11 schöne Frühlingsausflüge in und um Hamburg

Die ersten Blümchen kommen aus der Erde, die Sonne strahlt uns immer häufiger an und die gute Laune steigt: Der Frühling in Hamburg ist langsam aber sicher da – und er ist nicht nur mitten in der Stadt schön anzusehen: Wir haben für euch in und um Hamburg 11 wunderschöne Orte herausgesucht, um endlich mal wieder durchatmen und die erste Frühlingssonne genießen zu können.

© Erwin Hesry | Unsplash

1
Abenteuer Natur im Wildpark Lüneburger Heide erleben

Eingebettet in die reizvolle Heidelandschaft am Rand des Naturschutzgebietes, lädt der Wildpark Lüneburger Heide zum Tiere streicheln und Erholen ein. Mit über 1200 Tieren und circa 130 verschiedenen Arten ist der Wildpark der artenreichste im Norden. Neben Schneeleoparden, Braunbären, Nasenbären, Wölfen, Elchen, Luchsen, Rentieren, Wapitis, Polarfüchsen, Wildkatzen, Waschbären, Yaks, und Poitouesel findet ihr hier auch süße Präriehunde.

Links Hof Eggers, rechts ein Stück Streuselkuchen
©Lilly Brosowsky

2
Obstkuchen essen auf dem Land beim Hof Eggers

Landidylle gesucht? Voilà: Auf dem Hof Eggers im Süd-Osten Hamburgs bekommt ihr immer zum Wochenende hausgemachten Obstkuchen und frisch gebrühten Kaffee. Der denkmalgeschützte Hof steht abgeschieden, inmitten malerischer Natur. Der Biobauernhof veranstaltet regelmäßig Hoffeste und Backtage in der hofeigenen Brot-Bäckerei. Einen Verdauungsspaziergang könnt ihr nach Kaffee und Kuchen zur nahegelegenen Riepenburger Mühle antreten. Der Hof Eggers ist von Bergedorf aus mit den Buslinien 225 oder 120 bis zur Haltestelle Kirchwerder Mühlendamm zu erreichen.

© Alexandra Brucker

3
Über den Friedhof der guten Ideen spazieren

Manchmal geben die besten Ideen den Geist auf, so wunderbar sie auch waren. Ihren Frieden finden sie auf dem Friedhof der guten Ideen in Wilhelmsburg. Hier, auf einer kleinen Lichtung, ragen dunkle Grabsteine aus dem Rasen. Die meisten Tafeln sind beschriftet – doch nicht mit den Namen verstorbener Menschen. Ideen wie „Die Mona Lisa von hinten malen“ wurden dort bestattet. Auf dem Friedhof der guten Ideen schwirren die Geister der drei vermaledeiten Wörter: hätte – würde – könnte. Ideen jedoch loszulassen und Platz für Neues zu machen, tut gut. Und ein Spaziergang durch die Grabsteine sorgt vielleicht für eine neue Idee – auch wenn sie irgendwann wieder begraben wird.

© Lisa Greis

4
Boot ausleihen auf der Liebesinsel im Stadtparksee

Mitten im schönen Stadtpark gibt es einen See, von dem aus man zu Ruderboot, Tretboot und Kanu auf die Alster und ihre Kanäle rausfahren kann. Praktischerweise hat die innenliegende Liebesinsel einen eigenen kleinen Bootsverleih – schnappt euch also ein Bötchen eurer Wahl und raus mit euch aufs Wasser! Perfekt für Dates oder um den Stress der Woche auf dem Wasser zu vergessen.

© 901263 | Pixabay

5
Für einen Tag in die Vergangenheit reisen im Schloss Ahrensburg

Einen Tag lang dem Mittelalter einen Besuch abstatten und lernen, wie es dem Adel vor vielen Jahrhunderten erging, dafür lohnt sich ein Ausflug zum schönen Schloss Ahrensburg. Mit Bus und Bahn kommt ihr super zum Schloss, ihr könnt mit der Regionalbahn 81 bis Ahrensburg fahren, dann sind es noch vier Stationen mit dem Bus 8110. Der umliegende Schlosspark bietet viel Fläche zum Ausruhen. Wer sich die Beine vertreten möchte, erkundet den Ort oder kann kilometerweit in Richtung Norden spazieren.

  • Schloss Ahrensburg Lübecker Str. 1, 22926 Ahrensburg
  • November – Februar: mittwochs, samstags und sonntags: 11–17 Uhr, März – Oktober: Dienstag – Donnerstag, Samstag und Sonntag: 11–17 Uhr
  • Erwachsene: 9 Euro, Kinder: 4 Euro
© neelam287 | Pixabay

6
Durchs Wattenmeer von Friedrichskoog spazieren

Friedrichskoog liegt auf einer Nordsee-Halbinsel in Dithmarschen – ist also von Wasser umgeben. Zwei Highlights des Ortes sind zum einen die Seehund-Auffangstation (so süß!) und zum anderen das Wandern durch das Wattenmeer vor der Friedrichskoog Spitze. Hier könnt ihr Wattwürmer und Muscheln entdecken und eure Füße vom gewellten Sand massieren lassen. Herrlich – vor allem für Familien mit Kindern!

© Alexandra Brucker

7
Hochlandrinder und Heidschnucken in Höltigbaum besuchen

In 30 Minuten vom Hauptbahnhof nach Schottland. Das bekommt ihr, wenn ihr nach Rahltstedt zum Naturschutzgebiet Höltigbaum fahrt. Dort erwarten euch den "Gallo-Way" entlang beeindruckende Hochlandrinder, sogenannte "Robustrinder" oder "Galloways". Die zotteligen Vierbeiner sind für ihre Friedfertigkeit und ihr freundliches Gemüt bekannt, jedoch solltet ihr den Sicherheitsabstand von 25 Metern einhalten. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr einen Blick auf die kleinen Kälber erhaschen und euch schon mal auf ein "Oooooooh, sind die süüüüüüüüß!" einstimmen.

Apfelbluete Altes Land
© Franziska Simon

8
Eine Radtour entlang der Elbe ins Alte Land machen

Im Frühjahr ist Blütezeit im Alten Land und wahrlich die ganze Region erstrahlt in einem höchstromantischen Rosaton. Eine Radtour dorthin ist absolut lohnenswert, denn alleine die Strecke von Hamburg aus über die Deiche ist etwas ganz Besonderes. Ihr könnt eure Fahrräder praktischerweise mit auf die Elbfähre nehmen, um euch vor dem Radeln noch ein bisschen Hafenwind um die Nase wehen zu lassen! Eine beispielhafte Route zum Herzapfelhof in Jork haben wir schon mal für euch vorbereitet.

© Anna Scholz

9
Die Seele baumeln lassen in den Harburger Bergen

Die Harburger Berge sind ein dicht bewaldeter Höhenzug im 45 Minuten entfernten Niedersachsen, deren nördliche Ausläufer sich bis auf Hamburger Terrain erstrecken. Unzählige Wanderwege schlängeln sich durch die Hügellandschaft und führen stressgeplagte Großstädter*innen auf Suche nach Entspannung durch enge Täler von Gipfelstein zu Gipfelstein. Perfekt geeignet für Aktivurlauber*innen und Wandersleute, die sich auch bei Regen einfach dick einpacken wollen!

Dove Elbe (© Lilli Gavric´)
© Lilli Gavric

10
Zelten auf der Elbinsel Krautsand

Man muss nicht immer weit fahren, um mal etwas Neues zu entdecken. Nur ein Stück die Elbe hinunter, durch das Alte Land mit seinen tausenden Obstbäumen, erreicht man in gerade einmal 1,5 Stunden die Elbinsel Krautsand. Ganz einfach über eine Brücke zu erreichen, gibt es hier Küsten-Feeling deluxe. Sandstrände laden zum Rumlümmeln ein, die Elbe ist hier wunderbar zum Baden geeignet und im Watt kann auf Erkundung gegangen werden. Um das Natur-Gefühl nicht zu stören, empfehlen wir die Übernachtung im Zelt auf dem örtlichen Campingplatz. Vogelgezwitscher und Baumrauschen inklusive.

© Antonia Roch

11
Auf den Deichen der Haseldorfer Marsch radeln und spazieren

Raus aus der Stadt, rein ins grüne Land der weiten Horizonte. Schnappt euch euer Fahrrad und erkundet die Haseldorfer Marsch vom Startpunkt Wedel aus. Am Wasser angekommen, kann sich niemand mehr verfahren. Denn die Devise lautet: immer der Elbe nach. Einen Zwischenstopp könnt ihr im Bauerncafé Fährmannssand machen und euch ein Spiegelei mit Bratkartoffeln gönnen. Auf dem kilometerlangen Deich saust ihr mit einer Brise im Haar weiter Richtung Hetlingen und könnt dabei den vielen Schafen freundlich zunicken. Unser Ziel: die Hetlinger Schanze – ein 200 Meter breiter und sieben Kilometer langer Elbstrand. Hier findet garantiert jeder einen ruhigen Ort zum Seele baumeln lassen und Füße in die Elbe tunken.

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