11 schöne Strände in und um Hamburg
Was der Süden mit Bergen und Seen hat, können wir im Norden easy mit Meer und Strand wettmachen! Bevor wir einen Berg hoch wandern und ins Schwitzen kommen, holen wir uns doch lieber eine Abkühlung im salzigen Meerwasser. Für die richtig schönen Urlaubsmomente müssen wir Hamburger*innen nicht super weit wegfahren: Strände haben wir direkt in der Stadt – wenn auch nur zum Chillen! Wer Anbaden will, kommt oft in unter zwei Stunden an den Strand! Wir packen schon mal den Picknickkorb und die Strandtasche, setzen die Sonnenbrille auf und nehmen euch digital mit zu diesen elf Strände in und um Hamburg.
1 Richtig entspannen in Heiligenhafen
Heiligenhafen ist nur was für alte Leute? So ein Quatsch! Schön ist es hier, es lässt sich wunderbar am Strand rumliegen, Kitesurfen, im Strandkorb lümmeln oder am FKK-Strand nackig baden. So richtig viel los ist hier nicht – anders als auf Sylt. Aber das ist auch gut so! Und wer Angst vorm Rentner*innen-Klischee hat: Das gehört schon lange der Vergangenheit an.
2 Durch die Dünen spazieren in St. Peter-Ording
Ihr wollt ans Meer. So richtig. Mit riesigem Sandstrand, langen Spaziergängen, Watt, Wind, Tide und Vitamin Sea. Nichts wie hin nach St. Peter-Ording! Denn Schleswig-Holsteins größter Kurort hat von all dem reichlich. Am einfachsten kommt ihr mit dem Auto hin, dann fährt man etwa 1,5 Stunden. Kiten, Drachensteigen, den 12 Kilometer langen Strand entlangspazieren, sonnen, futtern, trinken – St. Peter-Ording (Kenner*innen sagen SPO) hat alles, was man sich von einem Ausflug ans Meer wünscht.
3 Surfen und schwimmen im Hohendeicher See
Egal ob ihr schwimmen, tauchen oder surfen wollt – am Hohendeicher See oder auch Oortkaten genannt, seid ihr genau richtig. Im schönen Bergedorf gelegen, erwartet euch dieses Badeparadies mit einer grünen Liegewiese und einem großen Sandstrand. Das Handtuch ist schon eingepackt!
4 Abkühlen im Strandbad Farmsen
Schattige Plätzchen unter Bäumen, große grüne Liegewiesen und sogar ein eigener Strand! Das Strandbad Farmsen bietet das Rundum-Paket für einen perfekten Freibad-Tag: ein gepflegtes Naturbad mit Bademeister*innen-Aufsicht, Nichtschwimmerbereich und einer Wasserrutsche. Und on top einen kleinen Imbiss für den großen Hunger nach dem fröhlichen Geplansche. Vier Euro Eintritt und ihr seid dabei.
5 Strandtage in Eckernförde genießen
6 Mit der Bahn an den Timmendorfer Strand
Hach, so ein Tag am Meer. Das wäre doch was! Aber ohne Auto an die Küste kommen? Geht! Und zwar super easy zum Timmendorfer Strand. Denn vom Hamburger Hauptbahnhof kommt ihr in nicht einmal anderthalb Stunden bis zum Bahnhof in Timmendorf. Von da spaziert ihr in 15 Minuten direkt an den feinen, weißen Strand und genießt einen Tag an der Ostsee.
7 Ab zum Wildstrand an der Ostsee nach Rettin
Wildstrand! Allein das Wort löst doch Glücksgefühle aus, oder? Unweit vom Ostseebad Grömitz findet ihr einen Naturstrand, der relativ einsam ist und über tolle Buchten verfügt, es gibt durch die Felsen im Wasser auch ein bisschen Wellenaction. Und gleich nebenan ist der Campingplatz, wo man auch Pizza und Pommes bekommt, falls man es nicht zu wild haben möchte! Oder ihr fahrt anschließend gleich nach Grömitz, wo ihr über die Brücke flanieren, Fischbrötchen essen und einen Sundowner stürzen könnt. Aber wer die Einsamkeit und Nähe zur Natur sucht, ist hier bestens aufgehoben.
8 Immer eine gute Idee: der Elbstrand
Sommer in der Stadt kombiniert mit der Idee vom "Strand um die Ecke" – Hamburg kann das! Der Elbstrand ist unser ultimativer Vorteil gegenüber anderen Großstädten: Egal, ob im Sand, auf dem Liegestuhl oder die Füße kurz mal ins Wasser strecken verbuddeln – hier kann man all das gleichzeitig. Dazu sind am Elbstrand Övelgönne auch tolle Lokale wie die Strandperle beheimatet – Pommes und Kaltgetränk also gesichert. Baden ist in der Elbe zwar nicht offiziell verboten, wir raten aber dringlichst davon ab – es besteht Lebensgefahr!
9 Baden am Traumstrand Brasilien an der Ostsee
An der Ostseeküste liegt ein Strandabschnitt mit dem verlockenden Namen "Brasilien". Und wer hier über den niedrigen Deich läuft, der*die wird tatsächlich mit strahlend weißem Sand und türkisblauem Wasser belohnt. Wenn das norddeutsche Wetter mitspielt, der Wind abflaut und die Sonne vom Himmel ballert, dann hat man an diesem schönen Strand wirklich das Gefühl ganz, ganz weit weg zu sein.
10 Die Füße ins Wasser legen an der Badestelle Finkenriek
Auch auf der Elbinsel Wilhelmsburg kann man Urlaubsgefühle bekommen. Hier erwartet euch hinter dem Finkenrieder Hauptdeich ein 300 Meter langer Flussstrand. Rechts hat man eine tolle Aussicht auf die Eisenbahnbrücke, links liegt das Naturschutzgebiet Schweensand. Mit etwas Glück könnt ihr Schafe auf dem daneben gelegenen Teich beim Futtern zugucken und euch die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Einfach schön! Richtiges Baden ist hier verboten, die Füße abkühlen aber kein Problem.
11 Entspannen an der Ostsee in Sierksdorf Nord
Während Urlauber am Hauptabschnitt dicht an dicht in Strandkörben liegen, lohnt es sich, die wilde Küste von Sierksdorf Nord abseits der gewohnten Wege zu erkunden: Um zum Steilufer zu gelangen, parkt man am Hansapark und läuft durch die blühende Heidelandschaft. Ab und an begegnet man hier FKK-Anhängern, doch der Strand ist so weitläufig, dass man ungestört bleiben kann. Da der Hang kein starkes Gefälle aufweist, ist der Abstieg zum Meer nicht beschwerlich. Folgt man dem Heideweg weiter, wird die Böschung flacher, bis nur noch ein kleiner Wall das Meer begrenzt. Wer sich hier am felsigen Ufer niederlässt, wird mit Einsamkeit, Ruhe und einem atemberaubenden Blick über die Bucht belohnt.
Anna Nguyen