11 tolle Restaurants, die ihr in Eimsbüttel kennen solltet

Eimsbüttel: wer hier wohnt, der hat den Jackpot gezogen. Sagt man jedenfalls. Können wir verstehen, denn dort, wo sich die Osterstraße wie eine Hauptschlagader durchs Gewusel kleiner Straßen und Gassen zieht, dort werdet ihr satt. Zahllose grandioser Restaurants findet ihr in diesem Hamburger Viertel und reist dabei kulinarisch einmal rund um den Globus. Von daher: guten Hunger!

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© Pia Schreiber Wie in Wien: Bistrot Vienna

Das Wiener Schnitzel trägt ja nicht umsonst diesen Namen. Macht also Sinn, den österreichischen Kollegen zu vertrauen und da ist das Bistrot Vienna eine Top-Adresse für. Das kleine Restaurant in der Fettstraße bietet das Kalbsschnitzel in klassischer Kombination mit Gurken- und Kartoffelsalat zu einem richtig fairen Preis an. Dazu noch das schöne Interior des ehemaligen Künstlercafés und ein eiskalter Riesling – guad!

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© Franzi Simon Flammkuchen zum Wein im Vineyard

Der Vineyard in Eimsbüttel lässt wirklich jedes Weinliebhaber-Herz aus dem Takt kommen: In der riesigen alten Fabrikhalle reiht sich Regal um Regal voller Weinflaschen aus allen Himmelsrichtung aneinander. An den Abenden wird es dann gerne brechend voll und an groben, langen Holztischen wird degustiert und gefachsimpelt. Auch vor der Tür findet man in einem lauschigen Innenhof Platz. Und als wäre das nicht alles schön genug: Passend zum Wein gibt es hervorragenden Flammkuchen mit knusprigem Boden, Käseplatten und herzhafte Suppen.

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© Unsplash, CC0 Ramen essen beim Original in der Ramen Bar Zipang

Die Ramen Bar Zipang ist wohl das Hamburger Original, wenn es um die berühmte japanische Nudelsuppe geht. Denn der Laden in Eimsbüttel hat schon Ramen gekocht, als andere Burger als Big News erachteten. Bis heute sind sich viele Hamburger*innen einig: in der Ramen Bar Zipang gibt es die allerbesten Suppen. Und wir müssen zugeben, es isst sich wirklich ausgezeichnet in den schlichten Räumlichkeiten. Hier steht definitiv die Kochkunst im Vordergrund – und das kann sich wirklich schmecken lassen!

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Helden-Co-Burger-Hamburg

© Maria Anna Schwarzberg Futtern wie Hulk bei Helden&Co

Helden& Co könnte auch ein Comicbuchladen sein, so viele Superhelden verstecken sich an den bemalten Wänden. Der stylische Imbiss hat es vor allem auf die volle amerikanische Burgerdöhnung abgesehen. Avocadocreme, Rucola, getrocknete Tomaten oder Asia Slaw warten praktisch nur darauf, zwischen Fleisch und Brötchen gequetscht zu werden. Die Burgerkreationen heißen dann wie die Helden an der Wand "Batman" oder "Catwoman". Klassisch amerikanisch werden sie in Plastikkörben serviert, ebenso US-typisch sind die köstlichen Beilagen wie Onion Rings oder Chilli Cheese Fries – die Portionen sind so groß, hier kann auch locker geteilt werden. Sehr zu empfehlen ist außerdem der hausgemachte Ice Tea, der sehr nach Südstaaten schmeckt. Durch die Barhocker-Bestuhlung eher zum schnellen Verdrücken oder Mitnehmen, als zum stundenlangen Sitzen geeignet.

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© sophneo via Instagram Griechische Kleinigkeiten probieren von Dionysos

Bei Küchenchef Michael Josing gibt es keine riesigen Fleischplatten, sondern allerlei Kleinigkeiten. "Mezedes", quasi die griechischen Tapas, lassen die Gäste viele verschiedene Gerichte probieren: Zum Beispiel Feta-Käse in Butter aus der Pfanne, kleine Hack-Spieße mit Pita und Joghurt oder Austernpilze vom Grill mit Knoblauch-Chili-Zitrone-Olivenöl. Uns läuft schon beim Schreiben das Wasser im Mund zusammen!

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© Franzi Simon Dumplings essen bei Somedimsum

Kleine Teigtaschen voller Geschmacksexplosionen bekommt ihr bei Somedimsum in der Weidenallee. Auf der Karte lässt es sich zwischen neun verschiedenen Füllungen wählen – von Teriyaki Beef mit geschmorten Zwiebeln bis zum veganen Mix mit Süßkartoffeln, Kokos, Curry und Lauchziwebeln. Die chinesischen Klassiker werden entweder in einem Bambuskorb gegart oder in der Pfanne knusprig gebraten. Beide Varianten schmeckt köstlich und die gemütliche Einrichtung mit dutzenden roten Lampions an der Decke sorgt für Fernweh!

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© Maria Kotylevskaja Anspruchsvolle Fischgerichte bei Jellyfish essen

Nachhaltig gefangener, frischer Fisch und dazu erlesene Weine – das Jellyfish in der Weidenallee setzt ganz klar auf Qualität. Die Auswahl der Speisen ist klein, dafür umso besonderer. Wer möchte, bestellt ein bis zu 7-gängiges Menü von der monatlich wechselnden Angebotskarte – oder wählt eines der tagesfrischen Gerichte. Wer lieber Fleisch isst, kann dies vorbestellen und auch vegetarische Speisen finden sich hier. Das Interieur ist schlicht und maritim. Ein Restaurant für anspruchsvolle Feinschmecker, die guten Fisch und Seafood zu schätzen wissen.

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© Isabel Rauhut Vegane Gerichte und Knüller-Kuchen im Limu

Wer sich in Schanzennähe rumtreibt und Bock auf richtig leckeres vegan-vegetarisches Essen hat, der sollte im Bistro Limu, einem Familienbetrieb, vorbeischauen. In der liebevoll eingerichteten Location bekommt man vollwertige Kost für den kleinen und größeren Hunger. Dass in dem Herzensprojekt viel Mühe steckt, schmeckt und sieht man: Koch Farnoosh und seine Frau Tahmine servieren unter einer wundervollen Altbaudecke in muckeligem Ambiente frische und wechselnde Speisen. Tahmines Bruder Farzad ist hier Barista und bereitet 1a Kaffee aus der regionalen Rösterei fab.coffee zu, der sich bestens zu den hausgemachten Kuchen macht (u. a. Avocado-Limetten-Kuchen – geil!). Sehr lecker sind z. B. auch der Kürbis-Brokkoli Eintopf mit pikantem Soja-Geschnetzelten in Rotwein Sauce und der Wrap Burrito-Style. Mjammjam.

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© Anastasia Rastorguev Ramen schlürfen bei Momo Ramen

Oh, Ramen! In der Margartenstraße liegt ein Laden, der dafür der absolute Oberknaller ist: Momo Ramen. Hier wird authentisch gekocht, was die japanischen Spezialitäten zu bieten haben und noch dazu werden köstliche Drinks gemixt. Unbedingt vorab probieren: den Schweinebauch. SO köstlich!

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© Anastasia Rastorguev Abwechslungsreiche libanesische Küche im L'Orient

Das L’Orient ist nicht nur für leckeren wechselnden Mittagstisch und 3-Gänge-Menüs bekannt, sondern auch für richtig gute Mezze-Tapas, wo immer Hummus dabei ist. Wenn man Glück hat, neben der klassischen Ausführung auch als Basilikum-Version oder anderer frischer kreativer Ausführung des Kochs, der immer wieder mit neuen Hummus-Varianten überrascht. Das Geheimnis für den sehr authentisch-libanesichen Hummus-Geschmack sind die besonderen Zutaten und Gewürze, die alle aus Libanon importiert werden.

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© Lina Hansen Zackige Tacos bei San Burrito

Fern ab vom (Bohnen-)Einheitsbrei gibt es in Eimsbüttel und Altona (direkt am Bahnhof) ein Cali-Mex-Konzept: Das San Burrito. Frei nach dem Motto „Gourmet Fast Food“ geht es in den beiden Filialen hier zwar schnell und zackig zu, dafür aber mit täglich frisch ausgewählten Zutaten ohne künstliche Zusatzstoffe. Die vier Standardgerichte Burritos, Quesadillas, Burrito Bowls und Taccos werden dabei ganz nach euren Wünschen zubereitet. Tipp: Die Klassiker gibt es auch vegetarisch und vegan!

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