11 Tipps für einen frühlingshaften Samstag im März
Ist das tatsächlich Vogelgezwitscher? Und blüht da hinten schon der erste Krokus? Kaum zu glauben, aber wahr – der Frühling hält endlich Einzug. Es wird also mal wieder Zeit, sich in eine ausgangsfähige Jogginghose zu schmeißen und raus in die Sonne zu flüchten. Das Rausgehen ist euch schon Arbeit genug? Kein Problem, da helfen unsere Tipps für einen Frühlingssamstag im März weiter. Vielleicht mal eine neue Spazierrunde ausprobieren, ein Stück Kuchen to-go oder einen Vino für den Abend abholen – Hauptsache raus in die Sonne!
1 Frühstücksperle in Barmbek: Bartels Breakfast Club
Nicht Schanze oder Eppendorf – dieser Café-Spot liegt in Barmbek und ist noch viel zu sehr unterm Radar. Dabei gibt’s im Bartels Breakfast Club genau das, was wir uns von einem richtig guten Frühstück wünschen: Karamellisierter French Toast, dick belegte Stullen mit Lachs und pochierten Eiern, mediterranes Rührei und immer wieder saisonale Highlights. Richtig nice außerdem: die hausgemachten Kuchen und das Gebäck – auch vegan oder glutenfrei. Fazit: gemütliche Vibes, starkes Frühstück und ein Ort, den ihr euch unbedingt besuchen solltet!
2 Spazieren im Niendorfer Gehege
Naherholungsgebiet ist mit Sicherheit der treffendste Ausdruck für das Niendorfer Gehege. Mit der U2 kommt ihr hier von der Innenstadt aus zügig hin und werdet dazu auch noch mit Entspannung pur belohnt. Mit Glück entdeckt man im Dickicht noch das ein oder andere Tier – diese wollen bestimmt aber genau das gleiche wie du: Ruhe und Frieden.
3 An den Bücherhallen Altona eine Runde Tischtennis spielen
Falls ihr mal in der Nähe des Wohlerparks oder gar in den Bücherhallen unterwegs sein solltet, macht einen Abstecher zu dieser gepflegten Platte. Zwar ist die Tischtennisplatte auf einem gut besuchten Spielplatz gelegen, aber oft frei. Vor allem abends ein super Spot um eine freshe Runde Pingpong zu zocken!
4 Hamburgs besondere Stadtkreuzfahrt ausprobieren mit dem HafenCity RiverBus
Von der Speicherstadt, über die HafenCity, den Elbbrücken bis nach Rothenburgsort: Zu Beginn der Reise mit dem HafenCity RiverBus scheint noch alles wie bei einer ganz normalen Stadtrundfahrt. Doch direkt neben dem Café Entenwerder1 beginnt dann das wahre Abenteuer – denn hier fährt der Bus mit ordentlich Vollgas und lauter Hupe einfach in die Elbe hinein! Denn wer sich auf diese Stadtkreuzfahrt begibt, ist nämlich mit einem fahrenden und schwimmenden Amphibienfahrzeug unterwegs. Auf der 70-minütigen Reise erfahrt ihr so einige spannende Dinge und Funfacts über Hamburg, könnt die Elbe vom Wasser aus entdecken und mit den netten Kapitänen schnacken.
5 Drinks, Matcha und kleine Snacks: In der Tagesbar Karo Karo
Ein Ort in Hamburg, der sich so richtig nach Urli anfühlt? Obs nun am wunderschönen Interieur oder den sau guten Drinks hier liegt – das Karo Karo könnte euer neuer Lieblingsplatz werden! Ab 14 Uhr gehts hier am Tresen ab – Stichwort: Tagesbar! Drinks gibts mit oder ohne Alkohol, aber immer mit Twist. Auch nice: Diese Zwischendrinks – gerade mal zwei-einhalb Schluck – perfekt, um mal was Neues zu probieren. Keine Frage, hier könnt ihr easy ab mittags bis in den Abend rein sitzen. Diese große Terasse muss schließlich auch ausgenutzt werden – mitten im trubeligen Karoviertel, wir liebens!
6 Die Füße in den Sand stecken am Elbstrand Övelgönne
Kein Sommer ohne Füße im Sand und Hafenkräne im Hintergrund. Wer vom Fähranleger Övelgönne etwas weiter an der Elbe entlang spaziert, kommt schnell an wunderschöne Strandabschnitte mit angeschwemmten Treibholz und dicken Container-Schiffen, die an einem nur ein paar Meter entfernt vorbeifahren. Wer lieber am Anfang des Elbstrands am Museumshafen blieben will, erlebt Möwen mit Fischbrötchen im Schnabel und an Pollern verankerte alte Kutter. Mehr Hamburg geht fast nicht!
7 Spaziergang entlang des Isebekkanals
Diese Route führt euch von der U-Bahn-Station Hoheluftbrücke am Isebekkanal entlang. Hierfür geht man erst ein Stück die Grindelallee hoch, die ein paar Meter später zur Hoheluftchaussee wird. Von dort aus geht es die Bismarckstraße (nicht die entgegengesetzte Richtung am Lehmweg) entlang, bis man auf die Goebenstraße stößt. Hier abbiegen und vorbei an Jogger*innen über den Kreisel Richtung Weiher. Eine schöne, grüne Route!
8 Sich am Leben erfreuen beim Aperitivo im Enchanté in der Wohlwillstraße
Feierabend, wie das duftet! Im Enchanté, der Aperitivo Bar der The Bohemian Gründer, duftet das vor allem nach Wineballs: Das sind Highballs, die auf Weinbasis kredenzt werden. Unser Favorit war der "Avrillé", der mit Rosé startet und zu dem sich Campari, Pfirsich, Limette und Rosmarin gesellen. Zudem spezialisiert sich das Team auf Vermouths und verpassen den mit Kräutern versetzten Weinen ein neues, cooleres Image. Für den kleinen und mittleren Hunger wird auch gesorgt, denn es gibt klassische Aperitivo-Snacks wie Oliven, Brot und edle und in der Bar frisch geschnittene Schinken sowie Burrata.
9 Das Allround-Talent aka Haus 73 besuchen
Neben einer rappelvollen Getränkekarte erwartet euch im Haus 73 wirklich alles, was das Herz begehrt: Café, Kneipenquiz, Poetry-Slam, Stand-up-Comedy, DJ Workshops, Kickertische, FLINTA*-Treffs, Flohmärkte und einiges anderes an Specials! In den vielfältigen vier Wänden mitten auf dem Schulterblatt lernt ihr außerdem immer neue Leute kennen. Perfekt also für frische Neuankömmlinge. Ach ja: Kleine Konzerte gibt es hier auch. Und wen am nächsten Tag der Kater plagt, der*die*they kann ihm dort direkt beim Frühstück wieder den Kampf ansagen!
10 Aperol Spritz aus dem XXL-Glas trinken bei Tagliere e Vino
Hier wird der Aperitivo wirklich großgeschrieben: Nicht nur bekommt ihr im Tagliere e Vino köstliche Snackplatten, beladen voller italienischer Köstlichkeiten wie Burrata, Prosciutto und Käse, sondern auch ein XXL-Glas voller Aperol. 50 Euro kostet es und enthält die Menge von sieben Aperols – entweder ihr bringt also viel Durst mit oder teilt per Strohhalm mit euren Friends.
11 An der Norderelbe abhängen in der Hafencity
Der Baakenhafen in der HafenCity steht für jede Menge Industriecharme, raues Hafenflair und – wie sollte es in der HafenCity momentan anders sein – eine üppige Baustellenumgebung. Davon solltet ihr euch nicht abschrecken lassen, euch ein kühles Bierchen zu schnappen und euch einfach in Ruhe an die dortige Wasserkante setzen. Der Blick geht die Norderelbe rauf, im Hintergrund kreischen die Möwen, viel mehr Hamburg geht nicht.
Lisa Greis