11 Orte, an denen du unverpackt einkaufen kannst

Euer Plastikmüllbeutel ist schon wieder voll, weil jede Salatgurke, jeder Kopfsalat und sogar Dinge, die eigentlich eine natürliche Hülle hatten, in Plastik eingepackt werden. Plastikarm zu leben ist ein Kampf, den man öfter verliert, als einem lieb ist. Doch das muss nicht so bleiben. Diese Geschäfte, Märkte und Höfe erteilen dem Verpackungsmüll Hausverbot:

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© Franzi Simon Unverpackt einkaufen im Stückgut

Wir wollen kein im Sonnenlicht glitzerndes Plastik mehr auf Hamburgs Straßen sehen und empfehlen daher: Das Stückgut in Ottensen. Unnützes Plastik, Papier oder Alu ist hier völlig fehl am Platz - denn das Stückgut ist der erste Laden in Hamburg, dessen gesamtes Sortiment ohne Verpackungen auskommt. Hier bekommt man alles von A wie Apfelringen bis Z wie Zahnbürsten. Es gibt neben Pasta, Müsli, Körnern und Mehl auch Vanillepuddingpulver, verschiedene Gewürze, Hundeleckerlies, Olivenöl und Balsamico-Essig zum selber abfüllen. Neben Lebensmitteln aber auch Reinigungsmittel wie Glasreiniger und Waschmittel und sogar Zahnpastadrops zum Zerkauen.

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© Franzi Simon Einkaufen ohne Verpackungsmüll bei Bio lose

Viel zu viele Speisen und Getränke werden unnötig in Plastik verpackt – das finden auch Marc und Moritz. In ihrem Laden in der Osterstraße gibt es deshalb viele Produkte unverpackt zu kaufen. Im Angebot bei Bio lose zum Beispiel: verschiedene Sorten Pasta, Mehl, Linsen aber auch Spülmittel und Shampoo. Wiederverwendbare Verpackungen wie Baumwollbeutel oder Glasbehälter können vor Ort gekauft werden, oder die eigenen von zuhause mitgebracht werden. In den kommenden Jahren wollen die beiden ihr Angebot an verpackungsfreien Produkten stetig erweitern – bis bald völlig ohne unnötiges Plastik eingekauft werden kann.

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© Min Ling via Unsplash Nachhaltig und fair einkaufen bei Ohne Gedöns

Komplett ohne schlechtes Gewissen kann bei Ohne Gedöns eingekauft werden: alles was ihr hier findet, ist aus nachhaltiger Produktion und in der Regel ohne lästige Verpackung. Drogerie, Lebensmittel, Haushaltsgegenstände und sogar Textilien bietet der kleine Laden oben im Norden Hamburgs an. Ausgewählte Hamburger Designer und DIY-Liebhaber finden hier ihre Ecke, um selbstentworfene Produkte anbieten zu können. Much respect, ohne Gedöns!

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© Lina Hansen Verpackungslos shoppen bei Twelve Monkeys

Kein Tier muss für irgendetwas leiden, was in diesem Laden angeboten wird. Bei Twelve Monkeys werden nicht nur ausschließlich vegane Lebensmittel angeboten – der Laden hält zudem in der Infoecke Material bereit, mit dem man sich näher mit veganer Lebens- und Ernährungsweise auseinandersetzen kann. Frisches Obst und Gemüse der Saison sind selbstverständlich auch immer Teil des Sortiments.

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© Mira Bozhko via Unsplash Kommt ohne Verpackung aus: der Kaufmannsladen in Ottensen

Ein Fels in der Brandung: Dieses kleine Geschäft mit dem völlig zutreffenden Namen Kaufmannsladen fühlt sich tatsächlich noch wie ein echter Kaufmannsladen an. Im kleinen Laden sind bis unter die Decke Haushaltsutensilien in Regale einsortiert, dazu bietet er Leckereien wie selbstgekochte Marmelade, leckeres Trockenobst, exotische Gewürze und frische Backwaren an. Wenn es einen ehrlichen und bodenständigen Laden in Hamburger gibt, den es zu supporten gilt, dann ist das dieser kleine sympatische Laden in Ottensen!

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© Isabel Rauhut Alles aus ökologischer Erzeugung: Winterhuder Wochenmarkt

Ob ihr den Forellensprung-Salat kauft, die aromatische Tomate „Vierländer Platte“, den „Elstar“-Apfel oder ein herzhaftes Dinkel-Vollkornbrot – auf dem Winterhuder Wochenmarkt erhaltet ihr Mittwochs durchweg höchste Qualität. Auf dem Biomarkt gibt es nur Produkte aus ökologischer Erzeugung, nach höchsten Bio-Standards und eine breite Palette an verantwortungsvoll produzierter Ware aus der Region, ergänzend ausgewählte Importprodukte, traditionelle Obst- und Gemüsesorten, die es nicht überall zu kaufen gibt, sowie viele handwerklich hergestellte Spezialitäten von kleinen Familienbetrieben und Produkte, die unter guten Arbeitsbedingungen zu fairer Bezahlung erzeugt wurden.

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© Isabel Rauhut Über den Isemarkt schlendern

Der Klassiker unter den Hamburger Wochenmärkten: Der Isemarkt. Er ist mit fast einem Kilometer Länge Europas größte Freiluftwochenmarkt. Unter den Hochbahngleisen zwischen Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke gelegen behalten die Marktbesucher auch bei Regenwetter trockene Füße. Hier gibt es wirklich alles, was man von einem guten Wochenmarkt erwartet: Frische Produkte, warme und kalte Stärkungen, Pflanzen und Blumen, Gewürze – sogar einen Messerschleifer. Besonders zu empfehlen ist der Stand „Olive du Lux“, an dem es Oliven und Olivenöle aus Zaragoza gibt. Zudem sind der Haushaltsstand „Litzki“, an dem man plötzlich feststellt, dass ein Küchenleben ohne buntes Gemüsemesser oder Naturbürste keinen Sinn macht, und der Bonbonstand „Bonbon Pingel“, unverzichtbar.

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© Antonia Roch Die Sonne genießen auf dem Goldbekmarkt

Der Goldbekmarkt ist über die Jahre zu einem absoluten Klassiker der schönsten Hamburger Märkte geworden. Blumen, Gemüse, Obst und alles, was einen auf den Tag vorbereitet gibt es hier in Hülle und Fülle. Mit einem Brötchen und einem Kaffee in der Hand, lässt es sich hier wunderbar flanieren. Der Goldbekkanal, an dem der Markt verläuft, verleiht dem Markt seinen ganz besonderen Charme.

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© Isabel Rauhut Einkaufen und schlemmen auf dem Wochenmarkt am Großneumarkt

Dieser Markt ist genau genommen mehr ein Buffet unter freiem Himmel als ein Wochenmarkt. Hier gibt es zwar auch ein paar Obst- und Gemüsestände mit regionalen Produkten, doch die Foodtrucks, die den  hungrigen Arbeitnehmern, die sich nicht schon wieder hinsetzen wollen, ein leckeres, schnelles und frisch zubereitetes Mittagessen anbieten, dominieren.

Pierogi mit Fleisch oder in vegetarisch, Quesadillas, Pide, Thaicurry, Suppen, eine mobile Espressobar, sowie eine Currywurstbude und noch einige andere Wägen bieten eine angenehme Vielfalt abseits der stets gut besuchten Mittagstische drum herum. Zudem ist der Marktplatz mit Blick auf den Michel ein schönes Örtchen zum Durchschnaufen.

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© Kattendorfer Hofladen Bio in der Schanze: Der Kattendorfer Hofladen

Die Kattendorfer Hofläden gibt es in mehreren Stadtteilen in Hamburg, haltet einfach mal die Augen auf, wenn ihr durch eurer Viertel schlendert. Die genannten Hofläden gehören zu einem etwas größeren Projekt, nämlich dem der "Solidarischen Landwirtschaft Kattendorfer Hof" – Hier könnt ihr sogar Mitglied werden. Als Mitglied könnt ihr euch stets euren Ernteteil im jeweiligen Laden bei euch um die Ecke abholen, als Nicht-Mitglied seid ihr natürlich auch herzlich willkommen, müsst aber ganz normal einkaufen. Das Kattendorfer Hofgelände bietet sowohl Menschen, als auch Tieren ein Zuhause und zeichnet sich durch seinen nachhaltigen Ackerbau aus.

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© Megan Hodges via Unsplash Bio erleben auf dem Gut Wulksfelde

Auf dem Gut Wulksfelde gibt es neben den Leckereien im Hofladen noch ziemlich viele andere coole Sachen zu erleben: Märkte, Hofführungen, Eigenernte, Kinderführungen und Spaziergänge im Tiergarten – eben Bio erleben. Im Hofladen findet ihr auch alles, was euer Herz begehrt: Regional, Bio, Vegan, Kosmetikartikel und sogar Alkohol – worauf wartet ihr? Schnappt eure Jutebeutel und auf geht's. Wer vom Einkaufen dann erschöpft ist – der geht in der Gutsküche etwas essen. Natürlich genauso bio und nachhaltig, wie die gekauften Tolligkeiten!

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