11 Freibäder zum Abkühlen in Hamburg

Irgendwann im Jahr kommt dieser eine, seltene Moment – in dem du ungläubig auf die Wetteranzeige starrst und da tatsächlich steht: "Hamburg, Sonne, 25 Grad". Jetzt bloß nicht in aufgeregte Panik verfallen. Die beste Idee bei Temperaturen, die dir den Schweiß auf die Stirn treiben, ist definitiv sich entspannte Abkühlung zu verschaffen. Und davon hat Hamburg eine Menge zu bieten: vom naturbelassenen See, über das wuselige Freibad mit Rutschen bis zum fröhlichen Herumtreiben in der Elbe ist für jeden Plansch-Typen das Richtige dabei. Also, rein in die Adiletten und den Ghettoblaster gesattelt ab ans kühle Nass!

1

© Markus Scholz | hamburg.de Den Boberger See besuchen

Sommer, Sonne, Baggersee – so genießt man das warme Wetter, wenn man das Meer nicht direkt vor der Haustür hat, aber trotzdem ein bisschen Sand zwischen den Zehen spüren will. Und dazu müsst ihr nicht mal aus der Stadt rausfahren. Einfach die S21 zu den einzigen Wanderdünen Hamburgs nehmen (S Mittlerer Landweg) und eure Grilldecke zwischen grünen Wäldern und dem kleinen Strand am Boberger See ausbreiten. Fühlt sich fast wie Urlaub an.

2

Ausflug ins Freibad Finkenwerder.

Mit der Fähre (Linie 62) von den Landungsbrücken rüber nach Finkenwerder ist das erste Highlight des sommerlichen Ausflugs in kühle blaue Nass. Entweder mit dem Rad oder zu Fuß vom Anleger zum Freibad macht die kühle Erfrischung beim ersten Sprung ins Becken perfekt.

Die obligatorischen Pommes-rot-weiß gibt's im Kiosk - zusammen mit den Freibad-Klassikern Süße Tüte, Eis und Kaffee.

Der Blick vom Becken auf die vorbeifahrenden Schiffe auf der Elbe garantiert, dass der Besuch im Freibad, nicht nur ein echte Sommer Klassiker, sondern zu einem coolen, unkomplizierten und doch außergewöhnlichen Tag wird!

  • Freibad Finkenwerder
  • Finksweg 82, Hamburg
  • Montag-Donnerstag: 10:00-20:00 Uhr, Freitag: 8:30-20:00 Uhr, Samstag & Sonntag: 10:00-18:00 Uhr
  • Erwchsene: 6,00 Euro, Kinder unter 16 Jahre: 2,90 Euro, Erwachsener plus Kind: 7,60 Euro
  • Mehr Info
3

© Sarah Baumann Schwimmen in der Doove-Elbe

Im Eichbaumsee darf man leider wegen Blaualgen nicht mehr schwimmen gehen. Aber ein paar Meter weiter findet ihr die Doove-Elbe. Die eignet sich wunderbar zum Schwimmen und Sonnen. Am Steg findet man immer ein Plätzchen und kann sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Nebenbei kann man die vorbeifahrenden Bötchen begrüßen. Aufgepasst: wer mit Kindern kommt, sollte darauf achten, dass die Schwimmskills vorhanden sind, denn man springt ins Wasser, Stehen ist hier nicht möglich. Also nur für Schwimmer geeignet. Am besten erreicht ihr den See mit dem Fahrrad. Wer den etwas weiteren Weg nicht auf sich nehmen möchte, kann die Bahn nehmen, steigt S-Bahn Mittlerer Landweg aus und muss dann ca. 20 Minuten zu Fuß laufen oder nimmt den Bus 321.

4
Strandbad Farmsen

© hh oldman wikipedia | CC BY 3.0 Abkühlen im Strandbad Farmsen

Schattige Plätzchen unter Bäumen, große grüne Liegewiesen und sogar ein eigener Strand! Das Strandbad Farmsen bietet das Rundum-Paket für einen perfekten Freibad-Tag: ein gepflegtes Naturbad mit Bademeister-Aufsicht, Nichtschwimmerbereich und einer Wasserrutsche. Und on top einen kleinen Imbiss für den großen Hunger nach dem fröhlichen Geplansche. 4 Euro Eintritt und ihr seid dabei.

5

© Sarah Baumann Entspannen am Öjendorfer See

Der Öjendorfer See befindet sich in einer riesen großen grünen Parkanlage. Dort kann nicht nur gebadet, sondern auch gegrillt, Federball und Fußball gespielt werden. Der See ist von der Wasserqualität sehr gut, allerdings wachsen am Grund Pflanzen, die beim Schwimmen schon mal an den Füßen kitzeln. Für Naturschwimmer ein Paradies – für Hypochonder eher nicht. Ansonsten kommt hier, egal ob Schwimmtalent oder nicht, jeder auf seine Kosten.

6

© Alena Ozerova via Shutterstock Mit der Rutsche ins kühle Nass im Beach Hamburg

Rutschen in den Pool, Herumtoben im Wasser und eine Schlammschlacht liefern im Matsch – gerade für Kids hat das Beach in Dulsberg einiges zu bieten! Die Größeren können sich beim Körbe werfen und Beachvolleyball auspowern, bevor es zum Entspannen auf die Wiese oder ins Wasser geht.

7

© Sarah Baumann Am See hinterm Horn chillen

Der See hinterm Horn ist der perfekte Badesee für diejenigen, die in Sachen Naturbad vielleicht noch etwas unsicher sind, denn er ist sauber, frei von Pflanzen und das Wasser ist dementsprechend klar. Über das Ufer kommt man ohne große Umstände ins Wasser, also auch ein Badevergnügen für die kleinen Badenixen. Vor Ort gibt es eine Toilette, das heißt: hier muss niemand ins Wasser pinkeln. Die Wiese und der Sandstrand(!!!) eignen sich perfekt, um in der Sonne zu brutzeln. Auch hier ist die Anfahrt mit dem Fahrrad am einfachsten, denn die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet sich als ein wenig umständlich. Wer zu faul ist, fährt mit der Bahn bis Nettelnburg und nimmt von dort aus den Bus 321 Richtung Mittlerer Landweg.

8

© Anna Scholz Schwimmen im Naturbad Stadtparksee

Schwimmen ist super. Es macht euch topfit ohne dabei Knie und Knochen zu schaden und macht Spaß. Wem Kacheln zählen im Schwimmbad allerdings zu langweilig ist (hier!), oder wer bei den Eintrittspreisen der Hamburger Schwimmhallen regelmäßig Schnappatmung bekommt (auch hier!), für den könnte im Sommer der Stadtparksee die Lösung sein. Das Naturbad Stadtparksee hat mit 3,20 Euro sehr vertretbare Eintrittspreise und lässt euch außerdem ganze 400 Meter am Stück schwimmen (da kann die 25-Meter-Bahn einpacken!). Für die Belohnung nach der Arbeit warten zu dem noch eine Rutsche, Liegestühle und ein kühles Bier vom Kiosk auf euch. Im Stadtparksee könnt ihr natürlich auch außerhalb des Freibads schwimmen. Der Einstieg von der Liebesinsel ist zum Beispiel sehr beliebt. Hier gibt es allerdings keine Rettungsschwimmer und außerdem kreuzen hier diverse Kanus, Tretboote und SUP-Boards - also passt auf euch auf!

9

© Sarah Baumann Abhängen am Allermöher See

Der Allermöher See bietet großartigen Badespaß und ist super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Am Wochenende trifft man hier eine bunte Mischung aus jungen Familien, Rentnern und jungen Menschen, die alle nur eins wollen: die Sonne genießen und baden. Wer mit Kindern kommt, hat hier den Vorteil, dass Nichtschwimmer ganz entspannt am großen Ufer plantschen können. Allerdings muss man Acht geben, denn der See geht an einem schwer auszumachenden Punkt steil in die Tiefe – also die Kinder immer unter Aufsicht spielen lassen. Ansonsten bietet das Areal viel Platz für Federball oder andere Aktivitäten und einen Spielplatz gibt es auch.

10

© Background All via Shutterstock Relaxen im Freibad Rahlstedt

Erst ein paar Bahnen ziehen und anschließend im Halbschatten unter den Bäumen langsam wegdösen – der prefekte Plan für einen warmen Hamburger Sommertag! Das Freibad Rahlstedt lässt keine Wünsche offen: Verschiedene Becken laden zum Schwimmen ein, es gibt sogar Strandkörbe zum chillen sowie die Möglichkeit sich beim Badminton, Beachvolleyball oder Kicken sportlich zu betätigen.

11

© Snapper 68 via Shutterstock Herumplanschen im Kaifu Bad

Profischwimmer können hier Bahnen ziehen, Kinder planschen vergnügt im Spaßbecken und alle Mutigen hüpfen vom Sprungturm ins Wasser: Das Kaifubad bietet für jeden genau das Richtige! Und für die Faulen unter uns – bei Pommes Rot-Weiß lässt sich der ganze Trubel hervorragend von der Liegewiese aus beobachten.

Sags deinen Freunden:

Entdecke die besten Restaurants, Bars und Plätze in deiner Nähe.

Zur neuen Karte!