11 schöne Frühlingsausflüge in und um Hamburg

Die ersten Blümchen sprießen aus der Erde, die Sonne strahlt uns immer häufiger an und macht uns gute Laune: Der Frühling ist da – und er ist nicht nur in Hamburg schön anzusehen. Wir haben für euch in und um Hamburg elf wunderschöne Idyllen herausgesucht, um endlich mal wieder durchatmen und die Sonne genießen zu können.

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© Erwin Hesry | Unsplash Abenteuer Natur im Wildpark Lüneburger Heide

Eingebettet in die reizvolle Heidelandschaft am Rand des Naturschutzgebietes, lädt der Wildpark Lüneburger Heide zum Tiere streicheln und Erholen ein. Mit über 1200 Tieren und circa 130 verschiedenen Arten ist der Wildpark der artenreichste im Norden. Neben Schneeleoparden, Braunbären, Nasenbären, Wölfen, Elchen, Luchsen, Rentieren, Wapitis, Polarfüchsen, Wildkatzen, Waschbären, Yaks, und Poitouesel findet ihr hier auch süße Präriehunde. Momentan ist überall Nachwuchs in den Gehegen zu bestaunen, also hin da!

  • Wildpark Lüneburger Heide
  • Wildpark 1, 21271 Nindorf-Hanstedt
  • Ganzjährig geöffnet | März – Oktober: 8–19 Uhr und November – Februar: 09.30–16.30 Uhr
  • Erwachsene: 13 Euro, Kinder (bis 14 Jahre): 11 Euro, Hunde: 1 Euro
  • Mehr Info
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© Sarah Baumann

© Sarah Baumann Schnappschüsse schießen am Waltershofer Damm

Egal, ob Tourist*innen oder Locals. Jede*r hat gern schöne Fotos vom Urlaub oder von seinem geliebten Wohnort. Wenn man mal Lust auf einen neuen und nicht überfüllten Fotospot hat, sollte man zum Waltershofer Damm kommen. Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf den gesamten Containerhafen. Kleiner Tipp: In den Sommermonaten geht die Sonne direkt über dem Wasser unter – perfekt für einen Sunndown-Shot!

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© Alexandra Brucker Über den Friedhof der guten Ideen spazieren

Manchmal geben die besten Ideen den Geist auf, so geistreich sie auch waren. Ihren Frieden finden sie auf dem Friedhof der guten Ideen in Wilhelmsburg. Hier, auf einer kleinen Lichtung, ragen dunkle Grabsteine aus dem Rasen. Die meisten Tafeln sind beschriftet – doch nicht mit den Namen verstorbener Menschen. Ideen wie „Die Mona Lisa von hinten malen“ wurden dort bestattet. Auf dem Friedhof der guten Ideen schwirren die Geister der drei vermaledeiten Wörter: hätte – würde – könnte. Ideen jedoch loszulassen und Platz für Neues zu machen, tut gut. Und ein Spaziergang durch die Grabsteine sorgt vielleicht für eine neue Idee – auch wenn sie irgendwann wieder begraben wird.

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© Sarah Baumann

© Sarah Baumann Mit dem Rad nach Öjendorf

Wenn ihr von der Innenstadt Richtung Osten fahrt, werdet ihr nach nicht mal einer Stunde den Öjendorfer See entdecken. Die Route führt euch von St. Georg bis nach Wandsbek, wo das charmante Wandsbeker Gehölz zur ersten Trinkpause einlädt. Nachdem ihr Hamburg-Jenfeld erreicht habt, erstreckt sich nach Überquerung der A24 der Öjendorfer See mit seinen großflächig angelegten Liegewiesen und Badegelegenheiten. Gönnt euch.

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Das Lädchen in Stade

© Lilly Brosowsky Einen Städtetrip nach Stade machen

Stade liegt auf der niedersächsischen Elbseite, unweit des Alten Landes. Über tausend Jahre ist die Stadt alt, 994 soll sie zum ersten Mal erwähnt worden sein. In der Innenstadt reihen sich sanierte Fachwerkhäuser direkt ans Wasser und was soll man sagen: Das sieht einfach nur wunderschön aus. Stade hat aber natürlich auch noch mehr zu bieten als eine wunderschöne Altstadt: Fleetkahnfahrten, das Museum Schwedenspeicher oder die Kirche St. Cosmae.

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© neelam287 | Pixabay Durchs Wattenmeer von Friedrichskoog spazieren

Friedrichskoog liegt auf einer Nordsee-Halbinsel in Dithmarschen – ist also von Wasser umgeben. Zwei Highlights des Ortes sind zum einen die Seehund-Auffangstation (so süß!) und zum anderen das Wandern durch das Wattenmeer vor der Friedrichskoog Spitze. Hier könnt ihr Wattwürmer und Muscheln entdecken und eure Füße vom gewellten Sand massieren lassen. Herrlich – vor allem für Familien mit Kindern!

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© Alexandra Brucker Hochlandrinder und Heidschnucken in Höltigbaum besuchen

In 30 Minuten vom Hauptbahnhof nach Schottland. Das bekommt ihr, wenn ihr nach Rahltstedt zum Naturschutzgebiet Höltigbaum fahrt. Dort erwarten euch den „Gallo-Way“ entlang beeindruckende Hochlandrinder, sogenannte „Robustrinder“ oder „Galloways“. Die zotteligen Vierbeiner sind für ihre Friedfertigkeit und ihr freundliches Gemüt bekannt, jedoch solltet ihr den Sicherheitsabstand von 25 Metern einhalten. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr einen Blick auf die kleinen Kälber erhaschen und euch schon mal auf ein „Oooooooh, sind die süüüüüüüüß!“ einstimmen.

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Apfelbluete Altes Land

© Franziska Simon Eine Radtour entlang der Elbe ins Alte Land

Im Frühjahr ist Blütezeit im Alten Land und wahrlich die ganze Region erstrahlt in einem höchstromantischen Rosaton. Eine Radtour dorthin ist absolut lohnenswert, denn alleine die Strecke von Hamburg aus über die Deiche ist etwas ganz Besonderes. Ihr könnt eure Fahrräder praktischerweise mit auf die Elbfähre nehmen, um euch vor dem Radeln noch ein bisschen Hafenwind um die Nase wehen zu lassen! Eine beispielhafte Route zum Herzapfelhof in Jork haben wir schon mal für euch vorbereitet.

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© Anna Scholz Die Seele baumeln lassen in den Harburger Bergen

Die Harburger Berge sind ein dicht bewaldeter Höhenzug im 45 Minuten entfernten Niedersachsen, deren nördliche Ausläufer sich bis auf Hamburger Terrain erstrecken. Unzählige Wanderwege schlängeln sich durch die Hügellandschaft und führen stressgeplagte Großstädter*innen auf Suche nach Entspannung durch enge Täler von Gipfelstein zu Gipfelstein. Perfekt geeignet für Aktivurlauber*innen und Wandersleute. Den kompletten Tag haben wir für euch schon vorgeplant.

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Dove Elbe (© Lilli Gavric´)

© Lilli Gavric Zelten auf der Elbinsel Krautsand

Man muss nicht immer weit fahren, um mal etwas Neues zu entdecken. Nur ein Stück die Elbe hinunter, durch das Alte Land mit seinen tausenden Obstbäumen, erreicht man in gerade einmal 1,5 Stunden die Elbinsel Krautsand. Ganz einfach über eine Brücke zu erreichen, gibt es hier Küsten-Feeling deluxe. Sandstrände laden zum Rumlümmeln ein, die Elbe ist hier wunderbar zum Baden geeignet und im Watt kann auf Erkundung gegangen werden. Um das Natur-Gefühl nicht zu stören, empfehlen wir die Übernachtung im Zelt auf dem örtlichen Campingplatz. Vogelgezwitscher und Baumrauschen inklusive.

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© scholty1970 | Pixabay Die Nordseehalbinsel Nordstrand entdecken

Die Nordseehalbinsel Nordstrand ist ein Überbleibsel der im 17. Jahrhundert untergegangenen (!) Insel Strand, die damals so groß war, dass der westliche Teil die heutige Insel Pellworm bildet. Nordstrand könnt ihr durch einen künstlich angelegten Damm easy mit dem Auto erreichen. Euch erwarten wilde Natur, zahlreiche Deiche voller Schafe und weite Strände. Übrigens kann man in Nordstrand toll campen!

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