Spätsommer in Hamburg: 11 Tipps bei über 30 Grad

Wir kühlen Nordlichter sind normalerweise Sommertemperaturen von um die 20 Grad gewöhnt – wenn das Thermometer mehr als 30 anzeigt, kann man in Hamburg wirklich von Hitze sprechen. Aber wir wollen uns nicht beschweren, immerhin ist es so warm genug, in die vielen Gewässer zu springen und sich die laue Nacht um die Ohren zu schlagen. Urlaubsfeeling in Hamburg ist angesagt! Damit ihr aber nicht überhitzt, sondern die heißen Zeiten voll ausnützen könnt, haben wir Tipps zum Abkühlen, Entspannen und Genießen für euch. Trinkt ausreichend Wasser und gönnt euch!

© Franzi Simon

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In der Abendsonne chillen im Monkey Beach

Sonne! Feierabend! Wir möchten jetzt nicht sofort aufs Sofa – nein, wir möchten unsere Gesichter in die Abendsonne halten, mit den Füßen im Wasser planschen, uns einen kühlen Drink genehmigen und etwas Leichtes essen! Da haben wir den ultimativen Spot für euch: den Monkey Beach im Hofweg. Wo vorher so ziemlich jedes gastronomische Konzept eine Heimat gefunden hatte, wartet jetzt ein junger, stylischer Beachclub ohne Chichi und dafür mit fantastischem Essen (nämlich den leckeren hawaiianischen Poké Bowls von Kailua Poké) darauf, von euch zum Feierabend oder am Wochenende entdeckt zu werden.

© Talika Öztürk

2
Ein schattiges Plätzchen um das Planetarium im Stadtpark finden

Nein, der Hamburger Stadtpark besteht nicht aus nur einer einzigen, riesigen Grünfläche. Der westliche Teil des Stadtparks fühlt sich sogar wie ein echter Wald an – und das mitten in der Stadt. Ringsum das Planetarium findet ihr im Dickicht gemütliche Bänke, kleine Wiesen und sogar einen Trimmdich-Pfad – alles im Schatten. Wer mal ganz ruhig ist, wird sogar feststellen, dass man an mancher Stelle nicht mal die Autos der Straße hört. Wie traumhaft!

© Franzi Simon

3
Cappuccino, Cold Brew und Flat White bei Codos in Altona trinken

Richtig gute Laune haben wir erst, wenn astreines Koffein durch unsere Venen pumpt. Und eine unserer Lieblings-Anlaufstellen für guten Kaffee war schon immer Codos. Den gibt es auch in allerbester Lage in der Großen Bergstraße. Mit Blick auf das bunte Treiben Altonas können hier frisch geröstete Kaffeekreationen genossen werden, dazu gibt es hausgemachte Kuchen und weitere Snacks wie buttrige Croissants. Wir empfehlen den beliebten Flat White (an heißen Tagen auch auf Eis), einen Matcha Latte oder direkt einen Cold Brew. Wer keinen Kaffee mag, sollte die heiße Schokolade probieren!

© Bernadette Grimmenstein

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Herumplanschen im Kaifu-Bad

Profischwimmer*innen können hier Bahnen ziehen, Kinder planschen vergnügt im Spaßbecken und alle Mutigen hüpfen vom Sprungturm ins Wasser: Das Kaifu-Bad bietet für jede*n genau das Richtige! Und für die Faulen unter uns – bei Pommes Rot-Weiß lässt sich der ganze Trubel hervorragend von der Liegewiese aus beobachten. An den warmen Tagen, egal ob unter der Woche oder am Wochenende, müsst ihr früh dran sein oder etwas Wartezeit mitbringen – die Hanseat*innen lieben das Freibad mitten in der Großstadt.

© Antonia Roch

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Am Mittelkanal die Füße ins Wasser halten

Der Kanal in der Nähe der S-Bahn-Station ist der Place to be in Hammerbrook. Sobald die Sonne rauskommt, sind die Treppenstufen, die zum Wasser führen, heiß begehrt. Das Publikum: Büromenschen, die ihre Mittagspause draußen verbringen wollen. Wer vor zwölf Uhr oder nach 14 Uhr an den Kanal kommt, hat gute Chancen, ungestört die kleine Entenfamilie beobachten zu können und dabei am Vera-Brittain-Ufer ein Eis zu essen.

© Tagliere e Vino

6
Reich beladene Bretter und italienische Aperitifs bei Tagliere e Vino bestellen

Echte Aperitivo-Kultur mitten in Hamburg? Bekommt ihr bei Tagliere e Vino direkt am Rathaus! "Tagliere", das bedeutet stumpf übersetzt "Brett". Und auf diesen Brettern wandern Burrata, Antipasti, bester Parmaschinken, dicke Oliven, eingelegte Tomaten, frisches Brot und herzhafter Käse als Aperitivo-Platten auf euren Tisch. Passend dazu gibt es frische Pasta und auch vegetarische und vegane Antipasti. Und jetzt Ohren gespitzt: an jedem 1. Donnerstag im Monat bekommt ihr bei Tagliere e Vino einen Aperol Spritz für fünf Euro! Kann uns mal jemand kneifen?

© Anna Nguyen

7
Mit Arschbombe in die Bredenbeker Teiche

Die Achtziger haben angerufen und wollen ihr Naturfreibad zurück! Wenn ihr Sommertage mit Pommes in der einen und einem Eis in der anderen Hand auch mit mit eurer Kindheit im Freibad verbindet, dann sind die Bredenbeker Teiche bei Ahrensburg genau richtig für euch. Hier gibt es einen entzückenden kleinen Campingplatz mit Büdchen und Plastikgestühl und Lampions davor – für Bier, Chips, Limo und eben dieses lebensrettende Eis am Stiel. Der See selbst hat einen kleinen Strand, einen FKK-Bereich, viele kleine Buchten und ein paar breitere Abschnitte mit Wiese. Für Arschbomben ins Wasser gibt es im Hochsommer eine Badeinsel!

© Frau Meis Eisladen

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Eis essen im Frau Meis Eisladen

In der familiengeführten Eisdiele Frau Meis wird Wert auf beste Zutaten gelegt. Obst kommt frisch vom Ottensener Wochenmarkt und auch ansonsten landen naturbelassene, regionale und saisonale Produkte im Eis. Verzichtet wird komplett auf künstliche Farb- und Konservierungsstoffe sowie Geschmacksverstärker. Jeden Tag gibt es frisches Eis, bis es ausverkauft ist, um nichts wegschmeißen zu müssen. Freuen kann man sich täglich – über fünfzig Eissorten stehen im Wechsel zur Auswahl! Darunter finden sich auch einige exotische Sorten wie Grieß-Brombeer, Mandel-Knusper und Minze-Schoko sowie Sorbets und Soja-Eis für Freund*innen der milchfreien Zone.

© Franzi Simon

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Ästhetik auf den Tellern, im Glas und drumherum erleben im Ai Yeu Ai

Mit Blick auf die Messehallen zum Lunch oder zum Dinner bei wunderschönem Ambiente: Die Crew vom Ai Yeu Ai Crew tischen euch köstliche Gerichte und fantasievolle Cocktails auf. Das ist hamburgische Dolce Vita! Unsere Favoriten sind beispielsweise die Lá Lốt Bites mit Pulled Honey Chicken, gepickelten Karotten und Sellerie sowie der Rice on Fire, den ihr auch in veganer Ausführung bekommt. Unbedingt dazu bestellen: die Sparkling Yuzo Soda, die mit ihren zwei unterschiedlich farbigen Schichten aussieht wie aus einem Ästhetik-Märchen!

© Roland Rödermund

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Vom Steg in den Tonteich hüpfen

Für Freibad- UND Badeseefans: Der Tonteich bei Aumühle hat deshalb so klares Wasser, weil es durch Eisensulfat und Schwefelsäure gespeist wurde. Für die Haut soll das genauso so toll sein wie essigsaure Tonerde. Es gibt keine Fische, weil es denen hier zu sauber ist! Die Stege aus Holz, der Sprungturm und der Kiosk plus Bademeisterhäuschen des Naturfreibads wurden so renoviert, dass sie am Charme der 50er-Jahre nichts eingebüßt haben. Einziger Wermutstropfen: Die Liegewiese ist relativ schmal, am besten kommt ihr demnach ganz früh morgens (das geht schon ab 8 Uhr!), bevor am Mittag Heerscharen von Kids und Teens am Start sind. Berühmt ist das Tonteichbad auch für seine Freibadpommes und das Knoblauchbrot, Alkohol und andere berauschende Stoffe sind hier verboten. 

© Nico Babilon

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Den Sonnenuntergang im Park Fiction genießen

Abhängen und Bier trinken mit Blick auf Elbe und Hamburger Hafen – das ist es, wofür Park Fiction bei Hamburger*innen so beliebt ist. Der Blick auf den Hamburger Hafen ist unverbaut und genau deshalb einer der schönst möglichen. Besonders romantisch wird's zu lauwarmen Sommernächten, wenn die Sonne langsam hinter der den Hafenkrähnen und Schiffen verschwindet, denn dann zieht es besonders viele Lovebirds und Sonnenuntergangs-Liebhaber*innen hierher. Und tags,- wie auch könnt ihr hier direkt unter den Palmen eine Runde Basketball zocken!

Ab ins kühle Nass

Die schönsten Badeseen
Wenn es euch nicht stört, von Algen an den Füßen gekitzelt zu werden, dann ist der Badesee die richtige Adresse für euch. Hier könnt ihr von Natur umgeben Abkühlung finden, habt natürlichen Schatten und oft mehr Ruhe als im Freibad.
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Freibäder in Hamburg
Fische sind nicht euer Ding und ihr seht gerne den Grund beim Baden? Dann ab in eines von Hamburgs zahlreichen Freibädern! Das Beste bei einem Besuch hier: Nach dem Sprung ins Wasser könnt ihr euch mit Pommes rot-weiß stärken.
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