Hamburg hakt nach: Was bedeuten die Geister an den Häusern?

"Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!" Die Sesamstraßen-Fans unter uns haben diese lebenswichtige Weisheit natürlich längst verinnerlicht. Trotzdem traut man sich bei der ein oder anderen Frage dann doch nicht, sie zu stellen. Weil sie zu banal erscheint – oder man schlichtweg nicht weiß, wer die Antwort kennen könnte. Hier kommen wir ins Spiel! Wir haken für euch nach. Denn wir finden: Fragen – seien sie noch so simpel – sind nicht nur was für Kinder. Schließlich begegnen wir in Hamburg immer wieder kuriosen Dingen, die uns staunend oder fragend zurücklassen. Geht euch genauso? Dann schickt uns eure Fragen – wir beantworten sie oder suchen jemanden, der das kann. 

Sandra fragt: Was bedeuten die Gespenster an den Häusern?

© Anna Nguyen

Ihr habt sie bestimmt schon einmal gesehen: die schwarzen und weißen Geister, die in Winterhude, Hoheluft und Eimsbüttel wie zufällig an den Häuserfassaden "herumgeistern". Meistens tragen sie ein freundliches Lächeln und schweben an Altbauhäusern entlang. Doch hinter den netten Geistern steckt kein Zufall und auch keine Graffiti-Crew – sondern eine ziemlich lustige Geschichte.

Wer hinter dem Spuk steckt

Bei den Geistern handelt es sich nicht einfach um wahllose Graffitis, sondern um das Markenzeichen einer Hamburger Immobilienfirma. Diese trägt den ausschlaggebenden Namen: Gebrüder Geist Immobilien. Der Firma gehören in Hamburg mehrere Häuser, die Geisterbemalung war eigentlich mal als Gag gedacht, den sich Firmengründer Harald Geist ausdachte. Irgendwann kamen er und seien Kolleg*innen auf die Idee, ein Gespenst an die Häuserwand malen zu lassen. Das kam so gut an, dass es mittlerweile zum Markenzeichen der Firma geworden ist.

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Und so flattern die schwarzen, weißen und manchmal mit Reißzähnen bewaffneten Geister durch die Stadt und sorgen für ein Schmunzeln. Ungefähr 50 von ihnen spuken an Hamburgs Häusern – also Blick nach oben und auf Geisterjagd gehen!

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