Bewusst genießen: Das ÆNDRÈ ist Hohelufts neues nachhaltiges Café

© Franzi Simon

Es hat gerade mal ein paar Tage gedauert, da quoll Instagram über von Bildern und Stories von einem neuen, minimalistisch eingerichtetem Café in Hamburg: dem Ændrè in Hoheluft. Passiert genau so etwas, weiß man: irgendwas ist hier anders, irgendwas hat hier mitten ins Herz der Hamburger*innen gepiekt.

Klar, dass wir dem Café am Lehmweg auch einen Besuch abgestattet haben, und was soll ich sagen: wir verstehen den Hype!

Das erste Conscious Café in Hamburg

Hinter dem Ændrè steckt Janine, die erst vor einem Jahr aus Amsterdam nach Hamburg ausgewandert ist. Das Wort ændre kommt allerdings aus dem Dänischen und heißt übersetzt: verändern. Und genau das hat Janine mit ihrem Café vor. Alles was in der Küche verarbeitet wird, ist möglichst regional gekauft und die allermeisten Produkte wie das Mandelmus, die Salat-Dressings oder der Kefir – werden hausgemacht. Außerdem wird lieber in großen Mengen eingekauft, um den Müllverbrauch zu reduzieren. Consciousness, ein Wort das gerade oft als Hashtag verwendet wird: Bewusstsein. Bewusst handeln, bewusst einkaufen, bewusst genießen. Genau das will das Ændrè.

Außerdem ist alles, was auf der Karte steht vegan. Steht aber nirgendwo. Denn Janine geht es einfach darum, lecker, gute, regionale Gerichte anzubieten. Und da kam das vegan ganz von alleine!

Das Café selbst ist nicht groß, aber sehr schön eingerichtet. Beton trifft auf dunkles Holz, ganz viele Pflanzen und Details wie kleine Bilderrahmen oder Salz in schönen Glasdöschen. Im Eingang liegen Rote Beeten, Zwiebeln und Kartoffeln, die in der kleinen, offenen Küche direkt verarbeitet werden. Und – sehr grandios – vor der Tür des Cafés findet sich noch einmal so viel Platz wie drinnen!

© Franzi Simon

Von der Frühstücksbowl zum Gläschen Wein

Nicht wie viele andere Cafés in Hamburg, will das Ændrè nicht nur ein Ort zum Frühstücken sein. Geöffnet hat es nämlich von morgens bis abends. Da das Frühstück allerdings unsere Lieblingsmahlzeit ist, testen wir genau das heute. In der Karte sehen wir, dass sich hier einiges selber zusammenstellen lässt. So kann man sich eine Smoothie-Bowl, einen Porridge oder auch eine Scheibe Sauerteigbrot als Basis aussuchen und diese dann mit Toppings garnieren.

Wir probieren eine Beetroot Berry Smoothie Bowl mit allerlei Toppings wie gesalzenem Dattelkaramell, Nussbutter und gemischten Samen. Mhhhh. Oft ist uns eine Smoothiebowl einfach zu (ja, lacht ruhig!) fruchtig und süß. Doch hier bildet der Smoothie wirklich eine ganz hervorragende Basis und durch die eher herzhaften Toppings wird alles richtig rund und lecker.

© Franzi Simon

Zweite Runde: ein Sauerteigbrot vom Bio-Bäcker am Ende der Straße mit Hummus, Olivenöl und einem Mix aus Sellerie, Apfel, Walnüssen und Petersilie. Sorry, liebes Avocado-Brot – du wurdest hiermit offiziell entthront. Denn das Brot mit dem leckeren, cremigen Humus und dem crunchigen Topping schmeckt wirklich so, so gut! Und lässt sich zudem CO2-freundlicher zubereiten als das Avo-Toast, just saying.

In zweiter Bowlform probieren wir das Porridge. Das schmeckt etwas ungewöhnlich, leicht säuerlich und ganz, ganz zart – Janine erklärt uns wieso: die groben Haferflocken werden zum einen geschnitten und dann fermentiert der Haferbrei für drei Tage. Dadurch kommt die leichte Säuerlichkeit zustande und das Porridge ist super verträglich. Gemeinsam mit dem Rhabarber, den Nüssen und Datteln schmeckt das Ganze wirklich außergewöhnlich gut für etwas, das den Namen Haferschleim trägt.

© Franzi Simon

Ein Café für alle Fälle

Neben dem tollen Frühstücksangebot, kann man im Ændrè auch zum Mittag vorbeikommen. Dann gibt es Suppen, Eintöpfe und Salate, die sich individuell zusammenstellen lassen. Abends gibt es dann zum Afterwork ganz entspannt ein Gläschen Naturwein aus Deutschland und Snacks wie Oliven oder gewürzte Nüsse.

Ganz unaufgeregt hat das Ændrè den Zeitgeist voll getroffen und wirkt schon nach wenigen Tagen genau richtig an seinem Platz in Hamburg. Hier werden wir definitiv öfter vorbeischauen!

Mit wem gehst du hin? Mit den Freund*innen, die gerne auf bewusstes Essen Wert legen.

Beste Zeit: Unter der Woche oder früh am Wochenende – denn der Laden ist später brechend voll!

Besonderheit des Ladens: Produkte kommen möglichst aus der Region und es wird fast alles hausgemacht!

Lärmfaktor: Minimal, es herrscht eine entspannte Kaffeehausatmosphäre.

Preise: Smoothiebowl ab 7,50 Euro, Bananenbrot kostet 3,50 Euro, ein Salat zum Mittag startet bei 6 Euro und der Cappuccino mit Mandelmilch oder Hafermilch kostet 3,50 Euro.

ÆNDRÈ | Lehmweg 31A, 20251 Hamburg | Montag-Freitag: 08:00-20:00 Uhr, Samstag und Sonntag: 09:00-20:00 Uhr | mehr Info

Für diesen Beitrag wurden wir von ÆNDRÈ eingeladen. Das hat unsere Meinung nicht beeinflusst.

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