Corona-Lockerungen: Das ist jetzt in Hamburg erlaubt!

Zuletzt aktualisiert am 30.6. um 13:29 Uhr.

Wochenlang stand die Stadt still. Büros, Restaurants, Kneipen und Museen waren leer. Dafür spazierten die Hamburger*innen oder saßen auf den Balkonen. Dank der stetig sinkenden Infiziertenzahlen gibt es nach und nach Lockerungen in Hamburg. Alle neuen Beschlüsse vom 30.06.2020 sind allerdings mit erhöhten Hygienevorschriften und unter Einbehaltung der Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern getroffen worden. Wir informieren euch hier, was in Hamburg erlaubt ist, und was nicht.

Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert. Alle aktuellen Infos zum Coronavirus in Hamburg findet du immer hier auf hamburg.de.

Beschluss vom 30.06.2020

Hamburg erlaubt wieder Großveranstaltungen

Bis zu 1000 Personen dürfen ab 1. Juli an Großveranstaltungen teilnehmen – solange feste Sitzplätze gegeben sind und sie unter freiem Himmel stattfinden. In geschlossenen Räumen mit festen Sitzplätzen dürfen 650 Personen zusammenkommen. Ohne feste Sitzplätze reduziert sich die Zahl im Freien auf 200 Personen, in Räumen auf maximal 100 Personen. Kommt dazu noch ein Ausschank von alkoholischen Getränken, wird weiter reduziert auf 100 Personen draußen und 50 Personen drinnen.

Clubs bleiben geschlossen

Räumlichkeiten, in denen es zu erhöhtem Körperkontakt kommt, müssen weiterhin geschlossen bleiben. Dazu gehören neben Clubs und Discotheken auch Saunen, Dampfbäder, Volksfeste wie der Schlagermove oder Bordelle.

Private Feiern und Zusammenkommen mit mehr Menschen möglich

Ab dem 1. Juli dürfen in Hamburg Gruppen von bis zu 10 Personen in der Öffentlichkeit zusammenkommen – egal aus wie vielen Haushalten. Bei Privatfeiern in der Wohnung oder auf dem eigenen Grundstück liegt die Zahl bei 25 Personen unabhängig der Haushalte.

Aktivitäten im Freien sind wieder erlaubt

Grillen und Picknicken in den Hamburger Parks ist in den vorgegeben Gruppenzahlen ab dem 1. Juli wieder erlaubt.

Theater, Oper und Konzerte wieder möglich

Unter Einhaltungen der oben genannten Regelungen ist es Konzerthäusern, Opern oder Theatern wieder erlaubt zu öffnen. Kinos dürfen bereits seit dem 27. Mai wieder geöffnet sein.

Beherbergungsverbot für Personen aus Risikogebieten

Wer aus einem Landkreis mit mehr als 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner*innen, einem sog. Corona-Hotspot, kommt, darf in Hamburg nicht beherbergt werden, außer die Person kann einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorzeigen. Bei Ankunft in Hotels, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen müssen Reisende schriftlich bestätigen, sich nicht in den vorangegangen 14 Tagen an einem Hotspot aufgehalten zu haben.

Ältere Beschlüsse

Fitnessstudios und Indoor-Sportplätze machen wieder auf

Sportsenator Andy Grote verkündete, dass die Fitnessstudios und Indoor-Sportplätze wieder öffnen dürfen. Dies gilt ab dem 27. Mai. Auch Yoga- und Tanzstudios gehören zum Beispiel dazu, ebenso Indoor-Spielplätze. Dabei gilt ein Mindestabstand von 2,50 Metern zwischen den Trainierenden einzuhalten, Wellness- und Saunabereiche bleiben geschlossen.

Es darf wieder in Schwimm- und Freibädern gebadet werden

Passend zu den sommerlichen Temperaturen, die angesagt sind, dürfen ab dem 2. Juni die Hamburger Freibäder wieder öffnen. Mit einem Online-Buchungssystem für Tickets soll garantiert werden, das in bestimmten Zeitfenstern nur eine festgelegte Anzahl an Personen im Freibad ist.

Obdachlose werden wieder in Tageseinrichtungen versorgt

Menschen ohne festes Dach über dem Kopf können ab Juni wieder in Tageseinrichtungen und Treffs mit Abstand zusammenkommen und bekommen hier unter anderem auch wieder ein warmes Mittagessen serviert.

Gastro: Die Restaurants dürfen wieder öffnen

Die Hamburger Restaurants dürfen ab dem 13.5. wieder öffnen – unter Auflagen. Es muss sichergestellt werden, dass zwischen den Gästen 1,50 Meter Abstand eingehalten werden kann oder Trennwände für ausreichenden Schutz sorgen. Alle Gäste müssen registriert werden, damit sie bei einer Covid-19-Infektion kontaktiert werden können. Das Servicepersonal muss im Gästekontakt einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Buffets sind außerdem untersagt. Ausgenommen davon sind Bars, Kneipen oder auch Shisha-Bars. Es wird keine Beschränkung der Öffnungszeiten geben.

Zoos, Museen, Botanische Gärten und Bibliotheken eröffnen

Der Besuch von Attraktionen unter freiem Himmel, zu denen zum Beispiel Hagenbeck oder das Freigelände des Botanischen Garten zählt, ist wieder unter Auflagen erlaubt. Geschlossen bleibt aber zum Beispiel das Gewächshaus am Dammtor und das Tropen-Aquarium des Zoos. Ab dem 7. Mai dürfen außerdem Museen und Bibliotheken wieder eröffnen. Bei allen kommt es zu Einlassbeschränkungen, Abstandsregelungen und erhöhten Hygienemaßnahmen.

Hotels dürfen öffnen

Die Hamburger Hotels dürfen für touristische Zwecke wieder öffnen. Dabei ist eine Auslastung von maximal 60 Prozent erlaubt. Wellness-Bereiche bleiben weiterhin geschlossen.

Gottesdienste sind wieder erlaubt

Religionshäuser dürfen unter Auflagen wider eröffnen und auch Gottesdienste dürfen wieder stattfinden. Allerdings mit verringerter Zahl an Gläubigen und nur, wer keine Erkältungssymptome zeigt.

Alle Geschäfte dürfen eröffnen

Unabhängig von ihrer Quadratmeteranzahl dürfen alle Geschäfte wieder öffnen – sie  müssen dabei sicherstellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Meter unter den Kund*innen gewährleistet ist und es dürfen maximal 1 Person pro 10 Quadratmeter eingelassen werden.

Körpernahe Geschäfte dürfen eröffnen

Neben den Friseurgeschäften, dürfen ab dem 13.5. auch wieder Kosmetik-, Nagel- oder Tattoostudios wieder eröffnen.

Die Fußball-Bundesliga darf ab Mitte Mai wieder starten

Es soll wieder losgehen! Unsere beiden Fußball-Zweitligisten HSV und der FC. St. Pauli dürfen ab Mitte Mai wieder vor leeren Rängen kicken.

Besuche im Pflegeheim werden wieder möglich

Ab dem 18. Mai soll es außerdem wieder möglich sein, Angehörige in Pflegeheimen besuchen zu können.

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