendorfer See befindet sich in einer riesengroßen, grünen Parkanlage. Dort kann nicht nur gebadet, sondern auch gegrillt, Federball und Fußball gespielt werden. Der See ist von der Wasserqualität sehr gut, allerdings wachsen am Grund Pflanzen, die beim Schwimmen schon mal an den Füßen kitzeln. Für Naturschwimmer*innen ein Paradies – für Ängstliche eher nicht. Ansonsten kommt hier, egal ob Schwimmtalent oder nicht, jede*r auf seine oder ihre Kosten.

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See

© Jordan Whitfield | Unsplash Surfen und schwimmen im Hohendeicher See

Egal, ob ihr schwimmen, tauchen oder surfen wollt – am Hohendeicher See oder auch Oortkaten genannt, seid ihr genau richtig. Im schönen Bergedorf gelegen, erwartet euch dieses Badeparadies mit einer grünen Liegewiese und einem großen Sandstrand. Das Handtuch ist schon eingepackt!

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© Anna Scholz Schwimmen im Naturbad Stadtparksee

Wem Kacheln zählen im Schwimmbad zu langweilig ist, für den*die könnte im Sommer der Stadtparksee die Lösung sein. Das Naturbad Stadtparksee hat mit 3,70 Euro sehr vertretbare Eintrittspreise und lässt euch außerdem ganze 400 Meter am Stück schwimmen (da kann die 25-Meter-Bahn einpacken!). Für die Belohnung nach der Arbeit warten zu dem noch eine Rutsche, Liegestühle und ein kühles Bier vom Kiosk auf euch. Perfekter Feierabend? Absolut!

Hitze? Hier gibt's die Abkühlung!

Eis, Eis, Baby
Wenn die 20-Grad-Marke geknackt wird, dann verschlägt es ganz Hamburg nach draußen – und zwar gerne in eine der vielen Schlangen vor einer Eisdiele. Wo sich das Anstehen lohnt, verraten wir euch hier!
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Ab ins Freibad!
Wem der See zu unheimlich ist, kann natürlich auch im sicheren Chlorwasser baden. In Hamburgs Freibädern warten Wasserspaß, große Liegewiesen und natürlich beste Pommes rot-weiß auf euch – denn ohne geht nicht.
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