11 Orte zum Anbaden in und um Hamburg

Das Wetter meinte es in den letzten Woche wirklich nicht so gut mit uns. Aber nach einigen unfassbar langen Wochen voller Regen, Wind und Kälte, erwartet uns am letzten Mai-Wochenende endlich (!) jede Menge Sonnenschein – die Temperaturen knacken ziemlich sicher sogar die 20-Grad-Marke! Daher bietet sich das Wochenende zum Eis essen, Sonne genießen und natürlich zum Anbaden an. Einmal fix ins kühle Nass hüpfen und damit den Sommer begrüßen könnt ihr an diesen 11 tollen Orten in und um Hamburg:

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© Roland Rödermund Wildstrand an der Ostsee: Rettin

Wildstrand! Allein das Wort löst doch Glücksgefühle aus, oder? Unweit vom Ostseebad Grömitz findet Ihr einen Naturstrand, der relativ einsam ist und über tolle Buchten verfügt, es gibt durch die Felsen im Wasser auch ein bisschen Wellenaction. Und gleich nebenan ist der Campingplatz, wo man auch Pizza und Pommes bekommt, falls man es nicht zu wild haben möchte! Oder Ihr fahrt anschließend gleich nach Grömitz, wo Ihr über die Brücke flanieren, Fischbrötchen essen und einen Sundowner stürzen könnt. Aber wer die Einsamkeit und Nähe zur Natur sucht, ist hier bestens aufgehoben.

Anfahrt: Leider nur mit Auto zu empfehlen. Von Hamburg kommt man aber immerhin bis Grömitz mit dem Flixbus, dann geht es weiter mit dem Bus oder einer strammen 9-km-Wanderung

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© Sarah Baumann Am See hinterm Horn chillen

Der See hinterm Horn ist der perfekte Badesee für diejenigen, die in Sachen Naturbad vielleicht noch etwas unsicher sind, denn er ist sauber, frei von Pflanzen und das Wasser ist dementsprechend klar. Über das Ufer kommt man ohne große Umstände ins Wasser, also auch ein Badevergnügen für die kleinen Badenixen. Vor Ort gibt es eine Toilette, das heißt: hier muss niemand ins Wasser pinkeln. Die Wiese und der Sandstrand(!!!) eignen sich perfekt, um in der Sonne zu brutzeln. Auch hier ist die Anfahrt mit dem Fahrrad am einfachsten, denn die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet sich als ein wenig umständlich. Wer zu faul ist, fährt mit der Bahn bis Nettelnburg und nimmt von dort aus den Bus 321 Richtung Mittlerer Landweg.

3

© Sarah Baumann Entspannen am Öjendorfer See

Der Öjendorfer See befindet sich in einer riesen großen grünen Parkanlage. Dort kann nicht nur gebadet, sondern auch gegrillt, Federball und Fußball gespielt werden. Der See ist von der Wasserqualität sehr gut, allerdings wachsen am Grund Pflanzen, die beim Schwimmen schon mal an den Füßen kitzeln. Für Naturschwimmer ein Paradies – für Hypochonder eher nicht. Ansonsten kommt hier, egal ob Schwimmtalent oder nicht, jeder auf seine Kosten.

4

© Markus Scholz Den Boberger See besuchen

Sommer, Sonne, Baggersee – so genießt man das warme Wetter, wenn man das Meer nicht direkt vor der Haustür hat, aber trotzdem ein bisschen Sand zwischen den Zehen spüren will. Und dazu müsst ihr nicht mal aus der Stadt rausfahren. Einfach die S21 zu den einzigen Wanderdünen Hamburgs nehmen (S Mittlerer Landweg) und eure Grilldecke zwischen grünen Wäldern und dem kleinen Strand am Boberger See ausbreiten. Fühlt sich fast wie Urlaub an.

5

© Jörn-Peter Boll Schwimmen in der Dove-Elbe

Im Eichbaumsee darf man leider wegen Blaualgen nicht mehr schwimmen gehen. Aber ein paar Meter weiter findet ihr die Dove-Elbe. Die eignet sich wunderbar zum Schwimmen und Sonnen. Nebenbei kann man die vorbeifahrenden Bötchen begrüßen. Aufgepasst: wer mit Kindern kommt, sollte darauf achten, dass die Schwimmskills vorhanden sind, denn man springt ins Wasser, Stehen ist hier nicht möglich. Also nur für Schwimmer geeignet. Am besten erreicht ihr den See mit dem Fahrrad. Wer den etwas weiteren Weg nicht auf sich nehmen möchte, kann die Bahn nehmen, steigt S-Bahn Mittlerer Landweg aus und muss dann ca. 20 Minuten zu Fuß laufen oder nimmt den Bus 321.

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© Eylin Heisler Küstenluft schnuppern am Elbstrand

Der Klassiker unter den Spaziergängen in Hamburg. Der Elbstrand haucht uns küstenverbundenen Hanseat*innen stets eine winzige Brise Nordseeluft ein. Hier ist die Welt irgendwie immer ein kleines Stück besser – und das nicht nur bei Sonnenschein. Klar, von seiner schönsten Seite zeigt sich der stadteigene Strand an einem sonnendurchfluteten, klirrend kaltem Wintertag. Aber auch bei einem eisigen Schneesturm lohnt es sich das schützende Sofa zu verlassen. Wir Hamburger*innen sind ja schließlich nicht aus Zucker! Wer etwas weiter gen Nordsee spazieren möchte, wählt den wohl schönsten Strandabschnitt zwischen Blankenese und Wedel – das Falkensteiner Ufer.

Start: Falkentaler Weg

Dauer: ca. 2 Stunden

Perfekt für: Küstenkinder und Wanderfans

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See

© Jordan Whitfield Unsplash | CC BY 0 Surfen im Hohendeicher See / Oortkaten

Egal, ob du schwimmen, tauchen oder surfen willst - am Hohendeicher See oder auch "Oortkaten" genannt bist du genau richtig. Im schönen Bergedorf gelegen erwartet euch dieses Badeparadies mit einer grünen Liegewiese und einem großem Sandstrand. Das Handtuch ist schon eingepackt!

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© Sarah Baumann Abhängen am Allermöher See

Der Allermöher See bietet großartigen Badespaß und ist super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Am Wochenende trifft man hier eine bunte Mischung aus jungen Familien, Rentnern und jungen Menschen, die alle nur eins wollen: die Sonne genießen und baden. Wer mit Kindern kommt, hat hier den Vorteil, dass Nichtschwimmer ganz entspannt am großen Ufer plantschen können. Allerdings muss man Acht geben, denn der See geht an einem schwer auszumachenden Punkt steil in die Tiefe – also die Kinder immer unter Aufsicht spielen lassen. Ansonsten bietet das Areal viel Platz für Federball oder andere Aktivitäten und einen Spielplatz gibt es auch.

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© via Unsplash | CC BY 0 Mit der Bahn an den Timmendorfer Strand

Hach, so ein Tag am Meer. Das wäre doch was! Aber ohne Auto an die Küste kommen? Geht! Und zwar super easy zum Timmendorfer Strand. Denn vom Hamburger Hauptbahnhof kommt ihr in nicht einmal anderthalb Stunden bis zum Bahnhof in Timmendorf. Von da spaziert ihr in 15 Minuten direkt an den feinen, weißen Strand und genießt einen Tag an der Ostsee!

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© MontyLov | Unsplash Wie Urlaub: Brasilien liegt an der Ostsee

An der Ostseeküste liegt ein Strandabschnitt mit dem verlockenden Namen Brasilien. Und wer hier über den niedrigen Deich läuft, der wird tatsächlich mit strahlend weißem Sand und türkisem Wasser belohnt. Wenn das norddeutsche Wetter mitspielt, der Wind abflaut und die Sonne vom Himmel ballert, dann hat man an diesem schönen Strand wirklich das Gefühl ganz, ganz weit weg zu sein.

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© Jörn-Peter Boll Strand- und Meeres-Feeling in den Boberger Dünen

Zwar ist Westerland nur eine vierstündige Zugfahrt von Hamburg Altona entfernt — Echtes Sylt-Feeling geht hier in Hamburg aber sogar noch schneller: Die Boberger Dünen sind die letzten verbleibenden Wanderdünen in Hamburg und eignen sich wunderbar für einen kleinen, sandigen Wanderausflug. Für die sieben Kilometer durch die Dünenlandschaft braucht man etwa eineinhalb Stunden. Die Route führt vorbei am Segelflugplatz und an einem Badesee, an dem sich im Sommer ein Stop mit Abkühlung im Wasser unbedingt lohnt. Mit dem Auto ist man vom Hauptbahnhof an den Boberger Dünen innerhalb 20 Minuten, mit der U2 bis zur Endstation Mümmelmannsberg und dem Bus ist man ungefähr 40 Minuten unterwegs.

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