Hamburg bekommt endlich ein einheitliches Kaffeebecher-System

Versucht mal morgens auf dem Weg zur Arbeit oder zur Uni darauf zu achten, wie viele Menschen mit ihrem morgendlichen Kaffee in der Hand unterwegs sind. Und jetzt stellt euch mal vor, wie hoch der Müllberg sein muss, wenn man alle To-Go-Becher eines Tages in Hamburg auf einen Haufen wirft. Unvorstellbar. Nachhaltigkeit funktioniert anders: insgesamt fallen rund 60 Millionen Coffee-To-Go-Becher an, die Hamburger jährlich in die Tonne werfen. Die Hamburger Umweltbehörde nimmt sich dem Problem nun an und scheint eine Lösung gefunden zu haben.

Einen Euro gegen den Müllberg

Gemeinsam mit dem Münchner Unternehmen Recup sollen Hamburger Cafés und Bäckereien mit Mehrweg-Kaffeebechern ausgestattet werden – natürlich auf freiwilliger Basis. Das Unternehmen selbst soll mit einer Starthilfe von bis zu 30.000 Euro von der Hamburger Umweltbehörde unterstützt werden. Für einen Euro zusätzlich auf den eigentlichen Kaufpreis erhält der Kunde einen Becher aus robustem, recycelbaren Kunststoff mit einer Lebensdauer von mehr als 500 Waschgängen. Die Café-Betreiber selbst können für einen Euro am Tag die Becher für ebenfalls einen Euro pro Becher von Recup beziehen. Fairer Deal.

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Die Hamburger Version der Recup-Becher kommt mit schicker Hamburg-Silhouette als Motiv auf den Markt – mit Elbphilharmonie, Rathaus und Hafen. Was dazu noch fehlt? Den Willen etwas zu ändern der teilnehmenden Bäckereien, Cafés, Kioske und Hamburger. Erzählt eurem Bäcker und Barista des Vertrauens davon und euren Kollegen und Kumpels sowieso!

Weitere Infos zu dem Projekt findet ihr im Blog von Recup, auf der Seite der Behörde für Umwelt und Energie, im Artikel des Hamburger Abendblattes und als Kurzfassung in folgendem Video:

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