11 Dinge, die die HafenCity perfekt für einen Ausflug mit Kindern machen

© Julia Harmgardt

Die Hafencity steht für modernste Architektur, urbanes Großstadtleben, Kreuzfahrtschiffe und die Elbphilharmonie. Für uns ist die Hafen City aber einfach nur die coolste Abenteuer-Baustelle Hamburgs! Hier kann man durch das Periskop eines U-Boots schauen, auf einer Piraten-Insel tolle Abenteuer erleben und auf Slacklines balancieren. Was wir von familicious an der HafenCity so mögen, das zeigen wir euch in den folgenden 11 Tipps, also Schnappt euch eure Kinder – wir haben viel vor...

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© Julia Harmgardt Bahn fahren mit Blick auf den Hafen: U3 Baumwall

Die mit Abstand schönste Bahnstrecke in Hamburg ist die U3. Wir fahren von der Schanze über die Landungsbrücken bis zum Baumwall. Wenn die U3 kurz vor dem Hafen aus dem Tunnel kommt, hat man einen herrlichen Blick auf die Landungsbrücken. Dann geht es an der Rickmer Rickmers, der Cap San Diego, dem König der Löwen-Zelt und den Fischbuden an der Elbpromenade vorbei. Überall Kräne, riesige Tanker und Kreuzfahrtschiffe, da gibt es viel zu gucken. Die Jungs sind begeistert und ich auch. Das ist Hamburg-Feeling pur. Wir fahren bis zum Baumwall. Da steigen wir in den Bus um.

Die Bus-Linie 111 bringt uns direkt bis zum Internationalen Maritimem Museum Hamburg. So müssen wir erstmal nicht laufen und sparen die Kräfte fürs Museum. Nebenbei: Der 111er Bus ist auch einer der offiziellen Sehenswürdigkeiten-Busse des HVV. Der fährt von Altona bis in die Hafencity. Es lohnt sich auch eine längere Fahrt.

Achtung: In der Hafencity wird viel gebaut und die Busse fahren oft Umleitungen. Besser beim Busfahrer nachfragen, wo man aussteigen soll.

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© Julia Harmgardt Hamburger Kultur: Internationales Maritimes Museum Hamburg

Das Maritime Museum ist riesig. 3000 Jahre Schifffahrtsgeschichte haben einiges zu bieten. Es gibt jede Menge zu sehen, sodass man sich einen ganzen Tag dort aufhalten könnte. Mit den zwei Jungs rasen wir aber natürlich eher durch die Stockwerke, was zum Glück keinen stört.Toll für Kinder sind die vielen Modellschiffe. Zu sehen sind auch einzelne Baustücke vom Schiff. Unser Highlight: man kann durch ein echtes Periskop gucken. Super ist auch die Lese-Ecke mit großen Sitzkissen und vielen Piraten Büchern – perfekt für eine Verschnaufpause.

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© Julia Harmgardt Fisch essen im Catch of the Day

Eines der beiden Restaurants im Internationalen Maritimen Museum ist das Catch of the Day. Das Bistro & Café liegt im Erdgeschoss und ist hell und modern eingerichtet. Bei gutem Wetter kann man draußen sitzen. Die Karte bietet ein reiches Angebot an Fisch: Fish and Chips, hauchfeine Räucherlachsscheiben oder Labskaus mit Rollmops, Spiegelei und Gewürzgurke. Lecker.

Toll: Was für uns Erwachsene ein hübsches Interieur-Element in der Wand ist, entpuppt sich für die Kinder als wahres Highlight: auf einem kleinen Förderband fahren viele verschiedene Modellschiffe. So kann auch die Mama in Ruhe aufessen. Ist ja auch mal schön...

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© Julia Harmgardt Küche, Café, Bar: Alte Liebe

Da das Wetter sonnig aber stürmisch ist, haben wir Glück und können einen Platz auf der Terrasse ergattern, im Strandkorb. Hier schaut man direkt auf den Kanal Magdeburger Hafen, auf der anderen Seite sieht man den Brooktorhafen, die dahinterliegenden alten Speicher und natürlich den Michel. Die Bedienung ist sehr freundlich, obwohl viel los ist und meine beiden kleinen Begleiter noch den einen oder anderen extra Wunsch haben - „bitte, bitte doch noch Eiswürfel in die Schorle“. Die Jungs klettern auf der Terrasse herum, während ich meinen wirklich leckeren Cappuccino genieße - ja, genieße, denn das Geländer ist hoch genug und Mutti kann voll und ganz entspannt sein.

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© Julia Harmgardt Die Baustellen-Attraktion

Dia Hafen City ist voll davon, sie stören den Verkehr und manch einer meidet die Hafen City deshalb: Nein, wir sprechen nicht von Touristen, sondern von Baustellen. Was vielen ein Dorn im Auge ist, stört uns überhaupt nicht, denn gerade für die zwei Jungs sind Baustellen ein riesen Spektakel. Auf unserem kurzen Weg zum Lohsepark wird eine ganze Kreuzung neu geteert. Wie toll ist das denn!? Es ist nicht nur tierisch laut, sondern stinkt dazu auch noch ordentlich – eine 1a Baustelle eben. Wir drei "Experten" fachsimpeln ein wenig über Roll-Walzer, Teer-Gießer und Platt-Walzer. Als die Bauarbeiter dann auch noch anständig winken, während wir zwischen den Absperrungen die Straße überqueren, ist das Baustellen-Glück perfekt.

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© Julia Harmgardt Trampolin springen im Lohsepark

Der brandneue Lohsepark ist die größte Grünfläche der Hafen City und wirklich toll. Wir starten am nördlichen Eingang an der Stockmeyerstraße und haben einen schönen Blick auf die Deichtorhallen

Der Lohsepark bietet einen schönen und ruhigen Platz zur Erholung in der sonst so wuseligen Hafen City. Nach dem Museum freuen sich die Jungs, dass sie rennen und herumspringen können. Die Grünflachen sind alle hügelig angelegt und es gibt viel zu entdecken: Slacklines zum Balancieren, eine riesige Rutsche bergabwärts und Trampoline in den „Tälern“.

Unser Highlight ist eine Silberkugel auf der man herumklettern kann. Die Jungs vermuten, dass es sich um eine riesen Zauberkugel handelt, die hier irgendjemand verloren hat. Dass die Riesen auch immer so schlampig sein müssen… Der Park wird von vielen Bäumen gesäumt. Wir finden sogar ein paar heruntergefallene Äpfel, die allerdings noch sehr sauer sind.

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© Julia Harmgardt Abhängen auf dem Spielplatz im Lohsepark

Es geht weiter zum Lohsepark-Spielplatz, der liegt direkt am südlichen Eingang der U-Bahn-Station Hafencity Universität - sehr praktisch. Direkt davor steht eines dieser kleinen roten "3-Rad-Autos“. Die Espresso Maschine erweckte in mir große Vorfreude auf einen Kaffee, das große Nutella-Glas bei den Jungs riesen Vorfreude auf leckere Crêpes. Beides schmeckt köstlich.Der Spielplatz ist relativ leer, obwohl es Samstagnachmittag 16:00 Uhr ist. Er hat einen Irrgarten aus Buchen, eine geheimnisvolle Höhle, durch die man von oben herein gucken kann, Apfelbäume, Schaukeln und eine Sandkiste. Da er eingezäunt und relativ leer ist, eine gute Erholungspause für mich, da ich die Sonne genießen kann, während die Jungs beschäftigt sind.

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© Julia Harmgardt Lichtshow in der U-Bahn-Haltestelle Hafencity Universität

Ich finde schon den Eingangsbereich der U-Bahn-Haltestelle durch seine Größe spektakulär - so futuristisch, ein bisschen wie in einem James Bond-Film aus den 80ern. Die riesigen Leuchtcontainer lösen auch bei den Jungs offene Münder aus. Während wir auf die U-Bahn warten, lesen wir auf einer Schautafel, dass es zu jeder vollen Stunde eine Lichtshow mit Musik gibt. Wie cool ist das denn? So lassen wir die Bahn sausen und gucken uns das Licht-Musik-Spektakel an. Und das ist wirklich toll: die zwölf Lichtcontainer erstrahlen in unterschiedlichster Farbenpracht. Die klassische Musik ist allerdings sehr, sehr leise und nicht so Disco-laut, wie wir uns das erhofft hatten. Trotzdem ein ganz großes Spektakel für die Mutti und die Jungs und liegt ja sozusagen auf dem Weg.

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© Julia Harmgardt Mit riesigem Holzschiff: Der Spielplatz am Grasbrookpark

Von der U-Bahn Hafencity Universität fahren wir eine Station bis zum Überseequartier. Von da aus sind es nur ein paar Schritte bis zum Grasbrookpark-Spielplatz – einer der tollsten Spielplätze in Hamburg, finden wir. Mit einem riesigen Holzschiff mit Mast, Ausguck und einem Rettungsboot auf Spiral-Federn. Dazu gibt es eine tolle Spielfläche mit Wasserbahn. Achtung: unbedingt Handtuch und Wechselklamotten mitbringen, denn da bleibt kein Kind trocken, die beiden Jungs schon gar nicht! Für die Großen gibt es Hängematten und gemütliche Sitzecken. Dort chill ich mich rein. Dazu werden auch hier Kaffee und Snacks verkauft. Hach, ist das herrlich. Einziger Wehrmutstropfen: Es ist meist recht voll.

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© Julia Harmgardt Die Dalmannkai Treppen und Eisessen bei "Miss Sophie"

Am Dalmannkai laden die Dalmannkai Treppen als Zwischenstopp auf den Rückweg ein. Ich sitze, die Jungs klettern. Besonders die beiden Beton-Wellen sind super. Darauf lässt es sich herrlich balancieren und herumrennen. Ein weiteres Highlight ist die Eisdiele Miss Sophie. Hier gibt es leckeres Softeis - natürlich auch mit bunten Streuseln. Alleine das ist eine Pause wert. Nun sind wir leider alle ziemlich kaputt - zum Glück ist der Fähranleger Elbphilharmonie direkt gegenüber.

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© Andreas Baur Den Wind um die Nase wehen lassen auf der HVV-Fähre

Wir starten unseren Heimweg mit dem wohl schönsten HVV-Transportmittel: der Hafenfähre. Die Linie 72 braucht vom Fähranleger Elbphilharmonie nur 5 Minuten bis zur U-Bahn Landungsbrücken. Auf den Fähren kann man oben sitzen und sich den Wind um die Nase wehen lassen, was bei dem herrlichen Sonnenschein eine große Freude ist. Die Hafenfähren bieten echtes Urlaubsfeeling in der eigenen Stadt. Auf dem kurzen Weg haben wir einen tollen Blick auf die Elbphilharmonie, die Cap San Diego und die Rickmer Rickmers und schmieden schon Pläne für die nächsten Ausflug...

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