Eure Unterstützung ist gefragt: Alternative Stadtgeschichte erlebbar machen im vor—gänge museum

Wie gut kennt ihr euch mit der Geschichte Hamburgs aus? Und insbesondere mit der des Gängeviertels – nicht so wirklich gut? Wir geben zu, unser Wissen belief sich eine Zeit lang auch darauf, dass das Gängeviertel heute ein toller Anlaufpunkt für Kreative und ein Freiraum für jegliche Künstler*innen ist. Doch dank der Initiative vor—gänge haben wir dazu gelernt: Früher glich das Gängeviertel einem unübersichtlichen Wirrwarr von Gassen und Gängen, die sich wie ein gigantisches Labyrinth über große Teile der heutigen Alt- und Neustadt erstreckten und die einst als größter Slum Europas galten.

Das Gängeviertel galt einst als größter Slum Europas

Das vor—gänge Museum und Forschungszentrum will die verlorene Geschichte dieser Quartiere thematisieren und gleichzeitig die Erfahrungen und Erkenntnisse der heutigen Initiative nach außen transparent kommunizieren. Es fanden im Rahmen des Museums bereits einige Seminare, Kooperationen mit Universitäten, Rundgänge, Film-Screenings, Lesungen und Bar-Abende statt. Aktuell ist das Zentrum des Museums eine ehemalige Arbeiterwohnung im Erdgeschoss der heutigen Schierspassage, die als Arbeitsplatz und Ausstellungsraum dient.

Eine Ausstellung und ein neues Konzept für vor—gänge

In einer interdisziplinären Zusammenarbeit haben sich Historiker und Studierenden der HAW, der Uni Hamburg und der HfbK zusammengetan und erarbeiten eine Ausstellung sowie ein neues Lebenskonzept für einen Raum für Inspirationen. Das Ziel ist es dabei das historische Leben des alten Arbeiterviertels in seinen noch bestehenden Grundfesten zu erleben und Einblicke in das heutige Gängeviertel zu geben.

In Zukunft soll so jede*r das Viertel in seiner Vielfalt zugänglich gemacht bekommen. Das Ganze soll als interaktiver Rundgang durch das Viertel erlebbar sein – schlendernd durch die Gassen, die die historischen Exponate des Museums bilden, können Besucher*innen so in eine längst vergangene Zeit eintauchen. Weitere Informationen und eine ausführliche Beschreibung des Projekts findet ihr hier.

Und jetzt seid ihr gefragt: Das Projekt braucht Unterstützung! Noch bis zum 30.6.19 könnt ihr hier spenden und damit dabei helfen, dass ein kleines Stück von Hamburgs Vergangenheit auf eine besondere Art und Weise aufgearbeitet wird.

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