Ein perfekter Sommertag in Hamburg

© Max Ebert

Durchschnittlich gibt es 27 Sommertage, also Tage an denen es wärmer ist als 25 Grad, jährlich in Hamburg. An Tagen wie diesen gilt dann natürlich: bloß keinen Sonnenstrahl verpassen! Es wird viel geplant, gemacht, getan und 24 Stunden reichen plötzlich für alles nicht mehr aus.

Mit dem neuen Elektro-Roller-Sharing-Anbieter emmy werden einem seit Juni ganz neue Planungsmöglichkeiten eröffnet und das ohne den für Hamburg typischen Stress bei der Parkplatzsuche.

Marius und ich sind so an nur einem Tag umweltfreundlich auf zwei Rädern mit 50 km/h von Ottensen über die Sternschanze, durch Rothenburgsort nach Entenwerder und Wilhelmsburg gefahren und haben den perfekten Sommertag in Hamburg erlebt.

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Komm Rain: Richtig in den Tag starten

Abseits der ausgetretenen Pfade Ottensens gibt es ein Lokal, das sich zwischen Café und Restaurant nicht wirklich festlegt und deswegen den klangvollen Namen „RAIN Cafeatery“ trägt. Simpel und holzlastig, aber sichtbar liebevoll eingerichtet, verströmt die Cafeatery mit ihrem einen Raum und dem Blick auf einen Hinterhof puristische Entspanntheit.

Durch die Frühstückskultur Australiens angeregt, bestellen Marius und ich hier liebevoll zubereitetes Frühstück. Ein Dauerbrenner auf der Karte ist das Sauerteigbrot mit Avocado, Hummus und pochiertem Ei, aber auch das selbstgemachte Granola oder Gerichte wie Chorizo-Rührei schmecken im „RAIN“ klasse. Der Kaffee ist spitze und somit der richtige Start in einen tollen, langen Tag.

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Mit gefülltem Bauch und einem aufgeladenen Kaffeespeicher suchen wir uns mit der emmy-App den nähesten der 200 Roller in Hamburg und finden die in rotem Lack strahlende Sandy. Die Helme werden festgeschnallt und das Gaspedal nach unten gedrückt. Auf in die Sternschanze!

 

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Pack die Badehose ein ...

Für einen tollen Sommertag braucht man natürlich einen Bikini - wir stoppten daher im kürzlich eröffneten Broke + Schön Shop.

Der Laden in der Schanzenstraße lädt zum Stöbern zwischen Pastellwänden und Bomberblousons mit Kakadus drauf ein. Da ist direkt beim Betreten des Stores Sommer im Kopf und Herz aller Modemädchen.

Zwischen den farbenfrohen Klamotten, hängen hier tolle, bunte Häkel-Bikinis und schöne Tops für warme Tage. Ich packe den Bikini ein und verstaue die Tüte im Gepäckfach des Rollers.

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... nimm einen kleinen Snack mit rein

Der Supermercato ist, wie der Name schon verrät, ein typischer italienischer Tante Emma Laden, der zur Freude der Schanzenbewohner ein tolles Sortiment hat. Und was ist ein Sommertag ohne die richtigen Snacks und Drinks für unterwegs?!

Egal, ob klassischer Softdrink oder italienische Spezialität, hier schmeckt alles supergut. Tiramisu-Waffeln als Appetithäppchen und Kaltgetränke als Abkühlung für zwischendurch sind eine super Idee!

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... und dann nichts wie ab ans Wasser

Genug shopping - Marius und ich setzen uns auf die Rollersitze und flitzen los. Von der Schanze aus fahren wir durch Rothenburgsort nach Entenwerder. Das klingt niedlich nach Enten und Erpeln und nach Küken, die gerade schwimmen lernen. Stimmt, die gibt es hier - und besonders im Sommer entstehen tolle Bilder für den Social-Media-Account. Wie immer sitzen Angler unter den Pappeln am Ufer, auf der Bank daneben knutscht ein Liebespaar und guckt dann auf die Billwerder Bucht.

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Den Roller parken wir easy und ohne große Suche auf dem Parkplatz am Gelände des Entenwerder 1 und packen dann unsere Einkäufe aus, die Helme ein und machen es uns im kniehohen Gras gemütlich. Schön idyllisch lässt es sich hier mit ab und an vorbeiziehenden Schiffen und Blick auf die Elbbrücken genießen. Picknickdecke und Sonnenbrille sind essenziell - dann kann man hier gerne mal die Zeit vergessen und zwischen dem Rascheln des Grases in einem kurzen Heimaturlaub versinken.

Container auf den vorbeiziehenden Schiffen zählen, das neue Lieblingsbuch lesen oder einfach in den Himmel gucken, machen am Ufer in Entenwerder so richtig Spaß.

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Eine Pause für Genießer

Auch Sonnenanbeter bekommen irgendwann Hunger: Wir packen unsere vier Sachen zusammen und schwingen uns zurück auf den Roller. Über die eben noch aus der Ferne angeschauten Elbbrücken fahren wir Richtung Elbinsel - nach Wilhelmsburg nämlich. Jetzt heißt es „Essen!“ Super gut kann man das in der Kaffeeklappe.

In dem kleinen Kaffee und Restaurant ist es tüdelig, kramig, nichts passt so richtig und passt daher so am besten zum Stadtteil - weil es ungezwungen und angenehm wirkt.

Heute ist die Kaffeeklappe keine Mensa mehr, so wie früher die Klappen die Geburtsstunden der Mensen in Deutschland waren, aber der Bezug zum Hafen, der ist trotzdem da. Vom Interior stammt viel aus dem Hafenmuseum und so sitzen wir zwischen dem alten Zollzaun, der von Olaf Scholz abgerissen wurde, um den Spreehafen für die Elbinselbewohner freizugeben und jetzt dekorativ an den Wänden der Kaffeeklappe hängt.

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Die bestellte Zucchinicremesuppe ist gut scharf und bringt meinen Kreislauf auf Hochtouren - aber super lecker und gesund! Marius genießt die mediterrane Pasta und nach guten 30 Minuten haben wir wieder Kraft gesammelt, um der Sonne weiter hinterherzufahren.

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Hamburg von oben

Wilhelmsburg ist authentisch und bodenständig, multikulturell und lebendig - ein Stadtteil, in dem vieles zusammen trifft. Den Charme des einstigen Arbeiter- und Hafenviertels hat es sich bewahrt: Die Industrie hat hier nach wie vor ihren Platz: Irgendein rauchender Schornstein ist immer in Sichtweite. Dazwischen findet sich viel Grün, viel Kultur, viel Alt- und mittlerweile auch Neubau.

Auch der Energiebunker ist Symbolbild für diesen Wandel. Wir stellen den Roller vor der Tür ab und Staunen oben nicht schlecht über die tolle Aussicht. Von hier sieht man die Elbphilharmonie, den Michel und den Dom - da schlägt das Herz vor Liebe für Hamburg direkt etwas schneller.

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Pommes für PS-Profis

Langsam machen wir uns auf den Rückweg und lassen uns nochmal ordentlich Wind um die Nase wehen, während wir über die Elbbrücken zurück aufs Festland fahren. Uns ist noch nach einem kleinen Happen zu Essen und wir entscheiden uns für einen Stop bei Grilly Idol in St. Pauli.

Grilly Idol ist vor allem gemütlich, aber nicht shabby, ist clean, aber nicht kalt, alt, aber nicht oll, es ist St. Pauli, aber nicht Hipster, es ist nicht drüber, aber auch alles andere als langweilig. Hier gibt es beste Burger und geile Pommes.

Da man mit einem Roller immer und überall einen Parkplatz bekommt, stellen und schließen wir Sandy vor Grilly Idol ab und bestellen uns eine große Portion Pommes mit Majo, die Marius' und meinen ereignisreichen Tag abrundet.

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Dieser Beitrag wurde von emmy gesponsert.

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