Winter in Hamburg 2018/19 - 11 Vergnügen, die immer gehen

Die wohl am gefühlt längste Jahreszeit ist angebrochen: der Winter. Die einen lieben es sich in die Decken mit einer heißen Schokolade einzumummeln und dem Kaminfeuer zu lauschen, die anderen kriegen bei den Temperaturen und dem Dauergrau die Vollkrise. Das muss aber gar nicht sein, denn auch wenn Winter ist, kann man jede Menge spitzenmäßiger Dinge machen. Wir haben für euch elf winterliche Aktivitäten rausgesucht, mit denen ihr den Winter gut rum bringen könnt.

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© Café Brooks

© Café Brooks Zum Brunch ins Café Brooks

Auf der Suche nach einem köstlichen Brunch lohnt sich auch mal ein Ausflug in den Hamburger Osten. Im beschaulichen Eilbek öffnete das „Café brooks“ vor rund vier Jahren seine Türen und entwickelte sich schnell zum Stadtteil-Wohnzimmer. Shabby-Chic-Look, ein Kamin, frische Schnittblumen auf den Tischen, weiche Kissenberge und Schaffelle auf den Sitzen – im kleinen aber feinen „Brooklyns“ fühlen sich die Gäste wohl.

Für den Samstags- und sonntäglichen Brunch können sich Gruppen von bis zu 14 Personen anmelden. Liebevoll angerichtet werden hier viele mit Herz hausgemachte Lebensmittel, von denen ein Großteil für Vegetarier und Veganer geeignet ist. Allein die selbstgebackenen Brote in den Sorten Nuss, Kern-Cranberry oder Banane sind ein Highlight und lassen sich prima mit den ebenfalls selbstgemachten verschiedenen Aufstrichen (z.B. Feta-Tomate, Apfel-Zwiebel-Schmalz, vegane Leberwurst) kombinieren.

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© Bikram Yoga Hamburg Altona 40 Grad und 26 Übungen beim "Bikram Yoga Altona"

Bikram Yoga Altona ist das größte Bikram Yoga Studio in Hamburg und bietet klassisches Bikram an – 26 Übungen in 90 Minuten. Der Anfängerkurs ist eine anspruchsvolle Serie von 26 Hatha-Yogastellungen, die für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet ist. Der Unterricht dauert 90 Minuten und findet in einem auf 40°C beheizten Raum statt. Wer sich so richtig austoben möchte, kann gleich noch die größte Kampfkunstschule Norddeutschlands (Zanshin Dojo) besuchen, die befindet sich nämlich im gleichen Gebäude.

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© Katharina Fuchs Gebrauchtwaren günstig kaufen bei Stilbruch

Der Hamburger Secondhand-Klassiker. Wer noch nie davon gehört hat, sollte sich schleunigst überlegen, einer der beiden Filialen mal einen Besuch abzustatten. Im Westen von Hamburg geht das in Altona/Bahrenfeld, im Osten in Wandsbek (Helbingstraße 63). Beide Kaufhäuser sind riesig und bieten vom Strumpf bis zur Schrankwand wirklich alles zu wirklich fairen, günstigen Preisen. Das funktioniert, weil die Stadtreinigung täglich fünf bis sechs LKW-Ladungen Sperrmüll, der eigentlich keiner ist, in die Secondhand-Kaufhäuser bringt und auch Privatpersonen ihre Gebrauchtwaren spenden können.

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© Søren Astrup Jørgensen Bummeln durch die Galerien Hamburgs

Kunst und Kultur kann man überall in Hamburg erleben. Natürlich geht das super mit Begleitung. Aber geht man allein auf Entdeckungstour durch die Galerien und Museen der Stadt, kann man sich ohne Zeitdruck und anstrengenden Diskussionen à la „Ist das Kunst oder kann das weg?“ stundenlang in beeindruckenden Gemälden und Fotographien verlieren. Das geht zum Beispiel bei der Ausstellung des niederländischen Fotografen Anton Corbijn im Bucerius Kunst Forum. Der Künstler schlüpft selbst in die Rolle verstorbener Musiklegenden wie John Lennon oder Kurt Cobain.

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© Torrefaktum Bio-Kaffee trinken im Torrefaktum

Kaffeeliebhabern ist das Torrefaktum sicher ein Begriff: In der Rösterei unweit der Altonaer Fabrik werden feinste Bio-Kaffees, teilweise direkt importiert, geröstet, zubereitet und serviert. Rustikale Holztische, moderne Sessel skandinavischer Herkunft und eine ganze Ansammlung schemelartiger Barhocker entlang eines langen Holztischs mit Blick nach draußen perfektionieren die Kaffeebar-Atmosphäre bei Torrefaktum; an der Decke glitzert eine Diskokugel und durch eine Glasscheibe könnt ihr zusehen, wie die Kaffees in der „Packstation“ verpackt werden. Denn abgesehen davon, dass die tägliche Dosis Koffein in den weichen Sesseln vor Ort eingenommen werden kann, sind die Filterkaffee-Sorten und Espressi mit so reizenden Namen wie „Good Morning Beautiful“ bzw. „Wake Up Little Lucy“ auch als frisch gemahlenes Pulver für den Kaffee zu Hause im Bett erhältlich.

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© Dương Trí via Unsplash CC0 Phở schlürfen im Sapa

Sommerrollen, Wantans, Bun Cha und natürlich Phở – Worte, die jeden Liebhaber der Vietnamesischen Küche ins Schwärmen bringen. Ein Laden in Hamburg hat alles hervorragend drauf – das Sapa im Kleinen Schäferkamp. Von außen unscheinbar und auch nicht gerade mit überschwänglichem Innendesign, überzeugt das Restaurant vor allem auf der geschmacklichen Ebene. Und das in vollen Zügen!

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© Denny Müller via Unsplash | CC BY 0 Entspannen im Saunadorf in der Holsten-Therme

Sauna ist hier kein kleines Häuschen, sondern mal eben eine ganze Landschaft. Nach Kontinenten eingerichtet und beheizt könnt ihr durch das Saunadorf gehen und euch nach Belieben eine immer andere Sauna aussuchen. Zwischendurch geht es zum Abkühlen ins Eisbecken und am Ende in die Sole-Therme. Wer Sauna liebt, muss hierher fahren.

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© Indoo Eisarena Planten un Blomen Schlittschuhlaufen im Park

Zugegeben, dem Durchschnitts-Hamburger ist das Klischee "Winterwonderland" ähnlich fremd wie bezahlbare Mieten. Aber wenn es mal nicht regnet und es stattdessen knackig kalt ist, dann ist die Eisarena im Planten un Blomen der wohl winterlichste Ort der Stadt. Lasst Kindheitserinnerungen wieder aufleben (oder überwindet ein Trauma) und dreht ein paar Runden auf Europas größter Kunsteisbahn. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt, und mit der richtigen Dosis Glühwein läuft es sich auch gleich viel leichter auf Kufen. Mit der falschen Dosis jedoch auch viel schlechter, also Obacht. Die Bahn bleibt uns noch bis etwa Mitte März erhalten.

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Chambre Basse | © Andreas Baur | Sony Alpha 7 II Gute Drinks genießen im Chambre Basse

In die ehemaligen heiligen Tanzhallen des Kleinen Donners ist eine Bar eingezogen: das Chambre Basse. Im "Unterhaus" ist alles anders, und doch ein bisschen ähnlich. HipHop gibt's auf die Ohren, allerdings ein paar Dezibel ruhiger, man wird an den Tisch geleitet und bekommt eine umfassende Beratung zur Getränkekarte. Denn hier gibt‘s keine schlechte Bacardi-Cola sondern supergute Drink-Kultur. Probiert unbedingt den Parma Negroni – haut von den Socken!

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© Anastasia Rastorguev Ramen schlürfen bei Momo Ramen

Oh, Ramen! In der Margaretenstraße liegt ein Laden, der dafür der absolute Oberknaller ist: Momo Ramen. Hier wird authentisch gekocht, was die japanischen Spezialitäten zu bieten haben und noch dazu werden köstliche Drinks gemixt. Unbedingt vorab probieren: den Schweinebauch. SO köstlich!

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© DAV Kletterzentrum

© DAV Kletterzentrum Die größte Kletterhallte Norddeutschlands: das DAV Kletterzentrum

Das DAV Kletterzentrum ist einer der größten Kletterhallen im Norddeutschenraum. Die Besonderheit der Halle ist, dass man beim Klettern den Grip von natürlichen Felswänden spüren kann. Für Alpinen-Begeisterte und Outdoor-Kletterer ist die Halle ein echtes Highlight. Für sanfte Kletterer gibt es die Boulder Area, wo sich besonders Einsteiger gut aufgehoben fühlen. Wer hingegen nicht hoch hinaus kann, der sollte den Kletterturm mit einer Höhe von 15,5 Metern ausprobieren.

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