11 feine Musikerinnen aus Hamburg, die ihr euch anhören solltet

© joco_official via instagram

Wir haben elf feine Musikerinnen für euch, die Hamburg sowas von wieder auf die Karte gepackt haben (Girls can do everything). Die Mädels zeigen euch, dass Hamburg nicht nur das Zuhause der Künstler und Kreativen ist, sondern auch dass wir in der Hansestadt eine ganze Menge an Coolness und geilem Shit zu bieten haben. Doch bevor wir gar nicht mehr aus dem Schwärmen rauskommen – hört selbst!

1. Die Heiterkeit

"Die Heiterkeit" ist eine vierköpfige Indie-Popband, die 2010 in Hamburg gegründet wurde. Die Gruppe entstand mehr oder weniger aus einer Studentenlaune heraus: Die zwei Freundinnen Stella und Rabea lernten sich an der Uni Hamburg kennen und beschlossen wegen ihres ähnlichen Musikgeschmacks eine Band zu gründen. Während Rabea heute kein Gruppenmitglied mehr ist, formt Stella den musikalischen Charakter der Band weiterhin mit ihrer Stimme. Ihr Debütalbum klingt düster, cool, betont unaufgeregt, verrucht und frei von kommerziellen Soundideen.

2. ILGEN-NUR

ILGEN-NUR (Bitte immer groß schreiben, weil cooler) ist wohl mit Abstand das coolste Indie-Girl Hamburgs. Die 21-jährige verbindet lässigen Indie-Pop mit Slacker-Rock-Attitüde und DIY-Ästhetik. Ihre ersten Videos dreht sie selbst mit ihren Freunden im Corner um's Eck, sie singt über Zukunftsängste, Unsicherheiten und das Gefühl nicht zu wissen was morgen kommt und gestern war – alle zwischen 20-25 sollten jetzt ganz laut aufschreien und sich verstanden fühlen. ILGEN-NUR schafft nämlich genau das: Dir ein Gefühl von Verständnis und Freundschaft zu vermitteln. Für jeden Coming-of-Age-Film braucht es einen Song von ihr.

3. Hayiti

Wer hat denn da den HipHop-Olymp gestürmt? Haiyti sollte mittlerweile jedem ein Begriff sein. Geboren und aufgewachsenen in Langenhorn und auf St. Pauli hat Haiyti Ahnung von der Straße und genau das hörst du in ihren Texten. Sie erzählt vom Leben auf dem Kiez, wie sie von Kneipe zu Kneipe torkelt oder einfach nicht mehr aus dem Club rauskommt (nicht in 120 Jahren). Sie ist fester Bestandteil der Trap- und Cloudrapszene. Mittlerweile ziert sie regelmäßig das Cover der JUICE – cool, cool, cool.

4. Luisa

Seit ihrem achten Lebensjahr macht Luisa Musik – gut für ihre Karriere, die ging nämlich stets bergauf. Im Jahr 2012 erschien ihr Debütalbum, während sie daran arbeitete, steckte sie noch ihr Abi in die Tasche. Das Album war ein voller Erfolg: es ging auf große Tour mit Abschluss im Übel & Gefährlich. Es folgten Preise, Talkshoweinladungen und weitere Alben. Luisas Inspiration ist ein emotionaler Zwiespalt zwischen Heimweh und Fernweh. Sie singt auf allen Sprachen: Italienisch, Französisch, Englisch – nur nicht auf Deutsch.

 

5. Schnipo Schranke

"Das Leben ist hier leicht, aber nüchtern sein ist schwierig", so oder so ähnlich klingen die Texte von SCHNIPO SCHRANKE. Der Sound der beiden Mädels ist rotzig, frech und authentisch. Die beiden besingen die (weibliche) Realität – schonungslos, schmerzfrei und gnadenlos ehrlich. Ihre Texte paaren sie mit eingehenden fröhlichen Melodien – dickes Grinsen und Ohrwurm sind euch garantiert. Die Masse wird Daniel und Fritzi wohl nur schwer verstehen, trotzdem haben die zwei eine große loyale Fangemeinde.

6. Mia Diekow

Mia Diekow? Da war doch was, achja Eurovision! Ihr verspielter wilder Pop gepaart mit bunten Videos und mädchenhaften Outfits macht ihren Charme aus. Sie ist jung, frech, quirlig und bereits seid ihrer Kindheit eine begeistere Synchronsprecherin – die kann Töne von sich geben, davon träumen wir nur. Dieses Jahr erschien ihr zweites Album "Ärger im Paradies".

7. JOCO

JOCO, der Name steht für die Vornamen der beiden Schwestern Josepha und Cosima. Die beiden gründeten nach ihrem Musikstudium ihr Duo und zu sagen, dass es danach steil ging, ist noch fast untertrieben. Die zwei unterzeichneten einen Vertrag bei Sony, recordeten ihr Debütalbum in den Londoner Abbey Road Studios und nahmen am ESC 2016 teil. Ihr Stil: Selfmade-Indie.

8. BOY

Seit knapp elf Jahren gibt es jetzt das Duo "Boy". Valeska und Sonja lernten sich bei einem Popkurs an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg kennen. Zwei Jahre später gründeten sie ihre kleine Gruppe, vier Jahre später folgte der erste Plattenvertrag. Dann ging alles ganz schnell: Debütalbum, Tour, Fernsehauftritte, Preise, Titellieder für Filme. Ihre Musik erinnert ein wenig an die von Feist, ihr Pop ist modern, eingängig und individuell.

9. Antje Schomaker

Die Songs erzählen Geschichten, die das Leben schreibt. Mit ihrer Musik gibt sie dir das Gefühl, ihr würdet euch kennen und hättet euch schon das ein oder andere Geheimnis verraten. Antjes Lieder stellen keine Fragen, sie geben Antworten und sind verständnisvoll. Ihre Inspiration: Die kleinen Überraschungen des Lebens – sie lässt sie auf sich zukommen.

10. Ace Tee

Der erste (bekannte) Track von Ace Tee geht wohl niemanden von uns mehr aus dem Ohr und das ist auch gut so, denn Ace Tee ist eine ziemlich coole Sau. Sie hat Hamburg sowas von wieder auf die Karte gepackt und die Staaten direkt mit erobert. Sie ist besonders, schwer einzuordnen: neuer Flow, neue Texte, neuer Stil – wir wollen Sommer und mehr davon!

11. Annett Louisan

Bei dem Text kann jeder einstimmen, mitfühlen oder sich eine Flasche Wein öffnen und Kerzen anzünden. Die Stimme von Annett Louisan ist einmalig, die vergisst man nicht. Seit 2004 und der Single "Das Spiel" tourt sie durch ausverkaufte Konzerthallen und singt Titellieder für Filme ein.

Denjenigen, die jetzt angefixt sind, legen wir folgende Playlist ans Herz:

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