11 Hamburger Musiker, die ihr euch anhören solltet

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Klar, Fünf Sterne Deluxe, Jan Delay, Tomte, Udo Lindenberg und Co. kennen wir alle. Es gibt da aber natürlich noch ein Dutzend mehr Musiker aus Hamburg, die es verdient haben große Stadien zu füllen! Von Indie über HipHop bis Rock sind diese 11 Künstler ein Must-Hear. Verliebt euch in 3, 2, 1 in sie!

1. Alien Wow

Zwei Jungs der tollen Hamburger Band Kollektiv22 haben eine neue Band gegründet: Alien Wow. Sie tragen keine Alu-, sondern Erwachsenenhüte und versprühen damit galaktische Vibes. Im April erschien ihre EP „Panama“, die bei momentan bestem Hamburger Wetter so richtig knallt. Weiter so, boys!

2. Botschaft

Wenn man sich schon Botschaft nennt, macht es Sinn auch eine zu haben: Die so betitelte, erst im Frühjahr 2016 gegründete Band hat das: Vier Jungs verschmelzen Synth-Pop mit Gesellschaftskritik und das richtig gut. Sie erinnern an Die Sterne, die Pop-Götter der Hamburger Schule, machen aber ihr Ding draus und bringen Botschaften in die Welt.

3. Ilgen-Nur

Ilgen-Nur ist der neue heiße Scheiß am Hamburger Indie-Himmel. Dass man mit der Mucke und der Stimme der sympathischen Frontfrau früher oder später mal größere Massen begeistert, ist abzusehen. Sie singt über verschmierten Lippenstift, Augenringe und das in einer Slacker-Rock-Attitüde.

4. Abramowicz

Wenn sie sich nicht gerade auf Tour den Arsch abspielen, trifft man die Hamburger Boys von Abramowicz am Wochenende wahrscheinlich an irgendeinem Tresen dieser Stadt. Das Debut-Album lässt zwar noch auf sich warten, mit ihren bisherigen Releases haben sie jedoch gezeigt, dass da mehr als nur Ambition ist, sondern unglaublich viel Herzblut und Liebe für die Sache. Den obligatorischen Vergleich mit Bruce Springsteen und Gaslight Anthem spar ich mir, denn die Jungs bauen sich ihren eigenen Sound schon selbst zusammen.

5. Fayzen

Auf der Mönckebergstraße hat er sich mit seinen ersten Songs ein mehr als respektables Kleingeld erspielt. Fasad Zoroofchis aka Fayzen setzte Passanten Kopfhörer auf und brachte so seine fünf Demos über die Jahre unglaubliche 20.000 Mal unter die Leute. Mittlerweile ist der Mann aus dem schönen Stadtteil Schnelsen bei einem Majorlabel unter Vertrag und hat vor Kurzem sein Album „Gern Allein“ rausgehauen. Darin erzählt er Geschichten über Fernweh, enttäuschte Erwartungen, Selbstzweifel, über Emotionalität in ihren vielen Facetten.

6. SHI

Hamburg hat eine Björk. Sie heißt Ada und gehört zur Band SHI. Sie singt in ihrer lasziven und verlockenden Stimme über Ängste, Sehnsüchte und Unsicherheiten, die Hand in Hand mit dem Verliebtsein gehen. Beat-Maschine Gordian begleitet sie und bestärkt ihren Gesang mit seinen Drumbeats. Veränderungen sind seit ihrem letzten Musikvideo erkennbar: Die Haare sind länger, das Hermès-Tuch wurde gegen ein Cape ausgetauscht, die Fingernägel sind schwarz lackiert. Yes!

7. Jungs in Cordhosen

Auf der Liste der Bands, denen ihr Bandname wohl ziemlich egal ist, liegen die Jungs in Cordhosen ganz weit oben. Viel Wortwitz und Können an ihren Geräten haben die Jungs aber definitiv am Start. Und ein wundervolles Lied über die Mutter, Butter und Zucker haben sie auch. Der Weltruhm muss bald kommen!

8. Farhot

Seit Mitte der 2000er hat der Hamburger Produzent Farhot bei einer Menge Songs seine Finger im Spiel. Egal ob international oder national: Farhots Stil kennt keine Ländergrenze: So ist der gebürtige Afghane sowohl für Produktionen für Selah Sue, Nneka als auch für Haftbefehls "Chabos Wissen, Wer Der Babo Ist" verantwortlich.

9. Booz

Hamburg kann HipHop - das weiß jeder. Mit Booz wächst ein weiteres Rhyme-Talent heran, straight from Eimsbusch. Den richtigen Sommerhit liefert er mit „Kein Stress“! Ab nach draußen und mit der Gang die Straßen regulieren!

10. Erregung Öffentlicher Erregung

Erregung Öffentlicher Erregung - schon wegen des Namens sollte man dieser Band einen Grammy verleihen. Dazu kommt, dass sie musikalisch mit viel Melancholie und einer ganzen Menge Glaubwürdigkeit überzeugen. Erregung öffentlicher Erregung scheinen ordentlich angepisst zu sein, aber die gute Sorte von angepisst.

11. Swutscher

Schon mal was von Rhen gehört? Genau. Das gehört zu Henstedt-Ulzburg und daher sind Swutscher ein kleiner Ausflug. Die Band kommt mit einer unglaublich sympathischen Scheißegal-Attitüde daher, kombiniert diese mit viel Pathos, Romantik und Ergriffenheit. Hört sich schwierig an, funktioniert aber richtig geil. Unbedingt auschecken!

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