11 Hamburger Clubs, in denen ihr spitzenmäßig feiern könnt

"Es ist wieder einmal Samstagnacht irgendwo mitten in der Hansestadt" – und das heißt: ihr habt die Qual der Wahl, wo eure Party heute steigen soll. Darf eher schick, lässig oder doch Fraktion Vollgas sein? Gut, dass Hamburg für jeden Geschmack etwas bereit hält. Um euch die Auswahl zu erleichtern, haben wir 11 Hamburger Clubs für euch zusammengestellt, die ihr unbedingt kennen und auschecken solltet.

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Party, Feiern, Menschen tanzen

© Priscilla Du Preez | Unsplash Bis in den Morgen tanzen im PAL

Am Rand von Karoviertel und Sternschanze, direkt an der Messe liegt Hamburgs wohl beliebtester Technoclub. Das PAL ist einer der Clubs, in denen der Beat nie stillsteht und man sich nach jeder Nacht, jedem Morgen, jeden Tag fragt: "Wie? Hä? Warum war ich so lange da drin?". Hier werden Partys außerhalb vom Zeitgefühl gefeiert. Hier triffst du auf echte Technoraver*innen. Hier gilt: Authentizität ist alles! Und zu guter Letzt unser Rat: Don't forget to go home – sonst kommt ihr da nie raus.

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© Edelfettwerk Grandiose Raves im Edelfettwerk

In der alten Fabrik in Eidelstedt, in der bis in die 30’er Jahren Edelfette hergestellt worden sind, steigen seit 2003 Indoor- und Outdoor-Raves. Die alten Fabrikanlagen wurden deinstalliert und in einzigartige Lounge- und Tanzflächen umgestaltet. Auf 6000qm heizen euch nationale und internationale DJ*anes verschiedener Genres ein. Als wäre die Location des Edelfettwerks nicht schon besonders genug, findet ihr im Zentrum einen alten Turm, in dem ihr in en Bars auf den zwei Stockwerken einen Rundblick bei Nacht über das Areal habt. In Sommernächten ist hier auch der Zugang zur Dachterrasse geöffnet.

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© Pim Myten | Pixabay Bis ans Ende der Welt und zurück: Tage außerhalb der Zeit im Südpol

Ob es noch Clubs gibt, die mehr oder weniger durch Mundpropaganda funktionieren? Voila, der Südpol. Wenn ihr es in Hamburgs coolen Bars und Kneipen tuscheln hört und wirklich alle Raver*innen ihr liebstes Schuhwerk schnüren, weiß man: It's Time for Südpol. Die Musik ist eigentlich Nebensache, es geht eher um die Location – das Zeitgefühl zu verlieren, geht hier fix. Profi-Tipp: an einem sonnigen Sonntag einfach mal die Sonnenbrille aufsetzen, den Kaffee gegen Sekt tauschen und sich in den Außenbereich fletzen und/oder das Tanzbein schwingen.

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© Alex Schliephake Sich zu Indie-Mucke in den Armen liegen: Willkommen im MOLOTOW

Und jetzt alle zusammen: "Aaaaaand aaaaaaaaafter all, yooooouuuuu're my wooooonderwaaaaaallllllll", diesen Ever-Ever-Ever-Evergreen hört ihr garantiert einmal pro Nacht im Molotow. Ihr steht auf Indie-Mucke, gern auch live? Dann hat das Molotow gute Chancen euer zweites Wohnzimmer zu werden. Unbedingt probieren: den hausgemachten Mexikaner. Er wird euer Herz höher schlagen lassen. Seid ihr dann erstmal in Stimmung, solltet ihr unbedingt jeden der vier Floors auschecken und natürlich das berühmt berüchtigte Backyard im Hinterhof.

5

© Mojo Club Auf dem Dancefloor im Mojo Club

Seit 2013 ist der Mojo Club unter der Erde der Reeperbahn wiedereröffnet und lädt öfter unter der Woche zu pop-kulturellen Highlights aus Musik, Kunst und Gesellschaft. Man kann hier super zu Soul, HipHop und tanzbaren Jazznummern steppen. Durch zwei schleusenartige Tore, die aus dem Boden fahren, geht es über gewundene Treppen in das unterirdische Innere, das aussieht, als habe jemand ein Fünfziger-Jahre-Kino in Beton gegossen. Ein retrofuturistisches Rondell, puristisch gestaltet – ein wunderschöner Club!

6

© Michelle Weyers "Guck mal die Sonne über'm Hafen" – den Tag im Golden Pudel starten

Hachja um keinen Club ranken sich so viele Legenden, wie um den Pudel. Einst von King Rocko Schamoni himself gegründet, ist das kleine bunte Häuschen am St. Pauli Fischmarkt 27 schon längst eine europaweite Legende. Von wo kann man den Sonnenaufgang denn auch schöner beobachten, als durch die milchigen Fenster des Pudels?

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© Isabel Rauhut Zu elektronischen Beats feiern im Hafenklang

Der Hafenklang ist ein trashiger Schuppen der zu Konzerten und Partys einlädt. Zu hören gibt es an Wochenenden eine exquisite Auswahl an DJs der Elektro-Szene oder es finden alternative Veranstaltungen statt. Wenn man nach einem grandiosen Konzert aus dem Hafenklang rauskommt, sieht man den Hafen, die Kräne und die vielen Lichter der Stadt – muss man erlebt haben.

8

© Lena Müller Coolness Deluxe Mitten auf'm Kiez im CHAINS

Im Chains trifft Coolness Deluxe auf treibende HipHop Beats. Der eigentlich Club versteht sich selbst als Kunstplattform, die regelmäßig ziemlich fette Sausen organisiert. Hier heißt es eher Hood, statt Kopfnicker – es geht wild und lustig zu. Betrieben wird das CHAINS von Xuli & Cri$py C. Die beiden sind DJs und Künstlerinnen – That's Girlpower.

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© Maria Kotylevskaja Absteppen im Uebel und Gefährlich

Hach, das Uebel und Gefährlich. Es versorgt uns immer mit besten Beats – ob bei einem Konzert unserer Lieblingskünstler*innen, die man hier noch hautnah erleben und nicht auf dem Screen riesiger Konzerthallen erspähen muss oder bei legendären Parties mit tollen DJs, die den Bunker bis in den Morgen zum Vibrieren bringen. Der Club im obersten Stockwerk des Feldbunkers ist immer eine gute Adresse für eine Nacht, die nicht enden sollte.

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© Andreas Baur Gemütlich zu Live-Musik im Knust schunkeln

Was eigentlich mal ein Schlachthaus war, ist heute ein kleiner, aber feiner Nachtclub mit Live-Musik von Rock bis Indie. Tagsüber könnt ihr hier auch spitzenmäßig eine Cola oder das erste Bier des Tages zu euch nehmen. Besonders klasse: der Ausblick auf den Lattenplatz. Und wer sich schon immer mal gefragt hat, wer die komischen Menschen sind, die ohne Musik im Knust rumtanzen: Das sind die Gäste der Kopfhörerparty. Ganz viele Veranstaltungen im Knust kosten übrigens gar nüschts.

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© Waagenbau Steppen unter der Sternbrücke im Waagenbau

Finden die wirklich geilen Technopartys nicht immer im Untergrund statt? Da, wo der Sound deep ist, der Bass dein Herz vibrieren lässt und du, im Idealfall, kaum deine eigene Hand vor Augen siehst. Na spitze, dass der Waagenbau sogar zwei unterirdische Räume hat. Direkt an der wohl coolsten Brücke Hamburgs, der Sternbrücke, liegt das Stampfer- und Raverdomizil. Ihr könnt hier aber nicht nur bis zum Sonnenaufgang und viel weiter tanzen, sondern auch geile Konzerte erleben.

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