11 Tipps, wie du dich und dein Leben aufräumst

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Das neue Jahr beginnt doch eigentlich erst so richtig mit dem Frühling. Die Natur erwacht und man selbst schüttelt den Staub des Frühlings ab. Physisch wie auch psychisch ist diese Zeit perfekt, um mal ein bisschen die Wohnung und den Kopf aufzuräumen. Denn es mag ja schön und gut sein, wenn der äußere Anstrich glänzt, doch wenn im Inneren Chaos herrscht ist alle Mühe vergebens. Wir haben 11 Tipps für dich, wie du dich und dein Leben aufräumst und danach garantiert zuversichtlich in den Frühling starten wirst.

1. Endlich reinen Tisch machen

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Kein Thema ist so heikel, wie das eigene Verhältnis zum Ex-Partner. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten auseinander zu gehen und einer ist immer verletzt, gekränkt und traurig. Egal wie du dein Ex-Partner auseinander gegangen seid, finde deinen Frieden damit. Spar dir betrunkene Anrufe und weinerliche Nächte, mach reinen Tisch mit ihm/ihr, sodass ihr euch immer wieder freundlich Hallo sagen könnt, solltet ihr euch zufällig auf der Straße treffen. Dir wird ein riesengroßer Stein vom Herzen fallen.

2. Nein, die Hose wird dir auch dieses Jahr nicht passen – Trenn' dich von unnützen Klamotten

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So ihr Lieben, mal Hand auf's Herz: Wer von euch hat schon zu kleine Schuhe gekauft, nur weil sie so fresh aussahen? Wer hat sich schon für die zu enge Hose entschieden, weil man bestimmt noch abnimmt und dann bald reinpasst oder die zu große Jacke gekauft, weil man ja jetzt pumpen geht? Genau, jeder von uns hat es schon getan. Und, was ein Wunder, die Sneaker drücken, der Hosenknopf bereitet dir Bauchschmerzen und im Fitnessstudio warst du eh nie. Was passiert mit den Klamotten? Sie verrotten in deinem Schrank. Das ist mehr als schade drum, wenn man mal bedenkt, dass Menschen direkt vor deiner Haustür sich vielleicht gar keine neue Kleidung leisten können. Also: Miste deinen Schrank aus, spende deine Sachen an eine soziale Organisation, von der du weißt, dass sie vertrauenswürdig ist und kauf einfach nur Kleidung, die dir wirklich passt – Du wirst dich freier fühlen!

3. Du musst überhaupt gar nichts – mach nur noch das, was für dich gut ist

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"Ich bin zu dick, er ruft nicht an, alle anderen Kollegen im Büro sind doof, die Schuhe waren ausverkauft und warum ist das Wetter eigentlich schon wieder so schlecht?" Es gibt Leute, die nerven einfach. Auch wenn es wehtut, trenn dich von diesen Leuten. Du sollst keinen Streit mit ihnen anfangen oder meinen sie bekehren zu müssen, aber lass dich nicht von ihnen runter ziehen. Du musst nicht den Blitzableiter für schlechte Laune spielen – zwischen einem guten Freund, der zuhört und einem emotionalen Mülleimer liegen Welten. Also: Mach was gut für dich ist, vergiss dabei nicht ein guter Freund zu sein und auch wenns wehtut, denk dran: Nichts muss für immer sein, auch Trennungen nicht.

4. Saug' ruhig mal wieder unter deinem Bett

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Die Aufgabe scheint größer, als sie eigentlich ist: Unterm Bett, hinter den Schränken und unter der Kommode saugen ist einfach nervig und anstrengend. Aber es gibt eine Lösung, nämlich einfach anfangen. Du wirst dich danach besser fühlen und vielleicht ein bisschen sauberer. Bist du erstmal in Aktion, ist es halb so wild. Alte Lasten/Schmutz raus, sauberes Lebensgefühl rein – klingt spitze! Vielleicht so spitze, dass du gleich mal beschließt ab jetzt regelmäßig Tetris mit deinen Möbeln zu spielen.

5. To-Do-Listen sind super – keine Widerrede

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To-Do Listen sind nicht nur die lodderigen Zettel, die aus den überfüllten Terminkalendern von Workaholics raushängen oder gelbe Post Its neben bunten Janosch Kalendern an großen Kühlschränken von überorganisierten Familien – Sie sind dein bester Freund. Dank ihnen wirst du nie wieder irgendwas vergessen, in Zeitdruck geraten oder den Überblick verlieren. Gut organisiert zu sein hat nichts mit Spießigkeit zu tun, es bedeutet nur sein Leben einigermaßen im Griff zu haben und das ist ja wohl nicht das schlechteste, oder? Kleiner Tipp noch: Lass deine Liste nicht zu lang werden, schreib nur Erledigungen drauf, die du wirklich unbedingt machen musst, sonst baut deine Liste in dir einen Druck auf, der dich sie direkt beim ersten Blick in den Müll werfen lässt.

6. Es wird dich finanziell nicht ruinieren dir ab und an neue Möbel zu kaufen

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Sein hartverdientes Geld bei Ikea zu lassen tut weh, man könnte so viel schöneres damit anstellen: Schuhe, Jacken, Hosen, Drinks, Party, Essen gehen, Freunde und Urlaub. Doch manchmal tut es gut nach und nach seine alten Möbel zu verbannen oder fühlst du dich noch wohl in dem Bett aus deinem Jugendzimmer? Da darf ruhig mal etwas Neues her und schließlich ist dein Zuhause der Ort, an den du täglich einkehrst und an dem du dich wohlfühlen solltest, wo du gerne Besuch empfangen möchtest und nicht eine provisorisch eingerichtete Schlafmöglichkeit. Gib deinem Zimmer einen neuen Anstrich und bring so frischen Wind in deinen Alltag, das tut gut!

7. Bergfest, Vizefreitag, TGIF und das Tor zum Sonntag – Party nonstop

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Feiern ist super und macht Spaß, trotzdem solltest du es nicht übertreiben. Du musst dich nicht jeden Tag in der Woche volllaufen lassen, nur weil die Sonne scheint und Rauchen bis dein eigener Geruch dich anekelt, nur weil du noch jung bist. Du sollst dir nichts verbieten, aber sich auf einem Donnerstag schlafend in der Bahn die eigene Schulter voll zu sabbern und Freitagmorgen völlig fertig vor dem Computer im Büro zu hängen, ist ziemlich uncool und außerdem wirst du irgendwann deinen Preis dafür zahlen. Also: Versuche deinen Spaß gut dosiert zu haben und dich nicht jeden Abend zu verausgaben, andere Dinge können auch Spaß machen. Was das sein soll, entscheidet ihr.

8. Die Arschbombe in die Schufa: Der Rechnungskauf

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Wir verraten dir ein Geheimnis: Das Leben geht auch ohne die neuen Klamotten weiter und Rechnungskauf ist nicht schlau, sondern ziemlich schlecht für dich. Deine Daten werden abgespeichert, die Rechnung zieht sich bis in die nächsten Monate und mit ein bisschen Pech und Schusseligkeit gibt's den Inkassobescheid gleich oben drauf. Kauf dir nur die Kleidung, für die du auch wirklich das Geld hast und wähle dabei weise. Was bringt dir der coolste Hoodie, wenn du kein Geld mehr hast um ihn in die Bar um die Ecke auszuführen? Richtig, gar nichts bis auf ein leeres Bankkonto und Stunden alleine mit dir und deinem Besitz.

9. Schon mal was von Reallife gehört? Nö, schick mal Link!

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Social Detox wird überbewertet und trotzdem beeinflussen Soziale Netzwerke unser tägliches Leben. Du musst dich nicht täglich fragen, warum du nicht die neusten Trendschuhe hast, kein Sixpack (vielleicht weil kein Personal-Trainer?!) und du dein Essen zusammen gematscht aus deiner Brotdose löffelst und nicht die super gesunde Acai Bowl schlürfst. Soziale Netzwerke zeigen dir eine Scheinwelt, die ihren Preis fordert und nur schwer zu leben ist. Und frag dich mal: Willst du das? Bleib auf dem Boden, besinn dich auf deine Clique und deine Stärken ohne dich online mit der ganzen Welt zu vergleichen.

10. Der Hustle is hard, der Struggle so real

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Um es mit den Worten von Deichkind zu sagen: "Arbeit nervt" – muss aber nicht sein. Gut festhalten: Arbeit kann etwas schönes sein, 'was worin du aufgehst. Solltest du also einen Job haben, der dich unglücklicher als glücklich macht, dann weg damit. Eine Arbeitsstelle mit der du glücklich bist, wirkt sich positiv auf dein gesamtes Leben aus. Versucht es mal und traut euch neue Wege zu beschreiten.

11. Komm schon, trau dich!

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Egal was du schon immer mal machen wolltest: Trau dich! Das kann eine langersehnte Reise sein, endlich den heimlichen Schwarm anquatschen oder einfach neue Freunde finden. Nimm deinen Mut zusammen und trau dich – was soll schon passieren? Du wirst es überleben und zum Schluss um eine wertvolle Erfahrung reicher sein.

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