11 Kneipen und Bars, in denen du an Valentinstag alleine trinken kannst

Valentinstag: supergeil. Finden zumindest alle, die auf Rosenblätter, Celine-Dion-Zitate auf handgeschöpftem Pergamentpapier und Pralinen in Herzform stehen. Falls du nicht zu dieser Kategorie gehörst, dann ist dir dieser Tag vermutlich egal. Oder du bist du auch einfach in love mit Schnaps. Sollten die zwei letzteren Fälle aktuell sein: Hier unsere 11 Tipps für ein anständiges Besäufnis unter einsamen Herzen.

1

© Andreas Baur | Sony Alpha 7 II Wie im Wohnzimmer: Die Mutter

Die Mutter ist klein und gemütlich. Sie überzeugt mit ihrer Wohnzimmeratmosphäre. Hinter ihrem Tresen startet man den Abend, trinkt den letzten Absacker oder bleibt die ganze Nacht, bis die Sonne wieder aufgeht. Ob am Tresen oder auf einem der Sofas: Das Bier schmeckt, die Schnäpse sind bezahlbar, das Publikum ist angenehm.

2

© Isabel Rauhut Bierchen trinken im Old Sailor

Hier sollte man auf jeden Fall Halt machen, wenn man auf einer Kieztour gerade aus einer Bar oder einem Club kommt. Die Old Sailor Kneipe ist ziemlich klein, ziemlich verraucht, aber authentisch. Mit einem charmanten Klientel, klassischen Biertulpen und einer Jukebox, kann man hier die vielleicht nötige Pause machen und ein paar spannende Geschichten erleben und später erzählen.

3

© Andreas Baur Eppendorfer Charme in der Schramme 10

Direkt im Herzen Eppendorfs, genauer gesagt im namensgebenden Schrammsweg, befindet sich mit der Schramme 10 – ein echtes Original unter den Hamburger Kneipen. Der Laden hat Irish-Pub-Charme, nur eben mit einer eigenen authentischen Note. Seit über 40 Jahren kann man hier am alteingesessenen Tresen seine Getränke einnehmen, alternativ dazu auch gerne draußen in der Sonne. Die Tische sind allesamt mit Erdnüssen bestückt – wem das nicht reicht, sollte die vielfältige Speisekarte durchforsten, in der ihr leckere Croques, supergute Bratkartoffeln mit Spiegeleiern oder eine simple aber großartige Portion Spaghetti con Aglio Olio findet! Vom Tresen aus habt ihr einen Blick auf den Bildschirm, auf dem sowohl Bundesliga, als auch verschiedene andere Sportarten und Turnieren übertragen werden.

  • Schramme 10
  • Schrammsweg 10
  • Montag - Donnerstag: 12:00-01:00 Uhr, Freitag - Samstag: 12:00-03:00 Uhr, Sonntag: 12:00-01:00 Uhr
  • Mehr Info
4

© Lina Hansen Auf einen Absacker zum Crazy Horst

Die Crazy Horst Bar ist eine kleine gemütliche Kneipe mit Juke-Box und Piano. Die Barkeeper sind alle immer adrett gekleidet, nach alter Schule zuvorkommend, unaufgeregt und unterhaltsam – egal, ob Beppi Arved oder dem Barbesitzer, Crazy Horst, selbst. Er ist eine Institution auf St. Pauli und macht seiner Berufsbezeichnung laut Visitenkarte (= Freudenspender) alle Ehre. Ein Absacker bei Horst ist immer empfehlenswert. Man trifft interessante Menschen und ab und zu spielt sogar der Schauspieler Ulrich Tukur was am Klavier.

5

© Lina Hansen Amtlich trinken im Nordlicht

Die Dekoration ist maritim, es riecht nach Hafen und St.Pauli. Die Geschichten, die im Nordlicht erzählt werden, haben viel vom Seemannsgarn und Duft der biederen und weiten Welt. Dazu gibt's einen Hamburger Kümmel und ein Bier. Den Wirt kann man als schlagfertiges Hamburger Original bezeichnen, mit seinem Witz und Charme und den etwas robusten Sprüchen gegenüber den Gästen und seinem Personal. Gemeinsam mit seiner Frau führt er seit 29 Jahren die Kneipe. Wenn man gute Stimmung, Milieu- und Hafenatmosphäre, sowie preiswertes Bier haben will, sollte man sich im Nordlicht einfinden.

6

© Andreas Baur Hausgemachten Sangria trinken im Pakalolo

Ihr braucht mal wieder frischen Wind in eurem Bar-Alltag am Wochenende? Im Pakalolo findet ihr neben Drinks, die ihr so sicher noch nicht gesehen habt, dazu ein warmes südländisches Flair. Wer auf der Suche nach einer typischen Lounge ist, ist hier Fehl am Platz: Hier dominiert Licht & Liebe. Die netten Damen hinterm Tresen machen wirklich(!) alles selbst – legen sogar die Cocktail-Kirchen selbst ein. Richtig lecker: der hausgemachte Sangria! Das Pakalolo existiert seit Ende 2016 und wird sich mit so viel Liebe fürs Detail auch die nächsten Jahrzehnte – ach was – Jahrhunderte hier halten.

7

© Andreas Baur Auf ein paar Pils in die Korallbar

Mitten auf St. Pauli befindet sich mit dieser unscheinbaren Eckkneipe eine echte Perle der Hamburger Kneipenkultur. Der Rundtresen scheint exakt so gebaut zu sein, dass man seinem Nebenmann stundenlang zuhören möchte, ob man ihn bereits kennt oder nicht. Das Interior verbindet urigen Kneipencharme mit einer Prise Hafenromantik. Urig, gut – zum immer wiederkommen!

8

Chambre Basse | © Andreas Baur | Sony Alpha 7 II Gute Drinks genießen im Chambre Basse

In die ehemaligen heiligen Tanzhallen des Kleinen Donners ist eine Bar eingezogen: das Chambre Basse. Im "Unterhaus" ist alles anders, und doch ein bisschen ähnlich. HipHop gibt's auf die Ohren, allerdings ein paar Dezibel ruhiger, man wird an den Tisch geleitet und bekommt eine umfassende Beratung zur Getränkekarte. Denn hier gibt‘s keine schlechte Bacardi-Cola sondern supergute Drink-Kultur. Probiert unbedingt den Champagner oder den Parma Negroni – haut von den Socken!

9

© Lina Hansen Wodka Ahoi trinken in der Holsten Schwemme

Auch die Holsten Schwemme überzeugt mit uriger Einrichtung, gesprächigem Barpersonal und super Gästen, mit denen es sich immer super unterhalten lässt. Neben dem Bier gibt es hier auch Wodka-Ahoi zum Tiefpreis. Sollte man testen und vor allem lieben lernen.

10

© Marc Huth Mexikaner im MOLOTOW trinken

Den leckersten Mexikaner gibt's im MOLOTOW – da sind wir uns alle einig. Deshalb solltet ihr euch das auf gar keinen Fall entgehen lassen und dringend einen Abstecher in den Indie-Tempel machen. Neben dem rotem, flüssigen Lustigmacher bekommt ihr im Molotow feinste Indie-Klänge auf die Ohren. Außerdem super am MOLOTOW: Das offene Publikum, bei dem man sich direkt zuhause fühlt.

11

Zuckersüß und doch so wild: Rhababsi im Thier

Letzte Runde, Kollege. Falls du noch kannst, falls du eh nicht schon deinen Nachnamen, deine Adresse und deinen Liebeskummer vergessen hast: ab in's Thier. Hier wird's erst richtig gut, wenn's bei anderen schon öde wird. Und tanzen geht auch. Und natürlich: Rhababsi. Der zuckersüße Schnaps von dem wir niemals genug kriegen können. Prost und gute Nacht.

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