11 Tipps, für den Besuch deiner Eltern in Hamburg

Mindestens einmal im Jahr steht ganz fett im Kalender "Elternbesuch". An einem Wochenende (oder schockschwerenot auch mal eine ganze Woche) kündigen sich die Erzeuger an, um zu sehen was ihre Sprösslinge in der großen Stadt an der Elbe so treiben. Und da wird natürlich auch erwartet, dass man ihnen die volle Aufmerksamkeit schenkt. Gemütlich was essen und vielleicht ins Theater – nein, nein ein Programm mit zahlreichen Punkten sollte schon drin sein. An diesen Tagen legst du dann deine eigentliche Professur ab und wirst zum Touri-Guide. Damit du es deinen Eltern so richtig beweisen kannst und sie mit Freudentränen in den Augen und dem Gedanken "Ach, das Kind ist einfach gut aufgehoben" wieder abreisen – hier 11 Orte, die deine Eltern glücklich machen:

1

© Anna Nguyen Das Treppenviertel in Blankenese erkunden

Verlasst euer Szene-Viertel. Fahrt mal raus. Wer im Alltag immer nur die gleichen Wege vom Job zur Wohnung zum Supermarkt und zurück geht, für den ist Familienbesuch die perfekte Zeit, mal rauszukommen. Ein tolles Ausflugsziel ist beispielsweise das Treppenviertel in Blankenese: Einfach in die S1 setzen, Blankenese aussteigen und ab da den Schildern folgen. Es ist Mutti-approved und wirklich, wirklich schön da! Kleine Öffi-Randnotiz: Hier fahren nur Schnellbusse (die aber sehr speziell und kurios auf das bergige Terrain zugeschnitten sind), also schön die 2,00 Euro Aufpreis bereit halten!

2
Krug Hamburg

© Eric Stein via Unsplash | CC BY 0 Bodenständiges im Krug

Die kleine und feine Weinstube hält sich hinter Efeuranken versteckt. Kein großes Schild weist darauf hin, dass sich hier der KRUG befindet. Werbung hat das Lokal mit der offenen Küche auch überhaupt nicht nötig. Die Leute kommen von alleine – wegen des guten rustikaleren Essens (zum Beispiel Kartoffel-Speck-Suppe mit Kürbiskernen oder Frikassee von der Maispoularde, es geht aber auch vegetarisch mit Gnocchi mit Pfifferlingen und Spargel in Parmesanrahm), das oft Schwäbisch angehaucht ist, aber auch, weil die Atmosphäre stimmt. Susi-und-Strolch-Romantik (ihr wisst schon, die Szene beim Italiener mit den Spaghetti) trifft hier auf urige Gemütlichkeit. Kerzen tauchen den Raum in ein heimeliges Licht und machen den KRUG vor allem zur kalten Jahreszeit zu einer Adresse, die ihr euch merken solltet. Wer im Sommer kommt, der sollte versuchen an der alten Ente vor der Tür einen Platz zu erwischen. Nirgendwo sitzt man wohl stilechter auf St. Pauli!

3

© Franzi Simon Unbekanntes Idyll am Volkspark: Der Dahliengarten

Der Dahlienpark dient nicht nur als buntes Motiv für dein Instagram-Feed – nein - er zeigt dir auch ein Fleck Hamburg, den du wahrscheinlich noch nicht kennst. Wer die über Hundert Sorten Dahlien bestaunt hat, kann im angrenzenden Volkspark sich ein nettes Plätzchen suchen, um ausgiebig die Seele baumeln zu lassen. Geheimtipp!

4

© Elbphilharmonie Den Ausblick genießen von der Elphi-Plaza

Über den Hafen schauen und gleichzeitig das berühmteste Bauwerk Hamburg angucken? Klar, geht völlig for free. Nämlich auf der Plaza der Elbphilharmonie. Wenn ihr euch hier anstellt, statt vorab Tickets zu buchen (die kosten 2 Euro), kommt ihr kostenlos mit den Rolltreppen auf die Plaza und könnt hier einmal rund um das Gebäude laufen und den Ausblick genießen.

5
© Maria Kotylevskaja

© Maria Kotylevskaja Pariser Ambiente in der Bar Le Lion

Zwischen Mönckebergstraße und Rathausmarkt befindet sich die Bar Le Lion. Hier könnt ihr fantastische Drinks im Pariser Ambiente genießen! Gin Basil Smash (Le Lion-Besitzer Jörg Meyer gilt als Erfinder des Drinks) und Negroni gehören zu den Rennern unter den Stammgästen. Aber auch das ein oder andere Glas Champagner geht hier über den Tresen. Zu Jazz, RnB und Soul könnt ihr die erlesene Karte durchprobieren. Ein willkommener Abschluss für eine gelungene Shoppingtour durch die Innenstadt. Also Drink bestellen, Füße hochlegen und Abend ausklingen lassen.

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© Andreas Baur Dein neuer Lieblings-Ort an der Elbe: Das Entenwerder1

Man kommt nicht gut hin, wenn man aber mal da ist, will man nicht mehr weg: Das Entenwerder1 im Entenwerder Park ist das vielleicht sympathischste und authentischste Café mit Bar an der Elbe. Auf bunt zusammengewürfelten Sitzgelegenheiten sitzt ihr wenige Zentimeter vom Wasser entfernt. Wem der Ausblick noch nicht reicht, kann aus dem zweiten Stock auch einen weitläufigeren Blick genießen. Wenn ihr Glück habt, erwischt ihr den unglaublich leckeren, selbstgebackenen Mohnkuchen. Sonst gibt es aber auch Paninis, mit Fleisch, Fisch und in vegetarisch. Toller Laden, wir haben uns verliebt!

  • Entenwerder1
  • Entenwerder 1 Hamburg
  • Montag - Donnerstag: 10:00-20:00 Uhr, Freitag - Samstag: 10:00-21:00 Uhr, Sonntag: 10:00-19:00 Uhr
  • Weizenbier: 4,00€
  • Mehr Info
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© Isabel Rauhut Die Alster erkunden mit einem Tretboot vom Café Isekai

An einem warmen Tag gemütlich zu zweit mit einem Tretboot oder Kanu vor sich hinzugondeln und sich dabei kennenzulernen, gehört zweifelsohne zu den schönsten Klassikern unter den Dates. Abseits der bekannten Routen lässt sich Hamburg auf dem schönen Isebek-Kanal herrlich per Boot erkunden. Im Café Isekai oder dem Goldfisch Bootsverleih bekommt ihr die nötige Ausrüstung: Hier könnt ihr Kanus, Kajaks oder Tretboote mieten und bekommt dazu eine Gewässerkarte, Schwimmwesten und Regenbekleidung für alle Fälle mit dazu. Also: Wackeliges Tretboot mieten und gemeinsam die Gewässer stürmen!

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© Franzi Simon Fährenrundfahrt zum Elbstrand

Endlich nicht mehr erfrieren, weil der Winterwind dir an Bord ins Gesicht bläst! Das allein ist eigentlich Grund genug, mal wieder eine kleine kostenlose Bootsrundfahrt zu starten. Geht mit dem HVV-Ticket ganz einfach mit Fähre Nummer 62. Lässt sich auch sehr schön mit dem Elbstrand verbinden – und der Blick auf den Hafen in der Frühlingssonne ist unbezahlbar!

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© Franziska Simon Imbiss-Klassiker: Kleine Pause

Die Kleine Pause in der Wohlwillstraße ist der Rettungsanker für alle Gestalten der Nacht. Hier kehrt ein, wer nach drei bis 14 Bier großen Hunger nach Salzigem und Fettigem verspürt. Und die Pommes hier haben es wirklich in sich: Mit hausgemachter Remoulade und beladen mit Röstzwiebeln wurde hier schon so mancher Magen beruhigt. Und bereit gemacht für das nächste Highlight des Kult-Imbisses: Caipirinhas zum Spitzenpreis!

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Strandperle-Hamburg-Fruehstueck

© Michelle Weyers Frühstücken an der Elbe: Strandperle

Was gibt es schöneres als Frühstücken am Strand? Genau, nichts! Die Strandperle, vielen bereits bekannt als Treffpunkt zum abendlichen Absacker oder Schorlentreff, bietet auch Frühstück an. Simpel aber gut kannst du hier zwischen dem kleinen Frühstück für 5,90, dem Käse-Frühstück, einem Frühstück zu zweit und diversen Ei-Variationen, auch einen Strammen Max für 8,90 verzehren. Alle Marmeladen sind hausgemacht und das gesamte Brot kommt aus der Bio-Holzofenbäckerei aus Kiel. Nichts wie hin da und Schiffe gucken.

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© Andreas Baur Bierchen bei der Brücke 10 im Strandhaus trinken

Ihr habt Lust auf Hafenromantik, der Trubel an den Landungsbrücken ist euch bei bestem Wetter zu viel? Dann solltet ihr euch auf euer Rad schwingen und gen Westen zur Brücke 10 im Strandhaus radeln. Dort habt ihr nicht nur einen schicken Blick auf die einlaufenden Containerschiffe im Hafen, sondern noch einen großartigen Blick auf leckere Fischbrötchen und kaltes Bier. Nachmittags gibt's hausgebackene Kuchen und den dazupassenden Pott Kaffee. Wer Glück hat, erwischt noch einen von den supergemütlichen Strandkörben!

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