11 wunderbare Schneespaziergänge durch Hamburg

Wenn es in Hamburg schneit, dann heißt es: nichts wie raus. Schließlich kommt das Winter-Wunderland hier viel zu selten vor, um es vom Sofa aus zu verpassen. Ob Parks, Uferwege oder ruhige Viertel – mit einer frischen Schneedecke sehen selbst vertraute Ecken plötzlich ganz neu aus. Damit ihr das Beste aus dem seltenen Schnee macht, haben wir euch 11 wunderbare Spaziergänge zusammengestellt, bei denen kalte Füße garantiert durch gute Aussichten wettgemacht werden.

© Jörn-Peter Boll

1
Am Wasser entlang spazieren auf dem südlichen Alsterwanderweg

Wer den Alsterwanderweg städtischer, aber nicht weniger schön erleben möchte, startet an der S-Bahn-Station Poppenbüttel (S1, S11) und wandert bis zum Baumwall. Der südliche Abschnitt ist mit 22 Kilometern etwas länger als der nördliche — dafür spart man sich auf jeden Fall Zeit bei der Anreise. Statt durch grüne Waldabschnitte läuft man hier im Alstertal, immer entlang der gelben Pfeile, hauptsächlich durch Parks, Villenviertel, vorbei an der Außen- und Binnenalster bis zur U-Bahn-Station Baumwall (U3), wo die Alster in die Elbe fließt — und der Elbuferwanderweg startet. Für den gesamten Weg braucht ihr ungefähr fünf Stunden.

© Franzi Simon

2
Einen Schneespaziergang durch den Altonaer Volkspark machen

Im Altonaer Volkspark in Bahrenfeld, Hamburgs größter Grünfläche, fühlt sich ein Schneespaziergang gleich doppelt gut an. Zwischen weiten Wiesen und stillen Wegen lässt sich wunderbar durch die Winterlandschaft stapfen – und an den kleinen Hügeln wird auch gerne mal gerodelt. Mit etwas Glück entdeckt ihr hier sogar ein paar Langläufer*innen, die ihre Runden drehen. Ein perfekter Ort für frische Luft, kalte Nasen und echte Wintergefühle mitten in der Stadt.

© Franzi Simon

3
Großstadtflucht in die Boberger Dünen betreiben

Für echte Kenner*innen der Entspannung wurden die Boberger Dünen wahrscheinlich überhaupt erst geschaffen. Auch wenn diese sich noch in Hamburg befinden, fühlt es sich eher wie ein Kurzurlaub an der Ostsee an. Ecken, an denen man in Ruhe die Seele baumeln lassen kann, gibt es hier noch und nöcher. Ihr fahrt erst bis Mümmelmannsberg, anschließend mit der Buslinie 29 oder 32 bis zur Haltestelle Boberg.

© Franzi Simon

4
Den Leinpfad entlang schlendern und von Häusern träumen

Ein Spaziergang entlang der Leinpfad am Alsterkanal fühlt sich bei Schnee fast ein bisschen unwirklich an. Zwischen Wasser und Ufer reihen sich hier die beeindruckendsten Häuser aneinander – echtes Architekturträumen inklusive. Gerade im Winter ist der Weg Richtung Alster und weiter zur Außenalster besonders schön und eignet sich perfekt für einen ruhigen, langen Spaziergang mit ordentlich Hamburg-Flair.

© Niklas Jeromin | Pexels

5
Ein Klassiker: Spazierengehen im Stadtpark

Der Hamburger Stadtpark ist nicht nur im Sommer immer mal wieder einen Besuch wert. Gerade wenn Schnee liegt, wird ein Spaziergang hier besonders schön: ob auf den Wegen rund ums Planetarium oder auf der anderen Seite am Wasser entlang. Die Wege sind breit und abwechslungsreich, sodass ihr auch im Winter entspannt unterwegs seid und euch nicht ständig durch andere Spaziergänger*innen schlängeln müsst.

© Wildgehege Klövensteen

6
Bambis gucken im Wildgehege Klövensteen

Der Forst im Klövensteen mit seinem Wildgehege ist ein wirklich schönes Ausflugsziel für Familien mit Kindern oder einen romantischen Sonntagsspaziergang. Hier gibt es einen großen Spielplatz und im Wildpark selbst gibt es ein paar Gehege, wo zum Beispiel ein Nerz, ein Uhu und ein Waschbär leben. Das Highlight sind natürlich die Wildschweine und die vielen Bambis, aka Rehe und Hirsche.

© Jörn-Peter Boll

7
Am Wasser entlang auf dem nördlichen Alsterwanderweg

Der Alsterwanderweg ist Teil der Via Baltica, des norddeutschen Jakobswegs. Mit insgesamt 37 Kilometer vom schleswig-holsteinischen Kayhude bis zur Elbe hat man einiges vor sich. Die erste nördliche Etappe führt von Kayhude nach Poppenbüttel. Die Alster, deren Quelle etwa 10 Kilometer von hier entfernt liegt, ist hier gerade mal zwei bis drei Meter breit. Etwa 15 Kilometer und knapp vier Stunden wandert man auf dieser Etappe, bis man sein Ziel an der S-Bahn-Station Poppenbüttel erreicht hat, dafür braucht ihr ungefähr vier Stunden. Ausgeschildert ist die Route gut sichtbar mit gelben Symbolen durch wunderbar grüne Abschnitte — immer am Wasser entlang. 

© Max Ebert

8
Frische Waldluft einatmen im Niendorfer Gehege

Das Niendorfer Gehege ist bekannt für sein Wildgehege, den tollen Spielplatz und die Hundeauslaufwiese. Spielen, laufen, buddeln und baden ist im Gehege möglich. Besonders gut für Hundebesitzer*innen geeignet, denn hier ist genug Raum für die liebsten Vierbeiner: Es gilt allerdings zu beachten, dass im Niendorfer Gehege ganzjährig Leinenzwang für Hunde besteht!

© Marie Darmstädter

9
Wildtiere im Hirschpark beobachten

Bunte Bäume, weite Rasenflächen und viele Wanderwege prägen den Park. Er bietet einen Aussichtsplatz am Elbhang und jahrhundertealte Bäume. Nebenbei gibt es sogar noch Rentiere, Wasservögel und Kaninchen zu entdecken. Mehr braucht man für einen entspannten Herbstspaziergang in Hamburg nicht.

© Isabel Rauhut

10
Durch die Kiesgrube im Waldpark Marienhöhe spazieren

Der Waldpark Marienhöhe ist vielen unter der Bezeichnung Rissener Kiesgrube viel geläufiger. Was aber wichtiger ist: Das Gebiet ist ein Paradies für Hunde. Es geht auf und ab durch Wald und Wiese. Hier ist viel Platz zum Laufen, Spielen, Verstecken und Toben.

© Jörn-Peter Boll

11
Weites Grün und Kultur genießen im Jenischpark

Ihr sucht einen neuen Lieblingsfleck in Hamburg für ein Feierabend-Picknick oder einen ausgedehnten Sonntagsspaziergang? Im Jenischpark findet ihr den sicherlich, denn die weitläufigen Grünflächen des sind Entspannung für Augen und Geist. Außerdem gibt es hier im Park zwei Museen – das Jenisch Haus und das Ernst Barlach Haus, die diverse Ausstellungen sowie Kulturveranstaltungen zeigen.

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