24 Stunden in Hamburg – 11 Low-Budget-Tipps

Hamburg ist eine tolle, vielfältige Stadt, in der es super viel zu entdecken gibt. Wie jede Großstadt hat sie allerdings auch ihren Preis und vieles ist hier ziemlich teuer. Ob Essen oder Kultur – in Hamburg müsst ihr vielerorts ordentlich blechen. Aber ihr könnt die Stadt auch entdecken, wenn ihr nicht viel Geld ausgeben wollt. Und einige Dinge sind sogar ganz kostenlos – man muss nur wissen, wo man sie findet. Deswegen haben wir euch 11 Low-Budget-Tipps für einen Tag in Hamburg zusammengetragen. Vom günstigen Frühstück über eine kostenlose Hafenrundfahrt bis hin zum Schnäppchen shoppen. Viel Spaß!

© Franzi Simon

1
Frühstücken und Punschen bei Frau Kowolik

An der Grenze zwischen Barmbek und Winterhude befindet sich das bunte Café Frau Kowolik. Die Besitzer Olivia und Can haben eine vielfältige Auswahl an Frühstück parat. Von Eiersalat bis hin zu frischem Gebäck, türkischen Aufstrichen und Börek – Frühstücksliebhaber*innen werden es lieben! Für die Süßen unter euch gibt es auch noch Waffeln und feines italienisches Eis und im Winter leckeren Punsch. Mhhhh... Wir sind dann mal weg!

© Max Ebert

2
Kostenlos ins Museum

Kunst und Kultur muss nicht teuer sein! Es gibt eine Menge Museen in Hamburg, in die ihr ganz ohne Eintritt zu zahlen reinkommt. Zum Beispiel in das Zoologische Museum um fast 90.000  Tierpräparate anzugucken, oder auf die alten Lastenschiffe im Museumshafen Övelgönne – oder werft doch mal einen Blick in eine Wohnung wie aus den 50er Jahren entsprungen in Dulsberg! Hier findet ihr eine genaue Übersicht.

© Anna Nguyen

3
Ausgewählte Vintage-Kleidung bei Vintage Revivals

In dem hellen, offenen Shop am Schulterblatt könnt ihr ganz entspannt stöbern, Klamotten anprobieren und mit eurem nächsten Vintageschatz herausspazieren. Wie es sich für gutes Second-Hand-Shopping gehört, solltet ihr auch hier bisschen Zeit mitbringen und euch durchprobieren. Für diejenigen, die etwas ungeduldiger sind, hat auch hier das Team vorgesorgt. Direkt links neben dem Eingang befindet sich die „Hamburg-Collection-Ecke“. Generell legt das Team hier viel Wert drauf, wirklich coole Vintage-Teile zusammenzusuchen!

© Marie Darmstädter

4
Wasserspiele und Teezeremonie bei Planten un Blomen

Wenn es sprießt und blüht, macht sich das grüne Herz Hamburgs mal wieder schick und bietet neben frischen Blümchen und großen Liegeflächen auch Veranstaltungen wie die Wasserlichtspiele oder die Teezeremonie im Japanischen Garten an. Ganz for free! Also auf ins Grüne!

© Maribel Edler
© Maribel Edler

5
Feiner Kuchen vom Blech im Petit Café

In einer kleinen Seitenstraße am Eppendorfer Baum findet man das Petit Café. Besonders geschätzt wird das kleine Café für seine vielen verschiedenen Sorten Blechkuchen von Apfel bis hin zu Rhabarber. Die frischen Kuchenstücke können bei gutem Wetter auch ganz entspannt mit einem Kaffee in der Hamburger Sonne vor der Tür genossen werden – bei Schietwetter machen wir es uns drinnen gemütlich. Wir schnabulieren am liebsten den warmen Apfel-Streuselkuchen – ein Gedicht!

© Leonie Scheuble

6
Kiezbagels bei Mother’s Fine Coffee

Mitten auf St. Pauli, nur ein paar Schritte von der Davidwache entfernt, trifft man auf das Mother’s Fine Coffee – einen der ersten Bagelläden in Hamburg. Seit fast 25 Jahren gibt es das gemütliche Eck-Café, die Inspiration für das Snackangebot holte sich der Chef aus den USA. Hier bekommt man Bagels in zwölf verschiedenen Varianten, vom Frischkäse-Klassiker über Caprese bis hin zum Bagel Special mit Erdnussbutter, Gouda, Gurke, Roten Zwiebeln und Chilisauce. Und dazu starken Kaffee auf die Hand.

© Andreas Baur

7
Den Wind um die Nase wehen lassen auf der HVV-Fähre

Eine kleine Hafenrundfahrt – die im HVV-Ticket inklusive ist! Die Linie 72 bringt euch von der Elphi bis raus an den Elbstrand nach Blankenese und wieder zurück. Auf den Fähren kann man oben sitzen und sich den Wind um die Nase wehen lassen, was bei herrlichem Sonnenschein eine große Freude ist. Die Hafenfähren bieten echtes Urlaubsfeeling in der eigenen Stadt. Auf dem Weg haben wir einen tollen Blick auf die Elbphilharmonie, die Cap San Diego und die Rickmer Rickmers, den Süllberg und den Museumshafen Övelgönne.

© Talika Öztürk

8
Umsonst auf die Elbphilharmonie steigen

Über den Hafen schauen und gleichzeitig das berühmteste Bauwerk Hamburgs angucken? Klar, geht völlig for free. Nämlich auf der Plaza der Elbphilharmonie. Wenn ihr euch hier anstellt, statt vorab Tickets zu buchen (die kosten zwei Euro), kommt ihr kostenlos mit den Rolltreppen auf die Plaza und könnt hier einmal rund um das Gebäude laufen und den Ausblick genießen.

© Franzi Simon

9
Käsespätzle und Schnitzel essen in der Hatari Pfälzer Stube

Das Hatari lädt mit viel Gemütlichkeit auf leckere Burger, Flammkuchen, riesige Schnitzel, Wein und Bierchen ein. Das Ambiente im traditionellen Gasthaus-Stil ist urig, mit derben Holztischen und Plastikblumen auf den Tischen und Kräuterschnäpschen-Absacker vor dem Aufbruch. Die Auswahl ist mit Spätzle & Co. eigentlich pfälzisch. Klingt an sich erstmal weniger nach einem passenden Spot für Vegetarier*innen und Veganer*innen – ist es aber! Denn das Hatari hat nicht nur deftige Fleischgerichte in petto, sondern auch super leckere vegetarische und vegane Burger mit Pommes, Bowls, Seitan-Geschnetzeltes oder knusprige Flammkuchen. Immer wieder gut!

© Lisa Greis

10
Zur Happy Hour günstigen Caipi in der Katze trinken

Mittags lässt sich hier prima die Mittagssonne in der Schanze genießen, dazu natürlich ein Käffchen vor der Nase und ein leckeres Stück Kuchen aus der Vitrine. Abends mutiert die Katze zu einer der beliebtesten Nightlife-Bars des Viertels. Die Drinks sind nicht teuer, aber trotzdem echt gut. Zur Caipi-Happy-Hour bekommt ihr Caipis für schlappe 5 Euro, sonst für immer noch superfaire sechs Euro.

© Barbarabar

11
Tanzen und trinken in der Barbarabar

Eventuell kommt ihr auf die Idee, tanzen zu gehen. Eventuell solltet ihr von fast allen Läden in diesem Fall auf dem Hamburger Berg Abstand nehmen. Außer von der Barbarabar. Denn hier gibt es nicht nur verdammt leckere, feurig-scharfe Mexikaner, sondern auch wechselnd gute DJs und einen Kicker, an dem Freundschaften geschlossen werden können.

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