11 Restaurants, in denen Veganer und Fleischesser glücklich werden

Wer kennt das nicht? Ein schöner Restaurantbesuch mit Freunden steht an, jeder soll etwas Feines auf der Karte finden und anschließend satt und zufrieden nach Hause gehen. Während die einen alles essen, mag es der andere lieber vegetarisch oder verzichtet als Veganer komplett auf tierische Zutaten. Klingt erstmal nach einer ordentlichen Herausforderung – ist mit unserer Auswahl dieser 11 Top-Spots für jeden Geschmack aber überhaupt keine Challenge mehr!

© gmasonbrown | Pixabay

1
Burritos und Enchiladas aus der Kombüse

Die Kombüse ist die selbsternannte mexikanisch-kalifornische Burrito-Spelunke auf St. Pauli. Neben herzhaften Tortilla-Rollen für vegetarische, vegane und Fleisch liebende Piraten, gibt es zudem verschiedene Enchilada-Gerichte – in reichlichen Portionen für den großen Hunger. Der rustikale Innenraum erinnert tatsächlich an eine Schiffsküche und im Sommer lässt es sich bei Hafengeräuschen schön vor der Tür sitzen. Die Enchiladas werden überbacken und mit einer leckeren Bohnenfüllung heiß aus dem Ofen serviert. Die großen Burritos gibt es mit verschiedenen Inhalten, wobei zwischen Bohnen- oder Kartoffelfüllung als Basis gewählt werden kann. Und wer Platz hat, bestellt sich vorab noch ein paar Nachos mit Guacamole und freut sich im Anschluss über ein Rundum-Sorglos-Paket zu fairen Preisen!

© Ronja Hartmann

2
Traditionelle vietnamesische Köstlichkeiten im VU bestellen

Versteckt vor der Reeperbahn befindet sich in der Kleinen Freiheit ein echter Geheimtipp für Fans der asiatischen Küche: das VU. Im früheren Foyer einer Schule wird vietnamesisch gekocht und gespeist – und das für alle Essensvorlieben. Im hellen, clean-modern gehaltenem Ambiente mit viel Holz und alten Schulstühlen und großer, sonniger Terrasse hat man die Wahl zwischen frisch-würzigen Asia-Klassikern, hausgemachten Drinks und spritzigen Säften. Ob Sommerrollen, unverschämt lecker gefüllte Dampfknödel namens Bánh bao oder die allseits bekannte Rinder- oder Gemüsebrühe Phở, hier sollte wirklich jede*r mit einem breiten Grinsen nach Hause gehen. Denn: Alles gibt es auch vegetarisch mit hausgemachtem Tofu, vieles davon ist vegan!

3
Himalaya-Köstlichkeiten probieren im Tibet

Wer Lust auf ein Feeling wie auf dem Dach der Welt, richtig gutes Essen und herzliche Atmosphäre in traditionellem Ambiente hat, ist in Hamburgs erstem tibetischen Restaurant genau richtig. Hier werden hausgemachte Spezialitäten, darunter die Hauptspeise der Tibeter, die sogenannte “Momo” (gefüllte Teigtasche mit eingelegtem Gemüse oder Fleisch in pikanter Soße) serviert. Gekocht wird ausschließlich mit ausgewählten Zutaten und landestypischen Gewürzen. Dabei gibt es eine Vielzahl vegetarischer Gerichte und sogar ein Drittel der reich bestückten Karte ist vegan! Unbedingt probieren sollte man zudem das schwarze Sesam-Eis auf Mango-Creme. Neben Altona gibt es noch einen zweiten Standort in Sülldorf. 

  • Tibet Harkortstieg 4, Hamburg
  • Dienstag - Freitag: 17:00-22:30 Uhr, Samstag - Sonntag: 12:00-15:30 Uhr und 17:00-22:30 Uhr
© Franzi Simon

4
Käsespätzle und Schnitzel essen in der Hatari Pfälzer Stube

Das Hatari lädt mit viel Gemütlichkeit auf leckere Burger, Flammkuchen, riesige Schnitzel, Wein und Bierchen ein. Das Ambiente im traditionellen Gasthaus-Stil ist urig, mit derben Holztischen und Plastikblumen auf den Tischen und Kräuterschnäpschen-Absacker vor dem Aufbruch. Die Auswahl ist mit Spätzle & Co. eigentlich pfälzisch. Klingt an sich erstmal weniger nach einem passenden Spot für Vegetarier*innen und Veganer*innen – ist es aber! Denn das Hatari hat nicht nur deftige Fleischgerichte in petto, sondern auch super leckere vegetarische und vegane Burger mit Pommes, Bowls, Seitan-Geschnetzeltes oder knusprige Flammkuchen. Immer wieder gut!

5
Im Kuchnia osteuropäische Küche genießen und Vodka schlürfen

Das Kuchnia auf St. Pauli zeigt, dass Osteuropa nicht nur Schnaps, sondern viele leckere Gerichte zu bieten hat. Das urige Restaurant mit gut sortierter Wodka-Bar lädt zu einem muckelig-bunten Abend mit Freunden ein und bietet ein Potpourri der traditionellen, vornehmlich polnischen, Küche. Es gibt Spezialitäten in verschiedenen Ausführungen wie die klassische Suppe Borschtsch, Blini (gefüllter Hefeteig), Bigos (Sauerkrauteintopf), Pierogi (gefüllte Teigtasche) oder deftige Quetschkartoffeln – alles hausgemacht und mit einigen vegetarischen und veganen Optionen! Und als wäre das nicht schon genug, erinnert der kleine Gastraum auch noch an eine eine trubelige Polka-Wiese, mit bunten Tischtüchern und kleinen Blümchen. Hin da oder direkt für's nächste Catering buchen!

Update: Das Kuchnia hat jetzt einen sehr gemütlichen, wetterfesten Außenbereich!

© Franzi Simon

6
Neapolitanische Pizza essen bei ZweiPunktNull Geschlossen

Das ZweipunktNull befindet sich in einem wunderhübschen Hinterhof in Ottensen direkt an der Friedensallee und bereichert den Stadtteil mit köstlicher neapolitanischer Pizza. In einem 1,5 Tonnen schweren Steinbackofen werden die Pizzen mit Höllenfeuer gebacken, die sowohl Fleischliebhaber als auch Veggies und Veganer glücklich machen. Dabei gibt es mehrere vegetarische und immer mindestens eine vegane Option auf der Karte sowie ein schickes Ambiente drinnen und draußen, in dem es sich mit Freunden wunderbar speisen lässt.

  • ZweiPunktNull Friedensallee 20, Hamburg
  • Montag - Freitag: 12:00-15:00 Uhr und 17:00-22:00 Uhr, Samstag und Sonntag: 16:00-22:00 Uhr
  • Pizza: 7,50€ bis 13,50€
© Dương Trí via Unsplash, CC0

7
Asiatisches Allerlei bei Wild Rice mitten in Ottensen

Direkt an Ottensens trubeligem Alma-Wartenberg-Platz bleiben keinerlei Wünsche offen, wenn es um die Vielfalt der asiatischen Küche geht. Vor allem im Sommer fällt das Wild Rice sofort ins Auge, da die draußen gelegenen Tische häufig gerappelt voll sind. Aber auch drinnen lässt es sich mit Blick auf die offene Küche in einem großzügigen Raum mit vielen Leuten wunderbar sitzen. Das vietnamesische Team bietet mit recht kurzen Wartezeiten und zu einem anständigen Preis-Leistungs-Verhältnis eine außergewöhnlich große Auswahl an vietnamesischen, thailändischen und japanischen Gerichten. Ob Sushi in sämtlichen Variationen, Curry-Allerlei, hübsch angerichtete Reisgerichte und dazu ein wirklich leckerer Rosé – hier sollte jeder etwas Feines finden!

© Klaus Friese

8
Hausmannskost im Feldstern futtern

Wenig hipster-esque, dafür mit Punk-Attitüde, lässt es sich am Zipfel der Schanze speisen. Der recht unscheinbare Feldstern zwischen Schlachthof, Lattenplatz, Fotoautomat und der U-Bahn Station Feldstraße ist leicht zu übersehen. Dabei gibt's hier richtig gutes Essen in alternativem Ambiente zu absolut humanen Preisen. Bei dem wöchentlich wechselnden Angebot ist der kleine Laden immer gut gefüllt, denn hier findet jede*r mit Bock auf Hausmannskost das Lieblingsmenü auf der Karte. Mal serviert das gut gelaunte Personal winterlichen Grünkohl, mal Nudelgerichte, Eintöpfe oder internationale Specials. Vieles gibt es auch in der Veggie-Version oder für den veganen Gaumen. Und bei dem gemütlichen Flair kann man schon mal mit einem süffigen Haselnusswodka in der Ecke versacken oder im Sommer bei einem Astra die laue Luft des Biergartens schnuppern.

© Franzi Simon

9
Fusion-Küche essen im Roots Geschlossen

Im Roots knallen Geschmäcker aufeinander: während es unter der Woche mexikanische, indische und asiatische Bowls zum Lunch gibt, wird es am Freitag experimentell beim Fusion-Friday. Mexiko trifft auf Indien, das heißt Tacos und Ceviche treffen auf Doas und Thali. Jeden Samstag wechseln sich außerdem die Küche aus Südindien und mexikanische Leckereien ab. Das alles sieht nicht nur fantastisch aus, es schmeckt auch hervorragend. Die recht überschaubare Karte ist dabei sowohl auf Fleischliebhaber, Vegetarier und Veganer ausgerichtet und kann in reduziert cleaner, aber familiärer Atmosphäre durchprobiert werden. Also nichts wie hin, nach Ottensen!

© Andreas Baur

10
Schwäbische Köstlichkeiten bei Zum Spätzle essen

Was sich als schwäbischer Imbiss in der Neustadt ankündigt, entpuppt sich als rustikale kleine Stube mit Holzbänken, Baumstämmen als Stuhlersatz, antiken Lampen und bestickten Tischdeckchen, dabei aber überhaupt nicht altmodisch, sondern mit jungem urbanen Touch. Nicht nur die heimelige Aufmachung scheint wie von der schwäbischen Alm, auch die Küche kann so einiges und ist dank der waschechten Besitzerin aus Oberschwaben wirklich authentisch. Mit hochwertigen Zutaten zaubert man hier herzhafte Speisen, die von typischen Spätzle über Maultaschen bis hin zur traditionellen Flädlesuppe (einer deftigen Brühe mit Pfannkuchenstreifen) reichen. Dazu gibt es einige vegetarische und vegane Alternativen, die sich sehen lassen können.

© Marvin Ozz, Pexels | CC BY 0

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Ayurvedisch schlemmen im Maharaja

Hunger auf was richtig Gutes? Nach ayurvedischer Art wird dem Körper im Maharaja Bestes gekocht – auf der Karte finden sich viele verschiedene Gerichte vom klassischen Chicken Curry bis zum ländertypischen Kathal Masala aus "Baumfleisch", einem indischen Gemüse. Für Fans der fleischlosen Küche gibt es einige Veggie und vegane Optionen. Dazu wird duftender Basmatireis serviert. Köstlich!

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