11 Ziele, für einen sommerlichen Tagesausflug in und um Hamburg

Der Sommer ist da und der Balkon oder Park vor der Tür ist ja schön und gut – aber manchmal muss man auch mal raus. Ans Meer, ins Grüne, an den See oder einfach Tiere streicheln. Gut, dass es rund um Hamburg genug Ausflugsziele, die sich perfekt für einen Tagesausflug eignen. Also packt die Wasserflasche und die Sonnencreme ein, schnappt euch das Rad, das Auto, den Bus oder die Inliner und lasst die Stadtgrenzen für einen Sommertag hinter euch. Heute Abend fühlt ihr euch wie nach einem Kurzurlaub, versprochen!

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© Antonia Roch Karibik-Feeling in der Strandbar 28 Grad

Für alle urlaubsreifen (Wahl-)Hamburger die Rettung: Die Strandbar 28 Grad in Wedel. Wer hierher kommt, einen Liegestuhl oder Strandkorb ergattert und mit einem kalten Eistee in der Hand aufs Wasser schaut, hat das Gefühl, er brutzelt gerade in der Karibiksonne.  Zwischendurch könnt ihr sogar die vorbeifahrenden Schiffe beobachten. Die Bar hat einen direkten Zugang zur Elbe und einem angrenzenden Strand. Wie ihr herkommt? Mit der S-Bahn bis „Wedel“ fahren und in den 198er Bus umsteigen bis zur Station „Bei der Doppeleiche“. Sonnencreme nicht vergessen!

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© Rike Uhlenkamp Abkühlen an der Dove-Elbe

Schnappt euch eure Räder und fahrt ganz entspannt von Rothenburgsort an die Dove-Elbe. Plötzlich lasst ihr den Großstadtlärm hinter euch und könnt stattdessen Schafe beobachten, durch grüne Wiesen radeln und die Füße in die Elbe tunken. Es muss nicht immer direkt die Nordsee sein, für eine kühle Erfrischung!

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© Alexandra Brucker Hochlandrinder und Heidschnucken in Höltigbaum besuchen

In 30 Minuten vom Hauptbahnhof nach Schottland. Das könnt ihr, wenn ihr nach Rahltstedt zum Naturschutzgebiet Höltigbaum fahrt. Dort erwarten euch am "Gallo-Way" entlang beeindruckende Hochlandrinder, sogenannte "Robustrinder" oder "Galloways". Die zotteligen Vierbeiner sind für ihre Friedfertigkeit und ihr freundliches Gemüt bekannt, jedoch solltet ihr den Sicherheitsabstand von 25m einhalten. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr einen Blick auf die kleinen Kälber erhaschen und euch schon mal auf ein "Oooooooh, sind die süüüüüüüüß!" einstimmen.

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© Lisa Schleif Loopings drehen und Ruhe genießen in Sierksdorf

Wer keinen Bock auf die überlaufenen Strände von Travemünde und St. Peter-Ording hat, der wird in Sierksdorf glücklich werden. Denn hier gibt es tatsächlich nicht viel: Keine Fischbrötchenbuden, keinen Biergarten und kein hippes Café. Dafür aber sehr viel Ruhe, einen weitläufigen Strand und – wer dann doch etwas mehr erleben will – den Hansapark. Also erst eine Runde Loopings drehen und dann am Strand rumfläzen. Hervorragender Plan für ein langes Wochenende! Unterkünfte finden sich bei Airbnb und ebay Kleinanzeigen oder ihr zeltet im nahegelegenen Süsel. Mit dem Auto braucht ihr ungefähr 1,5 Stunden in die Idylle.

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© Dirk Wilberg Großstadtflucht in die Boberger Dünen

Für echte Kenner der Entspannung wurden die Boberger Dünen wahrscheinlich überhaupt erst geschaffen. Auch wenn genau diese sich noch in Hamburg befinden, fühlt es sich eher wie ein Kurzurlaub an der Ostsee an. Ecken, an denen man in Ruhe die Seele baumeln lassen kann, gibt es hier noch und nöcher.

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© Artur Rutkowski Erdbeeren pflücken auf dem Hof Glantz

Wer kennt sie nicht, die Übergroßen Erdbeeren, die überall in der Stadt stehen? Klar, die Verkaufsstände vom Erdbeerhof Glantz sind bekannt! Zwischen Ahrensburg und Bargteheide kann man die Erdbeeren aber auf dem Hof direkt selber pflücken, oder auch in Form von selbstgemachtem Eis, auf Kuchen und Torten, oder gar in Pfannengerichten und Salaten verspeisen. Auf die Körbe, fertig, los!

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© Antonia Roch Obstkuchen essen auf dem Land

Landidylle gesucht? Voilà: Auf dem Hof Eggers im Süd-Osten Hamburgs bekommt ihr immer zum Wochenende hausgemachten Obstkuchen und frisch gebrühten Biokaffee – Grillenzirpen inklusive. Der denkmalgeschützte Hof steht abgeschieden inmitten malerischer Natur. Nicht ohne Grund kommt jedes Jahr ein Storchenpaar hierher. Der Biobauernhof veranstaltet regelmäßig Hoffeste und Backtage in der hofeigenen Brot-Bäckerei. Besonders beliebt: Das Frühstücksbuffet immer sonntags und feiertags ab 10 Uhr. Einen Verdauungsspaziergang könnt ihr nach Kaffee und Kuchen zur nahegelegenen Riepenburger Mühle antreten. Der Hof Eggers ist von Bergedorf aus mit den Buslinien 225 oder 424 bis zur Haltestelle Kirchwerder Mühlendamm zu erreichen.

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© Eva Horn Durch die Dünen spazieren in St. Peter-Ording

Du willst ans Meer. So richtig. Mit riesigem Sandstrand, langen Spaziergängen, Watt, Wind, Tide und Vitamin Sea. Nichts wie hin nach St. Peter-Ording. Denn Schleswig-Holsteins größter Kurort hat von all' dem reichlich. Plus viele andere Touristen, aber irgendwas ist ja immer. Am einfachsten geht die Tour mit dem Vierräder  - dann solltest du nach 1,5 - 2 Stunden angekommen sein. Kite, Buggy-fahren, Drachensteigen, den 12 km langen Strand entlangspazieren, Futtern, Trinken - St- Peter-Ording (Kenner sagen SPO) hat alles und im Sommer sogar Surfer und FKK. Geil!

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© Chris Child via Unsplash | CC BY 0 Mit Alpakas wandern im Hof Wiedwisch

Vor den Toren Hamburgs findet ihr den Hof Wiedwisch, wo ihr flauschige und so so süße Alpakas findet. Hier könnt ihr nach Terminvereinbarung mit den Tieren wandern, Kindergeburtstage feiern oder zusammen mit den Bauerhofpädagogen Carl und Dörte die natürlichen Abläufe auf ihrem Hof, in der Natur und ihren Tieren zu vermitteln lassen. Das klingt doch nach einem perfekten Ausflug für das Wochenende!

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© Sarah Baumann

© Sarah Baumann Mit dem Rad nach Öjendorf

Wenn ihr von der Innenstadt Richtung Osten fahrt, werdet ihr nach nicht mal einer Stunden den Öjendorfer See entdecken. Die Route führt euch von St. Georg bis nach Wandsbek, wo das charmante Wandsbeker Gehölz zur ersten Trinkpause einlädt. Nachdem ihr Hamburg-Jenfeld erreicht habt, erstreckt sich nach Überquerung der A24 der Öjendorfer See mit seinen großflächig angelegten Liegewiesen und Badegelegenheiten. Gönnt euch.

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© Joe Pizzio via unsplash Ausflug ins Freibad Finkenwerder

Mit der Fähre (Linie 62) von den Landungsbrücken rüber nach Finkenwerder ist das erste Highlight des sommerlichen Ausflugs in kühle blaue Nass. Entweder mit dem Rad oder zu Fuß vom Anleger zum Freibad macht die kühle Erfrischung beim ersten Sprung ins Becken perfekt. Die obligatorischen Pommes-rot-weiß gibt's im Kiosk - zusammen mit den Freibad-Klassikern Süße Tüte, Eis und Kaffee. Der Blick vom Becken auf die vorbeifahrenden Schiffe auf der Elbe garantiert, dass der Besuch im Freibad, nicht nur ein echte Sommer Klassiker, sondern zu einem coolen, unkomplizierten und doch außergewöhnlichen Tag wird!

  • Freibad Finkenwerder
  • Finksweg 82, Hamburg
  • Montag – Donnerstag: 10:00-20:00 Uhr, Freitag: 8:30-20:00 Uhr, Samstag – Sonntag: 10:00-18:00 Uhr
  • Erwachsene: 6,00 Euro, Kinder unter 16 Jahre: 2,90 Euro, Erwachsener plus Kind: 7,60 Euro
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