11 Gründe, deine WG mal wieder aufzuräumen.

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An manchen Geruch hast du dich mittlerweile gewöhnt und die Flecken an der Wand sehen auch gar nicht so giftig aus. Die vollen Müllsäcke in der Küche sind immerhin noch einstellig und die runterhängenden Tapeten gehören ja auch irgendwie zum Interior.

Wenn du dir einen Moment Zeit nimmst, wirst du feststellen, dass du dich hier ordentlich selber belügst. Dein Berg an Pfandflaschen ist mittlerweile höher, als dein Anspruch an Hygiene. Sollte euch einer der folgenden 11 Situationen wirklich schon passiert sein, ist es höchste Zeit zu handeln: RÄUMT EURE VERDAMMTE WG AUF!

1. Dein Vermieter verlangt Miete für die neuen Mitbewohner Küchenschabe Karl und Ralle die Ratte.

Du hast dich mittlerweile dran gewöhnt. Wenn dich jemand fragt, in welcher Wohnsituation du gerade lebst, antwortest du mit "2 Menschen, 2 Haustiere". Traurig.

2. Donald Trump versucht sich aus den Haaren in Waschbecken und Dusche ein neues Toupet zu basteln.

Nicht dass das jetzt eine gute Idee wäre, aber du hast in den letzten Jahren genug Haare verloren, um Trump weiterzuhelfen. Abflusssieb, digga!

3. Du könntest auch blind durchs Treppenhaus gehen: Immer der Nase nach.

Du wankst nachts betrunken durchs Treppenhaus und kannst die Augen eh nicht mehr offen halten. Den Weg findest du auch so.

4. Die angebrochene Packung Butter wurde noch in „West-Deutschland“ hergestellt.

Normalerweise wird Butter mit der Zeit irgendwann Gelb. Deine hat sich über die Jahre einmal durch den Farbkasten gegammelt. Toll gemacht.

5. Wenn du dir denkst, dass dein Mitbewohner „das schon aufräumen wird“: Nein, wird er nicht!

Es steht auf dem Putzplan, deshalb muss man sich auch dran halten. Aber das Argument zieht nicht, denn – erstens – funktioniert ein Putzplan nie und – zweitens – ist eurer noch von November 2012.

6. Du rufst „Haaaallo! Jemand Zuhause?“ und der mutierte Käse im Kühlschrank antwortet.

Was bisher nur eklig war, wird jetzt verdammt unheimlich. Das Monster im Schrank ist nichts, gegen den Käse im Kühlschrank!

7. Dein Mitbewohner fragt, wo der Staubsauger ist. Du fängst laut an zu lachen.

Staub-sau-ger? Irgendwo hast du dieses Wort schon mal gehört. Nach reiflicher Überlegung kommt dir die Bedeutung endlich wieder in den Sinn. Du fängst gar nicht erst an zu suchen.

8. Dein zukünftiger Nachmieter fragt dich, ob du Laminat oder Teppichboden hast. Du kannst die Frage nicht beantworten.

Zeitungspapier und Pizzakartons. Mausefallen und Pfand. All das bedeckt das, was früher mal der Boden war. Da du im Erdgeschoss wohnst, überlegst du einfach einen Bagger zu mieten um hier mal klar Schiff zu machen.

9. Das W-Lan-Signal wird immer schwächer, weil der Router mit Bierdosen bedeckt ist.

Deine Suche nach dem Bagger gestaltet sich ohne WLan reichlich schwierig. Aber auf dem Boden liegt ja immerhin noch ein Telefonbuch aus den 90er Jahren.

10. Du bleibst freiwillig länger auf der Arbeit, um möglichst wenig Zeit Zuhause verbringen zu müssen.

Müde und genervt sitzt du am Schreibtisch. Bald Feierabend? Wäre schön, wenn da nicht deine eigenen vier Wände auf dich warten würden. Irgendwann nimmst du dir mal 3 Wochen Urlaub und putzt vielleicht mal die Küche.

11. Deine Eltern überlegen sich schon Ausreden, warum SIE DICH nicht mehr besuchen.

Als Neu-Hamburger wolltest du erstmal monatelang die Stadt erkunden, bevor du mal wieder in die Heimat fährst. Deine Eltern haben dich bereits vermisst. Mittlerweile überlegen sie sich zweimal, ob sie dich wirklich besuchen kommen wollen.

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