11 Sommer-Ausflüge ans Wasser
Sobald die Sonne über der Elbe lacht, gibt es in Hamburg kein Halten mehr – und zum Glück bietet unsere Stadt am Wasser für jeden Vibe den richtigen Spot. Noch entspannter wird der Sommertag, wenn ihr euch auf das Lastenrad von Urban Arrow schwingt: Mit der elektrischen Unterstützung düst ihr mühelos an den Staus vorbei, während die Kids in der Transportbox die Sommerluft genießen. Dort findet natürlich auch Platz, was ihr sonst so braucht – vom Grillzeug bis zum Buddel-Equipment.
Dank des niedrigen Schwerpunkts steuert ihr das Rad tiefentspannt durch den Stadtverkehr, ganz ohne Parkplatznot! So wird schon die Fahrt zum Picknick am Stadtparksee oder das Radeln entlang des Alsterlaufs unter schattigen Bäumen zum eigentlichen Highlight. Wer Fernweh braucht, tritt einfach weiter in die Pedale: Ob zum Sonnenuntergang am Elbstrand oder bis ganz raus nach Wedel, mit den Kids den dicken Pötten beim Auslaufen zuzusehen. Mit Urban Arrow wird der Weg zum Ziel – und jeder Ausflug zum absoluten Vergnügen!
1 Ruhe genießen am Falkensteiner Ufer
Wenn ihr keine Lust auf den Trubel am Elbstrand habt, ist das Falkensteiner Ufer die perfekte Alternative für ein Feierabendgetränk, eine große Spazierrunde mit eurem Vierbeiner oder einem Ausflug mit den Kids – wo sonst kann man beim Buddeln große Containerschiffe beobachten? Rund um den Campingplatz (auch toll für einen Wochenendtrip in der eigenen Stadt!) ist es viel ruhiger, und das wunderschöne Elbpanorama lädt zum Träumen ein. Außerdem gibt es hier im Wasser keine schweren Steine, sodass das Planschen mit den Füßen viel angenehmer ist – auch für die Kleinsten unter uns.
2 Austoben auf dem Piratenspielplatz in der HafenCity
Dieser Spielplatz in der HafenCity wurde erst 2013 komplett im Piratenstil umgestaltet und ist seitdem auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier machen große Holzkletterschiffe, Kletternetze, eine Wasserspielanlage, ein Krabbelfass und vieles mehr Kinderträume wahr. Für die Eltern gibt’s gemütliche Sitzbereiche, die zum Picknicken einladen und eine Tischtennisplatte zum Zocken. Für Eis oder eine heiße Schokolade, je nach Temperatur, ist dank der vielen Cafés in der Nähe auch gesorgt!
3 Abschalten am Elbstrand Wittenbergen
Wer sich nach Wald und Strand sehnt, sollte nach Wittenbergen zum Elbstrand fahren. Das dort liegende Naturschutzgebiet gibt Pflanzen und Tieren die Möglichkeit, ungestört zu wachsen und sich zu entfalten. Als letzter Naturstrand in Hamburg bekommt ihr hier besonders feinen Sand und eine tolle Aussicht auf den vorbeifahrenden Schiffs- und Fährverkehr. Ein toller Spot für Kinder, um in der Stadt Natur zu erleben! Denn hier kann man nicht nur Schiffe, sondern eben auch das ein oder andere Tier beobachten. Baden ist nicht verboten, ihr solltet aber vorsichtig sein und auf Strömungen achten und am besten nur die Füßchen ins Wasser stecken.
4 Schön auf dem Wasser sitzen im Café Entenwerder 1
Das Café Entenwerder 1 ist besonders bei gutem Wetter einen Besuch wert, denn hier sitzt man schön am Wasser. Ob ein Kaltgetränk, eine heiße Tasse Kaffee oder etwas zur Stärkung für den bevorstehenden Spaziergang oder als Zwischenstopp bei der Radtour, hier bekommt ihr es! Nicht nur für euch ist ein Besuch in Entenwerder etwas Besonderes, ihr unterstützt obendrauf auch noch den guten Zweck. Das Café finanziert nämlich unter anderem die Entenwerder Elbpiraten – ein schönes Projekt vom Initiator Thomas Friese, bei dem Kinder kostenlos Segeln lernen dürfen. Übrigens: Direkt nebenan fährt der Riverbus ins Wasser – das Amphibienauto, das erst durch die Stadt fährt und dann über die Elbe schippert. Ein tolles Spektakel für Groß und Klein!
5 Mit der ganzen Familie abhängen am Allermöher See
Der Allermöher See bietet großartigen Badespaß und ist super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rad zu erreichen. Am Wochenende trifft man hier eine bunte Mischung aus Familien, Rentner*innen und jungen Menschen, die alle nur eins wollen: die Sonne genießen und baden. Wer mit Kindern kommt, hat hier den Vorteil, dass Nichtschwimmer*innen ganz entspannt am großen Ufer planschen können. Allerdings muss man Acht geben, denn der See geht an einem schwer auszumachenden Punkt steil in die Tiefe – also die Kinder immer unter Aufsicht spielen lassen. Ansonsten bietet das Areal viel Platz für Federball oder andere Aktivitäten, einen Spielplatz gibt es auch.
6 Etwas Ruhe am Elbstrand genießen in der Hetlinger Schanze
Das Naturschutzgebiet westlich hinter Wedel ist eine super Adresse für alle, die echtes Strandfeeling ohne zu viel Trubel wollen: Der Strand ist bei Ebbe extrabreit, sieben Kilometer lang und schon, wenn man über den Deich hierher marschiert, erlebt man Urlaubsfeeling und sieht die Containerschiffe vorbeiziehen – sozusagen die gechillte Variante vom Elbstrand Övelgönne. Das Gebiet ist auch bekannt als Raststätte für viele Vogelarten – man kann hier sogar Seeadler sehen! Super für einen Ausflug mit den Kids, abseits des Strandes gibt es auch ein vom NABU ins Leben gerufenen Wasserlehrpfad und eine Aussichtsplattform, von der aus sich die Vögel besonders gut beobachten lassen. Das Baden in der Elbe ist allerdings wegen der starken Strömungen verboten. Etwas abseits des Strandes befindet sich ein inoffizielles FKK-Gebiet.
7 Sundowner mit Blick auf den Kanal gönnen und Boot fahren bei Zum Anleger
Zum Anleger ist ein kleines Idyll direkt am Kanal: Zu einem Kaltgetränk oder Kaffee könnt ihr den Klängen der hiesigen Fauna lauschen und aufs Wasser blicken. Der Laden ist wunderbar mit dem Rad zu erreichen – wer möchte, kann mit dem Kanu von der dazugehörigen Villa Willi im Süden der Elbinsel den Biergarten ansteuern, ein toller Familienausflug! Wen der Hunger plagt, findet in Flammkuchen-Klassikern mit Speck und Zwiebeln, Kirschtomaten und Kräutern oder Thunfisch und Zwiebeln sicher genau das Richtige. Ein kleines Stückchen Urlaub in Hamburg!
8 Hanseatisches dazulernen beim Bestaunen von beeindruckenden Schiffe im Museumshafen Övelgönne
Ein Museum ohne Dach und Wände: Der Museumshafen Oevelgönne e.V. ist der älteste deutsche Museumshafen in privater Trägerschaft und mit Schiffen in Vereinseigentum. Ziel ist es, prägende Wasserfahrzeuge der Berufsschifffahrt zu erwerben, sie zu restaurieren und dann der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ihr findet hier hauptsächlich Schiffe aus dem Zeitraum 1880 bis 1980 – unter anderem auch das älteste Feuerschiff der Welt. Schaut mal auf der Website vorbei, denn dort seht ihr eine Übersicht über bevorstehende Veranstaltungen, bei denen ihr zum Beispiel interessante Hafenberufe kennenlernen könnt.
9 Ruhe an der Dove-Elbe
Schnappt euch eure Räder und fahrt ganz entspannt von Rothenburgsort an die Dove-Elbe! Plötzlich lasst ihr den Großstadtlärm hinter euch und könnt stattdessen Schafe beobachten, durch grüne Wiesen radeln und bei passendem Wetter die Füße in die Elbe tunken. Es muss nicht immer direkt die Nordsee sein. Eis am Stiel. Snacks und 'ne kühle Limo gibt's bei Robin am See, einer süßen Strandbar am Ostufer des Eichbaumsees, ganz in der Nähe der Dove-Elbe.
10 Am Wasser entlang auf dem nördlichen Alsterwanderweg
Der Alsterwanderweg ist Teil der Via Baltica, des norddeutschen Jakobswegs. Mit insgesamt 37 Kilometer vom schleswig-holsteinischen Kayhude bis zur Elbe hat man einiges vor sich. Die erste nördliche Etappe führt von Kayhude nach Poppenbüttel. Die Alster, deren Quelle etwa 10 Kilometer von hier entfernt liegt, ist hier gerade mal zwei bis drei Meter breit. Etwa 15 Kilometer und knapp vier Stunden wandert man auf dieser Etappe – die Strecke eignet sich aber auch hervorragend für eine Radtour durchs Grüne dank guter Radwege – nur auf Fußgänger*innen muss natürlich geachtet werden. Ausgeschildert ist die Route gut sichtbar mit gelben Symbolen durch wunderbar grüne Abschnitte — immer am Wasser entlang.
11 Graffiti-Hall of Fame am Bostelbeker Hauptdeich bestaunen
Dem Verein Großstadtraum und seinem vierjährigen Kampf um Legalität der "Wall" haben wir es zu verdanken, dass wir heute auf beiden Seiten der Flutschutzmauer (255 Meter lang) am Bostelbeker Hauptdeich mehr als 100 Künstler*innen bewundern dürfen, die mit Pinsel, Rolle und Dose ihrer Fantasie freien Lauf gelassen haben. Seit 2013 besteht diese lebendige Street Art Gallery. Eine tolle und vor allem kostenfreie Open Air-Kunstaustellung, die auch toll für Hamburg-Besuch oder mit kunstinteressierten Kids zu besuchen ist. Mit etwas Glück kann man dem*der ein oder anderen Sprayer*in über die Schulter gucken und dabei sein, wenn die Werke entstehen und das ist immer wieder beeindruckend.
Franziska Simon