11 wunderschöne Wälder in und um Hamburg

Wir lieben es in der Großstadt zu leben. Aber manchmal gibt es nichts Besseres, als die Straßen, Cafés und Menschenmengen mal hinter sich zu lassen und in die absolute Ruhe eines Waldes abzutauchen. Waldbaden ist nicht ohne Grund ein neuer Trend: Die Natur mit allen Sinnen spüren, frische Luft in die Lunge pumpen und den Kopf abschalten. Wir könnten stundenlang durch den Wald streifen, Eichhörnchen beobachten und auf kleinen Lichtungen Rast machen. Innerhalb der Hamburger Stadtgrenzen, aber vor allem im Umland, versprechen euch viele wunderbare Wälder pure Entspannung. Einige von ihnen sind Jahrhunderte alt – da wird man beim Spaziergang durch die riesigen Bäume ganz andächtig.

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© Anna Scholz Die Seele baumeln lassen in den Harburger Bergen

Die Harburger Berge sind ein dicht bewaldeter Höhenzug im 45 Minuten entfernten Niedersachsen, deren nördliche Ausläufer sich bis auf Hamburger Terrain erstrecken. Unzählige Wanderwege schlängeln sich durch die Hügellandschaft und führen stressgeplagte Großstädter auf Suche nach Entspannung durch enge Täler von Gipfelstein zu Gipfelstein. Perfekt geeignet für Aktivurlauber und Wandersleute. Der kompletten Tag haben wir für euch schon vorgeplant.

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© Timo C. Dinger, Unsplash | CC BY 0 Die Natur genießen im Sachsenwald

Die Meisten kennen den Sachsenwald nur von dem großen Stadtplan an U- und S-Bahn-Stationen. Als größte Grünfläche Schleswig-Holsteins kannst du hier nicht nur prima Wandern, sondern auch kulturell dir neue Eindrücke verschaffen: Das Schloss Friedrichsruh ist Teil der Geschichte Otto von Bismarcks, das Eisenbahnmuseum in Aumühle ist für Technikfreunde ebenfalls eine Reise wert. Den Sachsenwald erreicht ihr am besten vom Hauptbahnhof mit der S21 innerhalb von 32 Minuten. Ab der S21-Station Aumühle könnt ihr den gigantischen Wald auch zu Fuß erreichen.

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© Franzi Simon Auf dem Weg zur Elbe durch den Waldpark Falkenstein

Hoch über der Elbe liegt der Waldpark Falkenstein, dessen Wege, richtig geraten, zum Falkensteiner Ufer führen. Durch dichten Wald geht es den Siebenweg entlang bis herunter ans Elbufer. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Waldbaden und Elbbaden!

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©Andrew Ridley via unsplash Pilze sammeln in den Buchenwäldern Rosengarten

Einmal kurz über die Grenze von Harburg nach Niedersachsen gefahren, findet ihr die Buchenwälder im Rosengarten. Ein weitläufiges Naturschutzgebiet aus Mischwäldern, in dem ihr herrlich spazieren, Rad fahren und reiten könnt. Außerdem sind die Wälder ein spitzen Ort um auf die Suche nach frischen Pilzen zu gehen.

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Ein Spaziergang durchs Bergedorfer Gehölz

Das Bergedorfer Gehölz ist ein wunderbarer Ort für einen Sonntagsspaziergang. Ihr wandert hier entlang der Bille durch dichten Baumbewuchs, könnte an Bänken Rast machen und – unsere absolute Empfehlung – immer bis zum Bergedorfer Schloss spazieren.

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© Franzi Simon Die Ruhe genießen im Rantzauer Forst

Es ist gar nicht so schwer ein entspanntes Grün zu finden, wenn man die Stadtgrenzen Hamburgs verlässt. Der Rantzauer Forst ist der ideale Spot nördlich der Hansestadt, um ausgiebig Spazierwege zu erkunden oder einfach mal den liebsten Vierbeiner auszuführen – und dazu zählen auch Pferde. Jogger finden hier auch die idealen Wege, um mal was anderes zu sehen, als immer nur die Alster. Lohnt sich – ab in den Rantzauer Forst!

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© Max Ebert Frische Waldluft einatmen im Niendorfer Gehege

Das Niendorfer Gehege ist bekannt für sein Wildgehege, den tollen Spielplatz, als Til Schweigers ehemaliger Wohnsitz und die Hundeauslaufwiese. Spielen, laufen, buddeln und baden ist im Gehege möglich. Besonders gut für Hundebesitzer geeignet, denn hier ist genug Raum für die liebsten Vierbeinern: Es gilt allerdings zu beachten, dass im Niendorfer Gehege ganzjährig Leinenzwang für Hunde besteht!

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© Eden Bachar, CC0 Spaziergang durch den Volksdorfer Wald

Im Stadtteil Volksdorf findet ihr ein großes Waldgebiet, in dem ihr nicht nur spazieren gehen könnt, sondern auch klettern! Und zwar im Hochseilgarten "Kletterwald Hamburg". Wem das zu aufregend ist, der verbringt die Zeit vielleicht lieber mit der Suche nach Pilzen – die lassen sich hier nämlich auch hervorragend sammeln.

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© Rike Uhlenkamp Durch die Wälder streifen im Segeberger Forst

Der Segeberger Forst in nach dem Sachsenwald das größte zusammenhängende Waldgebiet in Hamburg und Schleswig-Holstein. Hier könnt ihr stundenlang in aller Ruhe frische Luft tanken, ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen. Sogar Wölfe leben in dem großen Waldgebiet. Aber keine Sorge, die verstecken sich im tiefsten Unterholz. Einfacher zu finden sind da zahlreiche Pilze, die ihr zuhause zu einer leckeren Pfanne braten könnt. Solange ihr euch mit dem Sammeln auskennt!

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© Lukas Szmigiel | Unsplash | CC BY 0 Der größte Wald in Hamburg: Wohldorfer Wald

Das größte zusammenhängende Waldgebiet innerhalb der Stadtgrenzen ist der Wohldorfer Wald. Das Naturschutzgebiet im Nordosten der Stadt ist das älteste Forstrevier Hamburgs und ist seit 1770 als Erholungsgebiet ausgewiesen. Hier findet ihr alten Baumbestand (einige Buchen sind älter als 200 Jahre alt!), hügelige Wege und auch selten gewordene Tiere wie den Uhu, den Eisvogel oder sogar Fischotter!

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© Isabel Rauhut Den Tangstedter Forst durchstreifen

Der Tangstedter Forst befindet sich nördlich von Norderstedt. Hier kann man wunderbar lange spazieren, durch dichte Wälder in denen sich auch die einen oder anderen Pilze finden lassen. Wenn man Glück hat, begegnet man an einigen Tagen kaum jemandem. Außerdem befindet sich hier ein beliebtes Hundeauslaufgebiet. Der Hundetummelplatz hier hat eine Größe von ca. 1,2 Hektar und ist ringsherum mit einem knapp 1,80 Meter hohen Zaun umrandet. Das Gelände bietet eine schöne Gelegenheit, seinen Vierbeiner mit anderen Hunden spielen zu lassen.

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