11 Orte zum Pilze sammeln in und um Hamburg

Wir müssen es akzeptieren: Der Herbst ist auf dem Vormarsch! Und während sich der Sommer gaaaanz langsam verabschiedet, schießen in den Wäldern in und um Hamburg die Pilze aus dem Boden. Frische Pfifferlinge, Steinpilze oder Champignons – die bekommt ihr nicht nur auf dem Markt, ihr könnt sie auch selber sammeln. Da schmeckt die Pilzpfanne gleich doppelt so gut!

Wichtig: Unerfahrene Pilzsammler*innen sollten auf jeden Fall gegenchecken lassen, ob die gesammelten Pilze genießbar sind. Zum Beispiel beim freundlichen Pilzverkäufer auf den Wochenmarkt. Oder ihr schließt euch direkt einer Gruppe an und lernt, welche Schwämme essbar sind und welche eure Pilzpfanne nicht nur ungenießbar, sondern wohlmöglich gesundheitsgefährdend machen.

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© Shestakoff via Shutterstock Die Natur genießen im Sachsenwald

Die Meisten kennen den Sachsenwald nur von dem großen Stadtplan an U- und S-Bahn-Stationen. Als größte Grünfläche Schleswig-Holsteins könnt ihr hier nicht nur prima Wandern, sondern euch auch neue kulturelle Eindrücke verschaffen: Das Schloss Friedrichsruh ist Teil der Geschichte Otto von Bismarcks, das Eisenbahnmuseum in Aumühle ist für Technikfreund*innen ebenfalls eine Reise wert. Beim Spaziergang könnt ihr im Herbst auch Pilze wie Pfifferlinge und Fichtensteinpilze entdecken.Den Sachsenwald erreicht ihr am besten vom Hauptbahnhof mit der S21 innerhalb von 32 Minuten. Ab der S21-Station Aumühle könnt ihr den gigantischen Wald auch zu Fuß erreichen.

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© Rike Uhlenkamp Durch die Wälder streifen im Segeberger Forst

Der Segeberger Forst in nach dem Sachsenwald das größte zusammenhängende Waldgebiet in Hamburg und Schleswig-Holstein. Hier könnt ihr stundenlang in aller Ruhe frische Luft tanken, ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen. Sogar Wölfe leben in dem großen Waldgebiet. Aber keine Sorge, die verstecken sich im tiefsten Unterholz. Einfacher zu finden sind da zahlreiche Pilze, die ihr zu Hause zu einer leckeren Pfanne braten könnt. Solange ihr euch mit dem Sammeln auskennt!

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© Max Ebert Frische Waldluft einatmen im Niendorfer Gehege

Das Niendorfer Gehege ist bekannt für sein Wildgehege, den tollen Spielplatz, als Til Schweigers ehemaliger Wohnsitz und die Hundeauslaufwiese. Spielen, laufen, buddeln und baden ist im Gehege möglich. Besonders gut für Hundebesitzer*innen geeignet, denn hier ist genug Raum für die liebsten Vierbeinern: Es gilt allerdings zu beachten, dass im Niendorfer Gehege ganzjährig Leinenzwang für Hunde besteht!

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© Isabel Rauhut Südlich der Elbe: Die Harburger Berge

Wer Hamburg mal Richtung Süden verlassen möchte, dem*der seien die Harburger Berge wärmstens empfohlen. Ob ihr über die Elbe oder durch den alten Elbtunnel fahren möchtet, ist erstmal euch überlassen. In jedem Fall dürft ihr euch über Hamburger Hafencharme und alteingesessene und nicht wenig imposante Werften wie die von Blohm + Voss freuen. Der Wilhelmsburger Wasserturm ist nur einer von vielen sehenswerten Zwischenzielen die ihr erreicht, bevor sich langsam das Grün der Harburger Berge sehen lässt. Erstmal durchatmen – ganz ohne den Smog der Großstadt.

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© Isabel Rauhut Den Tangstedter Forst durchstreifen

Der Tangstedter Forst befindet sich nördlich von Norderstedt. Hier kann man wunderbar lange spazieren, durch dichte Wälder, in denen sich auch die einen oder anderen Pilze finden lassen. Wenn man Glück hat, begegnet man an einigen Tagen kaum jemandem. Außerdem befindet sich hier ein beliebtes Hundeauslaufgebiet. Der Hundetummelplatz hier hat eine Größe von ca. 1,2 Hektar und ist ringsherum mit einem knapp 1,80 Meter hohen Zaun umrandet. Das Gelände bietet eine schöne Gelegenheit, seinen Vierbeiner mit anderen Hunden spielen zu lassen.

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© Franzi Simon Die Ruhe genießen im Rantzauer Forst

Es ist gar nicht so schwer ein entspanntes Grün zu finden, wenn man die Stadtgrenzen Hamburgs verlässt. Der Rantzauer Forst ist der ideale Spot nördlich der Hansestadt, um ausgiebig Spazierwege zu erkunden oder einfach mal den liebsten Vierbeiner auszuführen – und dazu zählen auch Pferde. Jogger finden hier auch die idealen Wege, um mal was anderes zu sehen, als immer nur die Alster. Lohnt sich – ab in den Rantzauer Forst!

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© Natasha Arefyeva | Unsplash Pilze sammeln in am Stadtrand: Waldgebiet Im Stuck

Das Waldgebiet Im Stuck gehört zum Naturraums Harburger Berge und wird von der Revierförsterei Eißendorf gepflegt und betreut. Im Waldgebiet Stuck gedeiht ein Feuchtbiotop, also ein Gebiet, das einen Übergangsbereich von trockenen zu dauerhaft feuchten Ökosystemen darstellt. Diese Feuchtgebiete haben eine hohe Relevanz für Ökologie und Klimaschutz. Aber nicht nur das, sie sind auch der perfekte Nährboden für Pilze. Im Waldgebiet Im Stuck findet ihr Pfifferlinge und Steinpilzen und könnt gleichzeitig auch noch die vielen tollen Tiere, Molchen oder Frösche beobachten, die hier beheimatet sind. Erreichen könnt ihr das Waldgebiet ganze einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Vom Bahnhof Harburg nehmt ihr den Bus 340 und steig an der Haltestelle Appelbütteler Weg aus.

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©Andrew Ridley | Unsplash Maronen finden im Beimoorwald bei Ahrensburg

Eine Fahrt nach Ahrensburg lohnt sich nicht nur für Historien-Fans mit einem Besuch beim Ahrensburger Schloss, sondern auch für alle Pilzfreund*innen, die im nahegelegenen Beimoorwald fündig werden. Also schnappt euch das Körbchen und sammelt unter dichtem Geäst Maronen, Perlpilze, Ocker- und Heringstäublinge!

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© Alexandra Brucker Wilde Natur, sagenhafte Seen und grunzende Schweine in Klövensteen

Der 580 Hektar große Mischwald aus Kiefern, Fichten, Buchen und Eichen bietet nicht nur Erholung für Lunge und Nerven, sondern erwartet euch mit allem, was ein schöner Tag in der Natur benötigt: Rehe, Hirsche, Wildschweine und Eulen, das Schnaakenmoor mit Fröschen, Libellen und Kreuzottern. Die Pony-Waldschänke, wo sich Familien mit Kindern ein Pony für einen Ausritt durch den Wald ausleihen können und ein Waldspielplatz, in dem sich der Nachwuchs bis zur völligen Erschöpfung (aka Ruhe für die Eltern) austoben kann.

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Lüneburger Heide Heimaturlaub Urlaub Reise

© Maria Anna Schwarzberg Durch die Lüneburger Heide spazieren

Oh, die Lüneburger Heide. Im August und September blüht das ganze Naturschutzgebiet in sattem pink – aber auch zu anderen Zeiten ist die Heide immer einen Besuch wert. Zum Beispiel bei klirrender Kälte oder zum Pilzesammeln im Herbst. Im Frühling lassen sich die Lämmer der berühmten Heidschnucken beobachten und selbst bei Regenwetter ist die Heide ein beinahe magischer Ort. Ob lange Wanderung oder entspannter Spaziergang – eine Fahrt hierher lohnt sich immer!

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© Eden Bachar, CC0 Spaziergang durch den Volksdorfer Wald

Im Stadtteil Volksdorf findet ihr ein großes Waldgebiet, in dem ihr nicht nur spazieren gehen könnt, sondern auch klettern! Und zwar im Hochseilgarten "Kletterwald Hamburg". Wem das zu aufregend ist, der*die verbringt die Zeit vielleicht lieber mit der Suche nach Pilzen – die lassen sich hier nämlich auch hervorragend sammeln.

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