Neu in Hoheluft: Hausgemachtes Eis bei Eis & Innig

© Franzi Simon

Eis ist immer eine gute Idee. Und eine noch bessere, wenn es hausgemacht und mit viel Liebe produziert wird. In Hoheluft-Ost hat gerade das "Eis & Innig" eröffnet – und neben einem wunderschönen Interior bietet der Laden Eiscreme-Sorten an, die weit entfernt von künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und Stabilisatoren sind. Hier wird nicht mit Pulver und Farbstoff gearbeitet, sondern mit regionaler Milch, frischen Früchten und besonderen Gewürzen – und das schmeckt man!

© Franzi Simon

Eibe, Inhaber des "Eis & Innig" an der Klosterallee arbeitete lange in Sportkommunikation und hatte mit Eis nicht viel am Hut. Bis er ein Supermarkt-Eis der Gattung "Vanille mit Schokoladenüberzug" angeknabbert in einer Schüssel liegen ließ, weil sein Telefon klingelte. "Als ich eine Stunde später wiederkam, hatte ich das Eis völlig vergessen. Aber trotz 30 Grad Außentemperatur war das Vanilleeis kaum geschmolzen. Aus Neugier habe ich es einfach über Nacht stehen lassen – und am Morgen hatte es noch immer die gleiche Form!", sagt Eibe. "Da ist mir klar geworden, was wir da eigentlich immer in uns reinschieben. Und das es besser gehen muss."

Er machte sich schlau über verschiedene Eisherstellungstechniken, Zutaten und Geräte und beschloss, seine eigene Eisdiele zu eröffnen.

© Franzi Simon
© Franzi Simon

Der Renner am Eröffnungswochenende: Das Minzeis. Hausgemacht mit frischer Minze vom Isemarkt und aus regionaler Milch aus Hamburg. Schmeckt so, wie ein Bündel Minzzweige duftet: wunderbar erfrischend und durch die Milch angenehm cremig. Und überhaupt nicht Zahnpasta-mentholig, wie man vielleicht denken könnte.

Nix da Zusatzstoffe!

Auch die anderen Sorten haben wenig mit künstlichen Geschmäckern zu tun: Das Apfeleis überrascht durch einen säuerlich-kräftigen Geschmack, der so gar nicht an Apfelringe erinnert. Der absolute Killer auf der Zunge: das Cassis-Eis. Schmeckt wie frischgepflückte schwarze Johannisbeeren aus Omas Garten, ist wunderbar leicht und durch die kleinen Stücke Johannisbeeren sehr authentisch.

© Franzi Simon

Wer mal etwas anderes ausprobieren möchte, der probiert das Weiße-Schokolade-Matcha-Eis oder – unsere absolute Empfehlung – die Sorte Sesam! Klingt nicht so spannend? Dann werden eure Geschmacksnerven aber etwas anderes sagen: Das Eis aus bester Tahin (Sesampaste) und angeröstetem Sesam schmeckt überraschend und gut.

Ein Blick hinter die eisigen Kulissen

Wer wissen will, wie das Eis hergestellt wird, den lädt Eibe auch gerne auf einen Durchgang in seine Küche ein. Hier kann man herausfinden, was für Zutaten er so nutzt und was im Schockfroster so passiert – spannend und das Eis schmeckt doppelt so gut, wenn man sieht wie es gemacht wird.

16 Eissorten stehen euch momentan zur Auswahl, immer weitere Kreationen sollen in den nächsten Monaten dazukommen und Wünsche werden von Eibe gerne entgegengenommen!

Unbedingt probieren: Das Pistazien-Eis und die Variante Sesam – beides ungewöhnlich und verdammt lecker!

Vegan: Kein Problem – die meisten Fruchtsorbets sind vegan, weitere Sorten sollen folgen.

Money: 2 Kugeln gibt's für 2,40 Euro, eine Kugel für 1,40 Euro. Spricht für mehr Kugeln in der Waffel!

Beste Zeit: Eis geht immer!

Eis & Innig | Klosterallee 102 | Montag - Sonntag: ab 12:00 Uhr | mehr Info

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