11 tolle Läden zum Essen gehen mit den Eltern

Der Elternbesuch steht vor der Tür und ihr werdet langsam hektisch – schließlich wollt ihr beweisen, dass ihr auf eigenen Beinen stehend alles super hinbekommt. Also befreit ihr den Balkon endlich von der Last von 300 Pfandflaschen, putzt auch unter den Schränken und bezieht euer Bett nach einem Jahr neu. Das Programm steht: Elphi (Plaza, ist ja klar), ein Gang durch die Schanze ("Hier treibst du sich also immer rum"-Papa) und ein Spaziergang das Treppenviertel hinauf ("Warum hast du dir nicht hier eine schöne Wohnung gesucht?"- Mama).

Womit jetzt alles fällt und steht: die richtige Auswahl des Restaurants. Nicht zu laut, nicht zu teuer, aber auch nicht zu schäbig, ein bisschen hip ("Wir wollen ja was erleben") aber auch nicht zu sehr Fusion. Wir haben 11 Läden für euch, die Mama und Papa garantiert mit den besten Erinnerungen nachhause fahren lassen:

1

© Eisenstein Facebook Dünne Pizza und tolle Menüs im Eisenstein

Das Eisenstein ist eine Institution in Ottensen: tolles Essen in großartiger Industrie-Location. Das Restaurant mit den vielleicht höchsten Decken Hamburgs findet ihr in den Zeisehallen. Auf der Speisekarte stehen zum Einen dünne Pizzavariationen (richtig gut: die blöde Ziege mit Bacon und Ziegenkäse!) und zudem ein immer wechselndes Abendmenü in bester Qualität. Hier ist es entspannt, gemütlich und vor allem: ur-hamburgisch!

Öffnungszeiten Weihnachten: Am 25. abends und am 26.12. morgens und abends geöffnet

2

© Lina Hansen Bodenständiges im Krug

Die kleine und feine Weinstube hält sich hinter Efeuranken versteckt. Kein großes Schild weist darauf hin, dass sich hier der KRUG befindet. Werbung hat das Lokal mit der offenen Küche auch überhaupt nicht nötig. Die Leute kommen von alleine – wegen des guten rustikaleren Essens (zum Beispiel Kartoffel-Speck-Suppe mit Kürbiskernen oder Frikassee von der Maispoularde, es geht aber auch vegetarisch mit Gnocchi mit Pfifferlingen und Spargel in Parmesanrahm), das oft Schwäbisch angehaucht ist, aber auch, weil die Atmosphäre stimmt. Susi-und-Strolch-Romantik (ihr wisst schon, die Szene beim Italiener mit den Spaghetti) trifft hier auf urige Gemütlichkeit. Kerzen tauchen den Raum in ein heimeliges Licht und machen den KRUG vor allem zur kalten Jahreszeit zu einer Adresse, die ihr euch merken solltet.

3
© Fischereihafen Restaurant

© Fischereihafen Restaurant Kutterscholle essen im Fischereihafen Restaurant

Das Fischereihafen Restaurant ist wohl das berühmteste Fischrestaurant in Hamburg. Auch unter prominenten Gästen ein beliebter Ort. Hier kommt frischer Fisch auf den Tisch, zum Beispiel Klassiker wie Kutterscholle nach Finkenwerder Art oder Holländische Matjesfilets, aber auch Thunfisch und andere edle Fischsorten gibt es hier im Angebot. Natürlich steht hier auch das Hamburger Labskaus auf der Speisekarte. Mit Blick auf den Hamburger Hafen befindet man sich auch gleich in der richtigen Atmosphäre und bekommt direkt Fischhunger. Na dann mal guten Appetit!

4

© Haebel Facebook Speisen wie Gott in Frankreich im hæbel

Mit Quiche und Flammkuchen hat die Tarterie St. Pauli mal klein angefangen. Mittlerweile heißt das kleine, gemütliche Restaurant in der Paul-Roosen-Straße schlicht hæbel nach dem Besitzer Fabio Haebel. Tarte gibt's nicht mehr, dafür ein fantastisches 5-Gang-Menü mit kulinarischen Highlights aus dem hohen Norden und Frankreich. Die offene Küche, aus der das Brutzeln der Pfanne zu hören ist und Lust auf mehr macht, gestalten den Abend hier zu etwas Besonderem – das man sich aber auch nicht jede Woche leisten kann. Einrichtung und Personal sind dagegen sehr bodenständig geblieben, einen Dresscode gibt es nicht. „Champagner macht keine Rotweinflecken“ stand mal an der Wandtafel des kleinen Restaurants und fasst das Lebensgefühl im hæbel ganz gut zusammen.

5

© Anastasia Rastorguev Hamburg auf dem Teller bei Berta Emil Richard Schneider

Hamburg hat eine neue Schank und Speisewirtschaft! Bei Berta Emil Richard Schneider findet man feine Küche, wertige Drinks sowie einen zauberhaften Ort zum Abhängen und Versacken. Der Ansatz: Hamburger Gerichte neu interpretieren und entstauben. Hier landet Labskaus und Steckrübeneintopf auf den Tellern – aber mit einem Twist, der es neu und besonders macht! Außerdem sehr zu empfehlen: Chicken & Waffles, njammmm!

6

© Pia Schreiber Wie in Wien: Bistrot Vienna

Das Wiener Schnitzel trägt ja nicht umsonst diesen Namen. Macht also Sinn, den österreichischen Kollegen zu vertrauen und da ist das Bistrot Vienna eine Top-Adresse für. Das kleine Restaurant in der Fettstraße bietet das Kalbsschnitzel in klassischer Kombination mit Gurken- und Kartoffelsalat zu einem richtig fairen Preis an. Dazu noch das schöne Interior des ehemaligen Künstlercafés und ein eiskalter Riesling – guad!

7

© Franzi Simon Neapolitanische Pizza und Craft Beer bei Überquell

Aus den historischen Riverkasematten an der Hafenkante ist ein Szenetreff geworden: im Überquell sitzt man auf rustikalen Bierbänken, schaut dabei auf die vorbeituckernden Schiffe und schaut sich Kunst aus Hamburg an. Noch dazu gibt es hier nicht nur Bier vom Fass – das Hopfengetränk kommt aus den hauseigenen Braufässern, denn hier wird das Bier selbstgemacht! Dazu schmeckt die neapolitanische Pizza mit Mozzarella und frischen Basilikum oder mit Mortadella und Pistazien. Natürlich aus dem Steinofen, frisch, knackig und lecker!

  • Überquell
  • St. Pauli Fischmarkt 28-32
  • Küche: Donnerstag - Samstag: 12:00 Uhr -23:00 Uhr, Sonntag - Mittwoch: 12:00 Uhr - 22:00 Uhr, Brew Pub: Mittwoch - Samstag: ab 18:00 Uhr
  • Mehr Info
8

© Franzi Simon Kiez-Schnitzel im Gassenhaur

Im Gassenhaur – mundartlich ohne e geschrieben – wird man auf seine ganz eigene Art mit „Servus" und „Moin" gleichzeitig begrüßt. Das Ambiente des Restaurants liegt irgendwo zwischen Kiez und Hüttenzauber. Wer nach einer Möglichkeit sucht, vor dem Besuch auf der Reeperbahn noch gut und reichlich essen zu gehen, ist hier genau richtig. Die Zutaten, die ausschließlich regional bezogen werden, verwandeln sich hier in echte österreichische Klassiker.

9

© Franzi Simon Bestes vom Grill im Chapeau

Wenn das mal keine schöne Lage ist: Direkt am Goldbekkanal gelegen, nahe dem Rondeelteich und der Außenalster befindet sich das Chapeau. Abends gibt es neben saftigem Entrecôte und Beef Ribs auch Waldpilz-Gnocchi. Die Abendkarte stellt dazu eine kleine Auswahl an Burger-Variationen bereit — mit einem Dessert oder dem hausgemachten Bloody Mary kann das Mahl abgerundet werden. Spannend: von 17:00 bis 19:00 Uhr ist Daytime Drinking angesagt, bei dem es alle Pouring- und Champagnercocktails, sowie alle Longdrinks für mehr als faire 6€ zu erstehen gibt. Chapeau!

10
Brachmanns Galeron Hamburg

Pia Schreiber Traditionelle Hausmannskost im Brachmanns Galeron

Flädlesuppe, Zwiebelrostbraten und – man munkelt – die besten, käsigsten und schlotzigsten Spätzle ganz Hamburgs. Das Brachmanns Galeron versteckt sich in der Hein-Hoyer-Straße auf St. Pauli hinter einer roten Markise mit bunten Lichterketten. Das Essen ist traditionell, die Einrichtung simpel und gemütlich!

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Ti-Breizh-Creperie-Hamburg

© Crêperie Ti Breizh Französisch speisen im Ti Breizh

Im Herzen von Hamburgs Altstadt, in der kleinen gepflasterten Deichstrasse, befindet sich die bretonische Crêperie Ti Breizh. Weiße Holzbalken und Geländer sowie weiß gebeizte Tische und Stühle und französischsprachigen Personal in blau-weiss gestreiften Shirts versetzen einen direkt nach Frankreich. Im Innenbereich kann auf zwei Etagen gegessen werden, die große Terrasse liegt direkt über dem Wasser! Die Speisekarte umfasst herzhafte und süße Speisen, hauptsächlich knusprige Galettes aus Buchweizen und Weizen-Crêpes, belegt mit verschiedensten Zutaten. Was das ganze Konzept von Ti Breizh authentisch macht, ist die Tatsache, dass die Zutaten hauptsächlich direkt aus der Bretagne importiert werden.

Öffnungszeiten Weihnachten: Am 26.12. geöffnet

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