11 Museen, denen du einen Besuch abstatten solltest

Der Kopf raucht vom vielen netflixen und in den PC starren. Wenn jetzt dein Körper sich auch noch ganz steif vom vielen rumsitzen und rumlümmeln anfühlt, dann wird es aber schleunigst Zeit sich auf die Beine zu stemmen und mal rauszugehen und ein bisschen sinnvollen Input in den Kopf fließen zu lassen. Wir sagen dazu: Höchste Zeit eines der unzähligen Museen in Hamburg zu besuchen! Eine tip top Auswahl wirklich sehenswerter und spannender Museen folgen jetzt:

 

Bitte beachtet, dass aufgrund von Corona Einlassbeschränkungen bestehen und haltet euch an die vorgegeben Hygiene- und Mindestabstandsmaßnahmen.

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© Museum für Völkerkunde Auf die nächste Reise vorbereiten in der Bibliothek im Museum am Rothenbaum

Die Bibliothek des Museums am Rothenbaum befindet sich seit 1912 in ihren historischen Räumen und bietet umfangreiche Fachliteratur zur Ethnologie und Volkskunde. Die Präsenzbibliothek ist eine der größten ethnologischen Spezialbibliotheken in Deutschland und somit ein wichtiger Beitrag zum Verständnis fremder Kulturen. Die Sammlung der Bibliothek hat einen hohen wissenschaftlichen Wert und ist zugleich eine interessante Ressource für Reisevorbereitungen, Künstler und Schriftsteller. Insgesamt laden circa 90.000 Bände und circa 100 laufende Zeitschriften zum Forschen und Entdecken ein.

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© Udo Mölzer

© Udo Mölzer Museum der Arbeit

Das Museum der Arbeit hat sich im Hamburger Osten angesiedelt und entstand mit dem Gedanken, die Geschichte und Kultur der Industriearbeit zu bewahren. Mit dem Wandel von Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft, sind viele Berufe verschwunden. Hier könnt ihr euch in der Dauerausstellung  über die, in Hamburg typisch angesiedelte, Arbeit vom Hafenarbeiter bis zum Buchdrucker informieren.

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© Andreas Baur | Sony Alpha 7 II Automobil-Geschichte erleben im Automuseum Prototyp

Seit bereits über einem Jahrzehnt stellt das Automuseum Prototyp in der HafenCity seltene Sport- und Rennwagen der vergangenen Jahrzehnte aus. Auf über 2.500m² dürft ihr 70 Jahre Automobil-Geschichte verfolgen und mehr über Persönlichkeiten des Rennsports erfahren. Das Museum ist multimedial und erlebnisorientiert gestaltet – langweilig wird es euch hier ganz bestimmt nicht.

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© UHH / Baumann Das Geologisch-Paläontologische Museum besuchen

Mit einem Naturkundemuseum wie in Berlin kann Hamburg nicht mithalten. Dafür haben wir ein kleines, geheimes CeNak, versteckt in einem Untergeschoss am Schlump. Da kann man jede Menge toller Sachen finden. Die Räume sind nicht sonderlich groß, dafür ist das, was man sehen kann, umso besser und spannender. Unbedingt mindestens einen ganzen Nachmittag einplanen – gerade, wenn man sich auch noch den Teil mit den Mineralien anschauen will.

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© BallinStadt Auswanderermuseum Hanseatische Historie im Auswanderermuseum BallinStadt

Der Gedanke einer Auswanderung - egal wohin, hauptsache warm - ist mir im Winter besonders vertraut. Das Wetter dürfte jedoch der letzte Grund für die fünf Millionen Menschen gewesen sein, die bis 1945 über Hamburg nach Übersee ausgewandert sind. Was genau diese Menschen dazu bewegt hat, ihre Heimat zu verlassen, wie anstrengend ein solches Unterfangen damals war und welche Rolle überhaupt Hamburg dabei spielte, zeigt das Auswanderermuseum BallinStadt auf der Veddel. Ein Thema, das aktueller denn je ist und dessen Aktualität auch durch den Umbau in diesem Jahr gewürdigt wurde. Die Öffnungszeiten sind im Winter allerdings etwas knapp bemessen, also plant euren Besuch besser fürs Wochenende.

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© Michael Zapf Internationales Maritimes Museum - Nicht nur für Touris

„Maritimes Museum? Ist das nicht so’n Tourikram und steht in allen Reiseführern?“ Ja, genau und zwar zu Recht!
Es hört sich vielelicht etwas trocken an, aber das fantastische Gebäude und die unglaubliche Vielzahl der Ausstellungstücke macht es auch für Zweifler interessant, die gar nichts mit Schiffsfahrt am Hut haben.
Alleine schon das Laufen über den knarrigen Dielenboden des ältesten Speicherbauwerks Hamburgs hat etwas Besonderes, die unzähligen Räume des 6stöckigen Gebäudes von 1878 schreien förmlich nach Geschichte und aus den kleinen Speicherfenstern hat man einen tollen Blick über den Hafen.
Wer nur ein kleines Faible für Schiffe, Geschichte und Seefahrt hat, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben und auch Kinder kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Gefühlt Millionen verschiedener Schiffe gibt es hier - von klitzeklein bis originalgroß, echte U-Boote, geschichtsträchtige Uniformen, Dokumentationsfilme und sehr viel Historie werden auf den verschiedenen Stockwerken gezeigt.
 Also genau das Richtige für einen kalten Wintertag, um mal kurz den Anker zu werfen und abzutauchen und ein paar Punkte auf dem Bildungskonto gibt’s obendrauf!
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© Museum für Kunst und Gewerbe Fantastische Ausstellungen im Museum für Kunst und Gewerbe anschauen

Im Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) könnt ihr rund 500.000 Objekte aus 4.000 Menschheitsgeschichte aus der Antike bis hin zur Gegenwart betrachten. Das MKG präsentiert seine herausragenden Sammlungen Grafikdesign, Plakatkunst, Fotografie, Design, Mode, Musikinstrumente und Keramik auf rund 10.000 Quadratmetern und gibt Einblick in Epochen wie Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock, Klassizismus, Jugendstil und Moderne. Hier finden immer wieder spannende Ausstellungen statt, die sich unter anderem mit Tattoos, Plastikmüll, die Schattenseiten der Textilindustrie, die Zukunft des Essen und Modeikonen wie Coco Chanel und Alexander McQueen beschäftigen.

  • Museum für Kunst und Gewerbe
  • Steintorplatz 1, 20099 Hamburg
  • Dienstag-Sonntag: 10:00-18:00 Uhr, Donnerstag 10:00-21:00 Uhr, Donnerstag an oder vor Feiertagen: 10:00-18:00 Uhr
  • 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, Donnerstag ab 17:00 Uhr 8 Euro und bis 17 Jahre freier Eintritt
  • Mehr Info
8

© Museum für Hamburgische Geschichte In die Tiefen der Hamburger Vergangenheit eintauchen im Museum für Hamburgische Geschichte

Ihr wollt wissen wie aus dem Missionskastell Hammaburg unsere schöne Hansestadt Hamburg entstanden ist? Dann seid ihr im Museum für Hamburgische Geschichte genau richtig. Ausstellungen wie "Taktgeber Hafen. Hamburgs Stadtentwicklung im 20.Jahrhundert" und "Hamme, Burg und Hansestadt" führen euch durch die Vergangenheit Hamburgs. Vervollständigt wird das Museum durch Exponate zur bürgerlichen Wohnkultur verschiedener Epochen, Mode der Jahrhunderte, Musik- und Theatergeschichte und und und. Also, ein Besuch lohnt sich alle mal!

  • Museum für Hamburgische Geschichte
  • Holstenwall 24
  • Montag-Freitag: 10:00-17:00 Uhr und Samstag und Sonntag: 10:00-18:00 Uhr
  • 9,50 Euro, 6 Euro ermäßigt
  • Mehr Info
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© Mit Vergnügen Hamburg

© Mit Vergnügen Hamburg Kunst gucken in den Deichtorhallen

Selbst für alte Kulturbanausen sind die Deichtorhallen einen Besuch wert. Denn: Allein das Gebäude ist überaus beeindruckend. Erstmal drinnen angekommen, weiß man gar nicht wo man in den Hallen als erstes hinschauen soll und irgendwie erschließen sich immer neue Räume. Die Ausstellungen sind natürlich auch spitze. Unbedingt hin da!

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Kunsthalle_Eingang (c) Michelle Weyers

© Michelle Weyers In Kunstgeschichte-Büchern stöbern in der Bibliothek der Hamburger Kunsthalle

Ca. 200.000 Bücher, Kataloge, Zeitschriften, CDs, DVDs und andere Medienarten zu Künstler_innen und Themen der Kunstgeschicht stehen einem in der Bibliothek der Hamburger Kunsthalle frei zur Verfügung. Im Vordergrund stehen dabei die Sammlungsgebiete und Forschungsaktivitäten der Hamburger Kunsthalle. Die Präsenzbibliothek ist die wichtigste kunstwissenschaftliche Fachbibliothek im norddeutschen Raum. Der Bibliothekskatalog macht darüber hinaus thematisch relevante digitale Quellen recherchierbar.

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© Antonia Roch Geschichtsunterricht im Bunkermuseum

Ein Stück Hamburger Geschichte gibt es fünf Meter unter der Erde im Bunkermuseum zu erleben. Gerade der Stadtteil Hamm wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört. Hier unten haben damals hunderte Menschen Schutz vor dem Bomben gesucht. Der Vier-Röhrenbunker aus dem Jahr 1940/41 erzählt von den Luftangriffen und zeigt Zeitzeugenberichte. Regelmäßig gibt es dort auch eine Bunkertour im Dunkeln.

Aufgrund von Corona ist das Museum vorübergehend geschlossen.

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