11 soziale Projekte in Hamburg, die ihr kennen solltet

© Goldeimer

Wir wollen alle Gutes tun und es ist auch gar nicht so schwer. Wer die ausgemisteten Klamotten spendet, hat schon etwas Gutes getan. Wer die Hinz&Kunzt kauft, unterstützt damit Obdachlose in Hamburg. Aber es geht sogar noch einfacher. In Hamburg finden sich großartige Unternehmen, die nicht nur tolle Produkte verkaufen, sondern auch noch soziale Ansätze verfolgen. Wir zeigen euch elf kleine, geile Firmen, mit denen ihr euren Alltag nicht nur stylischer, sondern auch leckerer, umweltbewusster UND sozialer machen könnt. Win-Win-Win-Win-Win, also!

1. Das Geld hängt an den Bäumen

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„regional.sozial.nachhaltig“ lautet der Claim von Das Geld hängt an den Bäumen. Seit über zehn Jahren werden hier geschmackvolle Säfte und spritzige Schorlen hergestellt. Aus privaten Gärten und Streuobstwiesen in und um Hamburg wird ungenutztes Obst geerntet, das in einer kleinen Mosterei in köstliche Getränke verwandelt wird. Bei den Erntehelfer*innen handelt es sich um Menschen aus gesellschaftlichen Randgruppen,  wie ehemalige Langzeitarbeitlose, Menschen mit Behinderung oder Menschen ohne festen Wohnsitz. Was dem Team besonders wichtig ist: „Beim Bäume pflanzen, der Pflege von Streuobstwiesen und natürlich der Ernte kommen Menschen jeden Alters, unterschiedlichster Herkunft mit und ohne Behinderung zusammen. Eine Heimat ist Das Geld hängt an den Bäumen für alle.“ Wer sich selbst vom Saft überzeugen möchte, kann ihn hier bestellen.

2. Chickpeace

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Was ist die schönste Art und Weise miteinander zu kommunizieren? Ganz genau:  mit gutem Essen. Beim gemeinsamen Kochen, schnibbeln, austauschen, probieren und riechen, fallen Hemmungen und selbst Sprachbarrieren können damit überwunden werden. Das soziale Projekt chickpeace ist aus einem Kochkurs von und für geflüchteten Frauen in Hamburg entstanden. Seit 2016 kochen die Chicks (Frauen) aus Syrien, Somalia, Eritrea und Afghanistan für Peace (Frieden) und bereiten leckere Speisen für Caterings, private Feiern, Workshops und Veranstaltungen vor.

3. Wildplastic

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Wildplastic sammelt “Wildplastik” in Ländern, in denen es keine funktionierenden Abfallsysteme gibt. Zusammen mit Sammler*innen auf der ganzen Welt werden Kunststoffe, gesammelt, die dann mit zertifizierten Organisationen aus der Natur aufgeräumt werden. Im Idealfall werden die Wertstoffe wieder in den Produktionskreislauf zurückgebracht, um daraus recyceltes Plastik zu produzieren. Und daraus entsteht dann beispielsweise die „Wildbag“: Der erste Müllbeutel, der die Welt aufräumt. Besonders cool: Otto arbeitet schon mit Wildplastic zusammen und tauscht Schritt für Schritt die umweltschädlichen Versandtüten mit den nachhaltigen Versandtüten von Wildplastic aus.

4. Kulturchoc

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Empowerment kann so lecker sein. Und wie das funktioniert beweist kulturchoc. Hier produzieren Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung köstliches Dattelkonfekt und Süßigkeiten aus den Heimatländern der Arbeiter*innen. In der Regel handelt es sich bei den Teilnehmer:innen um Mütter, die über 40 Jahr alt sind und keine (anerkannte) Qualifikation oder Ausbildung in Deutschland haben. Mithilfe des kulturchos-Empowerment-Programms wird diesen Frauen ein vielseitiges Angebot aus Förder-, Sport- und Kulturangeboten gemacht, um damit in ihrer neuen Heimat zu starten.

5. Goldeimer

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Wie man mit dem Geschäft verrichten Gutes tun kann, zeigt unser liebstes Kloppaier von Goldeimer. In Zusammenarbeit mit Budni und Viva con Agua wurde 2016 das erste soziale Klopapier auf den Markt gebracht. Mit dem Kauf einer Packung geht ein Teil der Einnahmen an Sanitärprojekte der Welthungerhilfe. Sogar auf Festivals könnt ihr Goldeimer-Klopapier und Toiletten finden – 80 Trockentoiletten retten unzählige Hintern auf Open-Airs und Festivals. Besonders nice: Das Recycling-Klopaier ist viel sanfter als die üblichen Öko-Klopapiere und die witzigen Sprüche bringen uns während des Klogangs immer zum Schmunzeln.

6. Community Cola

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So ein Glas Cola mit Eiswürfeln und einer Scheibe Zitrone im Sommer ist schon was Feines. Mit der Community Cola wird es sogar noch besser, denn mit jeder verkauften Flasche unterstützt ihr soziale und kulturelle Projekte in Hamburg oder Berlin. Mit jedem verkauften Kasten fließt ein Euro in einen Fördertopf, auf den sich soziale Projekte in der Nachbarschaft bewerben können. An welches Projekt das Geld am Ende geht, kann die Community mithilfe einer Abstimmung auf der Seite entscheiden. In Hamburg könnt ihr derzeit zwischen dem Projekt chickpeace und der MUT Academy wählen. Hier geht es zur Abstimmung,

7. N’go Shoes

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Nachhaltige Schuhe kennen wir zum Beispiel von der Marke Veja. Aber wusstet ihr, dass es auch ein Hamburger Label gibt, das nachhaltige Sneaker produziert? Dann hört mal gut zu: N'go Shoes ist ein Social Business, das coole Sneaker mit französischem Design und vietnamesischen Kunsthandwerk kombiniert. Der Webstoff auf den Schuhen wird von Frauen der White Tai Minderheit in Vietnam herstellt. Ein Teil des Jahresumsatzes wird dazu genutzt, den Bau von Schulen der Kinder der Arbeiterinnen zu finanzieren. So wurden in den Jahren 2018 und 2019 schon drei Schulen erbaut. Wer mehr über das Unternehmen erfahren möchte, guckt hier vorbei.

8. Mylily

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Wisst ihr woraus Tampons bestehen? Dafür, dass Tampons an ganz schön intime Stellen von Frauen* gelangen, steckt meistens ganz schön viel Scheiß drin. Nicht so bei den Tampons von Milly. Heide und Dennis haben sich mit ihrem Label Empowerment, Aufklärung und Produkten ohne Bullshit verschrieben. Die Bio-Tampons, Slipeinlagen und Binden werden aus Bio-Baumwolle hergestellt und sind dazu auch noch biologisch abbaubar. Schon wieder vergessen Tampons beim Einkaufen mitzunehmen? Macht nichts, bei MYLILY könnt ihr die Produkte direkt nach Hause liefern lassen.

9. Hydrophil

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Was die drei Gründer Christoph, Sebastian und Wanja  von vereint: ihre Leidenschaft zu Wasser. Daraus entstand 2012 ein kleiner Blog mit dem Namen Hydrophil, wo bis heute Beiträge rund um die Ressource Wasser zu finden sind. Mittlerweile ist aus dem kleinem Blog ein nachhaltiges Unternehmen entstanden, das die Vision hat: Wasserneutrale, vegane und faire Produkte fürs Badezimmer zu produzieren. Wann immer es geht, greift Hydrophil auf natürliche Rohstoffe zurück, die das Grund- und Trinkwasser nicht gefährden und keine künstliche Bewässerung benötigen. Außerdem werden 10% der Gewinne an Viva con Agua gespendet – einfach klasse!

10. there is a bee on the roof

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2016 kamen ein paar schlaue Köpfe auf die Idee ungenutzte Flächen auf Dächern für etwas Sinnvolles zu nutzen. Bienensterben war und ist immer noch ein großes Thema und so fingen fünf Jungs an Bienenstöcke auf den Dächern Hamburgs aufzustellen. Die mittlerweile sieben Hobby-Imker*innen wollen mit There is a bee on the roof ein Zeichen gegen das Insektensterben setzen und damit zeigen, wie man auch mit kurzen Wegen tolle lokale, unverarbeitete Lebensmittel herstellen kann. Wer den hervorragenden Stadthonig mal probieren möchte, sollte hier vorbeigucken.

11. el rojito

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Vielleicht kennt ihr das kleine Café in Ottensen, wo es immer nach herrlich frischem Kaffee riecht. Aber wusstet ihr, dass el rojito eigentlich ein Verein ist, der seit über 30 Jahren besteht, und Kaffee aus Nicaragua, Bolivien, Kolumbien, Honduras und El Salvador vertreibt? Nach dem Prinzip der „solidarischen Ökonomie“ arbeitet el rojito direkt mit den Kooperativen zusammen, in denen die Kaffeebauern organisiert sind, und finanzieren teilweise Ernten vor, um damit den Produzent*innen einen Mindest-Abnahmepreis zu garantieren. Damit wird eine langfristige Absicherung der Lebensgrundlage der Partner*innen gewährt. Überzeugen könnt ihr euch von dem aromatischen Kaffee direkt hier.

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