11 Tipps für einen schönen Sonntag im Juli

Sonntag! Für viele der schönste Tag der Woche. Denn heute hat man selten Termine, die Uhren ticken ein wenig langsamer und niemand fragt blöd nach, wenn man den ganzen Tag lang die Füße hochlegt. Außerdem ist Sommer, aber leider spielt das Wetter aktuell nicht so mit. Deswegen haben wir ganz viele tolle Tipps, was ihr auch bei eventuellen Regengüssen in der Stadt unternehmen könnt.

© Ulrich Perrey

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Ausstellungen bestaunen im Bucerius Kunst Forum

Das Bucerius Kunst Forum um die Ecke vom Rathaus ist so etwas wie das MoMA (Museum of Modern Art in New York) Hamburgs. Die Ausstellungsräumlichkeiten sind clean, geradlinig, modern und bieten die perfekte Leinwand für die ausgewählten Künstler*innen, deren Werke hier ausgestellt werden. Mal erwartet euch Poppiges von David Hockney, mal Kubismus von Georges Braques, mal Landschaftsmalerei von Nolde. Immer hervorragend kuratiert vom Team des Bucerius Kunst Forums.

2
Amtliche Pasta essen im Mangia e Bevi

Was einmal als italienisches Delikatessengeschäft anfing, ist heute ein stets bis unter das Dach gefülltes Bistro mit Mittagstisch. Hier steht Mamma Miracoli höchstpersönlich am Herd - und dafür solltet ihr zu Stoßzeiten auch ein wenig Wartezeit in Kauf nehmen. Es lohnt sich. Nach dem Essen könnt ihr euch außerdem noch mit Antipasti für das Abendessen eindecken und dann glücklich wieder an den Schreibtisch rollen.

© Antonia Roch

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Spazieren am Mühlenteichpark

Der Mühlenteichpark in der Nähe der S-Bahn-Station Friedrichsberg ist besonders unter Jogger*innen, Entenfreund*innen und spazierenden Pärchen beliebt. Die Runde um den See ist zwar nicht groß, aber dennoch einen Besuch wert. Wer die Route etwas verlängern will, läuft vom Mühlenteich weiter in Richtung Eilbekkanal und dann bis zur Alster.

© Franzi Simon

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Austern zum Frühstück und Steak Tatar im Café Paris

Die kalte Jahreszeit ist Austernzeit. Alle Monate mit „R“ sprechen für frische Muscheln und im Café Paris könnt ihr die gleich zum Frühstück genießen. Das Austern Frühstück ist ein kleiner Luxus und vielleicht nicht jedermanns Sache. Ein halbes Dutzend bekommt du hier für 19,40 Euro und kann selbstverständlich nicht nur zum Frühstück verspeist werden, sondern ganztägig genossen werden. Aber keine Angst, es gibt auch was für nicht so experimentierfreudige Gaumen. Eine riesige Auswahl an internationalen Frühstücksvariationen von italienisch bis englisch wird hier angeboten. Im Stil der Pariser 20er Jahre könnt ihr dann Crémant schlürfen und bis in die späten Nachmittagsstunden frühstücken und über Hemmingway oder Simone de Beauvoir philosophieren. Abends gibt es dann köstlichen Wein und ein her-vor-ragendes Steak et Frites. Bon Appetit!

© Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg

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Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg

Auf der Veddel lernt ihr im Auswanderermuseum einen Teil Hamburger Stadtgeschichte kennen. Denn von den ehemaligen Auswandererhallen aus stachen die Passagiere von Hamburg damals in See und in ein ungewisses Leben. Heute kann man hautnah die Sehnsucht und Hoffnung der Menschen, die den europäischen Kontinent verließen, in den Räumen nachempfinden. Über viele Stationen in der Ausstellung wird der beschwerliche und lange Weg in die neue Welt anschaulich dargestellt.

© jggrz | Pixabay

6
Das eigene Obst pflücken auf dem Obsthof Schneekloth

Auf diesem Obsthof in der Nähe von Grömitz könnt ihr rund ums Jahr eigenes Obst pflücken: Johannisbeeren und Erdbeeren im Sommer und im Herbst gibt es Mirabellen und Holunder – zwar keine Äpfel, aber mindestens genauso gut! Mit vollgeladenem Kofferraum geht es danach an den Strand – wie gut ist das denn?

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Michelle Weyers

7
Kaffee trinken bei Unter den Linden

Ein wundervoller Ort, um sich bei einem ausgiebigen Frühstück wortwörtlich "unter den Linden" zu erfreuen. Von üppig grünen Bäumen umgeben, kann man hier wundervoll draußen in der Sonne sitzen und den Tag starten. Auch hier gibt es verschiedene Frühstücke im Angebot, vom französischen Frühstück, bis hin zum veganem und dem Sektfrühstück zu zweit.

Pizza Puro Hoheluft Hamburg
© Maria Anna Schwarzberg

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Pizza alla napoletana von Pizza Puro

An der Hoheluftchaussee spuckt ein knallrot gekachelter Steinofen jeden Tag Dutzende knusprige, herrlich duftende Pizzen aus, die hier auf die klassische neapolitanische Art und mit ganz viel Liebe hergestellt werden. Der Laden Pizza Puro wirkt auf den ersten Blick gar nicht Pizzeria-like: Die Wände sind schwarz gekachelt, rote und schwarze Industriestühle sowie derbe Holztische verleihen einen außergewöhnlichen Charme. Was hier allerdings definitiv im Mittelpunkt steht – ist die absolut köstliche Pizza Napoletana!

© Abaton Kino

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Filme im Original gucken im Abaton Kino

Das gemütliche Haus am Grindel ist weit entfernt von jeglichen Multiplex Kinos und lädt zum Kuscheln ein: Im großen Saal finden etwa 300 Zuschauer*innen Platz, im kleinsten wird es mit 90 Personen richtig muckelig. Besonders ist auch die Filmauswahl. Im Abaton kommen immer wieder ausländische Produktionen im Original mit Untertitel auf die Leinwand und deutsche Produktionen abseits des Mainstreams. An der eigenen Bar gibt es nicht nur Cola und Popcorn, sondern auch Wein, Kaffee und Kuchen. Und alles darf selbstverständlich mit ins Kino genommen werden!

© Isabel Rauhut

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Radtour ins Niendorfer Gehege

Das Niendorfer Gehege ist als einziges Ziel sogar noch mit der U-Bahn erreichbar, die Fahrradroute lässt dich aber einfach mehr von Hamburg erleben. Mit den Landungsbrücken als Start, fahrt ihr zunächst über die Sternschanze, dann knapp an Altona vorbei Richtung Eimsbüttel. Ab Hoheluft düst ihr den Lokstedter Steindamm runter, bis ihr an der Kollaustraße noch spontan einen Abstecher zu Hagenbecks Tierpark mit einplant oder ein bisschen weiter dann endlich im Niendorfer Gehege ankommt. 15 Kilometer Wander- und Fahrradwege bieten genug Strecke, um seinen Nachmittag sinnvoll zu gestalten.

Süllberg
© 7Hohendeich | pixabay

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Bis Finkenwerder gucken vom Süllberg aus

Süße 74,6 Meter ist der Süllberg in Blankenese hoch und doch bietet er einen großartigen Blick auf den südlichen Teil der Stadt, genauer gesagt auf Finkenwerder und Cranz. Auf dem Süllberg findet ihr kleine Cafés und Restaurants – unten am Elbufer auch die Kajüte SB 12, in der ihr direkt am Strand selbstgemachte Fischbrötchen bekommt. Der Aufstieg oder die Auffahrt lohnt sich für den wunderbaren Blick auf alle Fälle.

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