11 wunderbare Schneespaziergänge durch Hamburg
Wenn es in Hamburg schneit, dann heißt es: nichts wie raus. Schließlich kommt das Winter-Wunderland hier viel zu selten vor, um es vom Sofa aus zu verpassen. Ob Parks, Uferwege oder ruhige Viertel – mit einer frischen Schneedecke sehen selbst vertraute Ecken plötzlich ganz neu aus. Damit ihr das Beste aus dem seltenen Schnee macht, haben wir euch 11 wunderbare Spaziergänge zusammengestellt, bei denen kalte Füße garantiert durch gute Aussichten wettgemacht werden.
1 Am Wasser entlang spazieren auf dem südlichen Alsterwanderweg
Wer den Alsterwanderweg städtischer, aber nicht weniger schön erleben möchte, startet an der S-Bahn-Station Poppenbüttel (S1, S11) und wandert bis zum Baumwall. Der südliche Abschnitt ist mit 22 Kilometern etwas länger als der nördliche — dafür spart man sich auf jeden Fall Zeit bei der Anreise. Statt durch grüne Waldabschnitte läuft man hier im Alstertal, immer entlang der gelben Pfeile, hauptsächlich durch Parks, Villenviertel, vorbei an der Außen- und Binnenalster bis zur U-Bahn-Station Baumwall (U3), wo die Alster in die Elbe fließt — und der Elbuferwanderweg startet. Für den gesamten Weg braucht ihr ungefähr fünf Stunden.
2 Einen Schneespaziergang durch den Altonaer Volkspark machen
Im Altonaer Volkspark in Bahrenfeld, Hamburgs größter Grünfläche, fühlt sich ein Schneespaziergang gleich doppelt gut an. Zwischen weiten Wiesen und stillen Wegen lässt sich wunderbar durch die Winterlandschaft stapfen – und an den kleinen Hügeln wird auch gerne mal gerodelt. Mit etwas Glück entdeckt ihr hier sogar ein paar Langläufer*innen, die ihre Runden drehen. Ein perfekter Ort für frische Luft, kalte Nasen und echte Wintergefühle mitten in der Stadt.
3 Großstadtflucht in die Boberger Dünen betreiben
Für echte Kenner*innen der Entspannung wurden die Boberger Dünen wahrscheinlich überhaupt erst geschaffen. Auch wenn diese sich noch in Hamburg befinden, fühlt es sich eher wie ein Kurzurlaub an der Ostsee an. Ecken, an denen man in Ruhe die Seele baumeln lassen kann, gibt es hier noch und nöcher. Ihr fahrt erst bis Mümmelmannsberg, anschließend mit der Buslinie 29 oder 32 bis zur Haltestelle Boberg.
4 Den Leinpfad entlang schlendern und von Häusern träumen
Ein Spaziergang entlang der Leinpfad am Alsterkanal fühlt sich bei Schnee fast ein bisschen unwirklich an. Zwischen Wasser und Ufer reihen sich hier die beeindruckendsten Häuser aneinander – echtes Architekturträumen inklusive. Gerade im Winter ist der Weg Richtung Alster und weiter zur Außenalster besonders schön und eignet sich perfekt für einen ruhigen, langen Spaziergang mit ordentlich Hamburg-Flair.
5 Ein Klassiker: Spazierengehen im Stadtpark
Der Hamburger Stadtpark ist nicht nur im Sommer immer mal wieder einen Besuch wert. Gerade wenn Schnee liegt, wird ein Spaziergang hier besonders schön: ob auf den Wegen rund ums Planetarium oder auf der anderen Seite am Wasser entlang. Die Wege sind breit und abwechslungsreich, sodass ihr auch im Winter entspannt unterwegs seid und euch nicht ständig durch andere Spaziergänger*innen schlängeln müsst.
6 Bambis gucken im Wildgehege Klövensteen
Der Forst im Klövensteen mit seinem Wildgehege ist ein wirklich schönes Ausflugsziel für Familien mit Kindern oder einen romantischen Sonntagsspaziergang. Hier gibt es einen großen Spielplatz und im Wildpark selbst gibt es ein paar Gehege, wo zum Beispiel ein Nerz, ein Uhu und ein Waschbär leben. Das Highlight sind natürlich die Wildschweine und die vielen Bambis, aka Rehe und Hirsche.
7 Am Wasser entlang auf dem nördlichen Alsterwanderweg
Der Alsterwanderweg ist Teil der Via Baltica, des norddeutschen Jakobswegs. Mit insgesamt 37 Kilometer vom schleswig-holsteinischen Kayhude bis zur Elbe hat man einiges vor sich. Die erste nördliche Etappe führt von Kayhude nach Poppenbüttel. Die Alster, deren Quelle etwa 10 Kilometer von hier entfernt liegt, ist hier gerade mal zwei bis drei Meter breit. Etwa 15 Kilometer und knapp vier Stunden wandert man auf dieser Etappe, bis man sein Ziel an der S-Bahn-Station Poppenbüttel erreicht hat, dafür braucht ihr ungefähr vier Stunden. Ausgeschildert ist die Route gut sichtbar mit gelben Symbolen durch wunderbar grüne Abschnitte — immer am Wasser entlang.
8 Frische Waldluft einatmen im Niendorfer Gehege
Das Niendorfer Gehege ist bekannt für sein Wildgehege, den tollen Spielplatz und die Hundeauslaufwiese. Spielen, laufen, buddeln und baden ist im Gehege möglich. Besonders gut für Hundebesitzer*innen geeignet, denn hier ist genug Raum für die liebsten Vierbeiner: Es gilt allerdings zu beachten, dass im Niendorfer Gehege ganzjährig Leinenzwang für Hunde besteht!
9 Wildtiere im Hirschpark beobachten
Bunte Bäume, weite Rasenflächen und viele Wanderwege prägen den Park. Er bietet einen Aussichtsplatz am Elbhang und jahrhundertealte Bäume. Nebenbei gibt es sogar noch Rentiere, Wasservögel und Kaninchen zu entdecken. Mehr braucht man für einen entspannten Herbstspaziergang in Hamburg nicht.
10 Durch die Kiesgrube im Waldpark Marienhöhe spazieren
Der Waldpark Marienhöhe ist vielen unter der Bezeichnung Rissener Kiesgrube viel geläufiger. Was aber wichtiger ist: Das Gebiet ist ein Paradies für Hunde. Es geht auf und ab durch Wald und Wiese. Hier ist viel Platz zum Laufen, Spielen, Verstecken und Toben.
11 Weites Grün und Kultur genießen im Jenischpark
Ihr sucht einen neuen Lieblingsfleck in Hamburg für ein Feierabend-Picknick oder einen ausgedehnten Sonntagsspaziergang? Im Jenischpark findet ihr den sicherlich, denn die weitläufigen Grünflächen des sind Entspannung für Augen und Geist. Außerdem gibt es hier im Park zwei Museen – das Jenisch Haus und das Ernst Barlach Haus, die diverse Ausstellungen sowie Kulturveranstaltungen zeigen.
Franziska Simon